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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Medizinische Ausbildung–vom Erste-Hilfe Kurs bis zum Notarzt
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BeitragVerfasst: 08.06.05, 07:44 
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Hallo,
welche Möglichkeiten habe ich als Laie mich medizinisch zu bilden?
Wie sehen die Stufen aus, was kosten diese und wo kann ich an Kursen teilnehmen?
Habe schon einiges im Internet gefunden jedoch bin ich mir nicht sicher wie das ganze zusammenhängt. Es gibt ja von dem Führerschein-Erste-Hilfe Kurs über den erweiterten Kurs dann keine Ahnung ......... First Responder, Rettungsassistent., Rettungssanitäter..... bis hin zum „Notarzt“.....
Gibt es Ausbildungen welche ich neben meinen Beruf durchführen kann? Wenn ja, welche sind diese?
Schon jetzt vielen Dank für die Antworten!

Mit freundlichen Grüßen
MatthiasL

PS Zur Frage wo man solche Kurse durchführen kann: Ich komme aus Rheinland-Pfalz. Wohne an der Grenze zu Frankreich und dem Saarland.


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BeitragVerfasst: 08.06.05, 09:23 
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DMF-Mitglied

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Wohnort: Münsterland
Der "Notarzt-Kurs" ist von allen der zeitaufwendigste... mindestens 7 1/2 Jahre. Dafür ist der Erste Hilfe-Kurs aber schon drin enthalten. :wink:

Aber mal im Ernst:
erkundige Dich mal bei den Hilfsorganisationen in Deiner Nähe (z.B. DRK, ASB, Malteser, JUH etc.). Die können Dir neben dem Web ausführliche Info's bieten.

Viel Erfolg!

Ani

_________________
kritisch, provokant, authentisch


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BeitragVerfasst: 08.06.05, 11:12 
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Registriert: 17.05.05, 20:34
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Wohnort: Pfalz
Hallo Ani,
ich werde in den nächsten Tagen mal beim ASB und/oder DRK anrufen. Danke für den Tipp.


Kann mir aber vielleicht trotzdem jemand Infos über die Reihenfolgen der Seminare / Titel geben? Was kann man davon neben seinem Beruf erlernen?

Gruß
MatthiasL


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 Betreff des Beitrags: was willst Du denn erreichen?
BeitragVerfasst: 08.06.05, 12:02 
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Interessierter

Registriert: 31.05.05, 11:59
Beiträge: 15
Wohnort: Süddt.
Hallo Matthias,

Du könntest es den Antwortwilligen etwas erleichtern, indem Du erklärst, was Du längerfristig mit der Ausbildung erreichen willst! Du schreibts "medizinisch" - meinst Du im Rettungsdienst? Ansonsten kämen ja auch Ausbildungen im Pflegebereich in Frage. Möchtest Du einfach persönlich mehr Erfahrung, ein zweites berufliches Standbein (so das bei der momentanen Stellensituation möglich ist), oder was noch?

Die Bezeichnungen sind von HiOrg zu HiOrg etwas unterschiedlich. Die alle incl. zugehörigem Ausbildungsplan auf Verdacht zu erklären, wäre sehr aufwendig.

Also schiess mal los!

Gruss Uli

Ich bin zwar nicht Fachfrau, aber selbst gerade auf der Suche nach Fortbildung/Praxis.


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BeitragVerfasst: 08.06.05, 14:12 
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DMF-Mitglied

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Beiträge: 3329
MatthiasL hat geschrieben:
Hallo Ani,
ich werde in den nächsten Tagen mal beim ASB und/oder DRK anrufen. Danke für den Tipp.


Kann mir aber vielleicht trotzdem jemand Infos über die Reihenfolgen der Seminare / Titel geben? Was kann man davon neben seinem Beruf erlernen?

Gruß
MatthiasL


Hallo Mathias!

Ich denke man kann auf Deine Frage in etwa folgende Hierarchie anbieten (kein Anspuch auf Vollständigkeit):
- Notarzt (Medizinstudium, Weiterbildung Notfallmedizin oder Fachkundenachweis "Arzt im Rettungsdienst") als Internist, Anästhesist oder Unfallchirurg
- "Normalarzt" jeder Fachrichtung ohne spezielle notfallmedizinische Ausbildung
- Rettungsassistent (RA)
- Rettungssanitäter (RS)
- Rettungsdiensthelfer (RDH)
- Sanitätshelfer (SH)
- Grundkenntnisse der ersten Hilfe anderer medizinischer Assistenz- und Pflegeberufe
- First Responder (Feuerwehrleute oder Privatpersonen)
- EH-Kurs Führerschein


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BeitragVerfasst: 08.06.05, 14:22 
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DMF-Mitglied

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Hallo,
also ich möchte mich privat im Rettungsdienst weiterbilden.
Viele werden sagen, dass das nur für den Privatgebrauch evt. ein teurer Spaß sein kann aber mir ist Sicherheit für mich, meine Familie und für meine Mitmenschen schon etwas wert. Außerdem bin ich oft im Urlaub und auf meinen Routen gibt es nicht immer Ärzte in greifbarer Nähe. Bin oft in Nepal, Indien, Vietnam, Thailand, Russland und und unterwegs.
Klar ist dies nicht eine Materie die man einfach mal lernt und dann nie mehr wieder etwas dafür tun muss. Mir ist schon klar, dass dann regelmäßig Praktika und ähnliches folgen werden aber wie gesagt mir ist die Sache schon etwas wert.
Ich arbeite bei einer großen Versicherung und möchte den Job eigentlich nicht aufgeben. Deswegen würde ich die ganze Sache gerne neben der Arbeit laufen lassen und für Praktika würde ich dann Urlaub nehmen und Überstunden abfeiern.
Klar ist natürlich auch, dass man durch die Ausbildung ein zweites Standbein hat.
Die Frage ist nur was muss ich dafür tun? Was kostet das ganze und wo kann ich mich weiterbilden? Welche Richtung ist für mich geeignet? Was ist besser? Gibt es große Unterschiede zwischen Rettungsassistent und Rettungssanitäter? Oder gibt es eine vergleichbare Ausbildung mit anderem Namen?
Gruß
Matthias


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BeitragVerfasst: 08.06.05, 14:40 
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Interessierter

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Beiträge: 5
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Hallo Erstmal!

Ja, es gibt einen großen Unterschied.
RA ist ein anerkannter (noch) zweijähriger Ausbildungsberuf.
RS macht man in drei Monaten (jeweils 1 Monat Theorie, Klinik, Rettungswache)+eine Woche Abschlusslehrgang.
Für dich würde wohl der RS am besten passen. Ich würde an deiner Stelle zu einer Hiorg gehen, weil dort meist zumindest der Grundlehrgang (Theorie) i.d.R. bezahlt wird. Praktika kosten dann nichts mehr, nur noch der Abschlusslehrgang. Preise weiß ich nicht, sind auch unterschiedlich (Alles so geschätzte 600-700 Euro).
Wenn du bei einer Hiorg. bist, und als ehrenamtlicher am Rettungsdienst (evtl. auch als Dritter auf dem RTW) teilnimmst, dann bleibst du auch fit. Außerdem weiß ich nicht wie schwer es möglicherweise ist, privat Praktikant zu sein.
Viel GLück und Spass!
Mattias


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BeitragVerfasst: 08.06.05, 14:57 
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DMF-Mitglied

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Wohnort: Pfalz
Wie es aussieht ist es gar nicht möglich das ganze nebenher zu lernen. Oder doch?? Klar ich kann abends und an den Wochenenden und wie gesagt habe auch Urlaub aber drei Monate ??

Hat jemand Infos oder sogar Erfahrung als, wie soll ich mich ausdrücken, Nebenberuflicher ??


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 Betreff des Beitrags: Ich weiss was...!
BeitragVerfasst: 08.06.05, 15:49 
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Interessierter

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Beiträge: 15
Wohnort: Süddt.
Hallo Matthias,

offensichtlich kommt es Dir nicht so sehr darauf an, ob Du etwas tun DARFST sondern ob Du was tun KANNST, wenn Dein Kollege in einer Höhle steckt oder in irgeneiner Firnflanke? Dann schau mal unter www.hoehlenrettung.de. Hier wird regelmässig auch an medizinischen Themen geübt - allerdings gibt es ausser EH-Kurs keine formale Qualifikation, die müsste man dann ganz normal über den MHD machen (RH, RS...).

Ich bin da seit Jahren aktives Mitglied, mich hat allerdings anfangs mehr die technische Spielerei im Umfeld Höhle interessiert (Seilbahnen, Tauchen etc..). Mit meinem ersten (und bislang einzigen) Einsatz hat sich das aber geändert, denn da war keiner unserer medizinisch Versierteren greifbar (haben einige RS und RA dabei) - zum Glück auch nicht nötig (Hochwassereinschluss, kein Unfall).

Was mir definitiv fehlt, ist die Übung am Patient. "Opfert" man sich beim Üben mal selbst, kann man sehr schnell merken, welche Handgriffe (z.B. beim umlagern, immobilisieren etc..) von unseren hauptamtlichen RAs (die sind natürlich nicht bei uns hauptamtlich!) und welche von den "angelernten" Technikern kommen. Nicht dass die (also auch ich) wirklich was falsch machen, aber es wirkt unsicher und hakelig.

Da ohne formale Qualifikation kaum eine Chance besteht, am Patient "zu üben" (ZUM GLÜCK!!!), bin ich am überlegen, nicht doch den RS ins Visier zu nehmen. Wie das allerdings neben dem Job her gehen soll, ist mir auch völlig schleierhaft! Mich ärgert vor allem der lange Theorieblock, da ich gut und schnell lerne, erfahrene Hasen zwecks Nachfragen (LRA) in meinem Bekanntenkreis habe und daher die Prüfung alleine völlig ausreichend fände. Die langen Praktika dagegen wären mir willkommen.

Für Reisen in abgelegene Ecken wird Dir der RS nicht viel nützen. Befasst man sich eine Weile mit der Materie, wird leider schnell klar, dass man mit blossen Händen und ohne Transportmittel in den problematischen Fällen gar nicht viel tun kann - und in den leichteren Fällen reicht die intensivere Beschäftigung mit EH durchaus aus.

Gruss Uli


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BeitragVerfasst: 09.06.05, 18:48 
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Beiträge: 58
Wohnort: Hessen
Hi

Also bei uns (Darmstadt) an der Landesschule in Trautheim kann man den RS auch an Wochenenden machen dauert halt dann dementschprechend länger! Glaube dann ein 3/4 Jahr und es ist echt jedes Wochenende.


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BeitragVerfasst: 10.06.05, 10:25 
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Beiträge: 74
Wenn du "nur" auf Draht sein möchtest und nicht den Beruf ausüben (Geld verdienen) kann ich dir etwas empfehlen.
Mache doch in einer Bereitschaft deinen Sanitätshelfer (in Bayern San A/B und San C) und frage dann bei einer Rettungswache nach, ob du dort an Wochenenden und freien Tagen als Ehrenamtlicher dritter Mann mitfahren kannst.
Meistens sind die Wachen erfreut, ehrenamtlich Leute zu haben und du könntest deine in einer Bereitschaft erlernten Fähigkeiten immer wieder anwenden.

Gruß
Bambi


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BeitragVerfasst: 12.06.05, 18:03 
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Registriert: 17.02.05, 12:03
Beiträge: 655
Wohnort: Niedersachsen
Mein Sohn hat gerade seinen RDH während seines Zivildienstes bei den Maltesern gemacht....
- Sanitätshelfer (SH)
- Grundkenntnisse der ersten Hilfe anderer medizinischer Assistenz- und Pflegeberufe
- First Responder (Feuerwehrleute oder Privatpersonen)
fehlen ihm aber...oder ist das automatisch in diesem Lehrgang drin? Also die Unterlagen zum lernen war dermaßen umfangreich,dass ich kurzfristig dachte, er ist jetzt schon im Medizinstudium...

_________________
Gruß
S.


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BeitragVerfasst: 13.06.05, 07:08 
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Registriert: 09.02.05, 09:26
Beiträge: 74
Die Lehrinhalte eines Kurses für Sanitätshelfer sind da schon mit drin.
Einen EH-Kurs hat ihr Sohn ja sicherlich vor der Ausbildung zum RDH machen müssen (ich glaube, der darf maximal zwei Jahre alt sein).
Was die Ausbildung zum First Responder angeht kenne ich mich leider zu wenig aus.
Aber ich glaube um FR zu fahren sollte man zusätzlich auch noch einen Frühdefi-Kurs besuchen, welcher im RDH-Lehrplan nicht drin steht (glaube ich).
Gruß
Bambi


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BeitragVerfasst: 25.08.05, 15:45 
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DMF-Mitglied

Registriert: 25.08.05, 15:36
Beiträge: 21
Hi!

Kurz zur info:
Beim DRK in Rheinland-Pfalz wird eine Ausbildung zum RA angeboten, die auch neben dem Beruf gemacht werden kann. Man muss nur seinen ganzen Urlaub opfern. Dazu am Besten beim DRK in Rheinland-Pfalz genauer informieren.
Ein Defi-Kurs ist beim SAN-B mit drin (zumindest beim DRK). Das heißt ein First Responder ist jemand, der einen Melder hat und dann angefunkt werden kann, wenn er benötigt wird, um die Zeit bis zum Eintrffen des RD zu überbrücken. An Ausbildung hat er mindestens SAN-A und SAN-B. SAN-C gibt es nicht mehr, die Lehrgangsinhalte wurden in SAN-B eingefügt.

Soviel dazu. Falls sich jemand fortbilden möchte oder sich auch einfach nur informieren möchte, kann ich auch nur raten, sich beim Ortsverein einer Hilforganisation (fast jede mittelkleine Stadt hat einen)zu informieren.

Mfg,

David


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