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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Beeinflusst "Langzeitstillen nachweislich die Fruchtbarkeit?
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BeitragVerfasst: 24.09.17, 13:11 
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DMF-Mitglied

Registriert: 06.12.14, 08:24
Beiträge: 24
Sehr geehrter Herr Dr. Fischer,

Ich stille meinen Sohn (20 Monate) gerade nachts noch relativ häufig und tagsüber auch mit mehr oder weniger langen Abständen. Meine Periode habe ich seit einem halben Jahr wieder (28-32 Tage Zykluslänge). Nun würden wir gerne mit dem zweiten Kind starten. Kann das Stillen, trotz vorhandenem Zyklus, den Eintritt einer Schwangerschaft erschweren? Leider habe ich bisher keine Temperaturkurve geführt, das sollte ich vielleicht starten, mich würde allerdings allgemein interessieren, ob es ein Problem geben kann?

Vielen Dank und viele Grüße


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BeitragVerfasst: 24.09.17, 16:50 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 11023
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
"Meine Periode habe ich seit einem halben Jahr wieder (28-32 Tage Zykluslänge"- daher sollte es eigentlich keine Probleme geben, einen Eisprung zu haben.
Die Temperaturkurve zu führen ist sehr empfehlenswert.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 12.10.17, 13:44 
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DMF-Mitglied

Registriert: 06.12.14, 08:24
Beiträge: 24
Sehr geehrter Herr Dr. Fischer,

Sie hatten recht, ich habe die Woche positiv getestet und der Bluttest beim Arzt hat es bestätigt. Im US war allerdings noch nichts zu sehen. Was mich jetzt beunruhigt : ich hatte nach der letzten Geburt auf Anraten der Hausärztin das L-Thyroxin abgesetzt. Offensichtlich ein Fehler, denn jetzt liegt der TSH Wert bei 3,5. Soll jetzt direkt wieder L-Thyroxin nehmen. Mein FA sagt, wir haben es zum Glück noch rechtzeitig festgestellt (bin ja erst 5. Ssw). Jetzt habe ich gelesen, dass das FG Risiko schon ab einem TSH von 2,5 erhöht ist
https://www.aerztezeitung.de/medizin/kr ... reose.html

Wie schnell wirkt das L-Thyroxin denn? Kann es jetzt schon zur Verringerung des Risikos beitragen?

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen


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BeitragVerfasst: 12.10.17, 14:06 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 11023
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
beginnen Sie sofort mit L-Thyroxin, das Risiko bei dem aktuellen TSH-Wert wird überschätzt und ist nur gering erhöht. Ich kenne den Beitrag und die recht strenge Deutung des TSH bzgl. Schwangerschaft bzw. Kinderwunsch. Darauf habe ich selbst in meinen Beiträgen immer hingewiesen- dennoch: keine Panik.
Die Wirkung setzt bereits nach einigen Tagen ein, daher ist auch die erste Kontrolle bereits nach 14 Tagen vorzunehmen, Einnahme des Thyroxin immer 30 Minuten vor dem Essen, da sonst der resorbierbare Anteil ( nämlich 80% aus einer Tablette) um ein Drittel gemindert wird.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 17.10.17, 21:08 
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DMF-Mitglied

Registriert: 06.12.14, 08:24
Beiträge: 24
Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung! Ich hatte die Tage schon versucht zu antworten, da bekam ich allerdings Fehlermeldungen. L-Thyroxin habe ich direkt wieder genommen und bin jetzt auf den US Freitag gespannt.


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