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 Betreff des Beitrags: Rettungsdienst in Zeitung und TV
BeitragVerfasst: 14.01.08, 13:56 
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Registriert: 05.07.07, 09:58
Beiträge: 8
Hallo liebe Leser,

ich habe da ein Thema zu dem ich gerne mal ein paar Meinungen hören würde.

Ich lese nun seit geraumer Zeit aus diesem Grund mehrere Regionale Zeitung und ebenfalls unser aller "Lieblings-Blatt" die "Bild".

Lieder muss ich immer wieder feststellen des der Beruf des Rettungsassistenten so gut wie unbekannt ist und auch von den Medien fast nie angesprochen wird.
In den meisten Fällen heist es doch: "Die Veletzte Person wurden wurden von der Feuerwehr gerettet" oder "Der Notarzt musste den Patienten wiederbeleben".
Wenn vom Rettungsdienst die Rede ist dann meist nur so: " Ein Krankenwagen brachte den Patienten in die Klinik" (so geschrieben in der "Bild", unter das Foto eines RTW der bei der Absicherung eines Brandes vor Ort war. Nur doof das beide Retter gerade im Führerhaus des RTW saßen und mit ziemlich großer wahrscheinlichkeit noch keinen Patienten an Bord hatten).

Heute morgen dann wieder mal ein Artikel in der "Bild", zum Thema Gaby Köster, mit der Überschrift.

Zitat: "Notarzt musste Gaby Köster quer durch Köln fahren"

Ein Ausschnitt aus dem Artikel:

Zitat: "Hätte der kölschen Frohnatur schneller geholfen werden können? BILD erfuhr: Erst 38 Minuten, nachdem der Notarzt in ihrer Wohnung ankam, wurde Köster in die Klinik eingeliefert. Um 13.26 Uhr kommen Ambulanz und Notarzt an der Wohnung des Comedy-Stars an. Sie soll in eine etwa 600 Meter entfernte Klinik gebracht werden, doch dort sind keine Intensivbetten frei. Die schwer kranke Gaby Köster muss in eine knapp 13 Kilometer entfernte Klinik gebracht werden – durch den Kölner Stadtverkehr. Erst um 14.04 Uhr erreicht der Rettungstransport sein Ziel. Bei einem Hirninfarkt (verstopfte Arterie im Gehirn) geht es aber um entscheidende Minuten!"

Es ist, meiner Meinung nach, ja richtig das bei diesem Notfall jede Minute zählt, aber in anbetracht der Tatsache das vor Ort höchstwahrscheinlich eine grundlegende Diagnose (Anamnese, Blutdruck, Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung u.s.w.) und Behandlung (Sauerstoffgabe, Blutzucker messen, i.v. Zugang, Infusion anschließen u.s.w.) durchgeführt wird, anschließend die Patientin in den RTW gebracht und 13 Kilometer durch die Kölner Innenstadt!!! in die Zeilklinik (mit Skroke-Unit) gefahren wird, finde ich sind 38 Minuten eine vollkommen akzeptabele Zeit.

Übrigens, ich nehme an das euch das auch schon aufgefallen ist, nicht mal in Krankenhäuser sind wir der Rettungsdienst, sondern nur die Krankenwagenfahrer oder, noch schlimmer, das Taxi!!!.

Wie gesagt es würde mich brennend intressieren was ihr dazu denkt. Ich freu mich auf eure Meinungen.

PS: Ich möchte Frau Köster auf diesem Weg natürlich gute Besserung wüschen und hoffe das Sie bald wieder auf die Beine kommen.

_________________
War ich das etwa??


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 Betreff des Beitrags: Re: Rettungsdienst in Zeitung und TV
BeitragVerfasst: 16.01.08, 21:23 
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Registriert: 01.02.06, 16:45
Beiträge: 277
Nils.Kahmann hat geschrieben:
Lieder muss ich immer wieder feststellen des der Beruf des Rettungsassistenten so gut wie unbekannt ist und auch von den Medien fast nie angesprochen wird.


Das stört mich ehrlich gesagt nicht. Auch wenn ich manchmal als Krankenwagenfahrer oder Fahrer angespochen werde. Das ändert nicht an meinen Tätigkeiten und raubt mir auch nicht den Spaß oder gar die Motivation.
Ich kann aber nachvollziehen wenn sich Kollegen dadurch herabgewertet fühlen.


Nils.Kahmann hat geschrieben:
Zitat: "Notarzt musste Gaby Köster quer durch Köln fahren"


Ich habe den Artikel auch gelesen und mich gefragt ob die Patienten in Köln vom Arzt persönlich gefahren werden, vielleicht sogar auf dem Beifahrersitz des NEF. :lol:



Nils.Kahmann hat geschrieben:
Zitat: "Hätte der kölschen Frohnatur schneller geholfen werden können? BILD erfuhr: Erst 38 Minuten, nachdem der Notarzt in ihrer Wohnung ankam, wurde Köster in die Klinik eingeliefert. Um 13.26 Uhr kommen Ambulanz und Notarzt an der Wohnung des Comedy-Stars an. Sie soll in eine etwa 600 Meter entfernte Klinik gebracht werden, doch dort sind keine Intensivbetten frei. Die schwer kranke Gaby Köster muss in eine knapp 13 Kilometer entfernte Klinik gebracht werden – durch den Kölner Stadtverkehr. Erst um 14.04 Uhr erreicht der Rettungstransport sein Ziel. Bei einem Hirninfarkt (verstopfte Arterie im Gehirn) geht es aber um entscheidende Minuten!"


Und deswegen gebe ich nichts auf die BILD und ihre Berichterstattung. Meinungsmache ist das, mehr nicht.


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