Was würde helfen, die Impfskepsis zu verringern?

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smorty11
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Was würde helfen, die Impfskepsis zu verringern?

Beitrag von smorty11 »

Hoffentlich ist diese Frage hier willkommen. Gibt es für Ärzte und Mediziner Möglichkeiten, die Impfscheu zu verringern? Welche Lösungen kann ein Gesundheitsdienstleister anstreben?
Humungus
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Re: Was würde helfen, die Impfskepsis zu verringern?

Beitrag von Humungus »

Na, da haben Sie ja eine Frage gestellt, über die man stundenlang diskutieren könnte.

Bringen Sie doch erstmal Ihre Vorschläge ein!
Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.
Barnie Geröllheimer
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Re: Was würde helfen, die Impfskepsis zu verringern?

Beitrag von Barnie Geröllheimer »

Wer "scheut" denn die Impfung?
Da gibt es die, die Bill Gates die Weltherrschaft nicht gönnen oder die, für die es Corona schlicht nicht gibt oder die, die Angst vor den Vakzinen haben oder die, die sich nicht alle Nase lang von Politikern besche!ßen lassen möchten oder die, die sich nicht nötigen lassen möchten und nicht zuletzt die, die wie ich diesen ganzen Zirkus für maßlos überzogen halten und der Meinung sind, dass das alles eine Mischung aus schon peinlicher Inkompetenz, gezielter Verunsicherung der Leute und einer gigantischen Geldmacherei ist.
Ich glaube, manchmal gibt es im Leben nicht genug Steine
Forrest Gump
Meliodas
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Re: Was würde helfen, die Impfskepsis zu verringern?

Beitrag von Meliodas »

Also ehrlich gesagt wären viel mehr bereit gewesen für die Impfung wenn es viel ehrlicher Kommuniziert gewesen wäre.
Außerdem ist so ein gewisser Impfzwang entstanden durch diese Privilegien die sowieso kaum jemand nutzen konnte.
Ich finde eine Impfung muss freiwillig sein und nicht auf Zwang bzw. Druck.
Außerdem diese Bedingte Zulassung stinkt einfach bis zum Himmel.
Antrume
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Re: Was würde helfen, die Impfskepsis zu verringern?

Beitrag von Antrume »

Im Frühling 2020 haben die Politiker gebetsmühlenartig an die Eigenverantwortung der Bevölkerung appelliert. Man solle bitte große Menschenmengen meiden, sich bitte erstmal nur im kleinsten Kreis bzw. garnicht zu treffen. Wirkung = 0! Ergebnis = Lockdowns & Co..
Erkenntnis = Eigenverantwortung können Menschen nicht.

Nicht dass es diese Maßnahmen letztlich bei der Eindämmung des Virus geholfen hätten. Zu dem Zeitpunkt war das aber noch nicht klar.

Da selbst der Totimpfstoff nun die "wartenden" Menschen nicht dazu bewegt sich gegen einen schweren Verlauf und Long-Covid zu schützen, befürchte ich, dass es keine Option gibt hier anders zu agieren. Zumal es massiven Beschuss durch Fakenews gibt.

Eine neuerliche Studie von ca. 250 Telegram-Kanälen der Verschwörungs- und rechtsnationalen Bubbles ergab, dass RT-Deutsch dort die Nummer 1 Quelle darstellt.

Es wird also massiv versucht Einfluss auf diese Themen zu nehmen. Leider nicht mit Fakten. Wie wir ja wissen, verbreiten sich (emotional aufgeladene) Missinformationen leichter als seriöse Infos. Medienkompetenz ist vielen Fremd.

Das die Fakenews-Agenda überhaupt aufgeht, fasziniert mich dann doch. RT-Deutsch ist ein Medium welches von der russischen Regierung finanziert wird und solch einen Unsinn verbreiten kann, während der geldgebende Präsident selbst extrem auf Abstand zu seinen Vasallen geht und jeder Maske zu tragen hat. 🤷🏼‍♂️
Also ehrlich gesagt wären viel mehr bereit gewesen für die Impfung wenn es viel ehrlicher Kommuniziert gewesen wäre.
Außerdem ist so ein gewisser Impfzwang entstanden durch diese Privilegien die sowieso kaum jemand nutzen konnte.
Ich finde eine Impfung muss freiwillig sein und nicht auf Zwang bzw. Druck.
Außerdem diese Bedingte Zulassung stinkt einfach bis zum Himmel.
Machen Sie sich doch bitte ehrlich! Ihr destruktiver Kommentar bestätigt meine vorangegangenen Ausführungen. Ihre bisherigen Ausführungen in diesem Forum beweisen lediglich, dass Sie versuchen "Ihr Wissen", welches aus dubiosen Quellen zu kommen scheint, anzuwenden.

"Ehrlicher kommuniziert": Konkretisieren Sie diese Aussage doch mal ein wenig. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich jemals das Gefühl hatte, wissentlich belogen zu werden. Es ist für alle eine neue Situation und neue Erkenntnisse erfordern entsprechendes Handeln und anpassen der Kommunikation.

"Impfzwang": Es wurde bis heute niemand dazu gezwungen sich impfen zu lassen.

"Privilegien": Das sich Menschen nicht in Geiselhaft von Impfskeptikern nehmen lassen können, dürfte nachvollziehbar sein.

"Druck": Entsteht ja nur, wenn man sich Druck macht. Ich habe mich über seriöse Quellen informiert und dann abgewägt. Es gibt bis heute kein Argument gegen eine Impfung. 10 Milliarden Impfdosen sind schon verimpft worden bei einem minimalen Anteil Impfschäden.

"stinkt zum Himmel": Haben Sie sich denn einmal die Mühe gemacht und sich hinsichtlich mRNA Forschung seriös informiert? Dann werden Sie feststellen, dass diese Impfstoffe schon seit sehr langer Zeit existent sind und eine Adaption verhältnismässig schnell geht.
Barnie Geröllheimer
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Re: Was würde helfen, die Impfskepsis zu verringern?

Beitrag von Barnie Geröllheimer »

Antrume hat geschrieben: 28.03.22, 09:25 Im Frühling 2020 haben die Politiker gebetsmühlenartig an die Eigenverantwortung der Bevölkerung appelliert. Man solle bitte große Menschenmengen meiden, sich bitte erstmal nur im kleinsten Kreis bzw. garnicht zu treffen. Wirkung = 0! Ergebnis = Lockdowns & Co..
Erkenntnis = Eigenverantwortung können Menschen nicht.
Ach?! Und Sie glauben, dass das Politiker nicht längst wissen? Wie naiv muss man sein, um zu glauben, dass die Zeitgenossen mal ihren Egoismus für auch nur 1 Moment beiseite lassen. Eigenverantwortung? Da lachen doch die Hühner!

Wenn Sie sich gleichzeitig noch "niemals belogen gefühlt" haben, dann muss man sich fragen, ob Sie in der Lage sind, ein multidisziplinäres, komplexes Problemfeld überhaupt zu erfassen. Wahrscheinlich haben Sie auch keinen Bezug zu Leuten, deren wirtschaftliche Existenz für nix und nochmals nix in Gefahr oder über 'n Jordan geht dank der tollen Maßnahmen unserer Obrigkeit.
Antrume hat geschrieben: 28.03.22, 09:25 Da selbst der Totimpfstoff nun die "wartenden" Menschen nicht dazu bewegt sich gegen einen schweren Verlauf und Long-Covid zu schützen, befürchte ich, dass es keine Option gibt hier anders zu agieren. Zumal es massiven Beschuss durch Fakenews gibt.
Noch so eine überaus unkritische und naive Lesart! Glauben Sie denn wirklich, dass die Menschen, die sich bisher nicht haben impfen lassen, dies wegen der bösen bösen, von russischer Propaganda verteufelten Vakzinen nicht getan haben?
Es handelt sich m.E. vielmehr um Leute, die die Verlogenheit und Inkompetenz der Politiker erkannt haben und sich nicht mehr sinnlos gängeln lassen wollen. Die, die sich zugunsten einer Pharmalobby haben korrumpieren lassen, finden sofort eine Ausrede für ihre hanebüchenen Oktroyanzen, wenn Wählerstimmen verloren gehen könnten.
Antrume hat geschrieben: 28.03.22, 09:25 Machen Sie sich doch bitte ehrlich! Ihr destruktiver Kommentar bestätigt meine vorangegangenen Ausführungen. Ihre bisherigen Ausführungen in diesem Forum beweisen lediglich, dass Sie versuchen "Ihr Wissen", welches aus dubiosen Quellen zu kommen scheint, anzuwenden.
Mein "Wissen" stammt wohl aus der dubiosesten Quelle, nämlich aus dem Alltag meines Berufes. Ich bin Ü65, nicht geimpft und begegne täglich etlichen fremden Leute, die oft ohne oder falsch sitzender Maske bei mir einkaufen.
Ich habe noch keinen einzigen Tag wegen Symptomen gefehlt.
Antrume hat geschrieben: 28.03.22, 09:25Es ist für alle eine neue Situation und neue Erkenntnisse erfordern entsprechendes Handeln und anpassen der Kommunikation.
Das ist den Politikern und Wissenschaftlern zugestanden! Aber es reicht Allgemeinwissen um zu ahnen, dass Viren mutieren könnten, kleiner als Maskenporen sind und nicht durch "Lüften" zu bekämpfen sind. Man MUSS sich doch ver@rscht fühlen! Derlei Schwachsinn zieht sich wie ein roter Faden durch die kompletten letzten 2 Jahre
Antrume hat geschrieben: 28.03.22, 09:25 "Impfzwang": Es wurde bis heute niemand dazu gezwungen sich impfen zu lassen.
Die Politik ist auch gut beraten, davon die Finger zu lassen. Aber als Nötigung würde ich das schon bezeichnen.
Antrume hat geschrieben: 28.03.22, 09:25 "Privilegien": Das sich Menschen nicht in Geiselhaft von Impfskeptikern nehmen lassen können, dürfte nachvollziehbar sein.
Das wird die Wirtschaft und die Politik schon regeln. Wenn sich Menschen (Impfskeptiker sind anscheinend keine) soviel Umsatz machen wie die, die nicht in die Geschäfte dürfen, dann funktioniert das. Nur wird dann die Aufgeklärtheit der Menschen verdammt teuer.
Ich glaube, manchmal gibt es im Leben nicht genug Steine
Forrest Gump
dora
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Re: Was würde helfen, die Impfskepsis zu verringern?

Beitrag von dora »

hallo,
ich bin Ü 65, nicht geimpft und lebe ( entgegen Lauterbachs Fake News ) immer noch, weder infiziert oder genesen, einfach nur gesund. Es besteht für mich kein Grund mich impfen zu lassen, weil diese Impfung weder vor infektion noch vor weitergabe schützt. Ich würde mir da wahrscheinlich nur Nebenwirkungen einhandeln die ich nicht benötige.
Seit geimpft wird, speziell seit dem boostern gehen die Infektionszahlen durch die Decke. Nach mehr als 2 Jahren Pandemie schafft es diese Regierung nicht zahlen zu liefern wieviele geimpft sind, wie viele tatsächlich an Corona verstorben sind und auch nicht wie viele der infizierten geimpft sind. Auch die Zahlen der Hospitalisierung sind so undurchsichtig wie alles was Lauterbach so von sich gibt. Jeden Tag was anderes, manchmal sogar mehrmals täglich werden wir von den ÖR genau so mit Fake versorgt wie von RT. Diese Journalisten plappern nur nach, hinterfragen kaum, guter Journalismus geht anders.
Mich wundert es nicht dass es kaum noch "Neuimpfungen " gibt. Die Leute die täglich zu den Testzentren müssen und das auch schon monatelang tun werden sich nicht impfen lassen.
Niemand2000
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Re: Was würde helfen, die Impfskepsis zu verringern?

Beitrag von Niemand2000 »

dora hat geschrieben: 30.03.22, 11:37Lauterbachs Fake News
bitte einen Link zum Nachlesen. Danke
Humungus
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Re: Was würde helfen, die Impfskepsis zu verringern?

Beitrag von Humungus »

Dass die Infektionszahlen "Seit geimpft wird, speziell seit dem boostern" "durch die Decke gehen" ist selbstverständlich kompletter Unsinn und kommt tief, tief aus der Schwurbel-Ecke. Die Änderung der Infektionszahlen lässt sich jeweils spielend einfach durch das Auftreten der Mutanten erklären, die jede für sich - und Omikron ganz besonders deutlich infektiöser war als ihre Vorgänger. Logisch, sonst hätten sie sich nicht durchgesetzt. Die diversen Lockerungen in Kombination mit der Gedankenlosigkeit von Teilen der Bevölkerung sind der zweite Hauptgrund.

Und dass dir ÖR genausoviel Fake senden wie RT ist ebenfalls blindes Schmutzwerfen.

Dora, wir kennen uns schon seit Jahren, im Bereich Corona werde ich nicht mehr ganz schlau aus Ihnen. Auf welcher Mission sind Sie denn dieses Mal? Das ist schon ganz schön übel.

Dass Ihnen 300 Tote am Tag egal sind - ach, sind ja nur die Anderen. Ihnen gehts ja nach eigenem Bekunden gut. Oder ist ja gar nicht Corona.
Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.
dora
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Re: Was würde helfen, die Impfskepsis zu verringern?

Beitrag von dora »

Wenn die Varianten so viel ansteckender sind, warum dürfen dann infizierte arbeiten, gerade eben im Radio gehoert, betrifft Rheinland-Pfalz.
Vor gar nicht länger Zeit dürften ungeimpfte nichtmal getestet in die Gastronomie oder zum sport, jetzt dürften die arbeiten wenn sie infiziert sind.
In unserem Krankenhaus sind gerade jetzt durch die zwangsimpfung der Pflegekräfte so viele erkrankt dass eine orthopädische Station geschlossen werden musste. Die Überlastung kommt nicht durch Sars patienten, die kommt durch personalmangel. Daran ändert die Impfung nichts, die verschlimmert es nur noch.

Solange unsere Politiker unsinnige Massnahmen beschliessen, so lange mit impfnebenwirkungen nicht offen umgegangen wird, so lange wird die impfskepsis nicht verringert
Niemand2000
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Re: Was würde helfen, die Impfskepsis zu verringern?

Beitrag von Niemand2000 »

Arbeitsquarantäne wird unter anderem bei https://www.bundestag.de/resource/blob/ ... f-data.pdf erläutert
Daran ändert die Impfung nichts, die verschlimmert es nur noch.
Halte ich für ein Gerücht
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