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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Asthmaanfall und Rettungsdienst
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 Betreff des Beitrags: Re: Asthmaanfall und Rettungsdienst
BeitragVerfasst: 22.12.13, 20:47 
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DMF-Mitglied

Registriert: 25.07.12, 13:33
Beiträge: 34
Wohnort: Mitten in Deutschland
Mal eine allgemeine Frage ... Ist man mehr das "Dorfgespräch", wenn bei einem ein- oder zweimal im Monat der Rettungsdienst und Notarzt vor der Tür parkt oder mehr, wenn man einen Verkehrsunfall (evtl. mit anderen [unschuldig] beteiligten - jetzt mal den Ausgang außer Betracht gelassen ...) Straßenverkehrsteilnehmern verursacht hat ...??

Es gibt wirklich Patienten, welche sich um den Indikationsgrund des RD/NA mehr Gedanken machen sollten ... und denen es hinzu - meist - nicht einmal peinlich ist.

Bei solch einem akuten Anfall: 112 und gut ist ... es geht im Zweifelsfall um Menschenleben und zwar auch von anderen ...


Herzliche Grüße und eine frohe Weihnachtszeit wünscht
j-h

_________________
Hinweis - §7(3) der Berufsordnung für Ärzte:
1. Der Beitrag ist eine allgm. Stellungnahme, ausgehend von Ihrer Anfrage mit größtmöglicher Sorgfalt verfasst.
2. Wenden Sie Sich unabhängig zur Beratung, Untersuchung und Behandlung an einen vertrauten Arzt!


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 Betreff des Beitrags: Re: Asthmaanfall und Rettungsdienst
BeitragVerfasst: 23.12.13, 04:19 
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Registriert: 13.02.07, 09:29
Beiträge: 132
Auch wenn die TE nicht mehr mitlesen wird, so werden es ggf. ander Personen tun!

Anke71 hat geschrieben:
Ich komme dann mit meinen Medikamenten nicht mehr klar und nichts hilft und bringt Erleichterung. Reden ist dann auch nicht mehr möglich.

Man sollte seinem Umfeld (vorher) erklären was in einem Notfall zu tun ist u. das am besten sogar schriftlich niederlegen (z.B. am Telefon, Jackentasche; so das es immer griffbereit ist!) - Im Fall der Fälle sind die meisten betroffenen Personen od. Ersthelfer überfordert!
Es sollten beim absetzen des Notrufs klare Stichworte genannt werden z.B. "Diabetiker bewusstlos", "Asthmaanfall ohne Wirkung der Notfallmedikation"... Sollte sich der Disponent weigern einen RTW/NAW zu schicken, dann noch einmal nach seinem Namen u. der Leitstelle fragen, diesen notieren u. zu verstehen geben das man sich im Schadensfall nicht scheut zivil- u. straf-rechtliche Schritte einzuleiten!

Wie bereits einige Rettungs- sanitäter/assistenten geschrieben haben, sollte man sich nicht scheuen einen Notruf abzusetzen bzw. deren Hilfe in anspruch zu nehmen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Asthmaanfall und Rettungsdienst
BeitragVerfasst: 01.01.14, 22:59 
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Registriert: 09.05.11, 19:48
Beiträge: 19
Hallo,
ich habe selber schweres Asthma und brauche leider öfters den RTW und NA, bin dann tagelang in der Klinik.
Ich kann das wirklich nicht verstehen. Sobald es heisst Notfall mit Atemnot, wird der NA mit raus geschickt. Entweder hab ich noch probiert selber anzurufen und dann war die Sache eh klar, weil ich kaum sprechen konnte, oder meine Tochter rief an.
Hier ist auch eine ländliche Gegend. Es kann hier sein, dass erst ein Arzt aus einer umliegenden Praxis kommt, bis der NA dann zusammen mit dem RTW ankommt, weil die Anfahrt zu lange dauert. Aber bis jetzt kam immer ein NA mit. Alles andere wäre auch wirklich nicht gut gewesen...
Ich kann Dir auch nur raten, da nicht locker zu lassen. Ich wünsche Dir viel Glück und gute Besserung!
VG Pfeife


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 Betreff des Beitrags: Re: Asthmaanfall und Rettungsdienst
BeitragVerfasst: 02.01.14, 08:38 
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Registriert: 22.12.13, 14:19
Beiträge: 5
Hallo,

bei Dir ist immer ein NA mitgekommen? Das ist interessant. Hier ist das nicht der Fall. Beim vorletzten Anfall kamen nur noch 2 Sanitäter, die mich im Wagen mit Salbutamol einnebelten. Zum Glück habe ich erst auf dem Weg ins KH erfragt, wer denn der Arzt sei... Es ist ein wirklich sehr ungutes Gefühl in einem Auto oder sonst wo zu sein und zu wissen, dass der Herbeigerufene gar kein schnell wirksamen Notfallmedikament wie in meinen Fall Kortison und Fenistil spritzen darf. Also bloss nicht im RTW ersticken..
Ja und beim letzten Mal ist dann gar niemand mehr gekommen wie gesagt.
Ich gehe definitiv weiter. Es sind jetzt einige Wochen vergangen und der besagte Arzt hat offensichtlich sehr dreist gelogen, eine Kontaktaufnahme seinerseits hat nicht stattgefunden.
Die nächsten Anlaufpunkte sind nun die Landesärztekammer und die GKV. Hat noch jemand eine andere Idee? Und ich meine damit nicht einen Anwalt einzuschalten.

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Asthmaanfall und Rettungsdienst
BeitragVerfasst: 02.01.14, 10:09 
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Registriert: 09.05.11, 19:48
Beiträge: 19
Cokie hat geschrieben:
Hallo,

bei Dir ist immer ein NA mitgekommen? Das ist interessant. Hier ist das nicht der Fall. Beim vorletzten Anfall kamen nur noch 2 Sanitäter, die mich im Wagen mit Salbutamol einnebelten. Zum Glück habe ich erst auf dem Weg ins KH erfragt, wer denn der Arzt sei... Es ist ein wirklich sehr ungutes Gefühl in einem Auto oder sonst wo zu sein und zu wissen, dass der Herbeigerufene gar kein schnell wirksamen Notfallmedikament wie in meinen Fall Kortison und Fenistil spritzen darf. Also bloss nicht im RTW ersticken..
Ja und beim letzten Mal ist dann gar niemand mehr gekommen wie gesagt.
Ich gehe definitiv weiter. Es sind jetzt einige Wochen vergangen und der besagte Arzt hat offensichtlich sehr dreist gelogen, eine Kontaktaufnahme seinerseits hat nicht stattgefunden.
Die nächsten Anlaufpunkte sind nun die Landesärztekammer und die GKV. Hat noch jemand eine andere Idee? Und ich meine damit nicht einen Anwalt einzuschalten.

LG


Hallo Cokie,
wohnst Du in D? Ich frage nur wegen dem "Obmann", den kenn ich ehr von der Schweiz.
Also hier in D ist es so geregelt, dass bei bestimmten Angaben, die beim Notruf bei der Leitstelle gemacht werden, automatisch ein NA mitgeschickt wird. Wie auch bei starken Schmerzen, Bewustlosigkeit, Atemnot (so sagte man mir). Atemnot ist ein lebensbedrohlicher Zustand und da braucht es auch meist Medikamente, die ja i.V. gegeben werden müssen. Wenn ich einen RTW oder NA brauche bin ich mit Salbutamol meist eh schon selber voll bis oben hin (über den Pariboy).
Die Sanis können den NA ja auch nachfordern, doch das ist ja dann wieder unnötiger Zeitverlust.
Ich glaube manchmals, dass die Leute (auch schon Schwestern im KH, aber noch nie Personal vom RTW) das mit der Atemnot zu leicht nehmen. Da hieß es schon, beruhigen sie sich doch einfach, dann geht das schon wieder... Bissi Lippenbremse und alles wird gut...
Das hatte ich im KH auf Station, als ich unter Medikamentenabdeckung nochmals einen schweren Anfall bekam und die Schwester bat den Arzt zu rufen. Den sie nicht rief. Nach einer Stunde und weiterer Verschlechterung rief sie ihn dann doch endlich mal und der fragte mich, dann warum ich mich nicht früher gemeldet hatte... Ja klar...
Ich wünsche mir wirklich für Dich, dass es ersten keinen Notfall mehr geben wird und 2. dass dann auch der NA mitkommt und gleich helfen kann!
Es ist einfach ein Scheissgefühl, wenn die Luft nicht reicht und man wirklich meint ersticken zu müssen...

VG Pfeife, die auch gerade massive Probleme hat...


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 Betreff des Beitrags: Re: Asthmaanfall und Rettungsdienst
BeitragVerfasst: 02.01.14, 17:35 
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Registriert: 22.12.13, 14:19
Beiträge: 5
Hallo Pfeife,

ja ich bin in D., in Hessen. Wo bist Du?
Das mit den Schwestern habe ich ähnlich erlebt. Ich wurde wie ein unmündiges Kind behandelt. Irgendwie scheinen manche Menschen zu glauben, dass das nichts weiter als eine Hyperventilation bei einem Sensibelchen ist..

Mich würde interessieren, wie sich Deine Anfälle aufbauen. Geht das in Sekunden? Ahnst Du es vorher? Hast Du Begleiterscheinungen wie ich? Gern auch PM.

LG Cokie


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 Betreff des Beitrags: Re: Asthmaanfall und Rettungsdienst
BeitragVerfasst: 02.01.14, 20:50 
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Interessierter

Registriert: 09.05.11, 19:48
Beiträge: 19
Cokie hat geschrieben:
Hallo Pfeife,

ja ich bin in D., in Hessen. Wo bist Du?
Das mit den Schwestern habe ich ähnlich erlebt. Ich wurde wie ein unmündiges Kind behandelt. Irgendwie scheinen manche Menschen zu glauben, dass das nichts weiter als eine Hyperventilation bei einem Sensibelchen ist..

Mich würde interessieren, wie sich Deine Anfälle aufbauen. Geht das in Sekunden? Ahnst Du es vorher? Hast Du Begleiterscheinungen wie ich? Gern auch PM.

LG Cokie


Cokie, ich denke wir können das per PN machen. Ich glaube das sprengt den Rahmen dieses Fachforums. Ich schreibe Dir dann.
LG Pfeife


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 Betreff des Beitrags: Re: Asthmaanfall und Rettungsdienst
BeitragVerfasst: 30.01.14, 11:25 
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Interessierter

Registriert: 29.01.14, 10:09
Beiträge: 8
Wohnort: Landkreis Dillingen a.d.Donau
Hallo Anke71,

kann deine Sorge, wegen Dorfgespräch, voll und ganz verstehen!!

Habe genau das selbe Problem, bin selbst auch Asthmatikerin und versuche es auch immer zu umgehen mir Hilfe zurufen bzw. rufen zulassen,ich versuche es auch immer allein wieder zu Luft zukommen, aber letzt Nacht ging kein Weg kein Weg drum herrum.

Ich hatte so gegen drei Uhr letzte Nacht RTW und NA hier und nun redet die ganze Ortschaft drüber.
Man ist mir das Peinlich :oops:

Alles Gute wünsche ich dir.
LG Bianca


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 Betreff des Beitrags: Re: Asthmaanfall und Rettungsdienst
BeitragVerfasst: 10.03.14, 19:35 
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Registriert: 22.12.13, 14:19
Beiträge: 5
Update zum Fall "Asthmaanfall und Notarzt kommt nicht":

Es sind nun einige Wochen bzw. Monate vergangen, seitdem der Notarzt sich geweigert hat mir zu helfen..
Nun, es ist NICHTS passiert. Er hat mich nicht kontaktiert, es nachweislich auch nicht versucht. Ich habe dann den Obmann nochmal angeschrieben, dessen Sekretärin nach einer Woche (aus dem Urlaub zurück) antwortete und meinte, er würde sich sicherlich melden...Nun, das hat er nicht getan. Ich habe ihm geschildert, dass das, was er in seinem Schreiben behauptet hat, nicht eingetroffen ist. Er äußert sich dazu nicht mehr. Mir läuft es kalt den Rücken hinunter, wenn ich daran denke, dass unsere Leben im Ernstfall in den Händen solcher Personen liegen..Da hilft dann wohl nur noch beten..
Nun, die Bezirksärztkammer in Giessen hatte eine Schweigepflichtenbindung angefordert, welche ich dieser am 24.01.14 auch zufaxte. Seitdem ist nichts mehr passiert...Die kassenärztliche Vereinigung hat mir dahingehend geantwortet, dass sie sich das erstmal überlegen, ob sie tätig werden und dies dann irgendwann unaufgefordert. Sprich, ich soll doch bitte nicht nachfragen.
Meine Krankenkasse hat jegliche Einmischung abgelehnt, sie habe keine "Handhabe" und verwies mich an die kassenärztliche Vereinigung. Oben steht, was dabei herauskam. Der MDK hat mich wiederum an die GKV verwiesen :-)

Nun gut, ich habe dann mit einem Juristen gesprochen und Strafanzeige erstattet. Mal sehen, ob wenigstens die Wetzlarer Polizei tätig wird. Ich sehe mittlerweile schwarz und die Pollenzeit steht vor der Tür. Ich will nicht drüber nachdenken, was beim nächsten Anfall passieren wird.


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