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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Knochenoedem im Talus (Sprunggelenk)
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 Betreff des Beitrags: Knochenoedem im Talus (Sprunggelenk)
BeitragVerfasst: 01.11.11, 10:06 
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Beiträge: 7
Hallo an alle,

habe ein kleines Oedem im Talus. Habe mir das auf einer Wanderung zugezogen (bereits 4 Monate her) es wurde aber erst 3 Monate später durch ein MRT diagnostiziert. Ich habe ziemlich lange den Fuß ruhig gehalten, vielleicht nicht konsequent genug, keine Ahnung.
Die Schmerzen gehen nicht weg, nein dadurch dass ich auch nun gar nix mehr an Sport mache, werden sie eigentlich immer schlimmer und verteilen sich immer mehr. Es wird nun nochmal ein Kontroll MRT gemacht, ich habe einen Termin beim Osteopathen und bekomme die Gefäße und die Nerven kontrolliert falls nicht irgendwas anderes noch vorliegt.

Was tun? Ärzte sagen unterschiedliches, an Krücken gehen, einfach leben wie bisher...

eine Fraktur kann man auch im Szintigramm nicht sehen.

Freu mich über eine Info, Gruß Backpacker


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BeitragVerfasst: 08.11.11, 13:12 
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Interessierter

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Beiträge: 8
Hallo,
ich bin durch Zufall auf den Beitrag gestoßen, da ich mich mit dem gleichen Problem herumschlage.
Ich kann dir natürlich nur sagen, wie es bei mir ist aber vielleicht hilft dir das etwas weiter.
Ich habe mir vor etwas mehr als 4 Monaten dden Außenknöchel gebrochen, was auch operiert wurde.
Seitdem schlage ich mich mit Schmerzen im Bereich des Innenknöchels herum. Nach 6 Ärzten, Arthrografie, Szintigrafie.. kam nun endlich einer darauf, ein MRT zu machen und seit letzter Woche steht der Befund: "Massives bone bruise des gesamten Talus sowie dezentes bone bruise des Innenknöchels"
Mir wurde gesagt, dass ich unbedingt Geduld haben sollte denn das wäre eine Sache, die einfach unglaublich viel Zeit braucht - bei mir sind es wie gesagt bereits über 4 Monate. Ich gehe aufgrund der Schmerzen auch immer noch an Krücken. Das soll ich auch noch so beibehalten bis es von den Schmerzen her ohne geht - der Arzt meinte, ich solle es auf keinen Fall forcieren.
Zudem muss ich nun einmal wöchentlich zur Stoßwelle und er riet mir zur Infusion mit Parmidronat. Die hatte ich allerdings bereits aufgrund eines anderen Verdachts. Dazu noch Physiotherapie, 2 x die Woche.
Er meinte mehr kann man nicht machen, Geduld wäre hier das A und O und man könne auch nicht genau sagen wie lange die Heilung braucht. Ich 22 und sehr sportlich und kriege wirklich langsam die Krise aber ich denke so geht es dir ja bestimmt auch. Mich macht es wirklich fertig, dass man anscheinend so gar nicht sagen kann, wieviel Zeit das noch in Anspruch nimmt..


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BeitragVerfasst: 08.11.11, 18:51 
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Registriert: 24.10.11, 20:22
Beiträge: 7
Hallo Leidensgenosse/genossin,

danke für Deine Antwort.
Was machen Sie denn mit Dir bei der Physio? Meine und ich bin bei 3 unterschiedlichen Therapeuten, wissen null was sie machen sollen mit mir, sie hätten den Fall noch nicht gehabt.
MIr hilft die Entlastung überhaupt nicht, manchmal habe ich sogar den Eindruck ohne die Krücken war es besser. Darfst Du mit wenig Last auftreten mit dem kaputten Fuß?
Was sollen diese Infusionen bringen?

MIr hat bisher leider niemand sagen können dass es überhaupt an dem Ödem liegt und ich habe auch so den Eindruck die glauben mir alle nicht dass ich was habe, bis auf einer, der hat mir die Krücken ans Herz gelegt.

Was sind Stoßwellen für eine Therapie?

Mußt Du Thrombosespritzen nehmen?

Danke für weiteren Kontakt, da ich schlichtweg ebenso die totale Krise schiebe. Kann nicht arbeiten und kriege auch kein Geld, da freiberuflich.

Bis dann.

Aus welchem Raum kommst Du?
Ich bin aus dem Mannheimer/Heidelberger Raum falls Du mir einen Arzt empfehlen kannst:


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BeitragVerfasst: 08.11.11, 19:35 
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Interessierter

Registriert: 08.11.11, 12:49
Beiträge: 8
Hi,

Also bei der Physio: Schwer zu beschreiben, also hauptsächlich geht das eher Richtung ‘manuelle Therapie’ und er arbeitet viel an der Beweglichkeit, da die immer noch ziemlich eingeschränkt ist. Aber was genau er da anstellt, kann ich leider gar nicht so genau sagen.
Ich darf schon Last aufnehmen, ich schätze ich belaste so mit ca. 40 kilo – mal mehr, mal weniger, je nachdem wie es mit den Schmerzen ist. Bei mir ist es aber wirklich so, dass die Schmerzen bei Belastung zunehmen und ich es dann auch nahhaltig merke.
Wenn ich aber zum Beispiel ein paar Tage weniger belastet habe, dann schaffe ich sogar (sehr) kurze Wege ohne Krücken. Aber dann wird es auch gleich wieder schlimmer . Mir macht halt das Abrollen die Probleme.
Ich hoffe ich erkläre das jetzt einigermaßen richtig: Also Infusionen sollten den Knochenabbau verhindern und den Heilungsprozess anregen. Das Medikament wird normalerweise bei Osteoporosepatienten eingesetzt. Hat bei mir aber leider nicht so angeschlagen.
Das andere nennt sich fokussierte Stoßwellentherapie und soll ebenfalls die Knochenheilung anregen. Da findest du recht viel bei google. Das übernimmt die aber Krankenkasse leider nicht.
Thrombosespritzen muss ich mittlerweile gottseidank nicht mehr nehmen.

Ich bin aus Luxemburg, habe jetzt aber – nach vielen Enttäuschungen- einen sehr guten Arzt in Trier gefunden. Aber das ist natürlich eine ordentliche Strecke.
Wäre ich hier nicht weitergekommen, wäre ich glaube ich nach Brüssel gefahren. Dort gibt es eine sehr gute Klinik nur für Probleme mit Fuß- und Sprunggelenk die einen unheimlich guten Ruf hat, gerade was Problemfälle anbetrifft.
Bei Bedarf gebe ich Dir gerne die Kontaktdaten.

Kam denn bei Dir im MRT sonst nichts bei raus? , was wurde denn sonst noch gemacht, kein CT?

Lieben Gruß


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BeitragVerfasst: 08.11.11, 19:47 
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Interessierter

Registriert: 24.10.11, 20:22
Beiträge: 7
Super, danke für deine schnelle Antwort+ Erklärungen.

Beim MRT kam raus dass ein kleines Knochenödem im Talus ist, mehr nicht.
Röntgen alles gut, im Szintigramm erkennt man einen gering gesteigerten Knochenstoffwechsel
im Bereich der distalen tibia links.
Und deshalb nehmen mich alle nicht für voll !

Ich habe am Freitag nochmal ein MRT und am Donnerstag nächste Woche einen weiteren Termin bei einem
anderen Orthopäden. Vielleicht weiß der ja was. Zur Neurologie muß ich auch noch.

Wenn ich gar nich weiter komme fahre ich auch bis Trier. was für ein Arzt war das? Orthopäde?

Bis dann, alles Gute.


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BeitragVerfasst: 08.11.11, 23:33 
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BeitragVerfasst: 11.11.11, 22:43 
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Beiträge: 7
mein knochenödem ist fast nicht mehr nachweisbar, supi.
Ansonsten noch ein ödematöser Reizzustand des Ligamentum deltoideum.

Schmerzen sind alle noch da. Laufe weiter an Krücken bis ich was neues höre.

Weiß da jemand was?


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BeitragVerfasst: 17.11.11, 13:42 
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Und, gibt's schon was neues bei Dir?


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BeitragVerfasst: 08.04.13, 10:01 
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Beiträge: 1
Hallo Leidensgenossen,

seid dem ich vor über einem Jahr mal die Treppe runtergefallen,quäle ich mich rum,4Monate nach dem Sturz hat man erst durch ein Mrt festgestellt,dass bei bone bruise in Talus vorliegt und mich mit osteoporose Mitteln 8Wochen behandelt,doch geheilt zu 100% hat es mich nicht,jetzt 5Monate später sind die Schmerzen wieder so stark und der Fuß schwillt links beim gehen an das ich heulen könnte,Schmerzmittel sind mein bester Freund,kein Sport sondern 10kg zugelegt,man läuft von Arzt zu Arzt mit der Hoffnung Hilfe zu bekommen,der eine sagt ist doch nix,der nächste sagt ich geb ihnen Schuheinlagen,ich halte ja den Fuß schon ruhig und schone mich wiedermal,nur wie weiter?geschwollen ist er trotz schonung zwar nicht stark wie durch belastung,aber das wollen manche Orthopaden nicht verstehen und sagen belasten sie den Fuß nicht,wie soll ich das in meinem Job als Bäckereifachverkäuferin tun?!Vielleicht schweben?Morgen gehe ich in die Sprtklinik nach Hellersen,wenn die mir da auch nicht weiterhelfen können dann weiß ich nicht mehr weiter,ich habe vom krummen laufen durch die Schmerzen schon eine Entzündung in der Ferse eingefangen,es dauert nicht mehr lange und kann mir wieder wie bereits vor einem Jahr Krüken anschaffen.2 von 5Ärzten haben bis jetzt erst erkannt,dass da was nicht stimmen kann und versuchen mir zu helfen,bei den anderen habe ich den Eindruck,die denken ich simuliere.Ich bin einfach nur frustriert. : (


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BeitragVerfasst: 12.12.16, 15:47 
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Registriert: 12.12.16, 15:17
Beiträge: 1
Hallo schnufficat79,
Hallo Backpacker,
Hallo Scaramouche,

ich heisse Oliver und benötige bitte Informationen von Euch. Ich habe mir beim Joggen im März 2016 ein Knochenmarkoedem im Fersenbein zugezogen. Weiterhin ist das Aussenband des Knöchels lädiert. Ich laufe seit dem 29.09. auf Krücken voellig ohne den Fuss zu belasten sondern belaste nur passiv. Das ist natürlich nicht so toll wie ihr euch vorstellen könnt. Trotz der Tatsache das ich die Krücken bereits seit 2,5 Monaten nutze bemerke ich keine Besserung.

Könnt ihr mir sagen wie lange es dauerte bis der eine oder andere ohne Krücken laufen konnte und wie lange es dann dauerte bis ihr komplett schmerzfrei gewesen seid?

Weiterhin würde ich gerne wissen welche Anlaufstellen ihr hattet wo man euch am besten helfen konnte? Man darf zwar hier keine Namen nennen was ich gar nicht so recht verstehen kann aber ihr könnt mir ja einen Wink mit dem Zaunpfahl geben. Ich habe wirklich starke Schmerzen und ich verstehe einfach nicht wie ein Knochenoedem so lange brauchen kann um auszuheilen. Medikation nehme ich gar keine ausser Schmerztabletten.

Liebe Grüsse,

Oliver


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