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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Praktikum in Staaten möglich????????????????
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BeitragVerfasst: 25.11.05, 19:32 
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Hallo Leute!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Ich habe vor ein paar Monaten meine Anerkennung zum Rettungsassistenten bekommen und nun auf der Suche nach einen Job. Ist nicht gerade einfach etwas zu finden in Deutschland. Bevor ich dumm rum sitze und mir den Kopf zerbreche habe ich mir mal meine Gedanken zum Thema Praktikum in den Staaten gemacht. Auf der Suche nach Links und Informationen bin ich im Netz nicht fündig geworden. Dann bin ich zum Arbeisamt und habe dort nach gefragt. Aber man kennt ja die Antwort: " Muss ich mal nach fragen. " Ich wurde mich freuen wenn ihr mir helfen könnt und mir Links oder so gar Adressen geben würdet. Vielleicht hab ihr genau das gleiche vor oder wart schon in den Staaten zum Arbeiten im Rettungsdienst.

MFG Jan


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BeitragVerfasst: 26.11.05, 20:21 
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um in den USA einen Job im RD zu bekommen, musst du eine Paramedicausbildung machen, so ein Kollege, der vor vielen Jahren den Weg gegangen ist. Wie es genau funktioniert kann ich dir aber nicht sagen und zu dem Kollegen habe ich auch keinen Kontakt mehr.

asb-michel

_________________
Ich sah meinen Beruf als Berufung an und war stolz darauf, solange ich ihn ausüben konnte.


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BeitragVerfasst: 27.11.05, 15:18 
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Hallo JanRA,

also persönlich glaube ich nicht das ein Anerkennungspraktikum in den USA möglich ist. A. Wegen EU arbeitsrecht und so und B unterscheiden sich die Ausbildungen und Systeme gewaltig. EU - rechtlich dürfte es aber kein Problem sein dein RaiP im Europäischen Ausland zu machen. Gute RD Systeme abem da vor allem die Scheizer und Österreicher. Aber auch Polen hat mittlerweile ein gutes und interessantes RD System aufgebaut.

Grüße

Uwe

_________________
Gesundheits- und Krankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie / Rettungsassistent


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BeitragVerfasst: 27.11.05, 19:28 
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Uwe Hecker hat geschrieben:
also persönlich glaube ich nicht das ein Anerkennungspraktikum in den USA möglich ist. A. Wegen EU arbeitsrecht und so und B unterscheiden sich die Ausbildungen und Systeme gewaltig. EU - rechtlich dürfte es aber kein Problem sein dein RaiP im Europäischen Ausland zu machen. Gute RD Systeme abem da vor allem die Scheizer und Österreicher. Aber auch Polen hat mittlerweile ein gutes und interessantes RD System aufgebaut.


Gute vielleicht, aber vor allem andere!
Wenn jemand nach RettAssG ausgebildet werden soll, dann muss er dies dort tun, wo auch das RettAssG angewendet wird! Oder soll man in den USA nach Paramedic-System ausgebildet werden incl. Regelkompetenz für Zugänge, beispielsweise!

Aber spekulieren kann man viel - was sagt denn die Ausbildungs- und Prüfungsordnung zum RettAssG dazu?

Übrigens @ Jan
[ironie]Überprüfe mal die Satzzeichen deiner Tastatur, glaube du hast da den einen oder anderen Tastenklemmer![/rionie]


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BeitragVerfasst: 27.11.05, 19:33 
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Interessierter

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was ist der unterschied von Paramedic-System ?


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BeitragVerfasst: 27.11.05, 19:39 
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adrian04 hat geschrieben:
was ist der unterschied von Paramedic-System ?

In den USA gibt es keinen Rescueassistant, der in Emergencycompetence intravenous drips legt, sondern da ist die Ausbildung komplett anders, mit standing orders die auch die entsprechenden Regelkompetenzen wie gesagt z. B. fürs Zuganglegen.
Es gibt auch verschiedene Stufen, ähnlich wie RettSan/RettAss, kenne mich damit aber nicht genauer aus. In den USA gibt es auch keinen Notarzt!

Ähnlich ist es in Holland, da gibt es aber noch Trauma-Teams, ähnlich wie NEF aber mit wesentlich geringerer Indikationsstellung.


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BeitragVerfasst: 27.11.05, 19:44 
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RettAssG hat geschrieben:
(2) Die Ermächtigung zur Annahme von Praktikanten nach Absatz 1 setzt voraus, daß die Einrichtung aufgrund ihres Einsatzbereichs, ihrer personellen Besetzung und ihrer der medizinischen Entwicklung entsprechenden technischen Ausstattung geeignet ist, eine dem Ausbildungsziel (§ 3) und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (§ 10) gemäße praktische Tätigkeit unter Aufsicht einer Rettungsassistentin oder eines Rettungsassistenten zu ermöglichen. Rettungswachen sind nur dann geeignet im Sinne des Satzes 1, wenn in ihrem Einsatzbereich ein Notarztdienst eingerichtet ist oder sie sonst mit einem Notarztdienst verbunden sind.

Aha, damit scheiden die USA schon mal aus!


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BeitragVerfasst: 27.11.05, 19:55 
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Selbst als ausgebildeter RA kannste nicht einfach in USA im RD arbeiten.
Du musst dich einer 3-jährigen Vollzeitausbildung unterziehen, da kennen die Amis nichts. Danach biste das kleinste Licht in der Kette, erst nach zwei weiteren Jahren darfst du , nach erneuter Prüfung (Theorie und Praxis) eine Stufe in der Hierachie klettern und so geht es weiter, bis du dann - ich glaube nach 5 Jahren Berufserfahrung die höchste Qualifikation hast. Und auch da gibt es Spezialisierungen, soweit ich weis.
Jährliche Zwischenprüfungen sind auch die Norm und wer die nicht schafft hat echte Probleme.
Nicht alles so cool, wie in den Serien, die in Dt so laufen !

Mit dem RD im Europa oder DT. überhaupt nicht zu vergleichen und ich denke, auch nicht unbedingt erstrebenswert für uns in Dt. Ich weis, einige Kollegen sehen das anders, aber ich fühle mich mit dem NA-System bedeutend wohler.

gebs ungern zu, aber hier mmuss ich Commander mal Recht geben.

asb-michel

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Ich sah meinen Beruf als Berufung an und war stolz darauf, solange ich ihn ausüben konnte.


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BeitragVerfasst: 27.11.05, 19:58 
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Hallo,

also wenn ich das richtig verstanden habe, hast du deine Anerkennung bereits und möchtest ein "nur" ein Praktikum in den Staaten machen.

Soviel wir wissen, ist es so, das dies möglich ist.

Mein Mann sagte gerade, das man sich in den USA direkt mit der Wache in Verbindung setzen sollte, dort direkt mit dem Chief. Die Adressen müsste man theoretisch googeln können.

Es wäre vielleicht auch eine Möglichkeit sich mal über ein Praktikum in Holland Geadnken zu machen. Wie bereits geschrieben fahren sie dort auch im Paramedic-System. Dort fahren sie mit einer Ambulance, es gibt ein Trauma-Team, dies besteht aus Arzt, Anästhesiepfleger und Krankenschwester, welches jedoch nur fährt, wenn es vom Rettungsteam angefordert wird.

Ist auch ein sehr interessantes Land, was Rettungsdienst anbelangt. Die Sprachbarriere ist nicht unbedingt so krass zu sehen, 1. die Holländer sprechen wirklich gut deutsch und holländisch ist auch nicht so schwer.

LG


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BeitragVerfasst: 27.11.05, 20:10 
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Beiträge: 35
asbmichel hat geschrieben:
Mit dem RD im Europa oder DT. überhaupt nicht zu vergleichen und ich denke, auch nicht unbedingt erstrebenswert für uns in Dt. Ich weis, einige Kollegen sehen das anders, aber ich fühle mich mit dem NA-System bedeutend wohler.

Das sehe ich auch so, gerade bei besonderen Sachen wie Kindernotfällen fühlt man sich doch besser, wenn man nich alleine auf'm Bock ist...



asbmichel hat geschrieben:
gebs ungern zu, aber hier mmuss ich Commander mal Recht geben.

Wieso?
Sind wir sonst unterschiedlicher Meinung? Stimme oben mit dir auch überein! :D



Kröte25 hat geschrieben:
also wenn ich das richtig verstanden habe, hast du deine Anerkennung bereits und möchtest ein "nur" ein Praktikum in den Staaten machen.

Stimmt!
Ich hatte die Frage als Praktikum für die Anerkennung verstanden.


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BeitragVerfasst: 09.12.05, 02:58 
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1. In USA wird Dich kaum ein RD-Betreiber 12 Monate als "rider" bzw. "ride along" fahren lassen. (Bei uns fahren gelegentlich auch deutsche Kollegen 1-2 Wochen mit).

2. Aus versicherungstechnischen Gründen wirst Du auch nicht befähigt sein, invasive Massnahmen durchzuführen.

3. RD in USA - mit Ausnahme ganz weniger "EMS systems" - taugt nicht viel. Die meisten US RDs sind "saturated" mit paramedics bzw. fahren ein "ALS overkill" und somit kommt der gewöhnliche US paramedic selten zum Ausüben invasiver skills.

4. Setzte Dich doch mit den "Ambulance Service NHS Trusts" in UK in Verbindung. Staffordshire (http://www.staffsamb.nhs.uk) ist einer der klinisch "most progressive" UK RD-Systems. West Midlands Ambulance Service (www.wmas.nhs.uk) ist auch kein schlechter RD, obwohl deren Niveau nicht besser/höher ist, als das der typischen US RDs.

Sofern mehr Info, sende mir ein privates E-mail.


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BeitragVerfasst: 15.12.05, 00:56 
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Beiträge: 2556
Wohnort: USA
Wenn du unbdingt in die USA möchtest solltest du dich vielleicht mit dem Deutschen Komando in Holloman NM, USA in verbindung setzen. Dort gibt es Soldaten die bei der Örtlichen Feuerwehr arbeiten. Ich denke mal das dir diese besser Auskunft geben können.
Um den Kontak dahin zu bekommen kannst du entweder beim BMvG mal anrufen oder in der LWKaserne in Köln-Wahn Heide.
Dort sollte es eigendlich alle Infos geben die du brauchst.


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