239 Arzneimittel waren im September nicht lieferbar

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Die AOKen reagieren wie immer: mit Lügen und Zehntelwahrheiten

Beitrag von PR » 07.11.19, 17:10

Argumentiert wird mit dem Prozent-Anteil nicht lieferbarer am Gesamt im Jahr vorher lieferbarer Medikamente.

Das geht so: 1. September diesen Jahres ... waren ... 461 ambulant verordnete Arzneimittel nicht lieferbar (Quelle BfArM). Jedoch waren
"... 2018 insgesamt mehr als 66.000 verschiedenen Arzneimittel ...auf dem Markt erhältlich gewesen..."

Ärzte und Apotheker monieren jedoch: genau die jeden Tag essentiellen Medis sind nicht lieferbar.

Bevor ich nach 1980 nach Afrika arbeiten gegangen bin, hieß die WHO-Regel: 220 Medikamente braucht die Welt.

Wenn es, was leicht möglich ist, heute 460 absolut essentielle Medis sind, die "entwickelte Welt" mit ihren "Zivilisationskrankheiten" eingeschlossen -
dann wäre deren Nichtlieferbarkeit eine ziemliche Katastrophe.

Man sieht: Die AOKen reagieren auf die von ihnen selbst geschaffenen Lieferengpässe wie immer mit Lügen und Zehntelwahrheiten

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