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medizin-forum.de • Thema anzeigen - CPPS mit Entzündlichen Symptomen ?
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 Betreff des Beitrags: CPPS mit Entzündlichen Symptomen ?
BeitragVerfasst: 17.07.17, 06:53 
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Tag Zusammen !

Mich würde mal interessieren, ob in diesem Forum die CPPS leidenden auch entzündliche Beschwerden festestellen (Harnröhre, nach Ejakulation, beim Wasserlassen, etc.)
Bisher habe ich hier aus dem Forum immer allgemein entnommen, das Sitzbeschwerden und andere Schmerzen die Regel bei CPPS sind.
Nach monatelangem durchforsten des Internets war ich immer der festen Überzeugung, das die entzündlichen Beschwerden (ausschliesslich bei mir vorhanden) auf meinen Bakteriellen Befund im Sperma (mittlerweile Proteus Mirabillis) zurück zu führen sind, da hier auch alles direkt nach einer Blasenentzündung los gegangen ist (der mittlerweile 4 Urologe konnte ebenfalls keine wirklich befriedigende Aussage dazu treffen).
Vor kurzem jedoch habe ich auf jemanden getroffen, der mir von einem stechenden Schmerz links unten im Rücken erzählt hat. Eventuell könnte es auch von dem ISG Gelenk kommen. Des weiteren hatte diese Person durch eine Beinlängendifferenz ein verdrehtes Becken und auf der kompletten linken Seite (Rücken sowie Bein) waren die Muskeln "zu kurz".
All diese Aussagen treffen zu 100 % auch auf mich zu, jedoch habe ich diesen nie wirklich Beachtung geschenkt, da ich dies für eine "andere Baustelle" hielt.

Was mich dann schlussendlich aufhorchen lies, war das diese Person auch brennen nach der Ejakulation und nach dem Wasserlassen hatte.

Ich frage mich nun, ob diese Sachen eventuell der Auslöser sind, bin aber wie schon erwähnt durch die ausschliesslich entzündlichen Symptome nun verwirrt ob CPPS oder nicht.


Ich freue mich über jeden Antwort :)


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BeitragVerfasst: 17.07.17, 16:36 
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Beiträge: 132
Ich hatte jahrelang ein starkes Brennen in der Harnröhre, vor allem nach dem Wasserlassen. In letzten Jahren hatte ich dieses Brennen ab und an ca. 2-3 Tage nach der rektalen Triggerpunkttherapie.
Du könntest, in niedriger Dosierung, mal Amitriptylin versuchen. Das hat bei mir sehr gut geholfen. Ich kenne auch 2 ehemalige Betroffenen, welche ihre Restbeschwerden damit in den Griff bekommen haben.


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BeitragVerfasst: 18.07.17, 06:17 
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Vielen Dank für den Tipp !


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BeitragVerfasst: 19.07.17, 05:25 
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Habe mich mittlerweile Entschieden, das Amitriptylin nicht zu nehmen, da bei mir ja nicht endeutig klar ist, ob CPPS oder chronisch bakteriell.
Ich habe seit heute auch wieder ein Stück weit mehr die Gewissheit, das doch die Keime eine tragende Rolle meiner Beschwerden einnehmen.
Heute wieder ein Befund Ergebnis bekommen. Nach Proteus Mirabillis nun wieder Enterococcus fecalis und E.Coli gefunden. Es wirklich zum verzweifeln. Ich glaube, es ist wirklich ein Lotterie Spiel und Zufall, was da jedesmal so wächst und gefunden wird. Naja, werde mal wieder versuchen die Eigenblut Therapie in Angriff zu nehmen....Ohne Worte :evil:


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BeitragVerfasst: 20.07.17, 08:33 
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Eigenblut finde ich einen guten Ansatz.
Ständig mit Antibiotika auf irgendwelche, ständig wechselnden Keime "schießen" halte ich persönlich für absolut sinnlos. Dient nur zur Beruhigung des Patienten, weil man das Gefühl hat, es wird irgendwas getan.
Ich bin z.B. momentan dabei, Pregabalin abzusetzen, weil es ausschließlich Symptombekämpfung ist und bei mir heftige Hautreaktionen als Nebenwirkung hervorruft. Ebenso wird Amitriptylin im nächsten Schritt reduziert und dann abgesetzt. Das stellt keine dauerhafte Lösung dar.
So verhält es sich in Deinem Fall auch mit ABX=> Keine Lösung, welche von Dauer ist.


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BeitragVerfasst: 20.07.17, 12:12 
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Ja, da hast du absolut Recht. Ich muss irgendwie auch Kopfmäßig davon weg, leider wird einem immer wieder suggeriert, das in solchen Fällen Antibiotika das einzige ist, was einem helfen kann. Vereinzelt gibt es hier ja auch Fälle, die es nach lange Zeit damit geschafft haben. Dies führt zu einem ständigen kampf im Kopf, ob man es probieren sollte oder nicht, zumal ich mich ja auch schon in einem stadium befinde, in dem ich seit ca. 1 Jahr nun 8 ABX Therapien hinter mir habe. Naja, wie dem auch sei...

Ich werde zusätzlich zum Eigenblut mal die Strovac Impfung probieren.

Ich hoffe, das es dir, nachdem du alles abgesetzt hast, nicht wieder schlechter geht. Machst du momentan etwas, ausser Symptombekämpfung ?


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BeitragVerfasst: 21.07.17, 09:31 
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Ich mach zur Zeit noch Osteopathie, sowie ab und an Selbstmassage der unteren Sehne des Obturatorius Internus. Ist billiger, spart jede Menge Zeit und ich weiß inzwischen genau, wo und mit welchem Druck ich massieren muss, als im Vergleich zu den Massagen in der Schweiz :D
Zudem werde ich im September einen Schmerzbewältigungskurs beginnen, in welchem es für mich hauptsächlich darum geht, herauszufinden ob mir eine Entspannungstechnik hilft und wenn ja, welche.
Symptombekämpfung werde ich komplett sein lassen.
Vermutlich werde ich in 3-4 Monaten, wenn sich die Restbeschwerden weiter so zurückentwickeln zu einer Kontrolluntersuchung in die Schweiz fahren und den kompletten Beckenboden auf evtl. vorhandene Verspannungen kontrollieren lassen.

Zu den ABx:
Auch mir ist der Bericht von Bonner in guter Erinnerung, welcher nach Jahren voller Beschwerden, seine Probleme mit einer ABx Kur in den Griff bekommen hat. Allerdings war das auch eine Einnahmedauer von ca. 6Wochen, soweit ich mich erinnern kann.
Ich persönlich kann entzündliche Schmerzen von muskulären Schmerzen der Beckenbodenregion/Prostata sehr gut unterscheiden, weil ich jahrelang immer wieder mal eine akute Prostatitis hatte.
Der größte Unterschied zwischen einer bakteriellen Prostatitis und CPPS ist bei mir, dass ich bei CPPS unter Dauerschmerzen leide, bei Entzündungen der Prostata z.B. nur bei einem gewissen Befüllungsgrad der Blase Schmerzen hatte oder ein Brennen während dem Pinkeln in der Harnröhre, usw.
Die Aussage gilt aber nur für chron. bakterielle Prostatitis. Bei den akuten Prostatidien hatte ich auch ständig SChmerzen, welche fast nicht erträglich waren.


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BeitragVerfasst: 21.07.17, 12:00 
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Ich habe mir mal den Obturatorius Internus angeschaut, der liegt ja verdächtig nahe an der Leiste. Auf der linken Seite habe ich dort hin und wieder mal probleme (zwicken, leichter Schmerz) Bin immer davon ausgegangen, das es von der Leiste kommt. Wie geht es dir denn immer so nach den Massagen ? Hast du ebentuell etwas aus dem Netz dazu, wie man den Muskel selbst aufspürt und eventuell massiert/trainieren kann. Bin bei Youtube und Konsorten leider nicht wirklich fündig geworden. Mann soll ja nichts unversucht lassen :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 21.07.17, 14:53 
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Eigentlich ist der einfach aufzuspüren: Auf die Seite liegen, das Bein nach oben anheben und den Muskel welchen Du dann innerlich spürst, der ist das dann.
Leistenschmerz kenne ich eigentlich vom Pectineus. Schau Dir den mal genauer an. Der liegt auch äußerlich und ist aus dem Grund sehr gut zu massieren.


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BeitragVerfasst: 23.07.17, 08:33 
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noch neu hier

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Beiträge: 1
Hallo, mein Name ist Phillip, 36 Jahre. ich leide seit einem Jahr an Cpps. Nach Geschlechtsverkehr sprich einem One Night Stand fing es an, wie eine Verkrampfung zwischen Hoden und After, Brennen am After, Schmerzen im Hoden, Fremdgefuehl im After, Unangenehmer Mundgeruch, Verkrampfung am Po, keine Morgenlatte mehr und generell keine Lust mehr auf Sex.

Das alles belastete mich so sehr, dass ich nach jahrelanger Abstinenz wieder mit
Drogen anfing. Wenn die oben genannten Symptome kommen bin ich zu nix mehr zu gebrauchen. Es fuehlt sich wirklich so an als ob jemand einem voll in die Eier getreten haette und dazu noch anal missbraucht. Der Horror. Ich war bei Urologen und Proktologen, nix!!

Momentan bin ich wieder clean und im Krankenhaus (Entgiftung) und habe jetzt von Acc 600 und Prosatitis gelesen. Heute Morgen auf nuechternem Magen habe ich 2 Stk. genommen. Wenn sich etwas bessert werde ich berichten. Ich werde den Kampf gegen Cpps wieder beginnen und alles ausprobieren und ueber Erfolge oder auch nicht berichten.

Ich denke bei mir koennte es eine Mischung sein aus durchlaessigem Darm, Beckenbodenverspannungen, Uebersaeurrung bzw. Ernaehrungsunvertraglichkeit
, falscher Ernaehrung und zu wenig sportlicher Betaetigung.

Es hat bei mir mit einer Virusansteckung angefangen jedoch denke ich, dass
es nur das Fass Zum Ueberlaufen gebracht hat, also schon vorher
der Weg gemacht war durch falsche Ernaehrung etc., ich denke auch in meinem Fall teilweise psychisch bedingt ist. Also Anspannung, Depression, traumatische Erlebnisse die auch zu Blockaden fuehren. Wenn alles im Fluss ist koerperlich und psychisch dann haette mein Koerper ev. den Keim ausgespuelt.

In meinem Fall weiss ich nicht ob da Acc 600 Hustenloeser helfen. Ein Versuch ist es wert. Da es auch bestimmte Kanaele freimachen soll. Mal schauen ..bis dann erstmal!!
Viel Glueck an meine anderen Leidensgenossen hier :)!!


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BeitragVerfasst: 24.07.17, 11:36 
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Drogen, Alkohohol, schmerzlindernde Medikamente jeglicher Art (Ausnahme in sehr geringer Dosierung: Antidepressiva) sind nur Symptombekämpfung, jedoch keine Dauerlösung.
CPPS kann viele Ursachen haben, wie psychische Vorerkrankungen, übertriebener Schutzinstinkt (anspannen der Beckenregion), vorangegangene Entzündungen, usw.
Diese Auslöser gilt es zu beseitigen!


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BeitragVerfasst: 07.11.17, 08:12 
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Ich habe eine interessante Beobachtung gemacht. Seit ca. 2 Wochen versuche ich mit meiner Frau ein Kind zu zeugen. In dieser zeit hatt ich so gut wie jeden Tag Geschlechtsverkehr. Das unangenehme Druckgefühl in der Harnröhre und das brennen beim Wasserlassen hat mit der Zeit wirklich fühlbar abgenommen. Gestern habe ich mich dazu entschieden mal wieder eine Ejakulat Probe abzugeben um mich auf Keime testen zu lassen. Um möglichst viel abzugeben habe ich nach dem Samenerguss die Harnröhre von ausßen "ausgestrichen". Hier hat durch den Druck und das streichen mit den Fingern eine enorme Reizung der harnröhre stattgefunden, die bis jetzt (12 Stunden später) immernoch anhält.

Da ich diese Technik ca. das letzte halbe Jahr immer angewendet habe um so wenig Keimverseuchtes Ejakulat in der Harnröhre wie möglich zurück zu lassen, habe ich die enorme Reizung der harnröhre für meine normalen Beschwerden gehalten. Anscheinend erholt sich die Harnröhre jedoch wenn länger kein Druck ausgeübt wird.


Ich habe wirklich keinerlei andere Beschwerden ausser dieses ekelhafte brennen.
Ich Frage mich nun, ob ich meinen Fokus vielleicht eher auf die harnröhre legen sollte ?! Mich verwirrt zusätzlich noch, das meine Leuko Werte in Ordnung sind.

Wie kann mein Ejakulat dann entzündlich sein und brennen ?

Kann die Harnröhre ebentuell Beschädigt sein durch die zahlreichen AB Therapien ?

Würde mich freuen, wenn sich jemand meldet, der ähnliche Beschwerden hat oder vielleicht Rat geben kann. Die Urologen lassen einen ja bekanntlich damit ganz schön im Regen stehen.


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BeitragVerfasst: 07.11.17, 09:23 
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Das einzige was mir zu deinem Beitrag einfällt ist, vielleicht solltest du die Harnröhre einfach nicht ausstreichen, natürlich wird die Harnröhre gereizt wenn du nach einem Samenerguss drückst oder ähnliches.

Wenn du nach dem Samenerguss urinieren gehst, ist die Harnröhre auch wieder ‚sauber‘

Zu deinen Fragen
1) klar kann sich auch um ne Harnröhrenreizung halten. Mittlerweile heißt doch alles prostatitis, wenn man da unten Probleme hat...hatte auch ne sehr lange Zeit missempfindungen in der Harnröhre und habe es für prostatitis gehalten

2) durch AB eher nicht, meines Wissens

Du solltest deinem Fokus am besten überhaupt nicht auf deinen urogenitalbereich lenken sondern einfach dein Leben genießen, das ist meine Meinung.


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BeitragVerfasst: 07.11.17, 09:58 
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Beiträge: 60
Vielen Dank für deine Rückmeldung !

Im Grunde genommen hast du ja Recht aber eine derartige Reizung ist nicht normal. Du weisst ja bestimmt auch ( warscheinlich auch als geschädigter) wie schwer das sein kann, mit etwas, was nicht weg geht, was anscheinend keinen Auslöser hat und wobei dir kein Arzt helfen kann, zu leben bzw. zu akzeptieren. Hinzu kommen die lustigen Wechselspiele der Keime in allen Formen und Zahlen.

Als das ganze vor 1,5 Jahren angefangen hat, bin ich mir einem leichten stechen während des Wasserlassens zum Arzt. Nach mehreren AB Therapien bin ich nun beim unangenehmen brennen angekommen. Deswegen meine Überlegung, das die Harnröhre vom AB geschädigt wurde.

Ich spüre ja trotzdem (auch ohne Druck auf die Harnröhre) entzündliche Symptome, was mir ohne erhöhten Leuko Wert völlig schleierhaft ist.

Einfach nur nicht ausstreichen lässt meine Symptome ja nicht verschwinden, das macht das ganze ja eben so frustrierend.

Sonst noch andere Überledungen ?

Ich Frage mich auch, ob die Prostata entzündliches Sekret abgibt, wenn die Muskeln drum herum gereizt sind ?!


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BeitragVerfasst: 07.11.17, 10:53 
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Hi,

doch selbstverständlich kann eine Reizung über so einen langen Zeitraum bestehen. Auch hier sind die Ursachen ganz unterschiedlich und vielfältig. Ich z. B. habe aktuell eine Reizung in den ersten mm der Harnröhre, die aber nach einigen Untersuchungen wohl normal ist, mein Urin und Sperma sind keimfrei (ich habe übrigens in meiner Urethritis/Prostatitis/CPPS Zeit, die knapp 2,5 Jahre anhielten bzw. immermal aufflattern).
Was mir geholfen hat bzw. hilft:
- für mich das wichtigste: Internet meiden! Vorallem "[Link / Begriff / Name geändert. Nach den Regeln des DMF nicht erwünscht]" - sorry aber das ist die schlechteste Beratungsstelle im Urologie Bereich. Verunsichert einen meistens mehr als es helfen mag, vorallem bei Prostatitis.
- Stressvermeidung
- Zwangsgedanken stoppen
- sein Leben wieder genießen und nicht ständig an die Symptome denken bzw. sein Leben danach richten
- Entspannung
- Marihuana rauchen wirkt sich am Anfang bei mir immer sehr positiv aus, kann aber auch in die andere Richtung gehen
- TCM

Naja ob jetzt Bakterien immer für solche Beschwerden verantwortlich sind, wird ja kontrovers diskutiert. MEINER Meinung nach, sollte der Körper mit Bakterien immer selber fertig werden. Ich habe kommischerweiße ein recht starkes Immunsystem, in den 2,5 Jahren konnte nicht einmal ein Keim nachgewiesen werden :-)

Vielleicht haben die ABX Kuren bei dir auch einiges durcheinander gewürftelt...

deine These mit dem entzündlichen Prostatasekret glaube ich nicht...

was ganz wichtig ist, viele fühlen sich angegriffen oder nicht Ernst genommen, wenn man sagt, "Ihre Beschwerden könnten auch psyochosomatisch sein" - das bedeutet nicht, dass man einen Sprung in der Schüssel hat, sondern nur, dass man einen Konflikt oder sonstiges verdrängt hat...

Woher kommst du denn? Evtl probierst du es auch mal mit TCM aus und begleitend eine Psychotherapie!


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