Erfahrungen mit Ling Zhi Pilzen?

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godzilla
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Re: Erfahrungen mit Ling Zhi Pilzen?

Beitrag von godzilla » 23.01.11, 22:20

Dr. A. Flaccus hat geschrieben:Liebe(r) Godzilla,

können Sie für Ihre umfassende Darstellung zu den Pilzwirkungen Quellen benennen?
Das wäre sehr schön, denn den Text werden Sie sich kaum selbst ausgedacht haben, oder?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. A. Flaccus
Guten Abend Herr Doktor!

Wenn sie im Internet/google "Ganoderma Studie" eingeben, werden Sie dort mit Quellen gleich so überhäuft werden,
dass Sie erst gar nicht wissen, wo man da zuerst hin klickt.
Wie seriös die ein oder andere Seite zu sein vermag, liegt natürlich im Angesicht des Betrachters......

Tatsache ist jedoch, dass es in Asien und in den USA bereits hunderte, wenn nicht tausende Studien an Menschen gegeben hat,
auch zur Zeit noch im Gange sind, welche die positive, also "heilende" Wirkung dieses Pilzes bestätigen.

Mein posting bezog sich auf folgende Quelle:
http://www.gfvs.ch/glaenzender-Lackporl.43.0.html

LG, Godzilla

godzilla
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Re: Erfahrungen mit Ling Zhi Pilzen?

Beitrag von godzilla » 23.01.11, 22:47

Alleine auf dieser Seite finden Sie 841 veröffentlichte Studien über Ganoderma Lucidum.
Geben Sie bitte oben bei Search(leere spalte) Ganoderma ein.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed
Wenn Sie hier dann auch auf die rechte Seite sehen, dann kommen Sie zu den krankheitsspezifischen Studien.
Also habe ich mit "tausenden Studien" bestimmt nicht übertrieben.

Von wegen.... "es gibt keine nachweislichen Studien zu Naturheilmittel".
Wenn ich das schon lese, wird mir übel.........man bekommt ja direkt eine Wut auf unsere Pharma Lobby,
welche uns dieses tolle Naturheilmittel bisher verschwiegen hat.

LG, Godzilla

godzilla
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Re: bezugsquelle

Beitrag von godzilla » 23.01.11, 23:26

Wolfhart hat geschrieben:Also ich hole meine Pilze bei *Markenname entfernt. A.L.
Ich habe mir die Produktion vor Ort angesehen. Da wird so Schadstoffarm wie möglich Produziert und alles Frisch verarbeitet. Sieht sehr vertrauenerweckend aus. 8)
Nachdem ich einen Bericht im Fernsehen gesehen habe was in den Pilzen die aus dem ausland kommen alles für ein Mist drin ist kaufe ich nur noch deutsche Ware.
Die ist kontrolliert !
Hallo!
Mit Produkten aus China hast Du bestimmt recht. Hier ist ohnehin Vorsicht geboten, auch weil gestreckt wird was das Zeug hält,
und meist nicht einmal das drinnen ist, was oben steht, mal abgesehen von den Chemikalien.
Was die Produkte aus Deutschland anbelangt, hab ich bis dato auch noch nicht viel Gutes gehört und probiert,
da einfach die Forschung fehlt, bzw. viel zu kurz stattfindet. Man glaubt hier tatsächlich es genügt Reishi einfach so mal zu züchten!
Das ist ein Irrtum!
Es gibt so viele Pilzsorten, etwa 200-300, und nur eine Hand voll ist tatsächlich wirkungsvoll
"heilend" zu gebrauchen. Ausserdem ist es ebenfalls eine Wissenschaft, was die Temperatur, Bewässerung und die Sonneneinstrahlung in
der Zucht anbelangt. Wenn man die Pilze am Boden züchtet, hat man dann noch das Problem von Schädlingsbefall und Würmern.
Deswegen werden hier von den Deutschen oft Pestizide eingesetzt. Also Vorsicht!
Es ist daher insbesondere darauf zu achten, dass bei der Kultivierung der Ganoderma Pilze keine Chemikalien, Pestizide oder Hormone eingesetzt werden!
Das Medium sollte 100% biologisch sein. In Malaysien verwendet man Reisspelze, Mehl von braunem Reis und Abschabungen vom Gummibaum als Medium der Anpflanzung,
und die Pilze werden, wegen oben genannten unangenehmen Begleiterscheinungen, über dem Boden gezüchtet.

LG, Godzilla

Roscha
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Re: Erfahrungen mit Ling Zhi Pilzen?

Beitrag von Roscha » 24.01.11, 19:53

Hallo Forumsteilnehmer,

warum wird hier nur über den Reishi geschrieben? Ich habe sehr gute Erfahrung mit einigen anderen Pilzen, die von einer Reihe Forschern Regelmässig ergänzt werden. Leider darf ich nicht alles schreiben. Aber warum liest nicht mal einer der Zögernden auf der Seite [Link entfernt] (hoffentlich darf ich das scheiben)? Dort findet man doch ausführlich auch die Namen der Mitglieder der Forschungsgruppe sowie deren Tel. Nr. wo man sich kompetenten Rat holen kann. ußerdem gibt es Mykotherapeuten in jeder Stadt, die auch Auskunft geben können.

Gruß Roscha

godzilla
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Re: Erfahrungen mit Ling Zhi Pilzen?

Beitrag von godzilla » 24.01.11, 20:54

Roscha hat geschrieben:Hallo Forumsteilnehmer,
warum wird hier nur über den Reishi geschrieben? Ich habe sehr gute Erfahrung mit einigen anderen Pilzen, die von einer Reihe Forschern Regelmässig ergänzt werden. Leider darf ich nicht alles schreiben. Aber warum liest nicht mal einer der Zögernden auf der Seite [Link entfernt] (hoffentlich darf ich das scheiben)? Dort findet man doch ausführlich auch die Namen der Mitglieder der Forschungsgruppe sowie deren Tel. Nr. wo man sich kompetenten Rat holen kann. ußerdem gibt es Mykotherapeuten in jeder Stadt, die auch Auskunft geben können.
Gruß Roscha
Hallo!
Es geht in diesem thread aber um Ling Zhi Pilze, also um Reishi!
Niemand hier hat behauptet, dass es nicht auch andere Pilze gibt, die eine heilende Wirkung haben.
Aber Du kannst ja gerne einen anderen thread eröffnen, und auf diese eingehen.
Reishi gilt allgemein als "König der Naturheilkunde", und daher gebührt diesem Pilz meiner Ansicht nach dieser thread alleine.

Um nun kurz auf Deine "Vialpilzseite" zu sprechen zu kommen.
Hier wird grossartig mit Qualität geworben.......nur, wenn man sich das aber mal im Detail ansieht,
kommt man unweigerlich zu folgendem Zitat: " Die bei uns gelisteten Firmen müssen regelmäßig Analysen eines deutschen akkreditierten (staatlich anerkannten) Labors vorlegen. Diese enthalten die Ergebnisse von Pflanzenschutzmittelrückständen (ca. 320 Einzelparameter), Schwermetallen, Mikrobiologie, sowie die möglichen DNA-Analysen. Die Ergebnisse müssen zumindest dem deutschen Lebensmittelgesetz entsprechen."

Was das jetzt genau heisst, kann sich jeder selbst denken........
Keine Rede mehr von einer vollbiologischer Kultivierung!!! Und ich kann Dir auch sagen, warum.
Der Grossteil dieser Vitalpilze ist ein Billig-Import aus China!

Es gibt nur 12 Plantagen weltweit, welche eine vollbiologische Kultivierung betreiben, und diese 12 befinden sich in Malaysien,
und gehören einer einzigen Firma, deren Namen ich hier nicht nennen darf.

LG, Godzilla

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Re: Erfahrungen mit Ling Zhi Pilzen?

Beitrag von Adromir » 25.01.11, 15:53

Also, ich habe mich jetzt durch ein paar Absctracts durchgekämpft und wirklich überzeugend war keine. Insgesamt waren die Stichproben durchgängig Studien der Sorte "Der Pilz enthält Stoff XY, dieser hat folgende chemischen Eigenschaften also wirkt der Pilz gegen Z".

Es ist aber nicht wirklich seriös aus einer reinen chemisch/physikalischen Stoffeigenschafft eine bestimmte Wirksamkeit abzuleiten. Ein Organismus ist zu komplex, als das dort einfache Rezepte wie "Der enthaltene Stoff ist antioxidativ, also schützt er vor freien radikalen, deswegen hilft er gegen Krebs" oder so. Diese Theorien lassen die komplette pharmakokinetik aussen vor. In welchem Maße wird er resorbiert? Was passiert nach der Aufnahme? Wie schnell wird er umgewandelt/abgebaut? Sprich letztendlich, entfaltet der Stoff die ihm zugesagte Wirkung überhaupt?

Das ist in etwa genau so seriös, als würde man sagen: Stoff XY ist fettlösend, also hilft er gegen Ateriosklerose.

Valide RCTs zu diesem Pilz konnte ich leider bis jetzt keine finden.
Dafür findet man aber solche Sachen:
http://www.krebsinformationsdienst.de/A ... news27.php

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Re: Erfahrungen mit Ling Zhi Pilzen?

Beitrag von Adromir » 31.01.11, 08:16

2 Kurze Fragen:

1. Da ihr Thread mehrfach im Internet zu finden ist, haben sie die Erlaubnis, diesen zu verbreiten, inklusive des Bildes?

2. Im anderen Thread habe ich sie gebeten, eine Studie, zu nennen, die ihre Behauptung, daß die Wirksamkeit sei Wissenschaftlich erwiesen, belegt. Würden sie das hier machen, oder bleibt es wiederrum nur bei der Behauptung?

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Re: Erfahrungen mit Ling Zhi Pilzen?

Beitrag von godzilla » 31.01.11, 08:30

Adromir hat geschrieben:2 Kurze Fragen:
1. Da ihr Thread mehrfach im Internet zu finden ist, haben sie die Erlaubnis, diesen zu verbreiten, inklusive des Bildes??
Diesen thread hier habe nicht ich erstellt, falls Sier das glauben.
Schauen Sie bitte mal auf das Datum des ersten posts auf Seite 1.
Das Thema gab es längst, bevor ich mich hier registrierte.
Und was soll daran verboten sein, eine Bild von einem Schwammerl zu posten?
Adromir hat geschrieben: 2. Im anderen Thread habe ich sie gebeten, eine Studie, zu nennen, die ihre Behauptung, daß die Wirksamkeit sei Wissenschaftlich erwiesen, belegt. Würden sie das hier machen, oder bleibt es wiederrum nur bei der Behauptung?
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=ganoderma
Hier haben Sie veröffentliche Sudien.
Suchen Sie Sich ein davon raus.

LG, Godzilla

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Re: Erfahrungen mit Ling Zhi Pilzen?

Beitrag von Adromir » 31.01.11, 08:43

godzilla hat geschrieben:
Adromir hat geschrieben:2 Kurze Fragen:
1. Da ihr Thread mehrfach im Internet zu finden ist, haben sie die Erlaubnis, diesen zu verbreiten, inklusive des Bildes??
Diesen thread hier habe nicht ich erstellt, falls Sier das glauben.
Schauen Sie bitte mal auf das Datum des ersten posts auf Seite 1.
Das Thema gab es längst, bevor ich mich hier registrierte.
Und was soll daran verboten sein, eine Bild von einem Schwammerl zu posten?
Sorry, ich meinte ihr vorletztes Posting und das Verbot ergibt sich aus dem Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte, nachdem Lichtbilder (z.B. Fotos] pauschal geschützt sind und nur mit der Einwilligung des Urhebers verbreitet werden dürfen. Ähnliches gilt auch für fremde Texte. Wenn sie also Text+Bild ohne einwilligung des Urhebers hier verbreiten, dann machen sie sich einer Urheberrechtsverletzung schuldig.
godzilla hat geschrieben:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=ganoderma
Hier haben Sie veröffentliche Sudien.
Suchen Sie Sich ein davon raus.

LG, Godzilla
Ich habe mir aus diesen schon einige ausgesucht. Von den Stichproben, die ich mir angeschaut habe, hatte keine die notwendige Qualität und Aussagekraft, um die Behauptung "ist wissenschaftlich bewiesen" zu rechtfertigen.
Deswegen Stelle ich ihnen eine Frage, nach einer bestimmten Studie. Zum einen um den möglichen Vorwurf zu entkräften, ich habe mir möglicherweise nur unzurreichende Studien rausgepickt und zum anderen auch, um mir ein Bild machen zu können, was sie unter "wissenschaftlich nachgewiesen" verstehen.

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Re: Erfahrungen mit Ling Zhi Pilzen?

Beitrag von Humungus » 31.01.11, 08:58

Godzilla, sind Sie kommerzieller Händler einer MLM-Firma, die Pilzprodukte vertreibt? Geben SIe Ihr wirtschaftliches Interesse an der Verbreitung dieser Pilze zu, dann diskutieren wir auf einer anderen Ebene.

Ich kann, wenn Sie möchten, gerne die Seite verlinken ("Wir suchen , für die Firma XXX, 3 Mitarbeiter für den Direkt-Vertrieb von Heilpilzen.")
Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.

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Re: Erfahrungen mit Ling Zhi Pilzen?

Beitrag von traumtanz » 11.02.11, 20:32

Da kann ich auch noch was beisteuern: Diese Arbeiten von Dr. Andreas Kappl fand ich ganz lesenswert: Kappl, Andreas:
Mykomolekulare Therapie bei einer Patientin mit Plattenepithelkarzinom
EHK 2008; 57: 184-187

Mykomolekulare Therapie bei inoperablem Pankreaskarzinom
EHK 2009; 58: 85-87

Beides nur Einzelfallberichte, aber immerhin.
Wenn ich das richtig verstanden habe, arbeitet er mit Mischungen mehrerer Pilze, außerdem Phytotherapie und Orthomolekulare Sachen.

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Re: Erfahrungen mit Ling Zhi Pilzen?

Beitrag von jaeckel » 12.02.11, 06:52

WARNHINWEIS
In unseren aktuellen Lehrbüchern der Inneren Medizin wird eine sog.

Chinesische Kräuter-Nephropathie beschrieben, da viele chinesiche Kräuterpräparate die nephrotoxische Aristolochiasäure enthalten. Diese stammt von den Osterluzei-Gewächsen mit denen die Kräuter kontaminiert sind. In 50% (!!) der Fälle kommt es zu einer irreversiblen Niereninsuffizienz . Als Spätkomplikation werden Urotheliome beobachtet.

Quelle: Herold, Innere Medizin.
Alles Gute!

Herzlichen Gruss
Ihr

Dr. med. Achim Jäckel
Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Nephrologie
Intensivmedizin, Notfallmedizin, Hypertensiologe (DHL)

Adromir
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Re: Erfahrungen mit Ling Zhi Pilzen?

Beitrag von Adromir » 12.02.11, 12:29

traumtanz hat geschrieben: Beides nur Einzelfallberichte, aber immerhin.
Wenn ich das richtig verstanden habe, arbeitet er mit Mischungen mehrerer Pilze, außerdem Phytotherapie und Orthomolekulare Sachen.
Nix "immerhin". Einzelfallberichte haben in der Medizin keinerlei Aussagekraft (und die Mehrzahl von Anekdoten ist auch nicht Daten). Aus diesen Einzelfällen eine Wirksamkeit der Therapie abzuleiten ist genau so unzulässig, wie aus Geschichten wie "Meine Oma ist 98 Jahre geworden und hat jeden Tag zwei Schachteln Zigaretten geraucht" auf die Ungefährlichkeit des Rauchens zu schließen.

Humungus
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Re: Erfahrungen mit Ling Zhi Pilzen?

Beitrag von Humungus » 12.02.11, 15:42

Noch dazu ist nirgendwo auch nur im Ansatz nachgewiesen, welche Therapie wozu geführt hat. Es herrschte eine blanke Polypragmasie (Weihrauch, allerlei Pilze und Bromelain).

Mein Großvater hat geraucht und ist mit 58 Jahren gestorben. War Churchill ein Lügner?

Die Verallgemeinerbarkeit von Einzelberichten ist mit größter Vorsicht zu genießen. Wollen wir wetten, dass es zig Einzelberichte von Krebskranken gibt, die trotz Pilztherapie gestorben sind?
Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.

Marengonn
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Re: Erfahrungen mit Ling Zhi Pilzen?

Beitrag von Marengonn » 04.03.11, 11:35

Hallo
Zu der Diskussion um das Für und Wider der Verwendung und Wirkungsweise des Lingzhi darf ich auch etwas ausführen,
obwohl hier schon einige Informationen und Argumente aufgeführt wurden bzgl. pharmakologischer Wirkung und Anwendung.

Mir liegt eine 16-seitige (englisch-)Übersetzung des Beipackzettels eines in China offiziell als „Medikament“ zugelassenen
Lingzhi-Produkts vor. Und zu einer derartigen Zulassung werden auch dort Kriterien verlangt wie hier: Nachweis von
klinischen Studien zur beschriebenen Wirksamkeit in der Anwendung.
Weiters liegt mir der 10-seitiger Vortrag , aus dem ich nur in Abschnitten kurz zitieren darf , jeder Interessent
möglichwerweise auch dort die aufgeführten Nachweise und Studien anfordern kann.

Vortrag:
Nachfolgend können Sie sich ausführlich wissenschaftlich fundiert informieren.
Forschung und WissenschaftWissenschaftliche Publikation der Universität München!
Pilze als Arzneipflanzen - Sekundäre Inhaltsstoffe in Pilzen (Gemüse) mit Bedeutung für die menschliche Gesundheit / gesundheitliche Wirkung
Joachim Eder, Christine Weig, Lehrstuhl für Gemüsebau der Technischen Universität München in Freising-Weihenstephan

Zitat
Lingzhi - Aufklärung der Heilwirkung
Öffentliche Antwort auf die von Herrn Dr. Kell, Rostock, gestellte Frage: „Was steckt hinter dem Reishi-Pilz?" Heft 4/96, Seite 28
Ein Beitrag von Dr. med. Yarong Xiao,
Institut für Naturheilverfahren, 35037 Marburg

Zitat
Zu den pharmakologisch nachweisbaren Wirkungen des Lingzhi gehört;

l.-eine zentralnervöse Schmerzhemmung
2.-eine peripher cholinerge Wirkung auf das vegetative Nervensystem;
3.-eine husten- und schleimlösende Wirkung auf die Atemwege sowie Linderung bei chron. Bronchitis
4.-Entgiftung- und Schutz der Leberzellen
5 -eine fördernde Wirkung auf die glatte Muskulatur von Gebärmutter und Magen-Darmtrakt;
6.-Wirkung auf die endokrinen Drüsen und deren Metabolismus;
7.-die Dämpfung allergische Reaktionen,
8.-dass er vor schädlichen Strahlenschäden (z.B. Röntgenstrahlen) schützt.
9.-Stärkung des Herzmuskels und Förderung der koronaren Durchblutung

Klinische Studien belegen, dass folgende Krankheiten und Symptome mit Lingzhi günstig beeinflusst werden können:

1) Krebs
2) koronare Herzkrankheit und Hyperlipidämie
3) Allergien
4) chron. Bronchitis
5) Hepatitis
6) Neurasthenien, Schlaflosigkeit, Arrythmien, Leukopenien, progressive Muskeldystrophien,
atrophische Myotonie und überschüssige Knochenbildung.

Zitat
Lingzhi-GANODERMA LUCIDUM

Eine Zusammenfassung wissenschaftlicher Untersuchungen,
entnommen aus Christopher Hobbs: Medicinal Mushrooms

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