Rechtsprechung pp.,

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Christianes Herz
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Rechtsprechung pp.,

Beitrag von Christianes Herz » 19.12.13, 16:29

2 Nachrichten, die ich zu Informationszwecken einstelle:

1)
Keine Kündigung aufgrund einer HIV-Erkrankung: http://www.presseportal.de/pm/51271/262 ... il-des/rss
Hier hat sich das Bundesarbeitsgericht auf Grundsätzliches eingelassen und entspr. entschieden. Amicus Curiae, diesmal aufgrund der UN-Behindertenrechtskonvention. Damit werden, so schreibt man, die Rechte der chronisch Kranken gestärkt. Ich bin mir zwar sicher, der nächste HIV-Gekündigte darf sich wieder als Einzelkrieger vor Gericht betätigen, aber es liest sich halt erst mal gut und richtig. Amicus Curiae, ich kannte das überhaupt nicht.

2)
Gestern oder vorgestern habe ich gelesen, dass Suizidforscher bzw. das NasPro = Nationales Suizid Präventionsprogramm
http://www.kma-online.de/nachrichten/me ... _view.html
bzw.
http://www.suizidpraevention-deutschland.de/
den Vorschlag machten, keine Großpackungen bestimmter Medikamente zu verschreiben und damit der Selbstmordgefährdung vorzubeugen bzw. diese zu verringern. Zynischer geht es nach meinem Gefühl nicht mehr. Ursachenforschung wird ganz unter den Tisch fallengelassen?

Frdl. Grüße
Christiane

dora
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Re: Rechtsprechung pp.,

Beitrag von dora » 19.12.13, 16:57

den Vorschlag machten, keine Großpackungen bestimmter Medikamente zu verschreiben und damit der Selbstmordgefährdung vorzubeugen bzw. diese zu verringern. Zynischer geht es nach meinem Gefühl nicht mehr. Ursachenforschung wird ganz unter den Tisch fallengelassen?


könnte sein, dass man denkt wenn der Patient kiene Großpakung hat muss er öfter in die Praxis kommen, hat der Arzt die Möglichkeit ihn anzusehen und mit ihm zu sprechen, kann so regelmäßiger überprüfen wie es ihm geht ??

Christianes Herz
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Re: Rechtsprechung pp.,

Beitrag von Christianes Herz » 20.12.13, 12:39

dora hat geschrieben:könnte sein, dass man denkt wenn der Patient kiene Großpakung hat muss er öfter in die Praxis kommen, hat der Arzt die Möglichkeit ihn anzusehen und mit ihm zu sprechen, kann so regelmäßiger überprüfen wie es ihm geht ??
Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Aber ich bin noch mal zurückgegangen, wie man das so tut, wenn man etwas vergessen hat :); da steht nirgendwo so etwas wie "Herausgabe eines Rezeptes nur gegen persönliche Inaugenscheinnahme des Patienten durch den Arzt".
Ich weiß von jemandem, der nimmt ein Antidepressivum seit 2 Jahren ein, bei einer jährlichen Blutkontrolle wohl, die Werte bespricht er dann telefonisch mit seinem Arzt, aber ansonsten bekommt er seine Rezepte auf telef. Bestellung hin zugeschickt. Es scheint eine "Kann"-Regelung zu sein, keine "Muss-".

Unser Grundgesetz scheint auch immer mehr zu einem "Kann, muss aber nicht" zu verkommen.
http://www.vdk.de/deutschland/pages/pre ... beschwerde
Der VDK lässt nun ernsthaft prüfen, ob eine Verfassungsklage gegen das Nichtstun unserer Regierung gegen die katastrophalen Zustände in den Pflegeeinrichtungen bzw. betr. Pflege ansich möglich ist. Das muss man sich mal vorstellen: Die Möglichkeit einer Klage gegen menschenunwürdige Zustände muss hier erst geprüft werden! :evil:

Frdl. Grüße
Christiane

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Re: Rechtsprechung pp.,

Beitrag von jaeckel » 20.12.13, 13:28

Christianes Herz hat geschrieben:keine Großpackungen bestimmter Medikamente zu verschreiben und damit der Selbstmordgefährdung vorzubeugen bzw. diese zu verringern. Zynischer geht es nach meinem Gefühl nicht mehr. Ursachenforschung wird ganz unter den Tisch fallengelassen?
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Als erstbehandelnder Not- und Intensivarzt fragt man sich natürlich warum man kranken Patienten mit Gefährdungspotenzial so große Packungen verschreibt, die - auf einmal eingenommen - eine tödliche Dosis darstellen. Das halte ich für fahrlässig. Alle Ursachenforschung wird nichts daran ändern, dass Menschen an schwerer Depression erkranken und deswegen Suizidversuche unternehmen. Da ist sozialromantische Gesellschaftskritik eher fehl am Platz, wenn man viele Menschenleben durch einen einfachen Schritt der Änderung der Packungsgrößen retten kann.
Alles Gute!

Herzlichen Gruss
Ihr

Dr. med. Achim Jäckel
Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Nephrologie
Intensivmedizin, Notfallmedizin, Hypertensiologe (DHL)

Muppet
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Re: Rechtsprechung pp.,

Beitrag von Muppet » 20.12.13, 15:58

Hallo,
finde es nicht so unsinnig. In England gibt es seit Jahren keine großen Paracetamol Packungen mehr. Warum? Weil es viele Suiziden durch dieses Methode gab - ist ja im Supermarkt frei verkäuflich, und das ist eine sehr langsame, qualvollen Art zu sterben.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Als erstbehandelnder Not- und Intensivarzt fragt man sich natürlich warum man kranken Patienten mit Gefährdungspotenzial so große Packungen verschreibt, die - auf einmal eingenommen - eine tödliche Dosis darstellen. Das halte ich für fahrlässig. Alle Ursachenforschung wird nichts daran ändern, dass Menschen an schwerer Depression erkranken und deswegen Suizidversuche unternehmen. Da ist sozialromantische Gesellschaftskritik eher fehl am Platz, wenn man viele Menschenleben durch einen einfachen Schritt der Änderung der Packungsgrößen retten kann.
Eine schwerdepressiven Patient, z.B. eine große Packung Diazepam zu geben, halte ich auch für extrem unverantwortlich. Zudem ich schon ein paar mal das Ergebnis gesehen habe (wurden rechtzeitig gefunden), 1 Patientin hat es sogar 2-mal und nur mit diese Methode versucht.
Kann auch einen Hirnschaden entstehen - Sauerstoffmangel durch Atemdepression, Aspiration usw. Es endet nicht unbedingt in Tod, sondern ggf. lebenslange Behinderung.
Wenn man es verhindern kann, sollte man.
Es gibt eine wesentlich größere Hemmschwelle für andere Methoden. Denke daher es ist sinnvoll.
Gruß
Muppet

Christianes Herz
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Re: Rechtsprechung pp.,

Beitrag von Christianes Herz » 20.12.13, 23:12

Muppet hat geschrieben:Es gibt eine wesentlich größere Hemmschwelle für andere Methoden. Denke daher es ist sinnvoll.
jaeckel hat geschrieben:Als erstbehandelnder Not- und Intensivarzt fragt man sich natürlich warum man kranken Patienten mit Gefährdungspotenzial so große Packungen verschreibt, die - auf einmal eingenommen - eine tödliche Dosis darstellen. Das halte ich für fahrlässig.
Du/Sie liest/lesen die Artikel sofort mit anderen Augen als ich. Wenn mir solche Artikel zugänglich gemacht werden, beurteile ich sie laienhaft, meine Denke ist erst mal eine andere. Nicht zuletzt deshalb lese ich hier ja mit.
Frdl. Grüße
Christiane

Muppet
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Re: Rechtsprechung pp.,

Beitrag von Muppet » 21.12.13, 10:19

Hallo Christiane,
es ist immer eine feine Grenze - wann schützt man ein Patient und wann entmündigt man ihn?
Klar, die Leute die es negativ betreffen - also nicht suizidal, ist es natürlich frustrierend.
Für die anderen vielleicht eine Lebensrettung. Suizid ist sehr, sehr oft spontan oder aus Affekt (Streit, Impuls, kurze Tiefpunkt, plötzlichen Verlust), die wenigsten planen es lange voraus. D.h. fehlt die Mittel, passiert es eher nicht.
Es ist eine Sache a la Marilyn Monroe, ein ganz anderen auf eine Brücke zu stehen, in die Tiefe zu gucken und dann tatsächlich zu springen.

Die Unterschied zu eine Laie: Herr Jäckel sieht die akute Auswirkungen, ich die späteren Folgen, also die unerfolgreiche Versuche - nicht unbedingt oft körperlich (obwohl in einige Fälle schon), sondern auch die sozialen, die Patienten werden nicht mehr von Familie, Freunde und Ärzte vertraut. Dauert lang wieder normale Beziehungen aufzubauen. Hat natürlich dann weiteren psychischen Auswirkungen. Wie wenn man einen Stein ins Wasser schmeisst - die Wellen breiten sich nach außen.
Gruß
Muppet

schnuffeldi
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Re: Rechtsprechung pp.,

Beitrag von schnuffeldi » 21.12.13, 14:26

Ich finde es auch richtig. So starke Medikamente wie Schmerzmittel aller Art oder AD. Man kann selbst als gestandener Arzt oder andere Fachkraft kaum ausmachen, ob der Patient es nicht missbraucht. Und selbst der vermeintlich psychisch starke Patient kann mit einem Mal "umschlagen" wie schon mit dem Affekt beschrieben wurde.
Klar, die Leute die es negativ betreffen - also nicht suizidal, ist es natürlich frustrierend.
nein, mit klarem Verstand ist es nicht frustrierend, jedenfalls nicht für mich. Gut, man muss dann eben öfter zum Doc. Kann auch sehr gut sein, um Rücksprache zu halten, ob man sich besser oder schlechter fühlt und evtl. das Medikament wechselt oder gar die Stärke. Und ich glaube, es machen viele Ärzte ,wie mein Hausarzt auch mit, wenn man telefonisch ein neues Rezept anfordert und es sich nur noch abholen braucht. Läuft bei mir jedenfalls so ganz gut. Scheint also darauf zu vertrauen, dass ich die Schmerzmittel wie empfohlen oder verordnet einnehme. Er hat in einem Gespräch sicher entnommen, dass ich ohnehin recht vorsichtig mit solchen Medikamenten bin, um sich eben nicht zu schaden. Ich habe nämlich aufgrund meiner sehr ...sagen wir mal zierlichen Statur immer so Bedenken mit so fetten Medis geäußert. Er hat auch gesehen, dass ich alle Facharztbriefchen anschleppe und wenn sich die Medikationsempfehlung des Schmerztherapeuten ändert, dass ich auch das "melde". Ich lasse mir immer Briefchen aushändigen und zeige dem Hausarzt neben kurzen mündlichen Bericht auch, was in der Zwischenzeit bei den Fachärzten herauskam.

Ich finde es also unterm Strich sehr richtig, dass die Verordnung sehr kontrolliert ist und verantwortungsvoll. Welcher Arzt kann den verantworten, dass der Patient plötzlich in ein tiefes Loch fällt (psychisch halt) und gerade bei Patienten mit chronischen oder "nur" länger anhaltenden Schmerzen (wie in meinem Fall die fetten Entzündungen) und keine Lebensfreude mehr hat, wenn er keine Heilung in der Ferne sieht? Dieses Loch kennt, denke ich jeder Patient mit mindestens lang andauernden Schmerzen. Dann kommt es eben auf die psychische Stabilität an und wieviel Hilfe er im Hintergrund hat. Gibt es Freunde, Verwandte, die man anrufen kann, um sich mal das Leid von der Seele zu klagen oder Hilfe im Alltag erfährt etc. oder ist man sehr einsam und hat Niemanden oder traut sich nicht oder möchte das Ganze mit sich ausmachen. Selbst psychisch starke Leute brauchen jemanden im Hintergrund, das stärkt auch mehr, sein Leiden zu ertragen. Es sind eben die feinen Grenzen, wie Muppet schon ganz gut darstellte.
Zuletzt geändert von schnuffeldi am 21.12.13, 15:21, insgesamt 1-mal geändert.
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)

Christianes Herz
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Re: Rechtsprechung pp.,

Beitrag von Christianes Herz » 21.12.13, 15:06

Muppet hat geschrieben:es ist immer eine feine Grenze
Danke, Muppet,
für die ausführliche und nachvollziehbare Stellungnahme.
Und bei dieser Gelegenheit, wo ich Dich gerade mal fast persönlich habe: Hut ab (= eine andere Formulierung für Respekt), wie großartig Du Dich durch die deutsche Sprache kämpfst und immer besser wirst.

Frdl. Grüße
Christiane

Christianes Herz
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Re: Rechtsprechung pp.,

Beitrag von Christianes Herz » 31.01.14, 09:20

http://www1.wdr.de/themen/infokompakt/n ... 24736.html

Gott erhalte uns unsere Arbeitskraft. So geht es auch. Wenn sich das Urteil herumspricht, will niemand mehr ein Einzel- oder Zweibettzimmer (wegen der Zeugen) und wird klagen bis der Arzt kommt.
:)
Schönes Wochenende Euch allen
Christiane

Christianes Herz
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Re: Rechtsprechung pp.,

Beitrag von Christianes Herz » 06.03.14, 12:16

BGH Rechtsprechung betr. Nachweis über ein Aufklärungsgespräch durch den Arzt.
http://www.medizinrecht-blog.de/arzthaf ... fklaerung/
Es ist dabei geblieben,
“Das Gericht darf seine Überzeugungsbildung (…) auf die Angaben des Arztes über eine erfolgte Risikoaufklärung stützen, wenn seine Darstellung in sich schlüssig und “einiger” Beweis für ein Aufklärungsgespräch erbracht ist. Dies gilt auch dann, wenn der Arzt erklärt, ihm sei das strittige Aufklärungsgespräch nicht im Gedächtnis geblieben.”

Also, am besten selber Notizen für sich machen, als Gedächtnisstütze für die Entscheidungsfindung.

Frdl. Grüße
Christiane

dora
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Re: Rechtsprechung pp.,

Beitrag von dora » 06.03.14, 13:13

aus gleichem Artikel :
Ist einiger Beweis für ein gewissenhaftes Aufklärungsgespräch erbracht, sollte dem Arzt im Zweifel geglaubt werden, dass die Aufklärung auch im Einzelfall in der gebotenen Weise geschehen ist”,
in dubio pro reo 8)

Humungus
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Re: Rechtsprechung pp.,

Beitrag von Humungus » 06.03.14, 15:20

Je mehr man operiert, umso mehr Aufklärungsgespräche führt man. Bei Augenärzten können das mehrere hundert, aber gerne auch tausend im Jahr sein.

Ein Prozess wegen Berufsfehlers findet üblicherweise erst einige Jahre nach dem strittigen Aufklärungsgespräch statt. Wer sich dann an ein konkretes Aufklärungsgespräch erinnert, ist entweder ein idiot savant, oder das Aufklärungsgespräch hat jeden Standard verlassen. Wer in einem solchen Fall keine Notizen hat, hat gepennt.

Das heißt: bei einer standardisierten Aufklärung wird der Arzt fast immer nur sagen können, wie er einen Patienten normalerweise aufklärt. Wer etwas anders verlangt, am besten konkrete Erinnerung, der hat einfach null Auhnung von ärztlicher Praxis.

Das neue Patientenrechtegesetz ist gerichtlich noch nicht durchgeklagt worden.

In der Zwischenzeit kann ich jedem Arzt nur raten:
1. klären Sie rigoros und bis in das kleinste Detail auf und erwähnen Sie auch seltenste Komplikationen
2. lehnen Sie Patienten, die des Deutschen nicht absolut flüssig sind, sofort ab. Das gilt auch für Schwerhörige und andere Patienten, die später sagen könnten, sie hätten es "doch nicht so ganz verstanden". Ein Familienangehöriger ist als "Dolmetscher" absolut unzureichend, wenn schon, muss ein neutraler, vereidigter Dolmetscher her.
3. haben Sie den Riecher, ein Patient könnte Schwierigkeiten machen - den soll doch eine andere Klinik operieren.
4. standardisieren Sie Ihre Aufklärung und halten Sie den Standard schriftlich fest. Machen Sie grundsätzlich Notizen.
5. nie ein Aufklärungsgespräch ohne Zeugen.

Man erspart sich so Zeit, Stress und auch Diskussionen mit der eigenen Versicherung, denn die erhöht die Prämie ja auch dann, wenn man schuldlos war.

Defensivmedizin - wenns gewünscht wird, kann man auch so arbeiten. Toll, nicht?
Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.

dora
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Re: Rechtsprechung pp.,

Beitrag von dora » 06.03.14, 19:12

lehnen Sie Patienten, die des Deutschen nicht absolut flüssig sind, sofort ab. Das gilt auch für Schwerhörige und andere Patienten, die später sagen könnten, sie hätten es "doch nicht so ganz verstanden". haben Sie den Riecher, ein Patient könnte Schwierigkeiten machen - den soll doch eine andere Klinik operieren.
ob das ein Arzt im KH einfach so selbst entscheiden kann wen er behandelt und wen nicht ?
nie ein Aufklärungsgespräch ohne Zeugen.
soetwas hatte ich noch nie, immer mit dem Arzt alleine, habe aber gesehen dass er zusätzlich noch n otiert hat.

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Hui, Humungus, sie haben hier

Beitrag von PR » 06.03.14, 23:51

die einzig mögliche stringente Begründung geliefert, warum es in einer beliebigen medizinischen Einrichtung schlau ist, ein Kwalitääzmännätschmenthandbuch zu haben.

Ich hasse den Begriff, ich hasse das Handbuch, aber ich hab eins.
Da steht drin, wie wir was normaler Weise immer machen.

PR
Von Fremdinteressen freie an Patienteninteresse orientierte eigene Meinung.
99 2988 015 Die lebenslange Nummer zur Sicherheit

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