Ärzte und Korruption

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Humungus
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Re: Ärzte und Korruption

Beitrag von Humungus » 10.01.13, 22:02

Herr Jaeckel hat mit seiner Kritik absolut recht. Der typische Mechanismus, wenn die Proteste wieder mal lauter werden ist, einer Fachgruppe ein Häppchen zuzuwerfen. Man nenne es Qualitätsverbesserungsmaßnahme, Nachbesserung oder sonstwas. Dabei geht es immer um Brosamen, und diese werden - natürlich - den anderen Fachgruppen wieder abgezogen. Und was passiert? Es ist wie mit den jungen Vögeln im Nest: wer den Schnabel am weitesten aufreißt, kriegt den Wurm. Und er schluckt zufrieden und reißt dann den Schnabel wieder weit auf.

Das ist ärztliche Solidarität, und das "Right-Coding", das meiner Praxis überraschend viele Neu-Diabetiker beschert, die Stein und Bein schwören, gar kein Diabetiker zu sein, ist eines dieser schrecklichen Dinge. Kaum ein Arzt scheint genug Rückgrat zu haben, um derartige Sachbearbeiter oder lächerliche Angebote abzubügeln. Es handelt sich nicht um Korruption, sondern um Schweigegeld, gezahlt von KV, Krankenkassen und jedem anderen auch.

Manchmal frage ich mich, ob man das Rückgrat erst im Laufe des Studiums oder der Ausbildung verliert oder ob man rückgratlos schon Vorteile beim NC hat und deshalb leichter ins Studium gespült wird. Die allgemeine Passivität der Ärzteschaft, die sich auch das Schlimmste vorwerfen lässt ("Geiselnehmer", "Korruption") und zu 95 Prozent schweigt, ist für mich kein Zeichen innerer Emigration, sondern gnadenloser Egoismus. Auch ein Grund, warum eine prinzipiell machtvolle und einflussreiche Berufsgruppe systematisch kleingemacht wird, und zwar von Gimpeln, deren einziges Instrument die Klaviatur des Populismus ist.
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Vehementer Widerspruch

Beitrag von PR » 10.01.13, 23:11

Man locke einen beliebig großen Haufen hoch qualifizierter, motivierter und anständiger Menschen in einen Käfig und sorge sodann für "double bind" in jeder der sich nach drinnen und draußen anbahnenden Beziehung. Was da wohl passieren wird ?
Genau ! Es ist das System, das die die Leute kirre macht und die Perversitäten generiert.


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Ralf Tillenburg
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Re: Ärzte und Korruption

Beitrag von Ralf Tillenburg » 11.01.13, 09:27

Humungus hat geschrieben:Herr Jaeckel hat mit seiner Kritik absolut recht. Der typische Mechanismus, wenn die Proteste wieder mal lauter werden ist, einer Fachgruppe ein Häppchen zuzuwerfen. Man nenne es Qualitätsverbesserungsmaßnahme, Nachbesserung oder sonstwas. Dabei geht es immer um Brosamen, und diese werden - natürlich - den anderen Fachgruppen wieder abgezogen. Und was passiert? Es ist wie mit den jungen Vögeln im Nest: wer den Schnabel am weitesten aufreißt, kriegt den Wurm. Und er schluckt zufrieden und reißt dann den Schnabel wieder weit auf.
Seh ich auch so.
Humungus hat geschrieben:Manchmal frage ich mich, ob man das Rückgrat erst im Laufe des Studiums oder der Ausbildung verliert oder ob man rückgratlos schon Vorteile beim NC hat und deshalb leichter ins Studium gespült wird.
Meiner Meinung nach passiert das erst später, wenn man nämlich feststellt, dass die eigenen Ideale, die man ursprünglich hatte, unweigerlich zur Insolvenz führen.
Humungus hat geschrieben:Die allgemeine Passivität der Ärzteschaft, die sich auch das Schlimmste vorwerfen lässt ("Geiselnehmer", "Korruption") und zu 95 Prozent schweigt, ist für mich kein Zeichen innerer Emigration, sondern gnadenloser Egoismus.
In den meisten Fällen würde ich Resignation als Ursache der Passivität sehen.
Alles Gute
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Vielleicht schreiben wir hier ja aneinander vorbei. Aber

Beitrag von PR » 11.01.13, 23:12

ich bleibe der Überzeugung, dass eine déformation professionnelle zwar manchmal ein bedauernswerter Endzustand,
aber in jedem Fall ein passiver Vorgang ist.

Bedeutet im Zusammenhang:
i c h hab mir von der Kranken Kasse was aufs Aug drücken lassen,
Kranke Kasse hat mich deformiert.
Oder halt eben nicht.

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Re: Ärzte und Korruption

Beitrag von jaeckel » 15.01.13, 07:25

Zumindest können Sie daraus lernen, was es bewirkt, wenn Ärzte dazu gezwungen werden in Fallpauschalen zu denken. PR, wer kam gleich auf die Idee von DRGs, Wettbewerb und Privatisierung??
Alles Gute!

Herzlichen Gruss
Ihr

Dr. med. Achim Jäckel
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Re: Ärzte und Korruption

Beitrag von Humungus » 15.01.13, 08:10

Und welcher SPD-Gesundheits"experte" sitzt nochmal im Aufsichtsrat eines privaten Klinikkonzerns und kassiert dafür jährlich hohe fünfstellige Honorare?

Bezeichnend, dass Kalle Lauterbach zu diesem Thema so beharrlich schweigt. Sonst gibt er doch seinen Senf so gerne überall dazu.
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Wer auf die Idee kam,

Beitrag von PR » 15.01.13, 08:14

das waren die Kranken Kassen in Gestalt des Daueragenten des Bundesverbands der Allgemeinen Ortskrankenkassen im Bundesministerium für Gesundheit namens Franz Knieps, Arm in Arm mit der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, hier in Gestalt der Ministerin Ulla Schmidt und des Ökonomen und gesundheitspolitischen Lautsprechers Karl Lauterbach.

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Re: Ärzte und Korruption

Beitrag von Birdie » 15.01.13, 13:14

Ärger hat geschrieben:Habe gerade eine interessante Reportage im Ersten gesehen. Thema ist unter anderem auch Korruption.

http://www.ardmediathek.de/das-erste/re ... d=13046542

Ich frage mich gerade wie ich jemals wieder einem Klinikarzt vertrauen soll !?
Blindes Vertrauen ist und war auch noch nie angebracht. Am besten bewahrt man sich sein eigenständiges Denken. Man kann ja immerhin mehrere Meinungen einholen.

Fallpauschalen sind keine Entschuldigung für korrupte Ärzte, so wenig wie die Krankenkassen.

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Re: Ärzte und Korruption

Beitrag von jaeckel » 15.01.13, 14:28

Birdie hat geschrieben:Fallpauschalen sind keine Entschuldigung für korrupte Ärzte
Stimmt, aber sie setzen bewußt Fehlanreize. Und wenn im Chefarztvertrag eine Bonus-Regelung an das betriebswirtschaftliche Ergebnis und nicht an die Qualität der Versorgung gekoppelt wird, hat das Auswirkungen. Wissen Sie, wieviele Ärzte pro Jahr wegen Korruption verurteilt werden? Bevor Sie mit Schlamm werfen, sollten Sie das wissen.
Alles Gute!

Herzlichen Gruss
Ihr

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Die Zahl der Verurteilungen

Beitrag von PR » 15.01.13, 18:06

ist ja gerade der Dorn im Auge der wieauchimmer selbsternannten Ärztegegner und ihrer Lautsprecher.

Die hätten gern künftig die Sonderstaatsanwälte und Kripo-Sondertruppen bei jeder statistischen Abrechnungs- und Verordnungsauffälligkeit losgeschickt, da fällt dann ja doch ordentlich Immitschgewinn ab für die Herren Dolle Dolada und Konsorten, und vielleicht noch der eine und andere Fischzug für die Herrn vom Finanzamt...

D r u m brauchen d i e jetzt dringend einen Straftatbestand.

Denen wird aber dann der eine oder andere Rechtssachverständige sagen, dass berufsspezifische Straftatbestände in unserer Verfassung halt einfach keinen Platz haben, oder dass Straftatbestände ohne nachweislich und messbar Geschädigte schlicht nicht existieren.

Ich finde ganz unglaublich, dass so hochbezahlte Schreibtischler wie die Damen und Herren vom spitzen Kassenbundesverband ganz offensichtlich glauben, sich über derart Grundlegendes hinwegsetzen zu können.

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Ich war auch mal dumm...

Beitrag von Beitragszahler » 15.01.13, 20:14

Mir ist dieser Bericht zu den Operationen und die Reaktionen darauf viel zu einseitig, sowohl hier als auch dort.

Einerseits der böse, korrumpierende Mediziner und die verzweifelten Schuldzuweisungen an das System von den Medizinern hier, die mit Sicherheit am wenigsten dafür können.
Andererseits der arme, unschuldige Patient, der doch mal so vertrauensvoll und naiv? an die ultimative Wunderheilung mit modernsten Methoden glaubte und sich nun auch in mitleidssuchender Schuldzuweisungspose wiederfindet.

Na klar, fit zu sein für einen Marathonlauf oder für das ebengleich sinnfreie Bergsteigen als Hobby gelangweilter Wohlstandsbürger, dafür ist jedes Mittel recht und ist die operative Wunderheilung wohl erstes Mittel der Wahl.
Oder welchen Grund gab es sonst sich dem Risiko einer OP aussetzen zu wollen? Schmerzfreiheit? Verjüngung für eine Beschwerdefreiheit?
So ein Konsumverhalten als starkes Nachfrageargument, bedient doch einfach nur das Hochglanzangebot titanblitzender Allheilmittelschrauben.
Es war doch der "Markt", den alle wollten? Wirklich alle?

Was für ein erbärmliches Bild sich da abzeichnet, möchte ich nicht weiter daran skizzieren wollen, sondern sehe ich als Generalursache die verloren gegangene Verantwortung, vor allem schon einmal für sich selbst und es dann keinerlei Sinn mehr macht, über Fremdverantwortung zu spekulieren.

Von den vielen kranialen, spinalen, urogenitalen, inguinalen, genualen, etc. Operationen , es waren wohl zwei Dutzend?, kann ich nur zwei als überflüssig benennen können und dieser Überschuss ja nur durch die Symptomatik anderer Begleiterkrankungen entstand.
Die restlichen Eingriffe heilten mich jeweils nachhaltig von zum Teil lebenslangen, zum Teil heftigen, behindernden, zum Teil auch bedrohlichen Beschwerden.

Keine der Interventionen davon war Luxus für Fit4Fun oder um mich von irgendwelchen alters- oder zivilisationkrankheits-bedingten Wehwehchen befreien zu lassen.
Alles diente nur immer wieder dazu, arbeitsfähig zu werden und zu bleiben und ich dieses Ziel immer wieder erreicht hatte und habe.

Seitdem ich mich aber selbst medizinisch gebildet hatte, ging es mit mir beständig bergauf, konnte eben besser unterscheiden, obwohl ich eine echte Wahl auch nicht hatte, konnte aber entscheidend mitbestimmen, was, wo, wie und von wem gemacht werden konnte und sollte.

Ich kann nur jedem Patienten empfehlen sich selbst zu kümmern und Ärzte einfach nur als eine temporäre Begleitung auf dem Teil eines Weges zu betrachten.
Warum nur hört die Selbstständigkeit der Menschen ausgerechnet bei der eigenen Gesundheit auf und willigen in die noch so dumme Körperverletzung mit ein?
Da kann kein erwachsener Mensch doch ernsthaft einen anderen für verantwortlich machen?

Da helfen auch keine vorgeprägten Pseudo-Skandal-TV-Dokumentationen.
Quizfrage: Wo gibt es wohl deutlich mehr Korruption? Bei Chefärzten oder Politikern, die sich regelhaft in sämtlichen Aufsichtsräten tummeln?
Da aber auch Politiker in Medienkonzernaufsichtsräten sitzen, haben wir doch längst keine Pressefreiheit mehr, die Presse doch gleichgeschaltet und zahnlos geworden ist.

Komisch nur, dass niemand mal über tatsächlich existente Fördermittelbetrügereien in großem Stil so reißerisch berichtet, wie es bei anderen wohl zur Ablenkung gedachten Themen der Fall ist...
Hier schreibt ein Unwissender, der sonst nur weniges und für Ärzte zu viel weiß.

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Nagel auf den Kopf: "...zur Ablenkung gedachten Themen..."

Beitrag von PR » 15.01.13, 20:42

So isses. Da machen welche Psychoterror nach allen Regeln der demagogischen Kunst, weil sie dringendst von den eigenen Augiasställen ablenken müssen.


Ein paar ihrer Anliegen sind allerdings genuin, Birdie. Sie stammen keineswegs von Merkel, sondern von denen, die ich vor dem 1. Mai 2006 gewählt, und denen ich bis dahin ein Prozent meines Einkommens ins Haus getragen hab, weil mir beides ein altgedienter Politiker dieser Partei geraten hatte.

Da war Ende der Neunziger des vorigen Jahrhunderts auf den Symposien der Friedrich Ebert Stiftung die Kassenforderung debattiert, in kleinen Zirkeln abgesprochen, aber nach draußen niemals publiziert worden: jeder dritte "Arztsitz" muss weg. Da hat ein gesundheizpolitischer Bundestagsfraktionssprecher gemeint, mich vor vollem Haus anpflaumen zu müssen, Demographieproblem und Fortschrittsfalle seien böswillige Erfindungen geldgeiler Ärzte.
Und da gabs dann auch hier im Forum eine längere Episode Diskussionen mit einer damals verantwortlichen Gesundheizpolitikerin der nicht besagten Partei...

Nönö, Birdie, ich hab keine Kassenphobie. Schließlich hocken bei Kassens die Zuarbeiter der Ärzte.

Aber mit hochbezahlten verantwortungslosen inkompetenten Demagogen jede Menge schlechte Erfahrungen.

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Re: Ärzte und Korruption

Beitrag von dora » 15.01.13, 20:55

@Beitragszahler

ich frage mich gerade ob du den hier :ironie: vergessen hast.

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Oh dora dorata,

Beitrag von PR » 15.01.13, 21:24

waren Sie nicht Juristin und können zu meiner Exegese noch was Spezifischeres beitragen ?

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Sündenböcke...

Beitrag von Beitragszahler » 15.01.13, 22:42

...wurden ja schon immer gesucht.

Ich zitiere aus dem Artikel mit dem anzuklickenden Titel: Korruptionswahrnehmungsindex 2012: Deutschland verharrt im Mittelfeld vergleichbarer Länder
Transparency International Deutschland e.V. hat geschrieben:Berlin, 05.12.2012 – Die Antikorruptionsorganisation Transparency International hat heute ihren Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) veröffentlicht. Für den CPI 2012 wurden 176 Länder nach der im öffentlichen Sektor - bei Beamten und Politikern - wahrgenommenen Korruption bewertet... Durch ausbleibende Verschärfung der Regeln für Abgeordnete droht Ansehensverlust Deutschlands...
Ernsthaft meine ich auch weiterhin, dass es Ablenkmanöver sind und damit die Trommelei gegen Ärzte sehr durchschaubar erscheint im schlechten Licht eines solchen eben zitierten Berichtes.

Ich war schon immer ein gerechtigkeits- und freiheitsliebender Mensch und mag allein deshalb schon keine einseitige oder unfaire, ungerechte, vorverdaute Hirngrütze für den schnellen Konsum, um dem sensationslustigen und denkfaulen Publikum den richtigen Kick zu servieren.

Meine Kritik an ärztlichem Handeln gemessen an meiner Sache mit Beobachtung in dieser Sache darüber hinaus, wie z.B. ab hier unter http://www.medizin-forum.de/phpbb/viewt ... 03#p509603 , ist auch nicht sonderlich zimperlich, jedoch zielgenau und so mache ich das bei anderen auch und mit mir selbst erst recht.
Ich mag aber nicht solche ziellosen Streubomben, von denen doch jeder mit nur einem Funken Verantwortung wissen sollte, was diese anrichten können...
Hier schreibt ein Unwissender, der sonst nur weniges und für Ärzte zu viel weiß.

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