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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Sturz mit dem Rennrad - wann wieder einsteigen?
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BeitragVerfasst: 15.08.17, 18:23 
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Hallo zusammen,

da ich weiß, dass ich einen Hang dazu habe, zu ausschweifend zu schreiben, gebe ich den kurzweiligen Lesern unter euch einen Tipp: lest nur das Fettgedruckte, dann habt ihr das Wesentlichste gelesen. :wink:

am vorletzten Sonntag (06.08.17) hatte ich beim Training mit dem Rennrad einen Sturz, bei ca. 25 km/h. Ich war mit meinen Kolleginnen beim Training, weil wir uns (auf meine Initiative hin) für die kleine Runde bei den "EuroEyes Cyclassics" in Hamburg, jetzt am 20.08.2017 angemeldet haben.

Ich bin
auf die Schulter und auf den Kopf gestürzt (Helm ist innen gebrochen). Ich war die ganze Zeit bei Bewusstsein, ich habe nur eine kurze Zeit direkt danach keine Luft bekommen und japste 3-4 Mal nach Luft, dann ging's. Meine Kolleginnen haben den Rettungswagen gerufen. Dort wurden die Schürfwunden versorgt und ich wurde zig mal gefragt, wo ich Schmerzen habe. Ich sagte: "Klar, die Schulter! Ein wenig an den Rippen und der Kopf ein bisschen." Dann wurde ich gefragt, ob ich ins Unfallkrankenhaus will oder ob ich am nächsten Tag zum Hausarzt gehen will um weiter untersucht zu werden.
(Schon mit der Frage war ich eigentlich in dem Moment überfordert.)
Aber weil mir das alles eh schon so unangenehm war und ich nicht jeden um mich herum noch länger aufhalten wollte, entschied ich mich für die Hausarzt-Variante.
Mein Mann hat mich mit dem Auto abgeholt, die Ärzte hätten mich sogar mit dem Rad nach Hause fahren lassen....

Meine Hausärztin konnte nicht viel tun, außer die Schürfwunden zu versorgen und mich zum Unfallarzt zu überweisen.
Der Unfall-Arzt versorgte meine Schürfwunden (Apropos: Die sind mittlerweile so gut wie weg ) und röntge meine Schulter: nichts gebrochen, nur Prellungen. Zu Hause stellte ich dann erst fest, dass er wegen der Rippen und des Brustkorbs (stand aber auch auf der Überweisung) gar nichts gemacht hat.

Zwei Tage nach dem Sturz bekam ich dann unangenehme, schraubstockartige Kopfschmerzen an den Schläfen. Schmerztabletten hielfen dagegen nicht. Seitdem waren die Kopfschmerzen durchgängig. Aber übel war mir nicht und übergeben habe ich mich auch nicht.
Als ich am Donnerstag
(vier Tage nach dem Sturz, 10.08.) eh noch mal zur Kontrolle beim Unfallarzt war, sprach ich das an.
Da wurde der Arzt recht unruhig und fast nervös. Er schrieb mich noch eine Woche länger krank, sagte immer wieder "schonen!", "TV aus! Handy aus! Musik aus!" und er könne nicht röntgen, das mache man beim Kopf nicht.
Ich fragte, ob ich trotzdem Chancen hätte bei den Cyclassics mitzumachen, er schüttelte den Kopf und sagte nur: "Damit täten Sie sich keinen Gefallen."

Ich war ziemlich geknickt.
Doof, dass ich nicht mehr auf Zack war, denn zu Hause merkte ich, dass ich eigentlich nichts Genaues wusste und nicht nachgefragt hatte:
- was habe ich denn nun überhaupt? Prellungen im Kopf? Leichte Gehirnerschütterung?
- und die Therapie? "nur" schonen"?? Und das bei mir, die die Füsse nie stillhalten kann??


Heute (15.08., 9 Tage nach dem Sturz) sind die Kopfschmerzen nur noch ein bisschen, bis gestern sind sie immer mal wieder gewandert: an den Hinterkopf, an die Stirn, hinter die Augen... Und haben mich fast in die Verzweiflung getrieben, weil's so permanent war.

Ich brauche jetzt einen Rat, was könnte schlimmstenfalls passieren, wenn ich am Sonntag (noch 5 Tage) "einfach" bei den "EuroEyes Cyclassics"mitfahre? Ich habe einen zwei-wöchigen Trainingsrückstand, ich weiß, aber ich kann's doch einfach versuchen, oder?


Ich bin so hin- und hergerissen:
1.) Ich will einerseits nicht rumjammern, sondern dem Prinzip folgen "Augen zu und durch", einfach versuchen; wenn man bei jedem Wehwehchen gleich "in Sack haut", dann kommt man nicht weit und
2.) Gesundheit ist schon wichtig und man sollte nicht gleich übertreiben.

Am Donnerstag habe ich noch mal einen Kontroll-Termin, aber darauf baue ich nicht. Vielleicht habt ihr ein paar Tipps, was ich auf jeden Fall noch fragen sollte? Z.B. was ist eigentlich Ihr Verdacht? 8)
Der Arzt wird sicher sagen: "Lassen Sie das lieber - nächstes Jahr sind wieder die Cyclassics, nehmen Sie dann daran teil." (Das ist das, was meine Freunde und Familie auch sagen :( )

Sind unter euch (Hobby-)Sportler, die mich zumindest verstehen?

Ich freue mich auf eure Ratschläge/Einschätzungen.

Sportlich-geschonte Grüße,
Caprioletta


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BeitragVerfasst: 26.08.17, 15:35 
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Registriert: 11.07.17, 11:47
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Also ganz ehrlich: ich würde es nicht riskieren.. Wenn du so lange Probleme mit dem Kopf hattest, würde ich lieber mal zu einem Arzt bzw. sogar Facharzt (Neurologe) und mich durchchecken lassen, nicht dass du langfristige Schäden davon trägst.


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