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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Personenbeförderungsschein Rettungsdienst/ Krankentransport
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BeitragVerfasst: 01.05.07, 15:54 
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Hallo,
so folgender Sachverhalt:
Da ich den Arbeitsmarkt regelmässig verfolge und bei uns auch ab und zu EInstellungen erfolgen ist mir immer wieder aufgefallen, dass der Personenbeförderungsschein mit Ortskenntinsprüfung gewünscht wird.
Es das bei euch auch so?
Denkt ihr der Trend geht in die Richtung, dass das zwigend erforderlich wird?
Zur Anmerkung, ich bin tätigt bei der Berufsfeuerwehr im Angestellten Verhältnis.


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BeitragVerfasst: 02.05.07, 13:12 
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Beiträge: 80
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Also ich kenne es eigentlich nur so, das Du einen P-Schein nur brauchst, wenn Du KTW bei einem privaten Krankentransportunternehmen oder einer HiOrg fährst.
Ich arbeite z.Z. auch als Angestellter bei einer FW und brauche ihn hier eigentlich nicht.

Der Vorteil für den Arbeitgeber besteht natürlich darin, das wenn er jemanden einstellt, der schon einen P-Schein mit geleisteter Ortskenntnisprüfung hat, er ihn nicht mehr prüfen muß und den Angestellten sofort auf einem Auto auch als Fahrer einsetzen kann.

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BeitragVerfasst: 02.05.07, 20:40 
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SchönWetterRetter hat geschrieben:
Also ich kenne es eigentlich nur so, das Du einen P-Schein nur brauchst, wenn Du KTW bei einem privaten Krankentransportunternehmen oder einer HiOrg fährst.


Bei den HiOrgs wird die Sache mit dem PBS demnach unterschiedlich gehandhabt. Als ich 1993 meinen Zivildienst absolvierte, war der PBS für uns alle Pflicht, aber keine Ortskundeprüfung. Die Ortskunde wurde im Rahmen der Einsätze oder mündlich auf der Wache nebenbei gemacht. Seit 1998 sind Hiorgs die eine öffenliche RD - Beauftragung haben anscheinend nicht mehr zum PBS verpflichtet und sind mit behördlichen RD - Trägern (Feuerwehr, Kreiseigener RD, Polizei, Bundeswehr) gleichgestellt. Seit der Zeit wird das so bei meiner ehemaligen Dienststelle so gehandhabt.


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BeitragVerfasst: 04.05.07, 11:43 
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Registriert: 01.01.06, 16:53
Beiträge: 123
SchönWetterRetter hat geschrieben:
Also ich kenne es eigentlich nur so, das Du einen P-Schein nur brauchst, wenn Du KTW bei einem privaten Krankentransportunternehmen oder einer HiOrg fährst.
Ich arbeite z.Z. auch als Angestellter bei einer FW und brauche ihn hier eigentlich nicht.

Der Vorteil für den Arbeitgeber besteht natürlich darin, das wenn er jemanden einstellt, der schon einen P-Schein mit geleisteter Ortskenntnisprüfung hat, er ihn nicht mehr prüfen muß und den Angestellten sofort auf einem Auto auch als Fahrer einsetzen kann.


Ja so kannte ich das auch...

Gut das ist natrülich möglich, müsste dann mal mit dme zuständigen Personalreferenten sprechen. Hatte mich auch nur interessiert wie das bei euch so ist.


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BeitragVerfasst: 28.05.07, 12:31 
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Beiträge: 194
Wohnort: Hamburg
Hallo Forum,

die FeV (Fahrerlaubnis-Verordnung) legt folgendes fest:

---

§48 (1) Wer (...) einen Krankenkraftwagen (...) führt, bedarf einer zusätzlichen
Erlaubnis der Fahrerlaubnisbehörde [sog. Personenbeförderungsschein], wenn
in diesen Fahrzeugen Fahrgäste befödert werden.

Weiter heisst es in §48 (2): Der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeföderung bedarf es
nicht für

1. Krankenkraftwagen der Bundeswehr, der Bundespolizei, der Polizei sowie
der Truppe (...)
2. Krankenkraftwagen des Katastrophenschutzes (...)
3. Krankenkraftwagen der Feuerwehren und der nach Landesrecht anerkannten
Rettungsdienste.

---

Das heisst: ein Fahrzeugführer eines im öffentlichen Rettungsdienst eingebundener
Krankenkraftwagen (KTW/RTW/NAW/MZF) benötigt den P-Schein nicht! Werden diese
Fahrzeuge aber in Eigenregie eingesetzt (Privater/nicht öffentlicher RD) muss diese
Fahrerlaubnis vorliegen!

Das ganze Gesetz ist nachzulesen unter:

http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/fev/gesamt.pdf

Gruß


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