Verfasst am: 30.04.07, 15:31 Titel: Antibiotika und Alkohol
Hallo.
Folgendes Problem, nehme Clavamox 1g (Antibiotikum) , nun morgen und übermorgen steigt eine party. Kann ich alkohol trinken ? und wenn ja wie viel ?
Von Alkohol in Verbindung mir Medikamenten sollte man generell die Finger lassen. Ich glaube fast nicht das in der Packungsbeilage etwas anderes steht und schon mal gar nicht wieviel Alkohol. Antibiotika nimmt man für gewöhnlich nur einen gewissen Zeitraum ein, so daß man eigentlich kein Problem damit haben dürfte den Alkohol für diese Zeit zu meiden. Es sei denn man hat ein Problem mit dem Alkohol. _________________ Bin keine Ärztin, auch wenn es der Name vermuten lässt.
Ist nur ein Spitzname den ich Freunden verdanke, weil ich immer kranke Tiere gesund pflege.
Eine spezifische Wechselwirkung zwischen Amoxicillin bzw. Clavulansäure und Alkohol gibt es nicht. Trotzdem ist es nicht ratsam, gleichzeitig größere Mengen von Alkohol zu sich zu nehmen, da Alkohol generell die Infektabwehr schwächt. Und ein Antibiotikum wird ja nun mal in der Regel wegen einer Infektion verordnet.
Ich persönlich würde nicht mehr als ein Glas Wein, ein Bier oder eine äquivalente Menge Alkohol pro Tag zu mir nehmen, wenn ich ein Antibiotikum einnehme.
Am besten ist es natürlich, ganz darauf zu verzichten.
Bei bestimmten Antibiotika (v. a. Metronidazol) ist bei gleichzeitigem Alkoholkonsum mit schweren Unverträglichkeitsreaktionen zu rechnen.
Verfasst am: 01.05.07, 13:26 Titel: Antibiotika und Alkohol
Hallo FataMorgana,
Ich finde es nicht schön,das sie schreiben bei welchen Antibiotika man Alkohol trinken darf und wieviel.Ich hätte besser gefunden,wenn sie nur geschrieben hätten,das man am besten darauf verzichtet,wie sie das im vorletzten Satz getan haben.Wir haben im Forum Innere und Allgemeinmedizin schon darüber diskutiert,hierbei ging es um Leberschutz mit bestimmten Präparaten,damit man sich sprichwörtlich im Urlaub"Die Kante"geben kann.Lesen sie dazu bitte,dann muss ich nicht soviel schreiben.Ich kann hier auch nur wie es in diesem Forum Dr.Flaccus getan,raten mal die Einstellung zum Alkohol zu überdenken.Denn:Sind Geburstage,Partys,Urlaube etc.nur gelungen wenn man Alkohol und dann noch in Unmengen trinkt?Ist es so schlimm das wenn man krank ist,Antibiose hat,halt mal mit Apfelschorle anstossen mussz.b.?Kann man sowas nicht nachholen?Reicht nicht das Glas Wein zum Essen?Müssen es Unmengen sein?Liebe Grüsse und einen sonnigen Tag Jasmin781
ich finde, dass FataMorgana eine fragebezogend Antwort gegeben hat.
Wenn man selbst Tabletten stressbeding wie Brot konsumiert sollte man mit seinen Äußerungen andern gegenüber vorsichtiger sein.
Außerdem schreibt sie ja ganau wie sie, dass ein Glas wein usw. genügt
Mal richtig durchlesen
Ich denke mal schon das ich mir das richtig durch gelesen habe.
Auch wenn das eine fragenbezogende Anwort ist,ändert das nichts an meiner Einstellung zum Alkohol und das man hier im Medizinforum hingeht und fragt wie man trotz Antibiose alkohol konsumieren kann.Wenn ich krank, bin bin ich krank.Und es ändert nichts daran das man mal seine Einstellung zum Alkohol überdenken sollte.Was meine Tabletteneinnahme angeht,sollten sie mal selbst richtig lesen ,denn ich habe etwas von zeitweise geschrieben.Und zweitens glaube ich nicht das sie wissen wie das ist wenn man Migräne hat.Haben sie mal einen Anfall mit allen was dazugehört,dann sprechen wir weiter.Gruss Jasmin
Ach so,Dora fällt mir noch ein,da sie wieder meine Worte auf die Golswaage lege,Tabletten wie Brot ist ein umgangssprachlicher ausdruck von mir,wenn ich Migräne habe,dann nehme
ich 800mg.Ibuprofen,und das kann halt mal 5 Tage hintereinander.Gruss jasmin
Wie viel Tabletten jemand nimmt oder wie viel Zigaretten jemand raucht hat in der Tat nichts mit der Ursprungs frage zu tun. Alkohol und Medikamente ist ein gefährliche Mischung. Das weis ich aus eigener Erfahrung und kann jedem mit sehr gutem Gewissen nur sagen: Finger weg davon _________________ Bin keine Ärztin, auch wenn es der Name vermuten lässt.
Ist nur ein Spitzname den ich Freunden verdanke, weil ich immer kranke Tiere gesund pflege.
zuerst eine Bitte: Gemäß der Medikette wäre es nett, wenn der Produktname aus dem Beitrag entfernt und durch den Wirkstoff ersetzt wird. Danke.
Generell bin ich der Meinung, dass auf Alkohol unter Einnahme von Medikamenten – egal welche -, verzichtet werden sollte.
Letztendlich liegt die Entscheidung - wie immer - bei einem selbst.
Gruß
Alma
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"Es gehört nur wenig Mut dazu, nicht das zu tun, was alle tun."Edgar Joubert
hallo!
ich komme nochmal auf das thema zurück. vorweg sei so viel gesagt: ich bin mir bewusst, dass alkohol schädlich ist und besonders dann, wenn man krank ist bzw. antibiotika nimmt. ich habe eine bronchitis und der arzt hat mir heute levofloxacin verschrieben, was ich jetzt eine woche lang nehmen muss.
am wochenende möchte ich mit freunden mein examen feiern und das kommt wirklich nicht häufig vor. da würde ich schon ganz gerne ein bißchen alkohol trinken. natürlich habe ich da heute morgen nicht dran gedacht und somit auch nicht den arzt gefragt... jetzt bin ich mir aber unsicher, ob ich etwas trinken darf oder nicht. also so viel trinke ich sowieso nicht, aber ist ein bißchen auch schon zu viel? kann mir da jemand weiterhelfen?
Anmeldungsdatum: 02.10.2005 Beiträge: 797 Wohnort: Lemgow Kreis Lüchow-Dannenberg
Verfasst am: 24.05.07, 12:11 Titel:
Hallo kathinka,
erst einmal möchte ich Dir mitteilen, dass wir hier im Forum mit der Nennung von Medikamentennamen ausgesprochen vorsichtig umgehen müssen (siehe mediquette und posting von Alma).
Weiterhin sollte wohl jedem klar sein, dass grundsätzlich Medikamente und Alkohol zusammen eingenommen eine starke Gefahr in sich birgt.
Das ist in den Antworten zum Teil auch schon enthalten.
Dieses Forum hier ist nicht dafür gedacht, sich ein okay zum Trinken zu holen -ob unter Medikamenteneinnahme oder ohne- sondern soll helfen, vom Alkohol wegzukommen.
Daher ist hier dieses Thema wohl nicht mehr behandlungsbedürftig.
Danke.
Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
DMF-Moderatorin _________________ Es ist leichter, für andere weise zu sein, als für sich selbst.
(Fr. d. La Rochefouchauld)
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