Gesundheizwesen - frisch gestärkt

Moderator: DMF-Team

Christianes Herz
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Re: Gesundheizwesen - frisch gestärkt

Beitrag von Christianes Herz » 28.02.15, 00:06

Ein bisschen Gegenwind zum Versorgungsschwächungsgesetz.
http://www.kbv.de/html/13975.php

Frdl. Grüße
Christiane

PR
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Oooh, da ist schon viel mehr beschlossen worden,

Beitrag von PR » 28.02.15, 09:48

und es hat in Böhrlinn keinen gekümmert.
Am Schluß ist immer der Öberste persönlich haftend in diesem perfiden System.
Den möchte ich dann mal als Ersten zurücktreten und den Laden hinschmeißen sehen.
Und dann gucken, wer den Staatskommissar geben will.

PR
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Christianes Herz
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Ja, aber ...

Beitrag von Christianes Herz » 28.02.15, 14:23

Habe ich auch die Quappenkrankheit? Ah nein, bei mir sind es (weil ich grad so fleißig bin) die notes volantes.
Ich lese da einiges heraus, woran Berlin nicht vorbeikommt, ohne sich den Unmut des Volkes zuzuziehen. Ja gut, wenns danach geht …, Sie haben ja leider recht, PR.
Die KBV sollte sich noch eine Scheibe bei Herrn Spies abschneiden. Guck, die SPD, endlich wird sie wieder wach. Für diesen Satz hat er mich schon so gut wie „gewonnen“:
"Prävention muss vor allem den Zusammenhang von Armut und Krankheit bekämpfen"
http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... 38620.html
Ich habe gedacht, ich lese nicht ordentlich, aber er hat es genau so gesagt, der Thomas Spies.
Und ich habe keine Tropfen in der Tasche, noch nicht mal die mit/ohne BAC. Mist, Mist, Mist.

Grüße
Christiane

Christianes Herz
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Re: Gesundheizwesen - frisch gestärkt

Beitrag von Christianes Herz » 03.03.15, 12:31

Mahlzeit,

ich komme darauf, weil Humungus im Faden „Wer steuert das Gesundheitswesen wohin“ schrieb:
… - die Kammern und Berufsverbände haben ein Ziel: so lange zu existieren wie es geht.“ …
Das ist m. E. für die Unbeweglichkeit verantwortlich. Nicht daran rühren, es könnte meinen Job in Frage stellen.
Das gilt verstärkt auch für die gesetzlichen Krankenkassen. Untereinander behakeln sie sich,
http://www.krankenkassen-direkt.de/news ... 93792.html
weil der finanzielle Ausgleich nicht „gerecht“ ist. Immerhin hat die Rangelei wohl bewirkt, dass ein Gutachten in Auftrag gegeben wurde.

Zumindest um die Kassenfürsten aufzuschrecken ist die Idee der Grünen gut:
http://www.fr-online.de/wirtschaft/kran ... 02036.html

… „Wir wollen, dass gute Qualität nicht nur zum Maßstab für Ärzte und Krankenhäuser wird. Auch Krankenkassen sollten sich stärker an ihrer Qualität messen lassen“, betonte die Grünen-Politikerin. Schließlich hätten die Kassen unter anderem durch Verträge mit Ärzten oder Kliniken großen Einfluss darauf, ob die Versicherten gut und ihren Bedürfnissen entsprechend versorgt würden.“ …

Grün überlegt eine Art TÜV für die Krankenkassen. Und sie formulieren den Anspruch gut. Wer von Kassenseite aus dagegenschießt, muss sich ein gutes Gegenargument einfallen lassen.

Richtig so? Ich finde ja. Sie wollen den Antrag noch diese Woche einbringen.

Guck, langsam werden doch noch alle wach zu den Beratungen über die sogen. Stärkung der Versorgung.

Frdl. Grüße
Christiane

Humungus
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Re: Gesundheizwesen - frisch gestärkt

Beitrag von Humungus » 03.03.15, 12:46

Christianes Herz hat geschrieben:Das ist m. E. für die Unbeweglichkeit verantwortlich. Nicht daran rühren, es könnte meinen Job in Frage stellen.
Da gabs mal einen Vorsitzenden einer regionalen KV, der wurde bei einer Versammlung massiv angegriffen. Er reagierte darauf mit einem theaterreifen Akt, bis hin zum Aufnehmen der Aktentasche und dem "ich kann jetzt auch gehen, wenn Sie ohne mich weitermachen wollen".

Natürlich tat es es nicht, 300.000 Euro im Jahr plus, plus, plus (auf Kosten der Ärzteschaft) sind schon ein ziemlich guter Klebstoff für einen Sessel.

Da gabs mal einen KBV-Vorsitzenden, der kündigte an, er wolle das System jetzt "gegen die Wand fahren" und Widerstand leisten.

Hielt nur wenige Tage, 350.000 Euro im Jahr plus, plus, plus (auf Kosten der Ärzteschaft) wirken lähmend.

Und so handeln alle in KV und Ärztekammer. Wer sägt schon gern am eigenen Ast? Beobachten Sie es genau, Christiane, die machen alle den Eiertanz.
Richtig so? Ich finde ja. Sie wollen den Antrag noch diese Woche einbringen.
Wie groß man die Wahrscheinlichkeit sein, dass so etwas durchkommt? *grübel* gleich null? Ach ja, dann kann man auch vieles verlangen. Dort, wo man in der Regierung saß oder auch jetzt noch sitzt - warum führen die Grünen das nicht ein?

Die Grünen sind die größten Heuchler, die ich kenne.
Guck, langsam werden doch noch alle wach zu den Beratungen über die sogen. Stärkung der Versorgung.
[/quote]Ja, weil die Kameras eingeschaltet werden, da sind plötzlich alle da. Danach werden sie nicht mehr gesehen.
Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.

Christianes Herz
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Re: Gesundheizwesen - frisch gestärkt

Beitrag von Christianes Herz » 03.03.15, 14:00

Mich würde der Antragstext interessieren. Der Kassen-TÜV-Gedanke ist überfällig. Es darf nicht so weitergehen, dass die Ärzte als unredlich hingestellt werden, die Kassen sich selbst via IGel - Monitor im Sinne des Patienten als sparsam und vernünftig darstellen, gleichzeitig mit den dort als nicht nutzenbelegten Leistungen auf Mitgliederfang gehen und, als ob das nicht schon genug wäre, in den Medien, an denen kaum jemand vorbeikommt, sogar von schädlichen ärztlichen Leistungen sprechen.
Die, die sich, wenn es darauf ankommt, unterm Schreibtisch verstecken, aber die Gesundheit der Pflichtversicherten im Würgegriff haben, gehören getüvt.

Wenn einer von Ihnen an den Antrag kommt, würde er / sie ihn hier bitte hineinsetzen? Dafür bedanke ich mich schon einmal.

Frdl. Grüße
Christiane

PR
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welche Kriterien und Maßstäbe

Beitrag von PR » 03.03.15, 18:14

würden Sie denn anlegen ?

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kosa
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Re: Gesundheizwesen - frisch gestärkt

Beitrag von kosa » 03.03.15, 23:27

Hallo Christiane,

Der Antrag der Grünen gibt es einen Überblick, wie sie sich die zukünftige Gesundheitsversorgung vorstellen. Es klingt nach Demontage der Versorgungsqualität und Fließbandversorgung. Verlierer sind die, welche individuelle Medizin benötigen.
Unter Nummer 3 finden sich ihre Vorstellungen vom KK-Tüv.
Gute Gesundheitsergebnisse als Maßstab für die Qualität einer KK zu nehmen ist Unsinn. Gesundheit lässt sich nicht produzieren wie ein Werkstück. Versichertenbefragungen sind aber auch kein probates Mittel für eine objektive Bewertung.

Gruß
kosa

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Hui, frischer Wind

Beitrag von PR » 03.03.15, 23:32

in der Debatte.
Klasse !
Meine Frage bleibt.

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Re: Gesundheizwesen - frisch gestärkt

Beitrag von Christianes Herz » 04.03.15, 00:15

PR hat geschrieben:Welche Kriterien und Maßstäbe würden Sie denn anlegen ?
Kriterien: Regelmäßige Umfrage bei den Versicherten, die ebenso regelmäßig veröffentlicht werden. Woraus ich dann erlesen kann, von welcher Kasse die Versicherten am besten und ihren Bedürfnissen entspr. versorgt wurden (so hat es Grün im Artikel formuliert. Hier wird der Text ja interessant, was Bündnis 90/Die Grünen darunter versteht).
Ich sags mal ganz salopp, wenn ich darf: Für mich persönlich ist der Qualitäts-Maßstab an eine gesetzliche Krankenkasse der, dass sie nicht nach dem SGB V agiert, sondern nach dem Grundgesetz. Sie muss den Versicherten das geben, was die brauchen. Was die brauchen, bestimmen Ärzte und sonst keiner. Der Versicherte mag sich mit dem Arzt uneinig sein über die Behandlung, aber die Kasse ansich hat da nichts reinzureden. Die Kasse hat keine medizinischen Sachverstand. Den holt sie sich vom MDK bzw. von Gutachtern, die mittlerweile aber auch nur noch aus 1 – 2 Quellen stammen, also nix mehr von Unabhängigkeit erahnen lassen.
Je weniger eine Kasse sich auf den Gesetzes-Krampf des SGB V zurückzieht, um nicht zu leisten, um so höher die Qualitätsbewertung.

Jetzt haben Sie mich „kalt“ erwischt. Richtig nachdenken werde ich im Laufe dieses Tages, wenn ich kosas Hinweise gelesen habe. Dann hat sich wahrscheinlich wohl meine Einschätzung betr. Umfragen als Kriterium erübrigt.

Vielen Dank Ihnen beiden einstweilen und eine Gute Nacht.

Grüße
Christiane

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Bitte gaanz laangsam.

Beitrag von PR » 04.03.15, 00:24

Im Grundgesetz steht nicht,
was ein von kranken Kassen Verunsicherter braucht,
sondern,
was seine Rechte und Pflichten als Mensch und Staatsbürger
gegenüber denen seiner Mitmenschen sind.

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...muss die Bundesregierung dafür Sorge tragen,

Beitrag von PR » 04.03.15, 21:55

dass ausreichend standardisierte Qualifizierungsangebote geschaffen werden, die examinierten Pflegekräften ermöglichen, ärztliche Aufgaben zu übernehmen.
Freu mich insbesondere anlässlich allfällig angeforderter Pflegeheimbesuche jedesmal, wenn mich
dort examinierte Pflegekräfte zu den Bewohnerinnen begleiten.

Dies einfach deshalb, weil in solchen Fällen meine Erklärungen zum weiteren Vorgehen eine ganz ordentliche Chance haben, verstanden, und ihr sachlicher Inhalt, ausgeführt zu werden.

Die im link Genannten ("der Bundestag wolle beschliessen...")
scheinen mir in der Tat arg grün geblieben zu sein.

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Im Grundgesetz steht nicht, was ...

Beitrag von Christianes Herz » 05.03.15, 00:17

Das ist ja richtig, aber wie soll man sonst, wenn nicht über die Grundgesetzrechte und -pflichten dem Kassentreiben einen Einhalt gebieten? D. h., es ist ja nicht das Kassentreiben, es ist m. E. die Einrichtung des SGB V. Das hebelt schlicht und ergreifend meine Grundrechte aus. Nämlich dann, wenn ich krank werde und ärztliche Hilfe brauche. Also braucht es doch irgendwie ein Angehen gegen das SGB V. (?)
Gut, das hilft nicht weiter, wir bekommen das SGB V nicht mehr weg. Aber wir müssen schauen, dass der (hier schon öfters erwähnte) Nikolaus-Beschluss eine Option ist und vor allen Dingen bleibt, dass es keine Leistungsbegrenzungen für die gesetzlich Krankenversicherten geben darf bei
lebensbedrohlichen Krankheiten,
bei Aussicht auf Erfolg,
bei positiven Möglichkeiten, den Krankheitsverlauf zu beeinflussen.
(So ähnlich steht es dort).
Es ist jetzt eine gute Gelegenheit, wenn der Gesetzentwurf mehrmals gelesen wird. Die Grünen wollen nun wirklich alles, was nach Gesundheit riechen könnte, zusammenwürfeln und ihnen ermöglichen, Sonderverträge mit den Krankenkassen zu schließen. Keine Beschränkungen für Vernetzungen aller Art, ob Patienten-, Ärzte-, Pflegeorganisationen, Hebammen...
Gestern hatte ich mich gefreut, dass Grün auch endlich die Kassen an die „Kandare“ nehmen will, damit aber, glaube ich, stärken sie diese eher.
Und vor allem, wie kosa schon schrieb, wie soll die Messung funktionieren. Das sagen die Grünen auch nicht. Es soll der Sachverständigenrat (immerhin der bereits bestehende, sie wollen nicht wieder irgend etwas neu gründen) erst einmal „prüfen, wie ein System zur Messung und Bewertung der Versorgungsleistung und -qualität von Krankenkassen etabliert werden kann und wie es ausgestaltet sein muss.“ Durch z. B. Befragung der Versicherten und diese sollen sich auf sogen. Gesundheitsergebnisse der Kassen stützen können. Diese Gesundheitsergebnisse sollen auch das Engagement der Kassen (ich denke damit meinen sie, welche Versichertengruppen die einzelnen Kassen mit welcher Mitgliederanzahl haben) und die Befragten können dann zwischen guter und schlechter Kasse wählen im Sinne von: Diese Kasse macht sich stark für sozial Benachteiligte, für behinderte Menschen, sie kümmert sich um die Bürgerrechte ihrer Versicherten.
Was wirklich auffällt ist, dass Grün alle Gesundheitsberufe so ziemlich gleichstellen will. Die haben mit dem Grundgedanken, dass ein Arzt unabhängig gehalten werden muss, gar nichts mehr am Hut. Das geht, so sehe ich es auch, in die falsche Richtung. Das wird Fließbandgesundung. Wer Glück hat und passt mit seiner Krankheit ins vorgegebene Design, bleibt auf dem Band, wer Pech hat, fällt hinunter.

Jetzt habe ich fast nur vorgelesen, aber so erklär ich es mir selber auch am besten. Sorry.
Morgen (heute) ist die 1. Lesung.

Ein Argument hat natürlich m. E. etwas für sich: Wenn die Kommunen stärker beteiligt werden, können wir Bürger uns mehr direkt einbringen.

Frdl. Grüße
Christiane

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Das mit den Kommunen

Beitrag von PR » 05.03.15, 15:47

halt ich für Hirngespinst pur. Die haben doch zig andere Probleme an der Backe, jetzt grad und die nächsten zehn Jahr die Flüchtlinge aus aller Welt. Die haben doch weder Geld noch Grips noch Sachverstand übrig noch überhaupt ein Interesse an noch mehr ungeliebten Aufgaben.

Es war zu meinen besten SPD-Zeiten, da hat dieselbe (die ASG) achtzig Seiten Papier zusammengeschrieben über mögliche künftige Aufgaben der Kommunen im Bereich Gesundheit.
Ich habs ein Haus weiter getragen und dem Herrn Bürgermeisten (auch SPD) zur Lektüre überreicht.
Nach einem Dreivierteljahr hat seine Sekretärin angerufen und gesagt, ich soll's wieder abholen. Er häb's nicht gelesen und sei der Ansicht, Gesundheit sei und bleibe Aufgabe der Körperschaften.

Ich halts für reinste Böhrliner Augenwischerei, den Kommunen zu erlauben, MVZs zu eröffnen und zu betreiben.

PR
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Augenwischerei

Beitrag von Christianes Herz » 06.03.15, 15:23

Hier können wir die gestrige Veranstaltung im Bundestag zum Thema Gesundheitsversorgung nachschauen/nachhören.

https://www.youtube.com/watch?v=cTqR78Q ... e=youtu.be

Die Gesundheitsversorgung ist immer noch kein Thema, das wichtig genommen wird. Das machen die wenigen Anwesenden deutlich. Lächerlicher kann man die zu versorgende Bevölkerung nicht mehr machen. Wir bekommen die Callcenter, bei denen wir uns die Finger abwählen können, um überhaupt ein persönliches Gespräch zu erhalten, wir bekommen noch ein bis zwei Bonbons auf dem Papier, die wir aber mit Sicherheit nicht haben wollen, weil sie das Gegenteil von dem bewirken, was sie versprechen und wie gesagt, wir erleben (und hören es auch durch diese teilweise unkonzentrierten Reden) bei dieser Minitruppe im Bundestag, wie wenig wichtig das Ganze genommen wird.
Wissen Sie noch, wie vor kurzem laut überlegt wurde, wie man das Volk an die Wahlurnen bekommt? Da war von einem 1 Woche dauernden Wahlvorgang die Rede und dass man die Urnen bei Aldi und Co. aufstellen wolle.
Was muss Volk in den Bundestag stellen?

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende.

Frdl. Grüße
Christiane

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