Flow Diverter und Kälteagglutinine, Behandlung möglich?

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Monalie
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Flow Diverter und Kälteagglutinine, Behandlung möglich?

Beitrag von Monalie » 24.07.11, 09:33

Guten Tag,

ich habe ein ziemlich spezielle Frage.
Mir soll bald ein "Flow diverter" in eine Hirnarterie eingesetzt werden ( fusiformes Aneurysma ). Natürlich wurden die Risikofaktoren abgefragt, ich habe aber vergessen zu erwähnen, dass ich positive Kälteagglutinine habe und eventuell eine Autoimmunhämolytische Anämie ( Meine Werte für die roten Blutkörperchen sind ständig zu niedrig in den letzten Wochen ).

Wenn also Kälte in meinem Fall eine Agglutination der Erythrozyten bewirkt, hat das einen Einfluss auf die Gerinnung, bzw. verdickt sich das Blut wenn die Erythrozyten verklumpen? Muss es wohl, denn bei Kälte kommt es bei mir ja auch zu einer Minderdurchblutung der kleinen Gefäße.

Es ist ja auch so das ich z.B. im Falle einer Bluttransfusion nur angewärmtes Blut erhalten darf und kein Blutplasma spenden darf.

Meine dringende Frage ist, schließt es eine Gefäßbehandlung aus? Und schließt es jede Form von Gefäßbehandlung aus, auch Stents?
Ich habe eine Kollagenose und demzufolge Probleme mit den Gefäßen, es wäre furchtbar wenn die Kälteagglutinine jede Behandlung unmöglich machen :( .
Vielen Dank für eventuelle Antworten und allen einen wunderschönen Sonntag!
Monalie

Stefan von Sommoggy
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Re: Flow Diverter und Kälteagglutinine, Behandlung möglich?

Beitrag von Stefan von Sommoggy » 05.10.11, 10:19

Das können Sie nur mit dem Neuroradiologen besprechen, der die Stentimplantation durchführen wird. Es wäre im höchsten Grade fahrlässig, wenn man ohne genauere Kenntnis Ihres Falles eine Empfehlung oder auch nur Meinung geben würde! Sorry!
Prof. Dr. Stefan von Sommoggy

Nach § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ersetzt meine Stellungnahme nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.

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