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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Trocken sein - genügt das?
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BeitragVerfasst: 18.02.06, 19:45 
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Hallo, liebe Alma,
habe hier mal wieder ein wenig geblättert. du bist immer so toll mit von der Party hier. Dennoch wollte ich dich fragen: Wie geht es dir eigentlich jetzt? Du gibst anderen Hilfe. Geht es auch dir gut?
Ganz liebe Grüße Alida


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BeitragVerfasst: 19.02.06, 15:16 
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Hallo liebe Alida,

lieben Dank für deine Nachfrage! :)

Step by step ist mein Ziel, - der Weg nach vorn – jedoch achte, nehme ich auch mit, was mir am Wegrand begegnet. Und das sind wichtige Teile eines Lebens, vor dem die Augen nicht verschlossen werden sollten!

Durch erneute Rückfälle beim Angehörigen, ist die Bremse so angezogen, dass eine Reaktion nur erfolgt, - wenn um Hilfe gebeten wird und ein nüchterner Zustand gegeben ist!
Jede/r hat sein eigenes Leben und ist dafür verantwortlich.

Deshalb versuche ich mich hier ein wenig einzubringen, meine Erfahrungen/ Empfindungen, erneute Konfrontationen weiterzugeben. Das hilft mir beim Verarbeiten und hoffentlich auch Mitbetroffenen, - weiterhin den Blick nach vorn zu richten – und das Leben nicht rückwärts leben!

Dir einen sonnigen Sonntag und ganz liebe Grüße, :wink:
Alma


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BeitragVerfasst: 19.02.06, 19:44 
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DMF-Moderator

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Liebe Alma,
du hast in deiner Antwort einige wirlich wichtige Dinge zur Sprache gebracht: Etwas tun, sich Zeit lassen, Gutes weiterreichen.

Aber -und da bin ich hartnäckig und punktgetreu-: Wie geht es dir? Gut?
:wink: :wink: :D
Ganz liebe Grüße Alida

_________________
Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
Moderation Brennpunkt Alkohol


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BeitragVerfasst: 20.02.06, 11:18 
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Guten Morgen liebe Alida,

ganz lieben Dank für dein Feedback.
Wenn der Punkt des Begreifens erreicht wird, muss nach den eigenen Umständen und Bedürfnissen ausgegangen werden.
Sich selbst schützen und eine gesunde Portion Egoismus :wink: an den Tag legen!

Und trotz alledem, - habe ich durch Erfahrungen viel erlernt! Das ist ein wichtiger und auch schwieriger Part im Leben!
Es kommt auf die Sichtweise an, wie nun damit weiter umgegangen wird. „Schwäche“, Emotionen, - die vorher nicht gezeigt wurden – werden zugelassen und nicht mehr unterdrückt.
Auch das gehört zum SELBST an sich arbeiten, wie auch ein gegenseitiges Stützen, dort wo einer schwach zu werden droht.
Ich denke, dass ist ein guter und richtiger Weg – versehen mit Gelassenhei, Liebe und Wärme!

Viele liebe Grüße und einen guten Wochenstart!
Alma


Zuletzt geändert von Alma am 25.01.11, 14:58, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 23.02.06, 11:54 
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Liebe Alida,

so ganz "gelassen" bin ich heute doch nicht!.....und dazu einige Bemerkungen:

„Nur“ Trocken sein reicht nicht aus, auch wenn der Wille da ist. Außerordentlich wichtig sind Ansprechpartner des Vertrauens-, wenn keine weitere Hilfe von „außen“ erfolgen soll! Der Gedanke besteht darin, das allein zu schaffen, die Problematik liegt an der Sichtweise des anderen , - nur nicht bei sich selbst!

Trocken sein für mehrere Tage, - auch für ein-zwei Wochen -, und schon erfolgt die „Belohnung“ und zwar schleichend, - weil doch beim Einkauf an den Flaschen vorbeigegangen werden konnte! Und da das Leben so „traurig“ ist – „muss“ dem abgeholfen werden. Zudem wird ein Besuch bei erneut Rückfälligen gemacht - , um sich die Bestätigung zu holen, - wie gut doch das Alkohol - Problem bei sich gelöst wurde!
Wie „schlimm“ das zu sehen ist, - wie es doch andere erneut „erwischt“ hat -, diese können nun mal nicht „kontrolliert“ trinken!

Die erneute Suchtgefahr wird nicht gesehen, weil damit doch umgegangen werden kann!
Ausreden und Ausschmückungen des Tages beginnen in allen Facetten, um vom Alkohol abzulenken. Beleidigt - sein und sich ungerecht behandelt fühlen werden versteckt zum Ausdruck gebracht. Ein Wechsel der Gefühle, von der Begeisterungsfähigkeit für eine Sache, jedoch nur von kurzer Dauer bis hin zur Unzufriedenheit ist herauszuhören!

Ich weiß, dass mir die „ Hände gebunden“ sind und ich nicht helfen kann, - doch gerade heute (" Weiber"fastnacht ) beschleicht mich ein "Wechselbad der Gefühle!“

Angst kommt auf, dass der Kontrollverlust sich wieder in exzessives Trinken steigert -( „animiert“ durch die vielen schunkelnden Personen in der „närrischen Zeit“. Und ein erneutes Trinken fällt Außenstehenden nicht auf......nur Mitbetroffenen!

Liebe Alida, darf ich dir bitte diese Fragen stellen? Wie geht es dir? Gut? Allgemein...... und auch in der Karnevalszeit?
Danke für eine Antwort , - :) für’s „Zuhören“ und Lesen!

Viel, viel Kraft und ganz liebe Grüße
Alma :)


Zuletzt geändert von Alma am 25.01.11, 15:06, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 23.02.06, 14:44 
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Liebe Alma,
danke deiner Nachfrage. Was die Trockenheit betrifft, geht es mit sehr gut. Ich habe gelernt, mit bestimmten Feiertagen gut umzughen.

Im Grunde genommen ist meine persönliche Meinung dazu:
Ein Tag wie jeder andere auch - ob nun Geburtstag, Silvester oder andere....

Das liegt wohl daran, dass ich den Tag immer als einzelnen Moment angesehen habe und nicht bange auf die anderen geschaut habe. Und weil ich gelernt habe, nur im Hier und Jetzt zu leben.Ein Alkoholiker, der das noch nicht umgesetzt hat, läuft fast immer Gefahr rückfällig zu werden.

Liebe Alma,
es ist gut, dass du "richtig" geantwortet hast - und nicht nur "vom Kopf" her. Denn das ist das, was ich eigentlich wollte: Das du auch mal an deine Gefühle gehst. Gegen deine Gefühle anzukämpfen nützt nichts. Lasse sie zu und mache genau das, was einen trockenen Alkoholiker in der Anfangsphase schützt: Tu etwas für dich! :D

Versuche, deine Gedanken in andere Richtungen zu lenken. :wink: und denke daran: Wenn du als Angehöriger "rückfällig" wirst, dann nimmt dich der Betroffene nicht mehr ernst, und letztendlich du dich auch nicht. Tu dir das bitte nicht an, okay.

So gilt nun auch für dich:

Lass los und helfe dir selbst. Viel Mut und Kraft zum "Durchhalten" bzw. noch mehr zu Be- und Verarbeiten.

Ganz liebe Grüße Alida - ich denke an dich

_________________
Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
Moderation Brennpunkt Alkohol


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BeitragVerfasst: 23.02.06, 18:56 
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Guten Abend liebe Alida,

vielen, vielen, herzlichen Dank für deine liebe Antworten, Aufmuterung und die kräftige Rückenstärkung!
Das tut einfach nur gut! :D
Du hast total recht mit Deinen Worten....aber ich hatte plötzlich einen unauflösbaren Knoten vor mir, den ich einfach nicht bewältigen konnte.

Deine Anregungen habe ich für mich aufgenommen und versuche sie zu beherzigen!
Von aufkommenden Ängsten und Zweifeln werde ich mich nicht überwältigen lassen, und versuche meinen eingeschlagenen Weg aufrecht weiter zu gehen!

Ein erneutes Loslassen beginnt, ich bin mir selbst wieder wichtig :wink: und tu etwas für mich!

Wünsche dir einen schönen Abend :wink: und nochmals Danke!

Ganz liebe Grüße und weiterhin auch für dich viel Kraft!
Alma


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BeitragVerfasst: 24.03.06, 12:16 
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Hallo liebe Alida,

möchte mich mal wieder melden, mir geht es gut . :D Deshalb auch mal positive Zeilen.

Obwohl vieles bitter war, nicht mehr helfen zu „wollen“ – ist das der einzige Weg.
Dadurch wurde dem Angehörigen klar, dass er allein war und nun für sich selbst verantwortlich ist.
Der letzte "Absturz" zeigte, dass ein kontrolliertes Trinken nicht möglich ist.
Um dauerhaft „trocken“ zu bleiben, muss „NEIN“ gesagt werden, es muss eben „klick“ machen.
Die Gedanken „trocken“ werden zu lassen – ist der Neubeginn!

Gedanken um Alkohol, diesen in eine andere Richtung lenken, die Herausforderung beim Einkauf, an den Flaschen vorbei zu gehen, stolz den Laden wieder verlassen – , dass wird inzwischen von dem alkoholkranken Menschen als „ Sport“ angesehen.

Jeden Tag wacher werden, Gefühle zuzulassen, für sich selbst etwas tun –wieder „Spaß“ am Leben haben mit neuem, gewecktem Unternehmungsgeist!
Die Unternehmungen werden nun ausgeprägter mit Unterstützung der Familie und den Freunden.
Das gibt weitere Kraft zum Durchhalten, die Isolation entfällt, neue Türen erschließen sich.

Jeder Tag ist ein neuer Tag und bisher endete dieser trocken.
Ganz wichtig ist darüber und miteinander zu reden, weiter ermutigen,nun unterstützend zur Seite stehen und Liebe spüren lassen.
Einfach dazu sein – aber in Maßen - , ist eine zusätzliche Chance.

Vorausschauen tun wir nicht -, wir bleiben im HIER und HEUTE!

Ich wünsche allen Betroffenen, dass sie die Kraft, den Mut nicht verlieren, kämpfen und den Blick nach vorn richten – und wenn sie „gestolpert“ sind,
erneut wieder aufstehen! -

Alles Gute und ein sonniges Wochenende!

Ganz liebe und herzliche Grüße
Alma :D :wink: :D


Zuletzt geändert von Alma am 25.01.11, 11:07, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 24.03.06, 14:00 
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Hallo, liebe Alma,
hab oft an dich denken müssen, wie es nun weitergegangen ist wegen der Faschingszeit, der Angst vor der Feierei und wollte dir eigentlich mal eine pn schicken. Ich habe aber auch gelernt, dass man Menschen mal eine Zeit lang in Ruhe lassen muss, wenn sie es denn brauchen. Und darum freue ich mich ganz besonders, dass du dich wieder gemeldet hast. Ich werde hier in diesem und eurem Fall nichts kommentieren, denn ich sehe durch deine Worte, dass all das getan und gelebt wird, um einen guten Start miteinander zu haben, Tag für Tag neu. Ich wünsche von ganzem Herzen, dass der jetzige Schritt ein guter dauerhafter sein wird, und es langsam aber sicher "nach oben geht". Ich drücke beide Daumen und sende dir meine allerbesten und herzlichen Wünsche. :D :wink: :D
Und natürlich hoffe ich, dass wir hier in Verbindung bleiben.
Ganz liebe Grüße von Alida

_________________
Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
Moderation Brennpunkt Alkohol


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 Betreff des Beitrags: hallo
BeitragVerfasst: 24.03.06, 21:20 
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Registriert: 24.03.06, 21:05
Beiträge: 58
Wohnort: Tholey
guten Abend,
zum thema trocken sein, genügt es.
Nein, man muss zufrieden sein, sonst verlagert man die Sucht.
ich war 16 Jahre trocken und habe nur wegen Tod von Tochter, misslungener Herzop von meinem Sohn und meiner Krebsdiagnose
wieder angefangen.
ich war 10 Jahre alleinerzeihend, bin Intensivschwester und Homöopathieassistentin, pfelge meinen Sohn noch, habe aber trozdem wieder Rezidiv und bin seit
5 Jahren nun wieder trocken.
Allerdings moderiere ich im Suchtforum Sonderglocke und Anotherlove mit, Austausch und zw. durch leite ich noch 1 Selbsthilfegruppe für behinderte Kids.
Die Gefahr ist immer da, auch da bin ich mir bewusst.
ZU Verlagern, in meinem Falle wäre es dieArbeit.

Aber ich kann wieder, was ich nie konnte einfach mal aufhören, und wieder auf meinen Bauch hören.
Das sollte man unbedingt wieder erlernen, seinen Gefühlen zu vertrauen und dariaf zu hören.

lg laronne

_________________
Leben retten, Leiden lindern und Krankheiten vorbeugen,
Sterben aber auch lindern


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BeitragVerfasst: 25.03.06, 13:00 
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Registriert: 02.10.05, 07:21
Beiträge: 840
Wohnort: Lemgow Kreis Lüchow-Dannenberg
Hallo laronne und sei willkommen hier.
Du schreibst, dass du "nur wegen Tod von Tochter, misslungener Her-Op vom Sohn und deiner Krebsdiagnose" wieder angefangen hast zu trinken.
Zugegeben, es sind schon ziehmlich harte Sorgen, die du mit "nur" umschreibst und durchgemacht hast. Aber ich bin da eher ziehmlich klar mit meinen Aussagen:

Niemand und nichts zwingt jemanden, wieder mit dem Trinken anzufangen außer die Person selbst. Nur sie führt das Glas oder die Flasche wieder an den Mund und trinkt.

Du bist jetzt allerdings tätig und beschäftigst dich durch das Forum, hast auch anderweitigen Austausch. Erinnerst dich also ständig an deine Krankheiten. Und bist -meiner Meinung nach- auf dem besseren Weg als vorher.
Ich freue mich, dass du schon seit 5 Jahren wieder trocken bist und die Augen nicht verschließt. Damit bist du auf der Gewinnerseite.

Ich danke dir für diesen Beitrag, denn ich finde, es ist sehr wichtig, allen Betroffen immer wieder aufzuzeigen, dass es nicht genügt, "nur die Flasche stehen zu lassen".
Ich würde mich freuen, dich hier wieder zu sehen... :wink: :wink:
Liebe Grüße Alida

_________________
Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
Moderation Brennpunkt Alkohol


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BeitragVerfasst: 27.03.06, 10:46 
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Hallo liebe Alida,

sorry, :oops: dass ich mich so spät gemeldet habe....
Danke für Deine lieben Worte und Wünsche, darüber habe ich mich sehr gefreut!

Ja, so ist es, ein Ziel vor Augen zu haben, auf Dauer gefestigt zu sein, um das Glas oder die Flasche mit dem Alkohol stehen zu lassen. Und die „kleinen“ Erfolge wachsen Tag um Tag und stärken, dazu gehört aber auch weiter an sich zu arbeiten und in kleinen, gezielten Schritten sicher weitergehen.

Vielleicht ist dieser Vorsatz auch für andere Betroffene hilfreich?
Für jeden Tag der „trocken“ geschafft wurde, wird eine Nummerierung im Kalender vorgenommen. Freude und Stolz vereinbaren sich hier und ist für den Abhängigen ein weiterer Ansporn, die Anzahl der „geschafften“ trockenen Tage zu erhöhen, den „Berg“ zu schaffen. Erst mal noch mit Unterstützung , um dann den Weg allein zu gehen!

Ich werde mich hier weiterhin am Austausch im Forum beteiligen, denn das halte ich für sehr wichtig und unterstützend.

Ganz liebe Grüße und hab' einen guten Tag! :D :wink: :D
Alma


Zuletzt geändert von Alma am 25.01.11, 11:07, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 12.04.06, 14:50 
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Hallo zusammen,

bei der „Umstellungsphase“ ist schon ein Umdenken nötig, da doch mit erheblichen Belastungen umgegangen werden muss. Die Verhaltensweisen sind zu ändern, Lösungen werden angestrebt – und zwar immer in kleinen Schritten! Ein zu hohes Ziel könnte zum Aufgeben verleiten – , da die Psyche nun mal eine erhebliche Rolle spielt.
Vorsätze in die Tat umsetzen, verwirklichen, umdenken und zur Lebens - Änderung stehen, das erfordert schon ein "Kraftpaket." :wink:

Eine kleine "Belohnung" könnte ein Anreiz sein und zwar, die vielen Euro’s , die in Zukunft nicht mehr für Alkohol ausgegeben werden, zu sparen auf etwas Schönes, :) was vorher nicht "erreichbar" war? Aufkommende Suchtprobleme könnten hierdurch auf einen anderen Platz verschoben werden.

Eine Belohnung kann auch sein, - ein „DANKE“- Entschuldigung - zu sagen an nahe stehende Menschen/Freunde, :D für die Zeit des Unterstützens der „Berg - und Tal - Fahrt“ und dass sie sich nicht abgewendet haben.
Eine gemeinsame Einladung :idea: mit „Sparschwein-Schlachtung“ , - zu einem Theater-/ Restaurantbesuch…. :?:
Weiterhin an sich „arbeiten“ – und versuchen mit beiden Beinen fest auf dem Boden zu stehen -. Stolpert man dennoch, :wink: heißt es erneut aufzustehen um weiter zu gehen!

Liebe Grüße
Alma :)


Zuletzt geändert von Alma am 25.01.11, 11:08, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 14.04.06, 09:56 
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Hallo,
das "an sich arbeiten" dauert eigentlich ständig. Ich möchte da was in eigener Sache zu sagen.

Manchmal habe ich das Gefühl, das musste alles so sein. Ich bin durch die Sucht durch, hab gearbeitet an mir wie ein Weltmeister, hab nicht nur die Flasche stehen lassen sondern auch noch eine Menge alte Verhaltensweisen und das aus gutem Grund, wie ich denke:

Ich muss mit ziehmlichen Schmerzen leben, da so einiges nicht mehr so "funktioniert", wie es sollte. Und ich kann gegen die Schmerzen keine Opiate nehmen, sonst ist ein Rückfall zur Sucht vorprogrammiert. Egal, welche Stofflichkeit da auch im Vordergrund steht.

Ständige Schmerzen zu ertragen erfordert schon ein gehöriges Maß an Kraft und Sicherheit. Und hätte ich diese Dinge in den letzten Jahren nicht für mich umgesetzt, dann wüsste ich jetzt nicht, ob ich noch hier wäre.

Das nur mal als ein Beispiel dafür, dass niemand die Sucht unterschätzen sollte.

Liebe Grüße
Alida

_________________
Mit freundlichem Gruß
Alida Prahm
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BeitragVerfasst: 14.04.06, 11:54 
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Hallo liebe Alida,

Deine offenen Worte berühren mich sehr - und Sucht ist absolut nicht zu unterschätzen!
Ich wünsche Dir weniger Schmerzen, wünschenswert wäre natürlich schmerzfrei!

Mit den besten Wünschen, ein dickes Kraftpaket mit Sonnenstrahlen, schöne Ostertage!

Viele liebe Grüße von
Alma :)


Zuletzt geändert von Alma am 25.01.11, 15:09, insgesamt 1-mal geändert.

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