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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Heilpraktiker / Uniklinik giessen
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 Betreff des Beitrags: Heilpraktiker / Uniklinik giessen
BeitragVerfasst: 01.09.17, 16:08 
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Registriert: 02.12.04, 17:25
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Hallo zusammen,

Nachdem mein Urologe mir empfohlen hat, an der Uniklinik Gießen vorstellig zu werden, war ich nun letzte Woche da. Wartezeit war mit 6 Wochen ok.
Verlauf: Gespräch mit Chefarzt, Ultraschall, Urinprobe 1, prostatamassage, Urinprobe 2, sperma-Probe, uroflow, restharnkontrolle mittels Ultraschall.
Der doc war erstaunt über die Mengen an Antibiotika, die ohne erregernachweis verschrieben wurden. Ansonsten hat er sich erstmal zurückgehalten, jetzt warte ich seine behandlungsempfehlung ab ( geht an mich und an meinen Urologen).
Restharn war jedenfalls 0,00, uroflow war ok.
Mal schauen was dabei rauskommt.

Parallel habe ich einen Heilpraktiker aufgesucht, der hat erstmal die Darmflora untersuchen lassen - Ergebnis nicht optimal, aber bei weitem nicht so übel wie er erwartet hätte nach den ganzen Antibiotika. Nach seiner Meinung kann dies nicht die Ursache sein (auch nicht in Form eines leicht geschwächten Immunsystems).
Er hat mir jetzt drei pflanzliche Medikamente verschrieben, die rezeptfrei in der Apotheke zu bekommen sind - Basis sind diverse Heilkräuter. Die nehme ich seit zwei Wochen, seitdem hatte ich ca. 10 gute Tage (besser als die letzten 6 Monate!), allerdings auch 4 üble (also so wie sonst immer)... interessant fand ich, dass der Heilpraktiker sagte: "sie müssen nicht an die Wirkung glauben" - hab ich ehrlicherweise auch nicht. Ich nehm das Zeug mal weiter & berichte in ein paar Woche (und sobald ich Post aus Gießen habe).


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BeitragVerfasst: 07.09.17, 15:30 
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Hi !

Vielen Dank für deinen Post. ich überlege auch nach Giessen zu gehen. Bin mal gespannt auf deine Rückmeldung/Erfahrungen.
Musstest du dafür eine extra Überweisung haben oder konntest du den Termin so machen?


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BeitragVerfasst: 08.09.17, 20:31 
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Registriert: 02.12.04, 17:25
Beiträge: 24
Ging so weil privat versichert, ansonsten brauchst Du eine Überweisung.
Hab während der Wartezeit mit einem anderen Patienten gesprochen, die Untersuchung und Dauer der Untersuchungen sind 1:1 die gleichen, egal ob gkv oder privat.


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BeitragVerfasst: 11.09.17, 06:21 
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Registriert: 12.12.16, 17:04
Beiträge: 41
Vielen Dank für die Rückmeldung !

Kann mir kaum vorstellen, das ich die Chefarztbehandlung auch bekommen werden aber ich lasse mich mal überaschen..

Werde dann auch mal berichten.


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BeitragVerfasst: 18.09.17, 10:16 
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Registriert: 12.12.16, 17:04
Beiträge: 41
Hab heute einen Termin bekommen....am 19.02.2018... in 5 Monaten..wahnsinn, wie gefragt doch diese Sprechstunde sein muss :shock:

Aktuell bin ich sein ca. 2 Monaten durchgehen mit Eigeblut dabei, seit dem ca. 20 % Besserung der Symptome..Werde das maximal 6-8 Monate durchziehen.. Ich hoffe es geht so weiter !!!!


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BeitragVerfasst: 18.09.17, 14:33 
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Registriert: 23.02.10, 10:15
Beiträge: 110
Eigenblut war mein weg, um die Entzündungssymptome weg zu bekommen. Hab nach 3-4mal alles weggehabt. War aber auch vor 20 Jahren und ich war noch deutlich jünger.... :D


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BeitragVerfasst: 14.10.17, 12:48 
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Beiträge: 24
Die Ergebnisse aus Gießen sind nun da.
Diagnose: chronisches BeckenSchmerzsyndrom Typ NIH IIIb.
Es wurden also keinerlei Bakterien gefunden, auch fast keine Leukos (nur 0-2 Leukozyten/Gesichtsfeld - was immer das heißt).
Ergo aus Sicht des docs keine Entzündung und auch keine Infektion.
Behandlungsempfehlung: 1x täglich alphablocker, außerdem phytopräparat pollstimol (alternativ quercetin). Bei stärkeren Beschwerden Lyrica-Therapie (noch nie gehört?).

Aktuell bin ich mit der Behandlung durch meinen Heilpraktiker ganz gut zufrieden - die Beschwerden sind zu 80% gelindert. Ab kommender Woche kommt ein weiterer behandlungsbaustein dazu: Injektion eines homöopathischen Mittels („juv 110“).

Von daher werde ich jetzt kurzfristig nicht mit der vorgeschlagenen Therapie beginnen, das mach beim nächsten üblen Schub.


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