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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Cotrim Forte 960 mg - Erfahrungen ?
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 Betreff des Beitrags: Cotrim Forte 960 mg - Erfahrungen ?
BeitragVerfasst: 12.04.17, 11:31 
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Registriert: 12.12.16, 17:04
Beiträge: 55
Hi !

Ich habe mit meiner bakteriellen Prostatitis nun eine ca. 5 Monatige Antibiotika Pause hinter mir und bin zu einem neuen Urologen gegangen um mich mal wieder testen zu lassen.
Herausgekommen ist laut Befund "Signifikanter Infekt mit gramnegativen Keimen. E.coli"

Der Arzt hat mir nun Sulfamethoxazol 800 mg und. Trimethoprim 160 mg. . für 10 tage verschrieben (Morgens uns Abends 1 Tablette). Handelsname wegen unerwünschter Werbung entfernt, Dr. Fischer


Die Angst vor weiterer Antibiotika einnahme ist bei mir leider immer noch sehr stark vorhanden aber ich habe weiterhin das Gefühl, das ich etwas unternehmen muss, da mein Immunsystem es schon geschafft hat einen zweiten Keim von selbst zu eliminieren.

Gibt es hier irgendwelche Erfahrungen zu diesem Antibiotika ? Ich bin über jeden Info dankbar...
Mein letztes Antibiotikum war mit Clavulansäure und ich fragen mich nun auch, ob man zwingend damit weiter machen muss ?? da clavulansäure ja bekanntlich die Hülle der Keime aufknackt (bzw. deckt sich das Antibiogramm des einen Urologen mit dem des anderen oder werden da auch unterschiede gemacht ?)


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BeitragVerfasst: 12.04.17, 15:35 
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Beiträge: 123
Hallo Dano4,

ich kenne das Medikament: Einzigste Wirkung bei mir damals: Tinnitus!

Was mich total erschreckt an Dir ist aber Deine ständige Phobie vor Bakterien. Da dies anscheinend für Dich die einzigste zulässige Erklärung Deiner Beschwerden ist, dann frage doch nicht ständig nach, ob es richtig ist das Antibiotikum, welches Dir Dein Urologe verordnet hat, zu nehmen.
Die Antwort gibst Du ja selbst.
Und dann bitte: 4 Wochen Mindesteinnahmedauer und nicht nur 10 Tage.


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BeitragVerfasst: 12.04.17, 17:05 
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Beiträge: 4
Hi,

Wenigstens kennst du den Erreger. E.coli ist halt mittlerweile ziemlich resistent gegen die gängigen peroral Zuhause anwendbaren abx, wenn du dazu infos willst, kannst du dich im übrigen zu Tode googlen.

Aber das bringt dir alles nix, du musst wissen, ob das ab passt, also ob der bei dir vorzufindende Stamm eine resistenz gegen das ab entwickelt hat, was du zu nehmen Gedenkst und ob er empfindlich genug ist um mit dem antibiotikum was du nehmen willst bekämpft werden kann.

Und wenn das Labor den Keim kultivieren konnte, werden die dem Arzt auch ne ab Empfehlung unter Abwägung der resistenz Situation geschickt haben.

Lass dir die Unterlagen zeigen, frag nach! Du zahlst dafür! Ist dein gutes Recht. Wenn dann der Vorschlag tmp smx lautet, ich würde es nehmen. Ich habe wegen meiner prostatitis die letzten Wochen ne menge Tränen gelassen und ich bin sonst nicht nah am Wasser gebaut.

Oft ist es nicht möglich aus urin oder ejakulat eine vernünftige kultur zu züchten, auch wenn ein keim vorliegt. Die prostata ist wie ein schwamm, wenn du Pech hast, findest du den Keim Nichtmal vernünftig, aber du weißt ja zumindest, welchen du zu bekämpfen hast.

Ich persönlich wäre glücklich, wenn ich ein eindeutiges Ergebnis hätte - ich bin jetzt glaube ich (muss auf meinen zettel schauen) gerade Ende 2. Woche doxycyclin und heute ist der erste tag an dem ich sagen kann ich glaube es wirkt. Das durchhalten ist halt das schlimme, das ist halt eine langwierige Sache. Und du musst das ab lang genug nehmen und du brauchst etwas, was du durchhalten kannst.

Es bringt nix, wenn zb cefixim die Beschwerden schnell angeht (schneller als ein anderes antibiotikum zb), du aber nicht länger als 5 Tage durchhälSt, weil du nur noch wegen durchfalls auf dem pott sitzt und hinterher ne darmentzündung hast.

Für mich das psychisch belastende, was ich bis jetzt jemals erlebt habe.

Es zählt - "hit hard and early and long enough"

Ich hab auch tmp/smx genommen und hatte zb keinerlei Probleme. Amoxi/clavulansäure ist auch sehr verträglich, die Nebenwirkungen sind (immer nur meine persönliche meinung) m.e. Im Vergleich zu den chinolonen und dem, was ich mit dem cefixim erlebt habe sehr überschaubar.

Aber schlussendlich musst du das für dich selbst entscheiden.

Wenn mir (so wie es aussieht) zb das doxy hilft, dann nehme ich das auch noch zwei Monate als länger mit dem dauernden brennen, jucken, den Ameisen, den gefühl, man hätte n Messer im Becken, was die ganze zeit einer dreht und der stetigen angst, wieder Pinkeln zu müssen, weil man weiss, dass man danach wieder 2h nicht vernünftig sitzen kann, rumzulaufen.

Aber wie gesagt, das sind meine persönlichen Gedanken.

M.


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BeitragVerfasst: 12.04.17, 17:45 
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Interessierter

Registriert: 30.08.15, 10:37
Beiträge: 10
Wenn der Keim auf Cotrim sensibel ist, ist das eine vernünftige Wahl. Cotrim ist etwas berüchtigt wegen allergischer Reaktionen. Ich habe es ohne Nebenwirkungen vertragen.

10 Tagen reichen gut. Bei ständigen Neuinfektionen mit wechselnden Keimen sehe ich keinen Grund, das Mittel 30 Tage einzunehmen.


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BeitragVerfasst: 13.04.17, 08:49 
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Registriert: 12.12.16, 17:04
Beiträge: 55
thomas. hat geschrieben:
Hallo Dano4,

ich kenne das Medikament: Einzigste Wirkung bei mir damals: Tinnitus!

Was mich total erschreckt an Dir ist aber Deine ständige Phobie vor Bakterien. Da dies anscheinend für Dich die einzigste zulässige Erklärung Deiner Beschwerden ist, dann frage doch nicht ständig nach, ob es richtig ist das Antibiotikum, welches Dir Dein Urologe verordnet hat, zu nehmen.
Die Antwort gibst Du ja selbst.
Und dann bitte: 4 Wochen Mindesteinnahmedauer und nicht nur 10 Tage.


Ja, leider bin ich da wirklich sehr panisch. Ich bin 29 Jahre alt, nie ernsthaft krank gewesen und auf einmal heisst es man ist chronisch krank mit einem Infekt und die Ärzte, die einem eigentlich helfen sollten, vermitteln einem das Gefühl, man würde nur nerviger Ballast sein und seine kostbare zeit stehlen. Dieser Umstand ist für mich sehr erschreckend und lässt bzw. hat mich wirklich verzeifeln lassen... Hinzu kommt natürlich noch die Ungewissheit, was diese Bakterien noch so alles anstellen können im Körper... Geraten sie irgendwann in die Blutbahn, greifen sie irgendwann umliegende Organe an ... Das sind leider alles Sachen, die, wenn mann nie wirklich krank war, einfach nicht weis und die eine Art von Hilflosigkeit verursachen...

Die Ursache für meine Beschwerden sind sie definitiv. Meine letzte Probe hat ergeben, das ich statt 2 Keimen jetzt nur noch einen vorhanden habe und ich habe seit ca. 2 Wochen eine geschätze 30 Prozentige spürbare linderung der Beschwerden. Wie gesagt, die Angst ist, das Antibiotikum zu nehmen und in 2 Wochen wieder mit mehr bzw. anderen Bakterien rumzulaufen... Für die Behandlungsdauer von 4 Wochen habe ich bisher bei jedem Urologen nachgefragt bzw. den Wunsch geäußert und alle haben abgeraten/abgelehnt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie man die Nebenwirkungen 4 Wochen aushalten soll (Durchfall, Magen, etc.)


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BeitragVerfasst: 13.04.17, 09:33 
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Registriert: 23.02.10, 10:15
Beiträge: 123
Ich habe 7 Monate am Stück Antibiotikum genommen. 1998 war das. Mit Ofloxacin, ein AB aus der Gruppe der Fluorchinolone, wurde ich damals behandelt.
Nebenwirkungen: Sebhorrisches Exzem, welches ich heute noch habe und leicht depressiv während der Behandlung.

Meine akuten Prostataentzündungen wurden mit Doxyciclin behandelt.


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