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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Erst Rettungsassistent dann Medizinstudium und danach Arzt?
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BeitragVerfasst: 21.02.12, 13:41 
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noch neu hier

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Beiträge: 2
Hallo
Ich bin noch komplett neu hier. Ich bin 17 Jahre alt und besuche zur Zeit das Gymnasium. Nächstes Jahr werde ich mein Abi mit einem Zweierschnitt bestehen.

Weil ich durch den NC wahrscheinlich einige Wartesemester machen muss Überlege ich mir ob ich vor meinem Studium noch eine Ausbildung machen sollte.

Meine Eltern sind beide Allgemeinmediziner und meine Mutter ist auch noch ausgebildete Krankenschwester.

Ist es sinnvoll vor dem Studium eine Ausbildung zum Rettungsassistenten zu machen?
Nach der vollendeten Ausbildung würde ich dann Medizin studieren und hoffentlich Arzt wie meine Eltern werden.

Ist sowas sinnvoll? Gibt es ähnliche Alternativen?
Danke!

Deady


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BeitragVerfasst: 21.02.12, 15:17 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 10911
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
eine sehr lobenswerte und sinnvolle Zeit der Überbrückung. Der ehemalige Freund meiner Stieftochter hat eine ähnliche Ausbildung gemacht ( OP-Assistent) und mußte immerhin 4 Jahre warten, bis er mit dem Studium beginnen konnte. Evtl. wäre das eine Alternative zum Rettungsassistenten. Ich habe einmal während meiner OA-Zeit im OP gefragt,wer Abitur hat von den anwesenden OP-Schwestern/Pfleger. Es waren fast 2/3 !!! Alle haben auf diese Weise die Wartezeit überbrückt. Respekt.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 21.02.12, 15:21 
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Registriert: 06.07.05, 19:31
Beiträge: 475
Wohnort: England, Newcastle
Hallo Deady

Es ist immer sinnvoll etwas produktives zu tun wärend du auf einen Studienplatz wartest. Mit einem 2er Schnitt werden es ein paar mehr Jahre werden. Ob du in Richtign Heilberufe gehst, RA/Pflege Physio etc liegt an deinen interessen. Wie dem auch sei, eine Ausbildung in der Tasche zu haben ist ein riesen Vorteil, da man nie weis was passiert.

_________________
mfg Marcus

Urban Search and Rescue Paramedic


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BeitragVerfasst: 21.02.12, 23:24 
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Registriert: 09.06.08, 09:46
Beiträge: 968
Guten Abend zusammen,

ich finde es immer etwas befremdlich, wenn angehende Studenten sich gezielt für eine Ausbildung entscheiden, um "Zeit zu überbrücken".
Es soll Menschen geben, die einen Ausbildungsplatz brauchen, und ihn nicht bekommen, weil jemand anderes mit diesem Ausbildungsplatz eine Wartezeit überbrücken möchte.

Wer das machen möchte, sollte meiner Meinung nach

- beim Bewerbungsgespräch ehrlich sein und die Fakten auf den Tisch legen
- die Ausbildung wenigstens bis zum Ende durchziehen und nicht abbrechen, sobald man einen Platz erhält
- vielleicht auch etwas Berufserfahrung sammeln. Kann nie schaden, und soll den Charakter bilden ;-)


Mit freundlichen Grüßen,

_________________
der Matze,
(dieser Benutzer ist nicht mehr im DMF aktiv)

Info: Koma und Aufwachen auf der Intensivstation


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BeitragVerfasst: 21.02.12, 23:59 
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noch neu hier

Registriert: 21.02.12, 13:27
Beiträge: 2
Danke für Ihre sehr hilfreichen Antworten!

Ich sehe es auch so, dass ich wenn ich zuerst eine Ausbildung mache wenigstens etwas Handfestes habe. Außerdem kann es sicherlich nicht schaden als Arzt auch als Rettungsassistent helfen zu können.
Auf mein Studium warten muss ich wahrscheinlich in jedem Fall.

Kann mir jemand sagen, ob und wie gut / nicht so gut man als Rettunsassistent (evtl. OP-Assistent) in der Ausbildung bzw. auch nach der Ausbildung entlohnt wird?

Welche Weiterbildungschancen bestehen (abgesehen von Ausbilder)? --> Wäre das schon Arzt / Notarzt?

Noch einmal ein sehr herzliches Dankeschön!
Deady


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BeitragVerfasst: 22.02.12, 11:01 
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Registriert: 06.07.05, 19:31
Beiträge: 475
Wohnort: England, Newcastle
Hallo Deady

der Pflegeberuf ist ein wensentlich besser etablierter Beruf und hat diverse Weiterbildungsmöglichkeiten, dies ist im Rettungsdienst nicht gegeben. Ebenso ist die Bezahlung in der Pflege durchgehend besser als im RD. Je nachdem in welche Spezialisierung es dich als Arzt später zieht, gibt dir die Pflege einen Besseren Einblick in den Arztberuf, der RD ist da schon sehr spezifisch ausgerichtet auf Rettungs- und Intensivmedizin. Abgesehen von all diesen rationalen Fakten, würde für mich die Pflege nicht in frage kommen, da ich mich in einem KH viel zu eingesperrt fühlen würde. Ich habe ein wenig den Bezug zu den Deutschen Tarfiverträgen verloren aber in der Pflege werden es sicher zwischen 1500-1800 Euro nach Steuern sein, im RD eher 1200-1500 Euro.

_________________
mfg Marcus

Urban Search and Rescue Paramedic


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BeitragVerfasst: 22.02.12, 22:50 
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Registriert: 09.06.08, 09:46
Beiträge: 968
Guten Abend Deady,

Deady hat geschrieben:
[...]Außerdem kann es sicherlich nicht schaden als Arzt auch als Rettungsassistent helfen zu können.[...]

Mit dem Erlangen der Approbation dürfen Sie soweit mir bekannt ist nicht mehr als Rettungsassistent / Krankenpfleger (o.ä.) arbeiten.
Und bei solchen Fragen

Deady hat geschrieben:
[...]Welche Weiterbildungschancen bestehen (abgesehen von Ausbilder)? --> Wäre das schon Arzt / Notarzt?[...]

kann ich Ihnen nur dringend nahelegen, sich intensiv mit den verschiedenen Berufsbildern auseinanderzusetzen. Hier scheinen etliche Unklarheiten zu bestehen!

Ein Nettogehalt von bis zu 1800€ im Pflegeberuf? :lachen: - sorry, da fällt mir nicht mehr zu ein. Wer diese Tarifstufe irgendwann mal erreicht hat, steht meist kurz vor der Rente...
Natürlich gibt es Bereiche, in denen man gut verdient - die gibt es in jedem Beruf. Wenn Sie einen gesellschaftlich anerkannten und gut bezahlten Beruf suchen, sollten Sie vielleicht nicht im Gesundheitswesen suchen.


Mit freundlichen Grüßen,

_________________
der Matze,
(dieser Benutzer ist nicht mehr im DMF aktiv)

Info: Koma und Aufwachen auf der Intensivstation


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