PM: Ärzte sollten Budgetgrenzen nicht überschreiten

Moderator: DMF-Team

Timmie2
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 901
Registriert: 27.09.14, 15:01

Re: PM: Ärzte sollten Budgetgrenzen nicht überschreiten

Beitrag von Timmie2 » 13.07.18, 21:29

Humungus hat geschrieben:Ich weiß, dass ich als Teil der Intelligenzija bei Linken und Rechten verhasst bin, weil ich denke
Dann sollten Sie vielleicht auch mal darüber nachdenken, welches Klientel mit Entsolidarisierung, Werteverlust und Verrohung der Gesellschaft bedient wird. Rechte Praxis zielt immer auf den Futterneid gegen die Schwächsten.

PR
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 6843
Registriert: 27.03.05, 23:51
Wohnort: Lörrach
Kontaktdaten:

Erstens ist die Klientel weiblich, timmiezwoo.

Beitrag von PR » 13.07.18, 21:50

Und zweitens haben im `schland hauptsächlich real regierende Linke

Entsolidarisierung, Werteverlust und Verrohung der Gesellschaft mit ihrer Gesetzgebung herbeigeführt.

Die Nachweise dazu stelle ich hier seit 27.03.05, 23:51 nachlesbar dar.

PR
Von Fremdinteressen freie an Patienteninteresse orientierte eigene Meinung.
99 2988 015 Die lebenslange Nummer zur Sicherheit

Humungus
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 5051
Registriert: 10.09.07, 13:30

Re: PM: Ärzte sollten Budgetgrenzen nicht überschreiten

Beitrag von Humungus » 14.07.18, 00:34

Timmie2 hat geschrieben:Dann sollten Sie vielleicht auch mal darüber nachdenken, welches Klientel mit Entsolidarisierung, Werteverlust und Verrohung der Gesellschaft bedient wird.
Das Proletariat? Entschuldigung, den Marx habe ich nie so ganz verstanden.
Rechte Praxis zielt immer auf den Futterneid gegen die Schwächsten.
Und linke auf den Futterneid gegen die Stärksten. Wie wunderbar symmetrisch.

Tatsächlich ist die Industrialisierung der Medizin vorrangig durch die SPD gefördert worden. Dass die Betreiber von Krankenhäusern und Polikliniken weniger caritative Interessen haben wurde dabei bewusst ignoriert. Nun rollt sie, die Lawine, und die nächste Generation Ärzte geht zur Seite.

Übrigens: welche besonderen Patienteninteressen die Politik vertritt, sieht man auch an der DSVGO und der gewaltsamen Durchsetzung der TI. Es geht doch gar nicht ums Menschenwohl. Es geht nur ums Geld. Übrigens: da geht rechts mit links wie immer: Hand in Hand.
Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.

Timmie2
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 901
Registriert: 27.09.14, 15:01

Re: PM: Ärzte sollten Budgetgrenzen nicht überschreiten

Beitrag von Timmie2 » 14.07.18, 07:52

Humungus hat geschrieben:Und linke auf den Futterneid gegen die Stärksten. Wie wunderbar symmetrisch.
Und perfekt geeignet, um vom eigentlichen Problem abzulenken. Nur mehr Geld in die Sozialsysteme zu pumpen ist keine Lösung. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auf. Global kontrollieren die 500 größten Konzerne mehr als 50% des Weltbruttosozialprodukts, die 85 reichsten Personen der Welt besitzen mehr als die ärmsten 50 % der Weltpopulation zusammen. Es ist ein Verteilungsproblem und es geht nicht darum Leute zu enteignen, sondern faire Verhältnisse zu schaffen. Dafür muss der Reichtum angetastet werden, z.B. in Form einer Vermögenssteuer. Der Verteilungskampf findet – nicht nur im Gesundheitswesen - unter den Schwächsten der Gesellschaft statt. Davon profitieren vor allem die Rechten.

Barnie Geröllheimer
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1057
Registriert: 04.06.13, 11:38

Re: PM: Ärzte sollten Budgetgrenzen nicht überschreiten

Beitrag von Barnie Geröllheimer » 14.07.18, 09:35

Humungus hat geschrieben:Nur zum Verständnis, denn Barnie sprach mehrfach das Ende des Jahres an: die meisten Budgets gelten quartalsweise.
Stimmt, seit 2008. Das ist mir tatsächlich bislang entgangen.
Aber ob eine Praxis rentabel ist oder nicht, dürften Sie ohnehin erst nach Ihrer EKSt-Erklärung wissen und die wird jährlich verlangt.
PR hat geschrieben:Wie läuft man denn n i c h t in Regressforderungen?
Indem man Leistung verweigert und sagt: mein Budget ist zuende, das zahlt die Kassen nicht, ich hab meine Verordnungsrichtgröße überschritten, und so halt, reine Patientenschikanierung eben.
Werd' dazu demnächst mal meine Vorzeigeärztin befragen. NOTFALLS entgehen Sie permanenten Regressansprüchen durch die Kündigung des Vertrages mit den Kassen. Vorerst aber vermute ich mal, dass die meisten Ärzte mit ihren Regressbelastungen leben können.
PR hat geschrieben:Die Banken hatten in der Vergangenheit tatsächlich keine bedeutenden Kreditausfälle bei den Ärzten. Hat damit zu tun, dass sie sich 1. die g e s a m t e n KV-Umsätze verpfänden lassen.
Klar, bei jedem Selbständigen wird auch das Geld sicherungsübereignet, das man per Gesetz z.B. an die Krankenkassen der Mitarbeiter oder Pflichtversicherungen abführen müsste.
PR hat geschrieben: 2. wo immer es geht die ggf. auch Geld verdienende Familie mit in Haftung nehmen.
Aber nur, "wo immer es geht"! Kann schon sein, dass die Bank sowas versucht, aber nienieniemals würde ich oder meine Göttergattin oder meine Tochter sowas unterschreiben.
Wenn es stimmt, dass Banken als Sicherheit für Existenzgründungsdarlehen einen Vertrag mit der GKV fordern, dann soll sie sich im Fall der Fälle auch aus diesem Topf bedienen. Es gibt bei uns keine Sippenhaft!
PR hat geschrieben: Hat auch damit zu tun, dass bei Ärzten nach einer Insolvenz nicht selten berufsrechtliche Konsequenzen folgen.
Warum das? Ist man denen, denen man sein schwer verdientes Geld in den Rachen schmeißt und die zumindest Mitschuld am Niedergang einer Praxis tragen, auch noch Rechenschaft schuldig? Soweit kommt's noch!
PR hat geschrieben: Nur: die Nachfolgegeneration fragt schon gleich gar nicht nach Krediten, überlässt das Investieren den Investoren, lässt sich den qualitätsgesicherten perfekten Arbeitsplatz und das Mitarbeiterteam stellen und sagt dann dem Investor, wieviele Wochenstunden Teilzeit.
Das werd' ich in Bälde wissen. Mein Töchterlein hat noch 3 Prüfungen und ist dann erst einmal mit dem Studium fertig.
Ich aber werd' ihr sagen, dass es bestimmt eine Menge "Investoren" gibt, die helfen, irgendwann die Eröffnung oder Übernahme einer Praxis zu "subventionieren", die man dringend benötigt.
Und garantiert werden das keine Banken mit den von Ihnen o.g. Konditionen sein.

PR
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 6843
Registriert: 27.03.05, 23:51
Wohnort: Lörrach
Kontaktdaten:

Im Schweinesystem gibt es die Sippenhaft

Beitrag von PR » 14.07.18, 13:23

und zwar über den Tod hinaus, gesetzt den Fall, eine kranke Kasse habe Regressforderungen und der Kassensklave sei ums Leben gekommen. Die KV ist eine Behörde, hat da keinerlei Ermessensspielraum und setzt derlei rigoros durch.

PR
Zuletzt geändert von PR am 14.07.18, 13:31, insgesamt 1-mal geändert.
Von Fremdinteressen freie an Patienteninteresse orientierte eigene Meinung.
99 2988 015 Die lebenslange Nummer zur Sicherheit

PR
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 6843
Registriert: 27.03.05, 23:51
Wohnort: Lörrach
Kontaktdaten:

"wo immer es geht"!

Beitrag von PR » 14.07.18, 13:30

Vor die Wahl gestellt, in den dunklen engen verwinkelten Wohnräumen des Vorgängers mit Teppichboden im 1. OG ohne Aufzug weiter zu arbeiten, oder eben in großzügigen hellen barrierefreien Räumen in 1A Lage und OPNV-Anbindung, hab ich Ende 1997 eben Letzteres gewählt. Die Räume waren nur zu kaufen, nicht zu mieten. Ich hab den Kredit nicht gekriegt von der Bank, die, jawohl, meinen gesamten Kassen u m s a t z hätte pfänden können. Aber meine Hauptsponsorin.

PR
Von Fremdinteressen freie an Patienteninteresse orientierte eigene Meinung.
99 2988 015 Die lebenslange Nummer zur Sicherheit

PR
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 6843
Registriert: 27.03.05, 23:51
Wohnort: Lörrach
Kontaktdaten:

Nicht gemerkt ?

Beitrag von PR » 14.07.18, 13:54

Hab den Vertrag mit den kranken Kassen" zum 01.10.2017 gekündigt, meinen Laden abgewickelt, verschenkt, entsorgt, und bin Rentier. Was mir bis 2027 bleibt, sind die mir verbliebenen weil nicht abgeholten oder versandten 11.000 Papierakten (alle Externbefunde)und ein file Server mit den kompletten Patientendaten (meine eigene Datenproduktion plus alle essentials aus den Papierakten)aus 25 Jahren. Was meiner Hauptsponsorin bleibt, ist der Erlös aus dem Verkauf der Praxisräume. Der entspricht ungefähr dem damaligen Kaufpreis. Alles in die Räume Investierte musste eh rückgängig gemacht werden, denn der Käufer macht Wohnung draus.

Eigne mich also keineswegs mehr als Adressat für hochqualifizierte Ratschläge an Kassendeppen.
Auch Andere nicht, denn von denen wird es schon in 5 Jahren nur noch viel zu wenige geben.

PR
Von Fremdinteressen freie an Patienteninteresse orientierte eigene Meinung.
99 2988 015 Die lebenslange Nummer zur Sicherheit

Humungus
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 5051
Registriert: 10.09.07, 13:30

Re: PM: Ärzte sollten Budgetgrenzen nicht überschreiten

Beitrag von Humungus » 14.07.18, 23:25

Timmie2 hat geschrieben:Es ist ein Verteilungsproblem
...vielleicht erwähnen Sie mal, wo die ärmsten Länder und die ärmste Bevölkerung sitzt und was passiert, wenn man dorthin Geld gibt. Ich bin persönlich gerne bereit kräftig zu spenden - wenn das Geld auch den Empfänger erreicht. Aber bezeichnenderweise sitzt innerhalb jeder Armut ein kleiner Kern märchenhaften Reichtums. Bevor man umverteilt, sollte man erst diesen Kern entfernen. Auf dem Weg vom Geber zum Nehmer sind irgendwie viele Mautstationen. In Venezuela nennt man dies "haarige Hände", weil an ihnen viel klebenbleibt.
und es geht nicht darum Leute zu enteignen, (...), z.B. in Form einer Vermögenssteuer.
Was das anderes als eine Enteignung sein kann, kann mir nur ein Wortakrobat wie Sie erklären. Ich möchte daran erinnern, dass die Gewinne bereits versteuert wurden, auch die Zinseinnahmen. Also doch doppelt besteuern, oder? Erinnern Sie sich noch an das Wahlprogramm der Linken? Hat wohl nicht viel gebracht, die Forderung nach dem "was mein ist, ist mein, und über Deins reden wir noch"?

Umverteilen kann man nicht. Wenn man für faire Verhältnisse sorgt - und zwar von der Wiege bis zur Bahre, ist das auch nicht nötig. Bildung! Erziehung! Chancengleichheit!
Der Verteilungskampf findet – nicht nur im Gesundheitswesen - unter den Schwächsten der Gesellschaft statt. Davon profitieren vor allem die Rechten.
Das finde ich rührend, dass Sie die Ärzte als "Schwächste der Gesellschaft" bezeichnen, denn Verteilungskämpfe innerhalb der Ärztegruppen und besonders zwischen ambulant und stationär sind gang und gäbe. Aber da sieht man den Denkfehler: der wahre Verteilungskampf wird zwischen stark und schwach ausgetragen. Nur die verbliebenen Brosamen machen die Schwachen unter sich aus. Traut sich "Die Linke" an Rhön, Helios und Sana? An die KVen? An die KrankenKassen? Irgendwie habe ich da die passende Pressemitteilung noch nicht gelesen.
Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.

Timmie2
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 901
Registriert: 27.09.14, 15:01

Re: PM: Ärzte sollten Budgetgrenzen nicht überschreiten

Beitrag von Timmie2 » 15.07.18, 07:08

Humungus hat geschrieben:Was das anderes als eine Enteignung sein kann, kann mir nur ein Wortakrobat wie Sie erklären
Die wenigen Reichen und Mächtigen werden doch nicht reich und reicher durch ihrer Hände Arbeit sondern vor allem durch Zins und Zinseszins. Das verursacht nicht nur ein riesiges Gefälle zwischen Arm und Reich, es bedroht auch das Wirtschaftssystem weil die Geldmenge schneller wächst als die Produktivität (Giralgeld). Das führt zu Spekulationsblasen, für die dann letztlich wieder die Allgemeinheit aufzukommen hat (Bankenrettung)
Humungus hat geschrieben:Das finde ich rührend, dass Sie die Ärzte als "Schwächste der Gesellschaft" bezeichnen, denn Verteilungskämpfe innerhalb der Ärztegruppen und besonders zwischen ambulant und stationär sind gang und gäbe
Bei Verteilungskämpfen hat immer das schwächste Glied das Nachsehen
„Alle gegen alle“, „jeder gegen jeden“ ist das als „Wettbewerb“ kaschierte neoliberale Grundprinzip des entsolidarisierten Gesellschaftsmodells und totalen Wirtschaftskrieges.
Neoliberaler Faschismus

PR
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 6843
Registriert: 27.03.05, 23:51
Wohnort: Lörrach
Kontaktdaten:

Immer wieder anregend, timmiezwoo,

Beitrag von PR » 15.07.18, 14:40

wie Sie es schaffen, die Benennung klar umschriebener Misstände im 'schländischen Gesundheizwesen auf Umstände zurückzuführen, die zur Behebung eine Weltrevolution erfordern.

PR
Von Fremdinteressen freie an Patienteninteresse orientierte eigene Meinung.
99 2988 015 Die lebenslange Nummer zur Sicherheit

Timmie2
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 901
Registriert: 27.09.14, 15:01

Re: PM: Ärzte sollten Budgetgrenzen nicht überschreiten

Beitrag von Timmie2 » 15.07.18, 20:38

PR hat geschrieben:Immer wieder anregend, timmiezwo, wie Sie es schaffen, die Benennung klar umschriebener Misstände im 'schländischen Gesundheizwesen auf Umstände zurückzuführen, die zur Behebung eine Weltrevolution erfordern.
Nicht jeder gibt sich mit Symptombekämpfung zufrieden :wink:

PR
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 6843
Registriert: 27.03.05, 23:51
Wohnort: Lörrach
Kontaktdaten:

aber manch angeblicher Therapeut

Beitrag von PR » 15.07.18, 21:25

verspricht, was er nicht halten kann, was timmiezwoo ?

(Politik mal als "Medizin im Großen und Ganzen" verstanden, wie sie mir mein Vater öfter dargelegt hat)

PR
Von Fremdinteressen freie an Patienteninteresse orientierte eigene Meinung.
99 2988 015 Die lebenslange Nummer zur Sicherheit

Barnie Geröllheimer
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 1057
Registriert: 04.06.13, 11:38

Re: PM: Ärzte sollten Budgetgrenzen nicht überschreiten

Beitrag von Barnie Geröllheimer » 16.07.18, 09:58

Timmie2 hat geschrieben:Nicht jeder gibt sich mit Symptombekämpfung zufrieden
Einer allein kann die Welt nicht aus den Angeln heben, deshalb wäre Bildung auf breiter Basis und Mitwirkung an der Demokratie so wichtig.

Weil es das aber nicht gibt,..
PR hat geschrieben:(verspricht) manch angeblicher Therapeut, was er nicht halten kann,..
...halte ich eine Portion Populismus für zulässig, sofern er zweckdienlich ist und dem Wohl des Volkes zugute kommt.

Aber genau das ist der Knackpunkt. Er beschert uns die Trumps und Erdogans, die Röslers, Gröhes und Spahns.
Die Konsequenz: jede soziale Errungenschaft dürfte mit Karacho den Bach 'runtergehen.

Humungus
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied
Beiträge: 5051
Registriert: 10.09.07, 13:30

Re: PM: Ärzte sollten Budgetgrenzen nicht überschreiten

Beitrag von Humungus » 16.07.18, 11:15

Barnie Geröllheimer hat geschrieben:...die Trumps und Erdogans,
Das Zeitalter der Diktatoren ist längst wieder angebrochen. Mal geschieht es ohne Schuld der Bevölkrung, mal wünscht diese sich einen "starken Mann". Das hängt mit dem Gefühl einer Bedrohung von außen zusammen, gegen das man sich enger zusammenschließen will. Frustration über die Alternativen (in den USA Clinton, in Deutschland das Restparlament) führt dazu, dass man auch Leute wählt, für die Demokratie ein Abziehlabel ist.

Aber zurück zum Thema: warum wird, wenn die Ärzte ihr Budget nicht kostenlos übererfüllen wollen, auf die Ärzte geschimpft?

Mögliche, thematisch zutreffendere Überschriften wären:

- KVen budgetieren Ärzte und sorgen für Mangelversorgung
- KrankeKassen sind nicht bereit für die Versorgung mehr zu zahlen, sparen lieber Milliarden
- Politik hat die Kontrolle über Gesundheitswesen verloren.


Stattdessen Ärztebashing. Klingelts?
Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.

Antworten