Allergiker und Asthmatiker – Hyposensibilisierung?

Allergien, Unverträglichkeiten, Hyposensibilisierung & Co.

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LarsMM
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Allergiker und Asthmatiker – Hyposensibilisierung?

Beitrag von LarsMM » 20.04.16, 19:20

Hallo,

ich bin Allergiker auf verschiedene Bäume (Buche, Birke) und auf Gräser. Dadurch habe ich ab dem frühen Sommer Beschwerden, wie niesen und tränende Augen. Desweiten habe ich noch allergisches Asthma, das heißt maximal zwei leichte Luftnotanfälle am Tag, wenn ich keine Dauermedikation wie Beclometason nehme. Mit Beclometason treten keine Beschwerden auf. Im Herbst bis Mitte Frühjahr bin ich beschwerdefrei und nehme auch keine Medikamente ein. Nehme Beclometason nur ein, wenn die Luftnot am stärksten ist, dann natürlich täglich, ansonsten nutze ich Salbutamol zur Linderung. Für die Nase nutze ich Syntaris.

Nun meine Frage: Was würde in meinem Fall eine Hyposensibilisierung nützen? Sind nur die Beschwerden wie niesen und tränende Auge weg oder wirkt sich es auch positiv auf das Asthma aus?
Kann man die Möglichkeit haben, dann komplett ohne Medikamente auszukommen?

Vielen Dank
Lars Mehmet

Bernd-964
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Re: Allergiker und Asthmatiker – Hyposensibilisierung?

Beitrag von Bernd-964 » 02.05.16, 22:27

die einen sagen so, die anderen so....


im Idealfall geht die Allergie komplett weg, d.h., nicht nur die Symptome wie Augenbrennen, Niesen, etc. verschwinden, sondern die Zellen programmieren sich um.

ist man allerdings auf mehrere Allergene allergisch, wird berichtet, dass die Desensibilisierung nicht so gut funktioniert.

bei mir hat sie vor 20 Jahren, noch mit Spritzen, gleich gar nicht gewirkt. eher im Gegenteil, danach wars (subjektiv) schlimmer und es kamen andere Sachen hinzu.

bei einem Bekannten (bzgl. Gräser) dasselbe.


habe ich nicht weiter verfolgt, Allergenvermeidung oder Verringerung ist das Mittel der Wahl, was zugegeben, bei Gräsern schon schwierig ist. bei "meinen" Frühblühern und Hausstaubmilben habe ichs ganz gut hinbekommen.

klingt platt, aber bei einem extremen Beschwerdebild würde ich umziehen. an die See oder ins Hochgebirge. natürlich leichter gesagt als getan. aber der Lebesnspaßgewinn ist enorm, wenn man nicht ständig Kratzen im Hals, tränende Augen, Niesen, Atemnot, Mattigkeit etc. hat.

hilfreich sind aber auch schon längere (mehrwöchige) Aufenthalte, quasi als Kur, in pollenfreien Gegenden.

JohannD
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Re: Allergiker und Asthmatiker – Hyposensibilisierung?

Beitrag von JohannD » 05.07.16, 11:06

Ich mache nun seit 2 Jahren eine Hypo und muss sagen das es langsam anfängt zu wirken. Das erste Jahr dachte ich auch das es nicht bringt, ganz im Gegenteil es wurde subjektiv schlimmer. Aber seitdem wird es zunehmend besser:)

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