Seite 1 von 1

Wie sich ein Spähnchen eine "telemedizinische" Sprechstunde vorstellt

Verfasst: 18.10.19, 00:06
von PR
Als Beispiel für Telemedizin nannte Spahn die Situation, „wenn der Arzt, der morgens um sechs in Lübeck sagt, ich habe gerade Zeit, bevor ich die Kinder zur Schule bringe, ein, zwei Stunden ärztliches Angebot zu machen, und jemand in München gerade morgens um sechs den Bedarf hat zum ärztlichen Gespräch".


Herübertragen aus https://www.aend.de/article/200207

Spähnchen ist amtierender Gesundheitsminister der Bundesrepublik Deutschland.

PR

Re: Wie sich ein Spähnchen eine "telemedizinische" Sprechstunde vorstellt

Verfasst: 18.10.19, 02:19
von elo22
Ich weiss nicht in welchem Universum sich Spähnchen befindet, im meinem jedenfalls nicht.
Online-Sprechstunden und medizinische Apps werden nach Ansicht von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Versorgung der Patienten in Deutschland umkrempeln. »Das wird ein positiver Unterschied sein«, sagte Spahn am Donnerstag während einer Diskussionsveranstaltung der Bundesärztekammer in Berlin.
Da würde mich mal die Reaktion intersessieren. Hat da keiner gelacht?

BTW: Er sollte sich mal das kuketz-blog reinziehen. Vielleicht kommt er dann etwas runter von seinem Tripp.

Lutz

...und immer wieder: die Video-Sprechstunde

Verfasst: 27.10.19, 14:57
von PR
Die Video-Sprechstunde hat gegenüber der Telefonsprechstunde keinerlei Mehrwert, setzt aber auf beiden Seiten der Leitung den x-fachen technischen Aufwand voraus.

Selbstverständlich hab ich die 25 Jahr Kassenknecht lang auch telefonisch besprochen und beraten, wenn ir_gend_wie gesichert war, dass im selben Quartal auch die kranke Kassenschippkart vorgelegt wurde, oder dafür eben Rechnungen geschrieben.

Hätte ich aber auch nur ansatzweise verwirklicht, was jetzt die IT-Lobby unter der Leitung von Bunzxundheizmister Zappelspahn an Video-Sprechstunde in die Kassenpraxen drückt, dann hätt ich nach wenigen Tagen oder Wochen die Sondereinsatzkommandos im Haus gehabt, mit monatelanger Beschlagnahme sämtlicher Arbeitsmedien und anschließendem Berufsverbot.

Das ficht die Spitzbuben freilich in gar keiner Weise an. Erst mal machen und nach zwei drei Jahren gucken, was dabei rausgekommen ist. Verantwortungsloser geht's nicht.

PR