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 Betreff des Beitrags: Kalenderblätter
BeitragVerfasst: 19.02.07, 14:37 
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DMF-Moderator

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Beiträge: 840
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Januar

Schuldgefühle loslassen

Sich mit der eigenen Person wohl zu fühlen ist eine freie Entscheidung. Ebenso verhält es sich mit den Schuldgefühlen. Wenn sie gerechtfertigt sind, ist das ein Warnzeichen, das uns signalisiert, dass wir vom Weg abgekommen sind. Damit ist ihr Zweck erfüllt.

Wenn wir uns in Schuldgefühlen ergehen, haben andere die Gelegenheit, uns zu kontrollieren. Wir bekommen das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Wir werden daran gehindert, eigene Grenzen zu setzen und andere gesunde Maßnahmen zu ergreifen, um auf uns achtzugeben.

Wir mögen uns Schuldgefühle schon instinktiv zur Gewohnheit gemacht haben. Heute wissen wir, dass Schuldgefühle überflüssig sind. Selbst wenn wir einen größeren Schaden angerichtet haben, wird das Problem nicht durch ständige Schuldgefühle gelöst; im Gegenteil, das Problem dauert nur weiter an.

Führt also eine Änderung herbei. Änder bestimmte Verhaltensweisen. Dann lasse deine Schuldgefühle los.

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Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
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Zuletzt geändert von Alida Prahm am 29.09.10, 18:34, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: In der Gegenwart leben
BeitragVerfasst: 24.02.07, 20:01 
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DMF-Moderator

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Beiträge: 840
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Februar

Der gegenwärtige Augenblick ist der einzige, über den wir bestimmen können. Natürlich haben wir Pläne und Ziele, eine Vorstellung von der Zukunft. Doch das Heute ist die einzige Zeit, die uns wirklich zur Verfügung steht. Und das genügt.

Wir können unseren Kopf von den Resten der Vergangenheit frei machen. Wir können unseren Kopf von den Zukunftsängsten frei machen. Wir können in der Gegenwart leben, hier sein. Wir können uns diesem Augenblick, diesem heutigen Tag öffnen. Durch die völlige Präsenz im Heute erreichen wir ein erfülltes Morgen.

Hab keine Angst, Kind, flüstert eine innere Stimme. Bedaure nichts. Lege deine Ressentiments ab. Gib mir deinen Schmerz. Alles, was du hast, ist der jetzige Augenblick. Sei still. Sei hier. Hab Vertrauen.

Alles, was du hast, ist das Jetzt. Das genügt.

_________________
Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
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Zuletzt geändert von Alida Prahm am 29.09.10, 18:35, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Wut loslassen
BeitragVerfasst: 02.03.07, 13:32 
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DMF-Moderator

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Beiträge: 840
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März

Wut ist ein machtvolles und oft beängstigendes Gefühl. Zudem ist sie nützlich, wenn sie nicht in tiefen Groll umschlägt oder als Druckmittel eingesetzt wird, um Menschen zu strafen oder zu nötigen. Sie ist ein Warnsignal und weist auf Probleme hin, die gelöst werden sollten. Dann wieder zeigt sie uns unsere Grenzen, die wir ziehen müssen. Oder sie ist ein letzter Gefühlsausbruch, ehe dann das Loslassen oder Akzeptieren beginnen kann.

Manchmal ist Wut einfach da. Sie bedarf keiner Rechtfertigung. Sie ist meistens nicht fein säuberlich "verpackt" und braucht weder uns noch unsere Kraft zu beeinträchtigen.

Wir brauchen keine Schuldgefühle zu haben, wenn wir wütend sind. Das ist nicht nötig. Atme tief durch. Wir können alle Gefühle, auch unsere Wut, ohne Scham zulassen und zugleich Verantwortung für unser Verhalten tragen. Spüre deine Wut und lasse sie auf angemessene Weise heraus.

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Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
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 Betreff des Beitrags: Gelassenheit
BeitragVerfasst: 03.04.07, 15:30 
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DMF-Moderator

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April

Sei gelassen. Vielleicht musst Du viel tun, damit die Dinge vorangehen, aber Du musst Dich dabei nicht zu sehr anstrengen. Geh behutsam und friedlich vor. Lege keine zu große Hast an den Tag. Nie, zu keiner Stunde, zu keinem Augenblick wird von Dir verlangt, mehr zu tun, als Du in Ruhe tun könntest. Hektik und Druck sind keine Grundlagen für eine neue Lebensweise.
Überstürze nichts, wenn Du beginnst. Beginne, aber erzwinge den Beginn nicht, wenn die Zeit nicht reif ist. Alles kommt rechtzeitig. Erfreue Dich und finde Gefallen an der Mitte, die das Herz aller Dinge ist. Beeile Dich nicht zu sehr damit, etwas zu Ende zu bringen. Auch wenn Du mit einer Sache fast fertig bist, koste die letzten Augenblicke aus. Gebe Deinem Tempo einen natürlichen Rhythmus und mache dich auf den Weg. Geh weiter, aber sei sanft. Sei in Harmonie mit Dir selbst und mache Dir jeden Augenblick bewusst.

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Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
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 Betreff des Beitrags: Direktheit
BeitragVerfasst: 10.05.07, 11:58 
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DMF-Moderator

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Beiträge: 840
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Mai

Im Kreis von dirketen Menschen können wir uns wohlfühlen, weil sie ihre Meinung sagen und wir wissen, woran wir sind. Indirekte Menschen, die sich scheuen zu sagen, wer sie sind, was sie wollen, fühlen, denken könnten wir als nicht vertrauenswürdig empfinden. Sie bringen ihre Wahrheit auf andere Weise zum Ausdruck, auch wenn sie sie nicht aussprechen. Das kann uns treffen.
Direktheit spart Zeit und Energie. Sie macht Oferhaltung und Tricks überflüssig, trägt dazu bei, dass wir unsere eigene Stärke anerkennen und schafft respektvolle Beziehungen. Im Kreis von direkten und ehrlichen Menschen fühlt man sich sicher. Sei einer von ihnen.

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Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
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 Betreff des Beitrags: Annehmen können
BeitragVerfasst: 01.06.07, 19:08 
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DMF-Moderator

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Juni

Hier eine Übung:

Lass Dir heute mal ein Geschenk machen, lass Dir einen Gefallen tun, ein Kompliment machen oder ein Lob geben. Oder lass Dir von jemandem helfen.

Nimm es an und spür, wie es Dir dabei geht. Erkenne, dass Du wertvoll bist und es verdienst. Entschuldige Dich nicht, sage nicht: "Das wäre doch nicht nötig gewesen." Fühle Dich nicht schuldig oder ängstlich, beschämt oder in Panik. Versuche auch nicht, Dich sofort zu revanchieren.

Nimm an, freue Dich und sage einfach: "Danke."

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Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
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 Betreff des Beitrags: Ängste, die wir haben
BeitragVerfasst: 18.09.07, 17:27 
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DMF-Moderator

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Juli

Angst
ist der Kern der Co-Abhängigkeit. Sie kann uns dazu veranlassen, Situationen zu kontrollieren oder uns selbst zu vernachlässigen. Viele von uns haben so lange Zeit Angst gehabt, dass sie ihre Gefühle gar nicht mehr als Angst bezeichnen. Wir sind daran gewöhnt, uns durcheinander und unsicher zu fühlen. Das ist für uns normal.

Vielleicht machen Frieden und Gelassenheit uns sogar nervös.

Zu bestimmten Zeiten war unsere Angst angebracht und nützlich. Wir brauchten die Angst, um uns zu schützen, so wie Soldaten im Krieg die Angst brauchen, um zu überleben.

Es ist Zeit, den alten Ängsten dafür zu danken, dass sie uns halfen zu überleben - und uns anschließend von ihnen zu verabschieden. An ihrer Stelle heißen wir Frieden, Vertrauen, eine bejahende Einstellung und Sicherheit willkommen. Gewisse Formen der Angst sind überflüssig geworden. Hören und achten wir auf unsere gesunden Ängste und trennen wir uns vom gnazen Rest.

Wir können uns nunmehr ein Gefühl der Sicherheit aneignen. Wir sind außer Gefahr. Wir haben uns dazu verpflichtet, sorgsam mit uns selbst umzugehen. Wir können uns selbst vertrauen und lieben.

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Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
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 Betreff des Beitrags: Nein sagen
BeitragVerfasst: 29.09.10, 18:49 
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DMF-Moderator

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August

Nein - sagen Sie es einmal ganz laut: NEIN!

Fällt es leicht?
Fällt es schwer?
Warum glauben wir, dass wir die Zuneigung der Menschen verlieren, denen wir gefallen wollen, wenn wir Nein sagen. Hat das vielleicht etwas mit unserem Selbstwert zu tun?

Wenn wir Angst haben, "nein" zu sagen, lassen wir uns ein wenig Zeit, legen eine Pause ein, üben leise das Wort und sagen es dann. Ohne lange Erklärungen, denn wir müssen es nicht erklären, warum wir uns so entschieden haben. Bei einem Ja brauchen wir es ja auch nicht. :wink:

Nur so bekommen wir Kontrolle über uns selbst und erfahren :idea: , dass es gar nicht so schwer ist, "nein" zu sagen.

Viel Erfolg!

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Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
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