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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Seit 12 Jahren Schmerzfrei. Danke Dr XXX
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BeitragVerfasst: 05.08.17, 19:25 
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Registriert: 19.10.04, 18:31
Beiträge: 10
Sehr geehrte Prostatitis Gemeinschaft.
Bin nach 12 Jahren wieder hier im Forum wegen einer anderen Sache.
Musste Feststellen das es in meiner jetzigen Sache die ich habe (Brummen im Kopf mit Müdigkeit) viele Leute gibt die zwar über Ihre Symptome reden und welche Behandlungen sie machen aber keiner schreibt über Erfolgserlebnisse.
Deshalb wollte ich über meine Schmerzen von damals schreiben und was geholfen hat.
Mein Thema von damals wurde glaube ich gelöscht. Habe es jedenfalls nicht mehr gefunden.
Meine damaligen Beschwerden:
Sehr schmerzhaftes Ziehen im Hoden, Taubheitsgefühl bis in den Unterbauch, bzw. oberer Schambereich.
Schmerzen im Kreuzbandbereich.
Mal stark, mal schwächer,selten mal weg. 2 Jahre lange ging das so. Es gab auch nichts wo ich sagen konnte mach ich dies oder das wird es besser oder schlechter, es kam und ging wann es wollte.
Erste Diagnose eines Urologen: Prostatitits. ( Das war der Grund warum in damals in diesem Forum sehr viel gestöbert habe, hat mich auch schon sehr beruhigt das ich nicht der einzige mit diesen Beschwerden war. Mehrere CTs gemacht, Ultraschall, verschiedene Urologen, Chirurgen, Chiropraktiker, in einer Klinik für Diagnostik bin ich auf den Kopf gestellt worden. Diagnose: Kein Befund. Anschliessend bin ich zur Akupunktur gelangt, 10 Behandlungen, Kein Erfolg.
Habe hier einen kleinen Randbeitrag über Triggerpoints xxx gelesen.
Habe nach einer 3 Monatigen Wartezeit mit der Behandlung begonnen.
Nach 10 (wirklich schmerzhaften Behandlungen) hatte ich ehrlich gesagt keine Lust mehr alle 2 Wochen die 600 Kilometer zu fahren. Ich hatte zwar noch Schmerzen aber ich brach ab. Die Behandlungen waren ja auch nicht gerade billig.
Aber was soll ich sagen, die Intervalle in denen ich Schmerzen hatte wurden danach immer länger und nach ca. 3 Monaten waren die Schmerzen komplett weg und kamen danach nie mehr. Die Schmerzen im Kreuzband waren noch einige Zeit länger da, störten mich aber nicht besonders. Diese sind aber mittlerweile auch weg dadurch das ich mir einen Whirlpool gekauft habe und dieser Bereich dadurch sehr gut durchblutet wird. Ok ich verstehe das sich jetzt nicht jeder einen Whirlpool in den Garten stellen kann aber es gibt ja auch Badewanneneinlagen mit fast dem selben Effekt, und es gibt ja auch in verschieden Schwimmbädern Whirlpools.
Von Dr XXX habe ich auch noch den Tipp mit dem Keilkissen beim Autofahren bekommen wodurch der Unterbauch entlastet und nicht so angespannt wird. Dieses benutze ich heute noch.
Ich weiß heute das meine Beschwerden gar nichts mit Prostatitis zu tun hatten aber unter diesem Forum habe ich eben viele Leidensgenossen gefunden.
Ich habe mich auch sehr gefreut das hier mittlerweile mehr über Triggerpoints und Dr XXX zu lesen ist wie damals.
Ich wünsche euch allen viel Glück und vor allem Schmerzfreiheit.


Zuletzt geändert von Brigitte Goretzky am 07.08.17, 17:52, insgesamt 1-mal geändert.
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BeitragVerfasst: 07.08.17, 14:29 
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Beiträge: 110
Hallo Michael,

vielen Dank für Deine Rückmeldung. Solche Beiträge sollten viel öfter verfasst werden.

Ich finde sehr interessant, dass Du nach 10maliger Triggerpunktmassage aufgehört hast und nach weiteren 3 Monaten Ruhe Deine Beschwerden verschwunden waren.
Eine ähnliche Beobachtung habe ich bei mir gemacht. Meine letzte Triggerpunktbehandlung des Obturatorius internus war vor ca. 3 1/2 Monaten. Seither ist dieser Muskel nicht mehr massiert worden.... Und siehe da: Der Muskel ist inzwischen komplett Beschwerdefrei. Was noch schmerzt ist, vermutlich, der Illiococcygeus, welchen ich mit Selbstmassage alle 2-3 Tage für ca. 45-60 sek. massiere (sehr sanft :D )
Da werde ich ab der nächsten Woche mal für länger pausieren, vielleicht braucht dieser Muskel auch nur noch Ruhe :idea:
Aus der Erfahrung kann ich sagen, dass externe Triggerpunkte mittels Dry Needling 1-2 Behandlungen brauchen, bis sie weg sind, interne Triggerpunkte verschwinden nach 3-8 Behandlungen.


Zuletzt geändert von Brigitte Goretzky am 07.08.17, 17:53, insgesamt 1-mal geändert.
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BeitragVerfasst: 07.08.17, 17:54 
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BeitragVerfasst: 19.08.17, 21:55 
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Interessierter

Registriert: 19.10.04, 18:31
Beiträge: 10
Hallo Thomas,
Merke schon Du hast Dich intensiv mit dieser Materie auseinandergesetzt hast.
Glaube aber nicht das es was mit den Muskeln zu tun hat sondern eher mit dem Bindegewebe.
So hat es mir Frau Dr. (Süd-oder Nord-)XXhX erklärt.
Dieses verklebt ab und an zu schmerzhaften Druckpunkten. Ist entweder vererbt oder hat was mit dem Stoffwechsel zu tun. Weiß nicht genau.
Dieses muss dann einfach nur wieder locker gemacht werden, so das es durchblutet werden kann und sich dadurch dann selbst heilen kann.
Dieses ist halt doch ziemlich schmerzhaft da so ausgebildete Therapeuten genau diese treffen müssen.
Ich hab mich immer gewundert wie eine doch sehr hagere Dame mir solche Schmerzen zufügen kann.
Dabei hat Sie ganz locker mit einem Stock herumgedrückt bis Sie eine Stelle gefunden hat wo ich aufgeschrieen oder das Gesicht verzerrt habe und dann darin herumgerührt.
Ausserdem hat Sie das Gewebe mit einer bestimmten Handtechnik gelockert (auch Schmerzhaft).
Zurück zu meinen Schmerzen im Kreuzbandbereich die ich ja noch ein bisschen hatte ( Wahrscheinlich weil ich damals die Behandlung abgebrochen habe).
Ich habe im Garten einen Pool an dem auch eine Gegenstromanlage eingelassen ist. Das ist einfach ne Pumpe die Wasser in den Pool bläst so das man dagegen Schwimmen kann. Habe mich im Sommer öfters direkt mit dem unteren Rücken dagegen gelehnt um diesen zu massieren. Danach war der untere Rücken immer ganz warm und hat gekribbelt, manchmal hab ich richtig gespürt wie das Blut in dem Bereich pulsiert hat.
In der Sommerzeit ging es eigentlich mit dem Schmerzen im Kreuzband. Im Herbst bis zum Frühling wurde es dann wieder merklich schlimmer. Also ausserhalb der Poolsaison :). Vor etwa 4 Jahren habe ich mir wie gesagt noch einen Whirlpool zu gelegt den ich Winter wie Sommer benutze. Seitdem sind die Schmerzen im Kreuzband komplett weg. Will jetzt nicht mit meiner Poollandschaft angeben (doch ein bisschen :)) aber das ist für mich der Beweis das es das Bindegewebe ist was es zu lockern gilt.
Egal ob es jetzt am Unterbauch im Genitalbereich, Kreuzband, oberer Schambereich oder halt im Kreuzband (welche Schmerzen bis in die Hoden strahlen wie mir ein Urologe mitteilte) zwickt, schmerzt, sich taub anfühlt.

PS: Sehr geehrtes Medizinforumteam wie Sie oben sehen können habe ich den Namen "Frau Dr. (Süd-oder Nord-)XXhX" selbst zensiert.
Finde es etwas Missglückt das bei einem so wichtigen Eintrag den ich hier verfasst habe die Überschrift jetzt so lautet "Danke Dr. XXX"
Dieses erinnert doch sehr an billige Sexseiten. Ich habe verstanden das ich hier keine Ärzte Namentlich erwähnen darf. Aber diese Frau die sich so weitergebildet hat und so kompetent ist in dem was sie tut hat wirklich was besseres als XXX verdient. Ich bitte Sie dies zu korrigieren. Löschen Sie doch einfach " Danke Dr. XXX".


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BeitragVerfasst: 11.09.17, 07:54 
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Registriert: 23.02.10, 10:15
Beiträge: 110
Hallo Michael,

eine abschließende Frage noch: Hattest Du auch rektale Beckenbodenmasagen?

Die Thematik mit dem Bindegewebe/Faszien dürfte inzwischen den allermeisten Physios bekannt sein, denke ich.
Ich hatte z.B. von den insgesamt 10 Behandlungen des Obturatorius, 5 oder 6 Behandlungen, wo nur das Bindegewebe/ die Faszien behandelt wurde(n).....

Dein Bericht, ist auf jeden Fall, aus meiner Sicht Gold wert. Ich wollte ja bereits vor meinem Urlaub mit meinen Selbstbehandlungen aufhören, habe mich aber nicht daran gehalten. folgen sind nun wieder einmal gereizte Faszien, sowie gereizter Pudendusnerv, mit höllischen Schmerzen. Pregabalin und Amitriptylin werden es kurzfristig beruhigen, hoffentlich.

Die wichtigste Erkenntnis für mich ist jedoch: Die Muskeln/Faszien benötigen einen Druckimpuls und setzen dann ihr Regenerationsprogramm ein. Das kann anfänglich sehr schmerzhaft sein, verbessert sich aber irgendwann.
Jede weitere Behandlung wirkt kontraproduktiv.

Mein Behandlungsansatz ist nun: Keine Massagen mehr, Sport treiben (moderat) und eine Entspannungstechnik lernen.
Im Frühjahr nächsten Jahres ziehe ich dann Bilanz und werde evtl. 1-3mal mich einer professionellen Massage unterziehen.


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