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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Sportarten ohne negativen Einfluss
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 Betreff des Beitrags: Sportarten ohne negativen Einfluss
BeitragVerfasst: 11.04.17, 19:15 
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Beiträge: 4
Hallo zusammen!

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor zur Therapie der CPPS-Symptome scheint nach meinem derzeitigen Eindruck die Akzeptanz der gesundheitlichen Situation verbunden mit der Entwicklung von Strategien zum Umgang mit dieser Situation zu sein. Ich befinde mich aktuell an einem Punkt, an dem ich versuche, meinen Alltag unter Berücksichtigung solcher Strategien neu zu gestalten. Unterstützend zu den direkten Einflussfaktoren wie „Sitzen“ ist für mich der Sport ein wichtiger Aspekt. Ich finde, dass sich Sport neben den gesundheitlichen Vorteilen auch auf das Wohlbefinden enorm positiv auswirken kann und gewissenmaßen als natürliches Antidepressivum fungiert. Leider habe ich bisher jedoch keine Sportart gefunden, die meine CPPS-Symptome nicht negativ beeinflusst. Deshalb würde ich mich gerne mit euch über eure Erfahrungen bzgl. Sport und CPPS austauschen. Natürlich sind all diese Erfahrungen – genau wie das individuelle Krankheitsbild – subjektiv und nicht allgemeingültig. Trotzdem erhoffe ich mir ein paar Anregungen und bin davon überzeugt, dass die Summe an Erfahrungen für den Einzelnen sehr wertvoll sein kann. Lasst uns Big Data im Kampf gegen diese so zermürbende Krankheit nutzen! :-)

Ich mache hier mal den Anfang und würde mich sehr freuen, wenn ihr von euren Erfahrungen berichtet:
Grundsätzlich habe ich beim Sport eigentlich gar keine Probleme im Beckenbodenbereich – auf diesen wirken sich die verschiedenen Sportarten meist sogar positiv aus. Meine Problemzonen sind hier der Penis- und Hodenbereich. Hier eine konkretere Beschreibung:

Joggen:
+ gut für den Beckenbodenbereich
- aber starke Provokation von Schmerzen im Hodenbereich (wie Druck auf dem Hoden, nur rechts) und/oder Penisbereich (häufig empfindliche Eichel) während und nach dem Joggen

Nordic Walking:
+ geringere Schmerzen im Genitalbereich als beim Joggen
- aber Reibung der Unterwäsche reizt zum Teil den Penisbereich und die Bewegung fühlt sich etwas „verkrampfter“/ungünstiger für den Beckenboden an

Inlinern:
… Schmerzniveau zwischen Joggen und Nordic Walking

Brustschwimmen:
+ geringere Schmerzen als beim Joggen oder Inlinern
- spätestens nach dem Schwimmen treten aber auch Beschwerden im Penisbereich (wie Muskelkater im Penis) oder Hodenbereich (meist als Druck auf dem Hoden, nur rechts) auf

Volleyball:
- insb. das Springen und das viele „Baumeln“ wirkt sich ungünstig auf den Hodenbereich aus, außerdem Schmerzen bei berührungsempfindlicher Eichel (habe ich in letzter Zeit öfter fast täglich; aber nie konstant, tritt immer mal wieder auf und verschwindet nach ein paar Minuten oder Stunden wieder)


Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Könnt ihr mir bestimmte Sportarten empfehlen?
Oder seid ihr sportlich (gezwungenermaßen) eher inaktiv?
Habt ihr sonst irgendwelche Tipps bzgl. Sport und CPPS?

Ich freue mich auf euer Feedback und wünsche mir, dass wir eines Tages wieder zufrieden sind! :)


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BeitragVerfasst: 11.04.17, 21:28 
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Beiträge: 107
hopewalker hat geschrieben:
Ich finde, dass sich Sport neben den gesundheitlichen Vorteilen auch auf das Wohlbefinden enorm positiv auswirken kann und gewissenmaßen als natürliches Antidepressivum fungiert.


Vielen Dank, hopewalker, für den Beitrag!

Sport setzt Endorphine frei und kann sich daher nur positiv auf das Wohlbefinden auswirken.

Hier kann ich noch 3 Beiträge zum Thema empfehlen (zwar auf Englisch aber Google Translate hilft bei Bedarf auch):
http://www.pelvicpainrehab.com/pelvic-p ... t-my-pain/
http://www.pelvicpainrehab.com/pelvic-p ... ness-tips/
http://www.pelvicpainrehab.com/pelvic-p ... r-muscles/


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BeitragVerfasst: 12.04.17, 15:26 
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Registriert: 23.02.10, 10:15
Beiträge: 110
Für mich ist das Joggen das beste sportliche "Beckenbodentherapeutikum".
Selbst Radfahren verschlimmert meine Symptome nicht.


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BeitragVerfasst: 12.04.17, 16:53 
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Registriert: 22.12.07, 12:53
Beiträge: 348
Sehe ich auch so: Primär joggen, gehen, laufen, aber auch ich fahre Rad und merke dabei (oder danach) keine besonderen Schmerzen. Ich mache aber auch noch Muskeltraining daheim: Rudergerät, Hanteln, Liegestütze etc. Schwimmen würde ich gerne mal wieder häufiger, aber ich vertrage kein Chlor und Naturgewässer sind rar..
Aber es ist wie gehabt: Schmerzen habe ich nur, wenn was durch die Harnröhre geht und die halten noch immer manchmal eine Stunde an (wenn ich mich danach hinlege, im stehen tut's kaum weh)..


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BeitragVerfasst: 12.04.17, 23:10 
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Registriert: 01.03.17, 16:53
Beiträge: 4
Danke euch, für das schnelle Feedback!

Grundsätzlich sind wir uns ja einig, dass Sport einen positiven Einfluss haben kann. Da sich meine sport-spezifischen Symptome allesamt auf den Penis- und Hodenbereich beschränken und ihr damit offensichtlich keine (sport-induzierten) Probleme habt, habe ich die Hoffnung, dass dies bei mir nur eine temporäre Empfindlichkeit ist, die sich mit der Zeit wieder legt. Ich werde jetzt mal ein paar Wochen vollständig auf sportliche Aktivitäten verzichten, den Einfluss auf den vorderen Genitaltrakt beobachten und hoffen, dass dieser Bereich durch die Schonung wieder zur Ruhe kommt. Im Verdacht habe ich irgendwie die Nerven, die durch die sportliche Betätigung vielleicht gereizt werden?!

Viele Grüße :ostern:


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