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medizin-forum.de • Thema anzeigen - JA- Reduziertes Trinken ist möglich !
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BeitragVerfasst: 28.09.15, 09:43 
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Interessierter

Registriert: 28.09.15, 07:16
Beiträge: 6
Ich komme mit meinem Thema hier an,
weil ich in alkholokerforen damit immer verbannt werde.

also an alle bereits TROCKENEN ALKIS, bitte HIER NICHT WEITERLESEN,
ihr seid schon über den berg und an sowas bringt euch nichts mehr.
für euch ist kontrolliertes trinken nicht möglich und eine Gefahr und wäre nur ein Rückschritt.
ich kann das verstehen und akzeptiere das.

ich möchte mit anderen austauschen, die noch weniger drinnen stecken und bei denen zwar die Alarmglocken läuten
und welche erfolgreich Therapien machen, die reduziertes trinken als ziel haben.( vielleicht auch 99% trocken werden wollen,
aber es nicht zwingend werden müssen)

ich mache selber so ein Programm mit guten erfolgen und glaube weiter daran und möchte endlich ! mit menschen austauschen können, welche auch solche Erfahrungen machen gerade oder gemacht haben im positiven sinn und sich gegenseitig bestärken dabei, dass es funktioniert !!!!!!!!!!

ich suche schon überall nach einem Forum für sowas, aber fand kein aktives dafür.
muss doch andere auch noch geben, die sowas mit erfolg versuchen und versucht haben.
würde mir wirklich einmal einen guten austausch darüber wünschen.

wer mir nur das Gegenteil klarmachen will, der rede für sich selber weiter.
Prognosen der Unmöglichkeit hab ich schon genug bekommen, misstrauen auch.
ich bin auch nicht beim untergehen, sondern beim hochrappeln, aus dem Problem, zu hause.
vielleicht kann jemand verstehn, was ich meine...
sonst eben nicht, wie so oft schon.

Ich suche nach menschen die meine Motivation stärken und nicht nach welchen, für die es nur ein hoffnunglose Sache ist oder sein kann.
so ohne andere daneben, geht es eben nicht mit allem.
bemühen muss man sich immer für eine gute Sache und daran arbeiten und sich überwinden zum guten und sich nicht zuviel gehen lassen wieder zwischendurch.
das ist zwar arbeit , aber kein zwang.

in kleinen schritten langsam und sicher zum selbstgesteckten ziel weiter,
was auch so grösstmöglicher Trockenheit im Endeffekt führen kann,
weil es einem einfach ohne besser geht oder mit wenig und weniger..
ich glaube an das und es funktioniert ja bei mir.
nur brauch ich Motivation zum weitergehn damit.




diese Programme von denen ich rede sind von Professoren und Therapeuten erforscht und mit vielen Mitarbeitern zusammengestellt worden. das alles hat Hand und fuss, ohne hier viele namen zu nennen und kostet auch nur soviel wie ein gute buch.
das heisst nicht, dass es mit so einem Programm nicht etwas auf und ab geht.
wie halt immer im leben.



so mal sehn, was hier so kommt dazu.


gruss dalass


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BeitragVerfasst: 28.09.15, 13:30 
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Registriert: 27.12.06, 00:51
Beiträge: 3413
hallo,

du musst den Forenmitgliedern hier schon zugesteh dass sie antworten was sie denken.
Wunschkonzert gibts hier nicht. 8)


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BeitragVerfasst: 28.09.15, 16:53 
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Interessierter

Registriert: 28.09.15, 07:16
Beiträge: 6
die Meinung der trockenen Alkoholiker dazu, hab ich in den letzten Monaten so oft gehört, dass ich sie halt schon fast auswendig kenne ,
natürlich kann sich das auch hier weiter im kreis drehen. nur such ich eben nicht immer und immer wieder die gleiche Diskussion. deshalb wollte ich schreiben versuchen, worum es mir geht.
weiss ja nicht ob ich hier namen, von so Methoden, erwähnen darf.

ich probier halt näher zu erklären, was ich meine.

kennt jemand das 10 schritte Programm von PROF.DR. JOACHIM KÖRKEL ( UNI OLDENBURG)
oder die suchtherapieprgramme von Frank Lavario ; auf you tube sind viele ausschnitte davon zu finden,
oder die Vorvida-studie -vom universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ?????????????

darüber würde ich gerne mit menschen austauschen, die sowas gut finden und
Erfahrung damit gesammelt haben mit ausprobieren, oder sonst was drüber wissen,
nur nicht gleich von vornherein alles ablehnen müssen, ohne sich je damit beschäftigt zu haben.

löscht halt wenn was nicht passen sollte.

ich probier mich ja nur vorsichtig ranzutasten an einen Themenkreis,
der im deutschen Sprachraum noch kaum jemand kennt .
welchen ich aber sehr gut und hilfreich für viele menschen mit riskantem alkkonsum finde, welche von den traditionellen Methoden weniger angesprochen, oder sogar abgestossen werden.

ich probier ja nur eine sachliche Kommunikation dafür herzustellen.
wenn es nicht geht, dann halt nicht.

die Sache wird schon noch von besseren leuten, als von mir pubbliker gemacht werden.
aller anfang ist schwer. oder vielleicht taugt so eine Methode auch nur für wenige,
das ist ja die frage, bei wem wirkt sie wirklich und dauerhaft und kann sie ab einem gewissen grad wirklich nichtmehr wirken oder doch.

mir fehlt der austausch über praktische Erkenntnisse zu diesen neuen Therapien und Anwendungen.
danach suche ich eben zufällig auch hier.

darf man auf diese Plattform links dazu posten?

ist ja nur ein versuch meinerseits, natürlich kann das abgelehnt werden.
wie immer schon bevor man weiss worum es geht und ich es mit eigenen worten vielleicht zu wenig klar erklären konnte.

ich probier mal mit diesem link- die erklären es viel besser:

https://www.uni-oldenburg.de/bssb/aufga ... -moeglich/


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BeitragVerfasst: 28.09.15, 18:27 
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Registriert: 10.01.07, 16:48
Beiträge: 4216
Hallo,
mit Trinken kenne ich das nicht, aber schon mit Rauchen.
War Kettenraucherin. Aufwachen, Rauchen. Jetzt nur wenn ich in eine Kneipe unterwegs bin. Hier sind die meisten Kneipen Raucherkneipen. Bin Psychologin - weiß das nur 4% es schaffen dauerhaft Räuchfrei zu werden. Daher kleine kontrollierte Schritten.

Kann daher deine Ansatz halbwegs verstehen. Weiß in meinem Fall, das ich nicht komplett Räuchfrei werden kann (zumindest nicht jetzt, war das aber 8 Jahre lang).

Gehört aber eine sehr starken Wille dazu, sowohl was Alkohol und Rauchen betrifft, um nicht rückfällig zu werden, besonders in Stresssituationen.

Kenne aber auch viele "Quartalssäufer". Also jeden paar Wochen sich komplett betrinken. Ist auch ein Form von Alkoholismus.
Da besteht auch ein Gefahr für "halbtrockene" Alkoholiker.
Kenne aber auch ex-Alkoholiker. Sie trinken pro Woche ggf. 1-2 Biere dann gehen sie oder steigen auf Alkoholfrei um.

Aber da steckt sehr viel Wille und Selbstkontrolle dahinter. Muss man haben und das hat nicht jeder.
Gruß
Muppet


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BeitragVerfasst: 29.09.15, 03:16 
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Interessierter

Registriert: 28.09.15, 07:16
Beiträge: 6
hallo muppet,

ja die nikotinsucht kenn ich auch gut-hab da schon einiges durch mit rauchen aufhören und wieder reingefallen sein.

ich bin auch nichtmehrraucherin seit 1 und einhalbem jahr.
das geht bei mir leider nich tmehr mit wenig rauchen. eine und dann wieder Rückfall für jahre.

für viele ist es mit alk wahrscheinlich dann auch so, wenn man mal zu stark drinnen steckt.

als ichzu rauchen begonnen habe reichten ja auch wenige und nicht jeden tag- bis es dann nach viele jahren eine volle Packung wurde über viele jahre durch. also voller abusus, wo man eben nur krank werden kann davon.

die alksucht ist noch heimtückischer und viel gefährlicher. geht auch über viele jahre gut und dann merkt man ein störendes Problem damit zu haben, wo man auch weg will davon, wieder retour in die alten Zeiten, auch nicht ganz auf alles verzichten will oder velleicht nichtmehr kann????
der körperliche entzug von alk kann auch viel unangenehmer und gefährlicher werden, als der von nikotin.
also ist alk viel gefährlicher und gesundheitsschädigender auf dauer, auch krebserregend, was viele gar nicht wahr haben wollen. wahrscheinlich auch ein stärkeres Nervengift als nikotin.
ich frag mich oft, ob ich lieber wieder rauchen beginnen soll, damit ich mich vielleicht durch suchtverlagerung retten kann.
nur hatte mein mann da einen Infarkt bekommen davon und aufgehört zu rauchen und ich kann da schwer daneben sowas wieder anfangen. das würde sehr unpassend und störend sein und tut mir ja auch nicht gut.

suchtfrei werden können- that´s the question !

ja trinkverhalten gibt es viele verschiedene, normales trinken ab und zu, soziales trinken, moderiertes trinken, wo man selber noch keine wirklichen Probleme hat und die Umwelt auch nicht mit einem. wo noch keine Abhängigkeit besteht über viele jahre dahin mal mehr oder weniger getrunken wird, ohne viel daran denken zu müssen oder es zu brauchen.

es gibt auch spiegeltrinker und geheime trinker, die nicht gleich auffallen.
die versuchen bisschen weniger lustige Probleme besser auszuhalten und stress oder langeweile wegtrinken.
jedoch ein schleichendes Risiko der Abhängigkeit damit riskieren, wo ihnen oft nicht gleich die augen aufgehen dabei.
dort kann man mit trinken reduzieren meiner Meinung nach gut , wenn rechtzeitig erkannt noch ansetzen,

falls nicht der punkt des no return überschritten wurde, wo das hirn nichts mehr bremsen kann, weil die Zange der sucht zu stark geworden ist und zwanghaft das hirn unterworfen hat mit allem.
da liegt auch der kritische Streitpunkt, wieviel die körperlich Schädigung bereits in gang gekommen ist dadurch.
wie
sehr der körper danach verlangt.
die sucht abschwächen geht sicher, aber wahrscheinlich ist das beste ziel, doch ganz damit aufhören probieren.
sowenig wie möglich dem körper davon noch zuzuführen, weil er ja schon zuviel davon hatte und es ihn nichtmehr gut tut.
es ja auch schneller mal wieder mehr werden kann.
so ein ewiges hin und her, mit dem schlechten gewissen, dass man sich ja doch nicht gutes tut damit ist auch anstrengend.
genauso wie sich nie wieder was gönnen zu dürfen auch anstrengend sein kann,aber im Endeffekt doch am besten für das Wohlbefinden ist.

quartalsäufen und komasaufen als Abenteuer und Mutproben oder eben mit vollen kontrollverlust, weil es gar s lustig ist alles
und man nicht aufhören kann einen totalexzess zu liefern, auch wenn die tage danach die volle hölle bedeuten.der trinkt aber dann wochenlange nur tee und braucht es nicht täglich. nur wenn wiedermal eine feier ansteht, wird aller verstand ausgeschaltet und sogar der Führerschein ist wieder mal weg danach.
also volles kontrollverlusttrinken, aber nicht oft. dabei wird Vernunft nicht viel ausrichten können.
ist wie ein Pferd welches durchgeht und nicht zu bremsen ist.

hab jetzt eine Forum im englischen Sprachraum gefunden und mich dort beim MM Moderation managment angemeldet.
die sind ja da weiter, als in deutschen Sprachraum mit der Sache:

Self Management • Balance • Moderation • Personal Responsibility

mal sehn wieviel ich dort so verstehen kann- auf deutsch wäre es mir lieber gewesen alles. gibt es halt noch nicht.
vielleicht werde ich auch noch für die Trockenheit als Option entscheiden. hab gestern 2 gläser wein getrunken und es tut mir nicht wirklich gut. es stört mich sehr. tage ohne alk einlegen sind eine grosse Überwindung für mich geworden und ich hab angst davor,weil es mir nichtmehr so ganz leicht fällt. nur fühlen tu ich mich an abstinenten tagen immer viel besser, als wenn ich wieder eine Kleinigkeit trinke und es nicht bei einem tag mit Kleinigkeit bleibt sondern ein Woche oder 2 draus werden, bis ich wieder null in angriff nehme, weil es mich so sehr stört alles.

die MM hat eine bisschen andere Methode als der Lavario. sie legen 3-4 abstinente tage die Woche immer ein.


trinken alles was sie zu sich nehmen sehr langsam- in kleinen schlucken und eben nicht hastif runter und in sich hinein.
also wie mal man ein glas wein s richtig geniesst, stell ich mir vor. Frauen dürfen höchstens 3 getränke pro tag und 9 pro Woche zu sich nehmen. 3 wobei ich 3 glas wein pro tag doch sehr viel finde und das gleich 3 tage lang???, dann gleich so 3-4 ohne. das ist eine schwierige Übung. genauso wie einen tag 3 und nächsten nix und wieder 3 und wieder nix für mich eine zu grosse hoch tief Schwankung bedeuten würde. dann schon lieber eine Woche so wenig wie möglich trinken und eine Woche gar nix. 3 kleine Bier pro tag sind ja auch sehr viel eigentlich, viel zu viel. welche mengen die genau meinen können, muss ich erst rausfinden.

so meine tage ohne stehn an- da muss ich mal durch- vorm rauchen aufhören hat man auch nur immer angst vorher. es kostet immer diese Überwindung und diesen entschluss. mal geht es super, wenn die Motivation gross ist und mal will es gar nicht so leicht gehen und bringt frust ein. tja so ein hin und her ist auch nicht mehr leicht, wenn der körper und das hirn
mal zu schnell danach zu schreien begonnen haben.
nachts schreib ich bald mal romane dahin. hab sonst auch keinen mit dem ich da viel drüber reden könnte.sry
schlaft noch recht gut und erholsam weiter- ich trink entweder noch einen kaffe oder hau mich wieder aufs ohr.
mit schlafen ist nicht viel los bei mir,diese tage.

guten tag wünsch ich dir muppet
und allen anderen hier auch.

bye


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BeitragVerfasst: 30.09.15, 13:24 
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Registriert: 28.09.15, 07:16
Beiträge: 6
hallo wollte mich nur zwischenmelden.
es geht mir gut. gestern nur eine kleine Bierdose getrunken und heute trink ich ganz langsam an einem analkolischem.

das englisch sprachige MM- Forum ist super, mit sehr vielen leuten dort, welche rund um die Uhr schreiben, weil ja viele aus dem westlichen kontinent amerika-bis Tahiti, dort sind mit mindestens 6-11 stunden zeitverschiebung.
die haben wieder andere Methoden die sie verfolgen und man kann soweit gut drüber austauschen und es bringt gute motiation, z.b mal 30 tage abstinent als ziel dann anzupeilen.

immer schön langsam, aber sicher, damit nicht nur suchdruck aufgestaut wird und es dann zu starken yo-yo Effekten kommen kann. wenn schon rückfälle, dann immer kleinere und wieder auf dem guten weg weiter probieren, mehr
zu reduzieren- vielleicht auch so auf fast null landen damit.

ja ich bin wieder motivierter und zuversichtlicher. sich freuen ist besser, als sich zwingen.

und weiter....

danke, dass ich hier schreiben durfte..
werde ab und zu wieder hier vorbeikommen.


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BeitragVerfasst: 30.09.15, 18:55 
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Registriert: 10.01.07, 16:48
Beiträge: 4216
Hi,
ein Rückfall heisst nicht das Ende und man sollte nicht aufgeben. Man sollte nur überlegen warum ein Rückfall passiert. Da setzt man an.

Mit Trinken und Rauchen geht es darum die Routine abzubrechen.

Will man trinken, sollte man sich aufraffen und spazieren gehen. Baut Druck ab.

Hier wo ich gerade (2. Wohnsitz) wohne ist es kein Problem. Gibt keine Kiosks.
D.h. will man abends eine Rauchen und hat nichts geht es nicht.

Fand beim Rauchen aufgeben es half eine Packung im Schrank zu haben. Die Packung habe ich - noch geschlossen - 6 Monate später verschenkt.

So entsteht diese. "Oh mein Gott ich habe nichts" nicht. Dann geht es darum Minuten um Minuten zu widerstehen. Dann Stunden, dann Tagen usw.

VG
Muppet


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