Die Brigitte Mohnhaupt der Bertelsmann-Stiftung ...

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GS
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Die Brigitte Mohnhaupt der Bertelsmann-Stiftung ...

Beitrag von GS »

... geruhte mal wieder, eine Studie in Sachen "PKV/GKV" in Auftrag geben zu lassen.

Dr. Brigitte Mohn, Haupt der Bertelsmann-Stiftung, hat mal wieder, wie alle Schaltjahre wieder, über ihren Vasallen Stefan E. eine einschlägige Studie erstellen lassen, mit vorhersehbarem Ergebnis, hier kurz zusammengefasst: "Gäbe es nicht die PKV, ginge es allen GKV-Mitgliedern im Durchschnitt um 145 € jährlich besser - also weg damit und her mit der Bürgerversicherung!"

Mehr muss man nicht wissen, also braucht man sich auch nicht in diese IGES-Studie zu vertiefen. Bloß nicht, dann man könnte dann ja lesen, dass die Autoren ihrem Auftragswerk selbst nicht trauen, und sich wohlweislich das ein oder andere Hintertürchen eingebaut haben. Sind ja keine Dummen, diese Autoren.

Mit einer Ausnahme ganz am Schluss vielleicht doch vertiefen: Sinngemäß wird dort in einem Halbsatz erklärt, warum es wieder nix werden könnte mit der Bürgerversicherung: Aktuell gäbe es auf Bundesebene keine politische Mehrheit dafür.
Aktuell – soso, aha. Wer als neu erweckter BV-Fan jetzt noch nicht weiß, wo er nächstes Jahr anzukreuzen hat ...

Man verzeihe mir das Wortspiel zum Einstieg in das Thema. Es passt natürlich überhaupt nicht, denn nichts läge der Dame ferner, als RAF-gierig zu sein :ironie: .

Gruß
von GS

der auf Zitate und Verlinkungen vorerst verzichtet, denn wer sich bis hierhin verirrt hat, ist sicher schon längst über diese Studie gestolpert
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Na Tachchen aber auch, wann hamwer zuletz

Beitrag von PR »

...könnt glatt zu Zeiten der Schmulla gewesen sein, wa ?

Die SPD- Protagonisten der sogenannten Bürgerversicherung wissen seit über dreißig Jahren, dass, was sie dermaleinst noch einigermaßen vorsichtig angeschoben und danach immer lauter gefordert haben, sicher zweieinhalb Menschengenerationen braucht, um Tatsache zu werden

- um dann höchstwahrscheinlich festzustellen, dass das Konzept vollkommen veraltet und nicht mehr zeitgemäß ist. Rede ist von der Realisierung der Konvergenztheorie ('"Wandel durch Annäherung") zweier völlig unterschiedlicher Gesundheitskostenrisikoabsicherungsfinanzierungsmodelle: GK"V" und PKV.

Isses das, worüber Sie sich hier unterhalten möchten ?

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Humungus
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Re: Die Brigitte Mohnhaupt der Bertelsmann-Stiftung ...

Beitrag von Humungus »

Willkommen zurück! Aber mir wärs lieber gewesen Sie hätten Kaffee und Kuchen mitgebracht statt Sodbrennen.

Es ist eben nicht schlecht eine Idee ab und zu mal wieder aufs Tapet zu bringen. Und der Spitzbart hatte noch nie ein Problem damit his masters voice zu sein. Die nächsten Wahlen kommen bestimmt, die Grünen sind in der Regierung gesetzt, und wer weiß - vielleicht wird rot-rot-grün je doch noch wahr...

Mag man zu den Rechnungen stehen wie man will, es geht ums dicke Geld. So, wie es aussieht, dauert es eh nicht mehr lang bis die PKV im ambulanten Bereich endgültig tot ist. Man hat das Gefühl dass von offizieller Seite kaum jemand etwas dagegen hat.
Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.

GS
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Re: Die Brigitte Mohnhaupt der Bertelsmann-Stiftung ...

Beitrag von GS »

Schönen Tag zusammen,
ists tatsächlich schon 11 Jahre her, seit ich zuletzt ... nein, so lange kann es nicht sein, da war doch mal diese muntere Runde irgendwann Mitte 2012 rund um das immer wieder bemühte Thema „2-Klassen-Medizin“. Ein Dr. Tillenburg hat damals hier noch moderiert, und das in meiner Erinnerung nicht einmal schlecht, im Gegenteil. Speziell dieser Diskussionsstrang, den u.a. eine Claudi und eine Asti lange am Leben gehalten haben, scheint aber abhanden gekommen zu sein.

Aber seis drum, wir haben 2020 und sind nun einige Gesundheitsminister (nach Schmulla keine Frau mehr?) und -studien weiter.

Was gäbe es zu diskutieren? Das ganz große Rad – Stichwort „Konvergenztheorie“ - wollte ich nicht in erster Linie drehen, aber vllt. kommt es dazu doch noch. Mal sehen – auch dank der andauernden Niedrigzinsphase dreht sich dieses Rad natürlich auch etwas schneller.

Apropos „drehen“, und damit bin ich wieder bei der aktuellen Bertelsmannstudie: Schön erkennbar, wie der Auftraggeber sich bemüht, ihm weniger ins Konzept passende Teilergebnisse in seinem Sinne zu drehen. In der Pressemitteilung vom 17. Februar heißt es zum Unterthema „Regionale Ungleichverteilung von Privatversicherten“:
Bertelsmann schreibt:
Im letzten Teil der Studie untersuchen die Autoren am Beispiel Bayerns den Zusammenhang zwischen der regionalen Verteilung von Privatversicherten und der Niederlassung von Ärzten. Die Ergebnisse zeigen, dass in Gegenden mit einer hohen Anzahl Privatversicherter überdurchschnittlich viele Ärzte ansässig sind. „Einen ursächlichen Zusammenhang konnten wir in der Studie zwar nicht nachweisen. Ich gehe aber davon aus*, dass die im Schnitt 2,5fach höhere Vergütung ärztlicher Leistungen für Privatpatienten die Anreize für Ärzte verstärkt, sich in den bereits gut versorgten Gegenden mit vielen Privatversicherten niederzulassen“, sagt Etgeton. „Dieses Umsatzplus kommt daher nur einem Teil der Ärzte zugute.“
* Eigene Hervorhebung in Fettdruck

Das erinnert an den unvergessenen, galgenhumoresken Satz von Rolf Rüssmann vor dem Spiel „Bayern-Schalke“ in den Siebzigern: „Wenn wir hier schon nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt.“

In der Pressemitteilung einen Absatz davor findet sich übrigens der aufschlussreiche Satz
Das Missverhältnis verschärfe sich Etgeton zufolge noch dadurch, dass zuletzt wieder mehr Versicherte von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung gewechselt seien, als umgekehrt.
Na, dagegen ließe sich doch flugs was unternehmen. Beispielsweise mit einer passenden Studie aus dem bewährten Hause Bertelsmann.

Grüße
von GS
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Bild mir ja ein, Sie hätten früher mal mit

Beitrag von PR »

Vornamen unterschrieben. Egal. Hab nach wie vor keine Ahnung, wie geläufig Ihnen Aktuelles aus dem deut'schländischen Gesundheizwesen ist, oder was Ihnen erklärt werden muss.
Mittlerweil greift nämlich "die übergeordnete Verantwortung" des Kalli Lauterbach, indem zwar viel mehr Ärzte am Werk sind als früher, aber sehr viel weniger Arzt zur Verfügung steht, indem die Selbständigen galoppierend ausgestorben werden, und die übrig bleibenden Angestelltinnen in MVZs zu Tarifbedingungen kleine Teilzeiten abarbeiten.
Solch undankbar dauernörgelnde Selbstausbeuter, ähm, Kassenprivilegler wie unsereinen wird's also bald garnicht mehr geben, dafür nichtärztliche geleitete MVZs auf der einen, streikberechtigte Angestelltinnen auf der anderen Seite.
So wird im Volk eben niemand auf die Idee kommen, die dabei unweigerlich passierende verdeckte Rationierung von Gesundheitsleistung der Politik anzulasten - was das Ziel der Herren Gandjour und Lauterbach im Jahr 2002 gewesen ist.

Um auf Bertel's Frau zurückzukommen: die dürfte ja mit ihrer ARVATO das Hauptmotiv für den Ditschitallisierungswahn des Mister Zappelspähnchen geliefert haben. Es geht dabei um die Enteignung der Ärzte von ihren primären Arbeitsergebnissen, nämlich ihrer Patientendokumentation, zugunsten der Meinungsmach- und Verkaufefirma. Das Geschäft riecht jedenfalls von oben bis unten nach Bananenrepublik.

Es grüßt aus der Rente
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GS
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Re: Die Brigitte Mohnhaupt der Bertelsmann-Stiftung ...

Beitrag von GS »

Hallo PR,
stimmt, ich hatte auch schon mal mit Vornamen signiert und hab kein Problem, das auch wieder zu machen. Schließlich hieß auch schon mal ein zu seiner Zeit obenrum ausdrücklich ungefärbter Bundeskanzler so.
Einer seiner weniger gelungenen Entscheidungen war ja bekanntlich die Berufung einer gewissen Schmidt U. in das Amt der Bundesgesundheitsministerin.

Unter anderem dürften das auch die zahlreichen „Zeichner“ einer betrieblichen Altersvorsorge so sehen, die sich seit 2004 über saftige Abzüge in Form von vollen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen freuen dürfen. Wobei die aktuell verfügte Teilentlastung nur mühsam in die Gänge zu kommen scheint. Das ist zwar auch Gesundheitspolitik, aber eher eine Nebenbaustelle, und auch keine einschlägige im Sinne dieses Themas.

Worüber ließe sich hier zur Sache diskutieren?
Vielleicht darüber, wozu die weiter vorne genannte Studie nur ein kleiner Mosaikstein ist auf dem langen Wege zum Projektabschluss „Integrierte Krankenversicherung“ als dem Flaggschiff unter den gesundheitspolitischen Projekten der Bertelsmann-Stiftung. Ein geschickter Schachzug übrigens, dieser Begriff, der die politisch inkorrekt gewordene „Bürgerversicherung“ sprachlich wesentlich eleganter ersetzt als ihre sonst unvermeidlich gewordene „Innen“-Erweiterung.

Hier die vielfach sicher längst bekannte Aufzählung der Schritte auf dem Weg zur Integrierten Krankenversicherung als so genannter Zehn-Punkte-Plan (entnommen aus https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ ... rsicherung).
1.-4. Klärung von Schlüsselfragen
1. Systemintegration auch in der Pflegeversicherung
- Soll im Zuge der Zusammenführung von GKV und PKV ein analoger Prozess auch in der Pflegeversicherung initiiert werden? Wie verfährt man hier mit der Alterungsrückstellung?
2. Integrationsprinzipien: Konvergenz, Angebotsseparation oder Kombination von beidem - Werden die Geschäftsfelder zwischen GKV und PKV aufgetrennt oder nähern sich die Versicherungsanbieter im Angebot an?
3. Verfassungskonforme Integration der Alterungsrückstellungen aus privater Krankenversicherung - Wie lassen sich Rückstellungen aus dem Kapitalstock der PKV individuell oder kohortenbezogen in den Gesundheitsfonds übertragen, um ihre ursprüngliche Zweckbestimmung erfüllen zu können?
4. Rechtsreform der Krankenversicherungen und der entsprechenden Wettbewerbsordnung - Handeln die Krankenversicherungsträger künftig als Körperschaften des öffentlichen Rechts oder Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit. Wie ist der Wettbewerb innerhalb der Krankenversicherung zu regeln?
5.-10. Reformschritte
5. Konvergenz der Vergütungssysteme von GKV und PKV - Angleichung der ärztlichen Vergütung unabhängig davon, wer die Leistung bezahlt. GKV- und PKV-Vergütung werden auf Systemebene aufkommensneutral integriert.
6. Schaffung eines tragfähigen Beamten- und Selbständigentarifs in der GKV - Einrichtung eines beihilfefähigen Beamtentarifs und Absenkung des so genannten Mindestbeitrags für freiwillig versicherte Selbständige.
7. Aufhebung der Versicherungspflichtgrenze für Neuversicherte und Einführung der Versicherungspflicht für Selbständige und Beamte - Ein Wechsel in die PKV ist dann nicht mehr möglich. Schaffung analoger Regelungen für Bundes- und Landesbeamte.
8. Eintritt privater Krankenversicherungen in den integrierten Krankenversicherungsmarkt - Schaffung eines PKV-Tarif, dessen Beitrag nach Einkommen gestaffelt ist und nicht nach individuellem Risiko; der Leistungsrahmen entspricht dem der GKV.
9. Wechselrecht der PKV-Versicherten in die integrierte Krankenversicherung und Ausbau der Portabilität der Alterungsrückstellungen - Eröffnung einer (zeitlich befristeten) Übertrittsoption von der PKV in die Integrierte Krankenversicherung, sofern die Alterungsrückstellung individuell portabel gemacht wurde.
10. Regelung für in der privaten Krankenvollversicherung verbliebene Versicherte - Erleichterung von Fusionen privater Versicherungsgesellschaften und Schaffung einer Auffanggesellschaft für nicht mehr leistungsfähige Unternehmen, deren Versicherte in die integrierte Krankenversicherung wechseln können.
Ich freue mich auf eine muntere, ergebnisoffene Diskussion, und hoffentlich nicht nur unter uns drei bisherigen Teilnehmern , sondern auch mit vielen der inzwischen weit über 100 "schaulustigen" Zaungäste (Mehrfach-Reingucker mitgezählt).

Nicht dass Sie denken, PR, ich wollte mich vor Ihrer zweiten Frage drücken. Ja, das ein oder andere Detail zur Gesundheitspolitik muss man mir sicher noch erklären, zumal die einem steten Wandel unterliegt. Ich bekenne mich auch zu nicht unerheblichen Bildungslücken auf diesem Gebiet, und vielleicht auch zu dem ein oder anderen Ansichtsgegensatz. Ob ich die nach und nach aufgebe - lassen wir es darauf ankommen.

Grüße von
Gerhard
der nach über 40 Jahren in einer Branche ebenfalls ganz vorne auf der bertelsmännischen Abschussliste die Sache inzwischen auch aus dieser Perspektive :liegestuhl: betrachten könnte - und vielleicht auch sollte, wer weiß?
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Ist ja schon zum Piepen ! Ein solcher Plan

Beitrag von PR »

ist im Kern schon vor 25 bis 30 Jahren in der F-E-S diskutiert worden.
Mein Verdacht ist schon lange, dass die von Bertels Männern schlicht gekapert worden ist. (Hatte eine Zeitlang viel mit denen unerfreulich zu tun, weil mein Vater denen schon früher sein riesigen schriftlichen Nachlass übergeben hatte und der von ihm dazu bestimmte Historiker plötzlich keinen Zugriff mehr haben sollte.)

Bis heut krieg ich Frieseln, wenn mir einer was von der GekaVau erzählen will. Denn die sogenannte Gekavau ist keine Versicherung, sondern ein wenig sortierter Haufen verdammt behördenähnlich verfasster Ausgleichskassen. Eigentum dürfen die gar nicht besitzen. Eigentlich „wirtschaften“ die auch nicht, sondern erfüllen die Aufgaben von Clearing-Stellen oder Buchhaltern: sie buchen Einnahmen zu Ausgaben um. Das machen sie mit einem welteinmalig unverschämt großen Aufwand, der, wär er zuständig, sofort den Aufschrei des Steuerzahlerbundes hervorrufen würde. Ihre Aufgaben sind in einem Wust von Sondergesetzen mehr versteckt als definiert. Im Streitfall entscheiden Sondergerichte i.d.R am Bürgerlichen Gesetzbuch vorbei, was die grundgesetzliche Garantie „Einheitlichkeit des Rechts“ systematisch verletzt. Angesichts der bald kopfstehenden Alterspyramide wird das Gesundheitsfürsorge-kostenrisikoabsicherungsmodell „kranke Kasse“ fortschreitend unnachhaltiger und generationenungerechter. Bei der Pflegekasse ist das nicht viel anders.
Diese Probleme lassen sich systemkonform nicht lösen, indem man die restlichen 5 % Nichtkassenmitglieder samt anspruchsberechtigten Familienmitgliedern mit herein zwingt. Sondern nur durch massive Zuwanderung und rasche gesellschaftliche und wirtschaftliche Integration Junger Gesunder (die genau dies zB durch lebendiges Überstehen einer zB Mittelmeerpassage im Schlauchboot dokumentiert haben). Das klingt zynisch, scheint mir aber für ein paar Jahre Bundespolitik handlungsleitend und keineswegs dumm gewesen zu sein.

Bei den Versicherungen ist das alles komplett anders. Das sind Wirtschaftsunternehmen, die der Staat mittels stringenter Aufsicht zum Profitemachen verpflichtet, damit sie nicht pleite gehen und damit ihre Kunden und den Rest der Gesellschaft möglichst niemals ins Verderben reissen können (wie das damals der Fall gewesen war beim NeueHeimatSkandal, der zu dieser Gesetzgebung geführt hatte). Mit dazu gehören die Altersrückstellungen, ich hab die in meinen 40 Jahren Berufstätigkeit auch angezahlt und bin heut froh drum. Auf die hat jeder Versicherungskunde sein Anrecht, es wäre Blödsinn, diesen Anspruch irgendwohin zu portieren, und wenn die kranken Kassen drauf scharf sind, dann ist das klar illegal: das geht nicht ohne Ausrufung des nationalen Notstands durch die Bundesregierung.

Was hier (wohlweislich noch ?) gar nicht angesprochen ist: die mit aller Sicherheit längst geplante Systemtransformation mit „Integration“ der Leistungsebene à la Kaiser Permanente. „Alles aus einer Hand“ - prima Argument ?

Gedanken zu Bertels Männern und Frauen. Erinner mich sehr wohl an ganz frühe Diskussionen in der SPD: wie gut, dass es auch wirklich reiche Leute gibt, eigentlich bräuchten wir mehr davon, vor Allem solche, die sich bei der Gesellschaft für ihren unermesslichen Reichtum revanchieren, indem sie Stiftungen gründen. Sorry, Heinz R.I.P., das war reichlich blauäuigig.

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Zuletzt geändert von PR am 24.02.20, 00:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Barnie Geröllheimer
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Re: Die Brigitte Mohnhaupt der Bertelsmann-Stiftung ...

Beitrag von Barnie Geröllheimer »

Ich sehe mich hier immer noch als Interessenvertreter der "kleinen Leute". Denen dürfte es in der Mehrzahl völlig wurscht sein, welche Regularien zur Zusammenführung von GKV und PKV gelten können würden. Der GKVler kennt die PKV meist nicht und schaut nur neidvoll auf deren Privilegien und der PKVler genießt seine Vorteile und stöhnt - später, im gesetzteren Alter - über die Beitragshöhe, ohne etwas daran ändern zu können und schaut dann womöglich neidvoll auf die GKVler.
Den "kleinen Leuten" dürfte es auch weitgehend schnuppe sein, welcher Fond wo sein Geld verwendet, um Ärzten einen angenehmen Lebensabend zu bescheren.
Der Patient wird sich ebenso nicht für das Problem der Ärzte sorgen, wie diese eine gewisse Datensicherheit realisieren....., er wird sich vielmehr dafür interessieren, was die Gesundheitspolitik (für ihn) konkret tut, um mal die endlosen Wartezeiten bei Fachärzten und die Versorgung in den Notaufnahmen zu reduzieren.
Weist man aber darauf hin, wird einem "...oefach domms Gschwätz, Barnie" attestiert.
Ich freue mich auf eine muntere, ergebnisoffene Diskussion, und hoffentlich nicht nur unter uns drei bisherigen Teilnehmern , sondern auch mit vielen der inzwischen weit über 100 "schaulustigen" Zaungäste (Mehrfach-Reingucker mitgezählt).
Ich für meinen Teil verschone möglichst die Leserschaft mit meinem "domma G'schwätz" und ich hätte auch hier nichts kommentiert, wenn ich nicht tieferen Einblick in die Materie durch die Arbeit meiner Tochter in der Notaufnahme im Klinikum erhielte, die den ganzen Sermon hier zu einem großen Teil ad absurdum führen kann.
Nachdem ich nun heute in den Medien las, dass der MDK künftig Rechnungen für "unnötig" oder "zu lange" behandelte Patienten kürzen können soll, die u.a. auch deshalb in den Kliniken landen weil sie der niedergelassene Arzt nicht zeitnah einbestellen möchte und damit eine weitere Einbuße an Versorgungsqualität von Patienten und Kliniken droht, bin ich überzeugt, es gäbe weitaus wichtigere Themen hier zu erörtern als eine Konversion von GKV und PKV.

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Nicht ganz up-to-date, Barnie ?

Beitrag von PR »

"...der MDK künftig Rechnungen für "unnötig" oder "zu lange" behandelte Patienten kürzen..."

Die Docs beim Emmdeekaa arbeiten seit vielen Jahren bindende Vorschriften ab über die Quote an zu kürzenden Klinikrechnungen. Nu zem sägge.

Die Erfahrungen Ihrer Tochter in einer Klinik-Notaufnahme würden mich übrigens stark interessieren, am liebsten in einem anderen (neuen) thread. Welches Fach ? Welche Klinik ?

Was die Wartezeiten auf FÄ angeht, gilt: in D sind sie weltweit am kürzesten. Das wird sich aber in Bälde ändern, wenn die verbliebenen Selbstausbeuter-Freiberufler endlich weg sind vom Fenster. Dann gilt wirklich: you get what you pay for.

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Barnie Geröllheimer
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Re: Nicht ganz up-to-date, Barnie ?

Beitrag von Barnie Geröllheimer »

PR hat geschrieben:
23.02.20, 21:40
Die Docs beim Emmdeekaa arbeiten seit vielen Jahren bindende Vorschriften ab über die Quote an zu kürzenden Klinikrechnungen. Nu zem sägge.
Neu (seit Ende 2019) ist die Qualität des MDK-Gesetzes, das jedes Klinikum vor das Risiko stellt, Rechnungskürzungen (übrigens evtl. plus Strafzahlungen ab 300 Euro pro Fall!) aufgedrückt zu bekommen, wenn bspw. ein Patient nicht in der vorgegeben Zeit entlassen werden kann, weil Anschlussmaßnahmen (noch) nicht zur Verfügung stehen....., oder wenn sich ein Schmerzpatient an die Klinik wendet, weil er die Schmerzen nicht mehr aushält, der Facharzt aber trotzdem erst in 3 Monaten einen Termin anbietet.
PR hat geschrieben:
23.02.20, 21:40
Die Erfahrungen Ihrer Tochter in einer Klinik-Notaufnahme würden mich übrigens stark interessieren, am liebsten in einem anderen (neuen) thread. Welches Fach ? Welche Klinik ?
Städt. Klinikum Karlsruhe
Hauptbeschäftigung der (ihrer Meinung nach ausreichend) vorhandenen Ärzte: Telefonieren
Hauptprobleme der Notaufnahme: der PatientenABFLUSS, weil benötigte Geräte oder Räumlickeiten nicht sofort zur Verfügung stehen.
Die patientenunfreundliche Triage würde zusätzlich durch diejenigen Patienten belastet, die der Rettungsdienst vorzugssweise in einer bestimmten Klinik abliefert oder abliefern soll (Fallbeispiel: "Wir bringen Sie besser in die Klinik XY, denn die Neurologie im Krankenhaus YZ taugt nix")
PR hat geschrieben:
23.02.20, 21:40
Was die Wartezeiten auf FÄ angeht, gilt: in D sind sie weltweit am kürzesten. Das wird sich aber in Bälde ändern, wenn die verbliebenen Selbstausbeuter-Freiberufler endlich weg sind vom Fenster. Dann gilt wirklich: you get what you pay for.
Wenn bis zu einem halben Jahr Wartezeit auf einen Augenarzttermin den "weltweit kürzesten" Termin darstellt, dann tröstet das bestimmt jeden deutschen, gesetzlich versicherten Patienten mit Retinopathie oder Katarakt, weil die Patienten in Timbuktu noch länger warten, der deutsche Privatpatient aber sofort kommen darf.
Und um nun mal eine Brücke zu schlagen zum eigentlichen Thema hier: Nur wenn die "Mohnhaupt" erhört wird und sich die Politiker konsequent verhalten, wird sich hoffentlich an diesem Saustall noch etwas zum Guten (für alle Beteiligte) ändern.

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Ha ! Hatts mir fast gedacht. Da war ich auch mal,

Beitrag von PR »

89 bis 91, aber noch am alten Standort in der Steinhäuser ? Straße, zwecks Facharzt fertig, nur zum Hebammenunterricht musst ich einmal die Woche in die Nähe des neuen Standorts. Hab erst kürzlich die Klassenarbeiten zum Altpapier gebracht.

Mit vierzig ein Zimmer mit Kochplatte, Etagenklo und -Dusche in der Adlerstraße unterm Dach, zwei Jahr lang Kurzbesuch bei Frau und drei Kindern jedes zweite Wochenend. Ist lang her. Macht heut niemand mehr so. Könnt Ihre Tochter hier nicht mal ungefiltert selber berichten ?

Bin ja gar nicht vom Fach, aber es gibt nach meiner unmaßgeblichen Einschätzung einen Dringlichkeitsunterschied zwischen Retinopathie und Katarakt.

Wartezeiten: warten's Sie ab, bis die alten Schowies endlich alle weg sind und bloß noch angestellte Kolleginnen da. Dann gibts endlich die politisch angestrebten niederländischen Verhältnisse und gar keinen direkten Zugang mehr zu Fachärzten.

Dafür aber an jedem Ort der Welt (mit Hänndinetz) in jedem Notfall die Adresse des für Sie grad nötigen Vertragsdoktors der Tante Mohn aufm display. Falls Sie der einen Vertrag unterschrieben haben, und die Kreditkarte dabei.

Es waren übrigens Sozis, die das so gewollt und bald fertig herbeiregiert haben.

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Humungus
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Re: Nicht ganz up-to-date, Barnie ?

Beitrag von Humungus »

Barnie Geröllheimer hat geschrieben:
23.02.20, 22:31
Neu (seit Ende 2019) ist die Qualität des MDK-Gesetzes, das jedes Klinikum vor das Risiko stellt, Rechnungskürzungen (übrigens evtl. plus Strafzahlungen ab 300 Euro pro Fall!) aufgedrückt zu bekommen, wenn bspw. ein Patient nicht in der vorgegeben Zeit entlassen werden kann, weil Anschlussmaßnahmen (noch) nicht zur Verfügung stehen.....,
Regeln zum Aufenthalt gab es schon Mitte der 90er, während meiner Ausbildung. Wir füllten dann regelmäßig "Lügenbögen" aus, in dem dem jeweiligen Patienten ein besonders schwerer Verlauf etc. bescheinigt wurde.

Neu ist also nur, dass der MDK rückwirkend kürzt. Natürlich ist das perfide.

Was mir noch dazu einfällt: in den Kliniken gibts ja meistens DRGs, bei denen die Klinik eine Behandlungspauschale erhält. Dann ist den kassen die Liegedauer schnurz. Bitten Sie doch mal Ihr Töchterchen nach einer Statistik zu fragen, die vergleicht, ob es auch bei Patienten mit DRG Probleme mit der Liegedauer gibt. Ich wette, bei denen klappt die planmäßige Entlassung viel besser... :twisted:
Wenn bis zu einem halben Jahr Wartezeit auf einen Augenarzttermin den "weltweit kürzesten" Termin darstellt, dann tröstet das bestimmt jeden deutschen, gesetzlich versicherten Patienten mit Retinopathie oder Katarakt, weil die Patienten in Timbuktu noch länger warten, der deutsche Privatpatient aber sofort kommen darf.
Ah ja. Die Abschaffung der Privatpatienten wird das BESTIMMT bessern. Wer glaubt dran? Händchen hoch! Ich seh keinen...

Mal zum Thema Politik: die Politik verpflichtet uns offene Sprechstunden anzubieten. Für unsere Praxis mit zwei Sitzen bedeutet das 10 Stunden pro Woche. Aktuell ist unser Terminplan pickepackevoll. Jeden Tag bis Freitag 8 Stunden. Plus zwei Zweigstellen mit weiteren 35 Stunden. Es gibt KEINE Lücken im Terminkalender.

Wenn man da dann 10 Stunden "offen" gestaltet, mithin keine Termine für diese Zeit mehr vergeben darf, führt das nur zu einem: längere Wartezeit für Termine, weniger versorgte Patienten. Es mag ja sein, dass Spwahn an den Arzt am Tegernsee gedacht hat, der in der Woche 10 Stunden macht und zu dem auch Herr Minister geht. Der ist aber die Ausnahme.

Politiker sind so etwas von doof, doofer gehts nicht.
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Re: Ha ! Hatts mir fast gedacht. Da war ich auch mal,

Beitrag von Barnie Geröllheimer »

PR hat geschrieben:
23.02.20, 23:26
89 bis 91, aber noch am alten Standort in der Steinhäuser ?
Das ist das "Vinzenz", das Vincentius-Krankenhaus. Das ist auch heute noch in der Steinhäuser Straße. Das Städtische ist ein Riesenareal an der Moltkestraße.
PR hat geschrieben:
23.02.20, 23:26
Könnt Ihre Tochter hier nicht mal ungefiltert selber berichten ?
Hab ich ihr schon öfter nahegelegt, nicht zuletzt, um das Thema vertragsärztliche vs. privatärztliche Tätigkeit zu beleuchten. Wär' da sehr gern Mäuschen gewesen bei der Diskussion. Aber sie will das nicht, weil sie das Gejammer hier nicht teilt. Dabei beruft sie sich nicht auf eigene Erfahrungen ( die sie noch gar nicht umfassend haben kann), sondern auf die vielen Aussagen von Kommilitonen/Innen und deren Eltern mit eigener Praxis. Denen traut sie offenbar eher als Ihnen und mir. Nichtsdestotrotz habe ich sie davor gewarnt, ohne Vorbehalte in Verträge mit den Kassen einzusteigen.
PR hat geschrieben:
23.02.20, 23:26
Bin ja gar nicht vom Fach, aber es gibt nach meiner unmaßgeblichen Einschätzung einen Dringlichkeitsunterschied zwischen Retinopathie und Katarakt.
Da sind wir wunderbar beim Thema: während gefährliche Retinopathien oft kaum einen Leidensdruck verursachen, ist der vglw. harmlose Katarakt für viele Patienten ein viel größeres Übel, weil die komplette Teilhabemöglichkeit am sozialen und kulturellen Leben fehlt.
Wie priorisieren wir?
PR hat geschrieben:
23.02.20, 23:26
Wartezeiten: warten's Sie ab, bis die alten Schowies endlich alle weg sind und bloß noch angestellte Kolleginnen da. Dann gibts endlich die politisch angestrebten niederländischen Verhältnisse und gar keinen direkten Zugang mehr zu Fachärzten.
Dafür aber an jedem Ort der Welt (mit Hänndinetz) in jedem Notfall die Adresse des für Sie grad nötigen Vertragsdoktors der Tante Mohn aufm display. Falls Sie der einen Vertrag unterschrieben haben, und die Kreditkarte dabei.
Eine dringend nötige Neuordnung des komplett maroden Systems sieht hier wohl jeder. Ob aber in jedem Dorf ein Golfplatz gebaut wird, das einen Arzt braucht...?! Vielleicht sind die "neuen" Ärzte von einem anderen Schlage als die, die hier permanent ein Weltuntergangsszenario zeichnen?!

Humungus
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Re: Ha ! Hatts mir fast gedacht. Da war ich auch mal,

Beitrag von Humungus »

Barnie Geröllheimer hat geschrieben:
24.02.20, 08:40
Da sind wir wunderbar beim Thema: während gefährliche Retinopathien oft kaum einen Leidensdruck verursachen, ist der vglw. harmlose Katarakt für viele Patienten ein viel größeres Übel, weil die komplette Teilhabemöglichkeit am sozialen und kulturellen Leben fehlt.
Durch regelmäßige Kontrollen, wie sie auch empfohlen werden, lassen sich 99 Prozent aller Katarakte rechtzeitig finden und behandeln. Reden wir doch mal aus dem Nähkästchen: die Patienten, die "plötzlich, Herr Dokter, seit drei Tagen" wegen einer Cataract nichts sehen, sind fast immer jahrelang nicht erschienen und können auch schon ewig auf wenigstens einem Auge schlecht sehen. Und jetzt, wo die K.cke am dampfen ist, soll der "Dokter" springen. Noch dazu ist das OP-Risiko bei solchen verschleppten Dingen hoch.

Also, kommen Sie mir nicht mit der dringenden Katarakt, das sind reine Luxusprobleme.
Vielleicht sind die "neuen" Ärzte von einem anderen Schlage als die, die hier permanent ein Weltuntergangsszenario zeichnen?!
Sind sie, Barnie: Work-life-balance, Angestellter, Tariflohn und -Arbeitszeit. Davon kriegen Sie mehr als das deutsche System vertragen kann und wird.
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Beitrag von PR »

wo's Sie schreiben ! Chef war damals Prof. Dördelmann, den Namen müssts in der Klinik noch immer geben, zumindest hinterm Bindestrich...
In der Steinhäuser hatt ich mehrfach meine Mutter besucht.

Ansonsten kann Ihr Töchterlein von mir nix mehr lernen. Die Jungen müssen ihre Erfahrungen im Umgang mit diesem System selber machen. Das ist zwar gerade, worauf die große große Politik schon immer spekuliert...

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