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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Ich weiß nicht was ich habe - Prostatitis?
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BeitragVerfasst: 05.04.17, 10:04 
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Beiträge: 1
Hallo,

ich habe nun schon aktiv einige Beiträge mitverfolgt jedoch habe ich nichts gefunden was auf meine "Erkrankung" zutreffen könnte. Ich erzähle einfach mal kurz meine Beschwerden:
Seit ca. 2-3 Jahren habe ich ungefähr 2-3x im Jahr (bisher immer Nachts) einen starken Schmerz im Damm/Penis/Prostatabereich. Der Schmerz hält ca. 15-20 Minuten lang an (letzte Nacht merkwürdigerweise ungefähr 45 Minuten) und reißt mich natürlich aus dem Schlaf... Am Anfang war es besonders schlimm, ich lag beispielsweise ungefähr 10 Minuten lang auf dem Teppichboden und habe dabei geweint und gehofft, dass es bald aufhört. Mittlerweile nehme ich bei jedem Anfall nach ca. 10 Minuten, falls der Schmerz nicht weggeht, eine Schmerztablette. Ich habe auch ein leichtes Nachtröpfeln aber ansonsten bin ich voll funktionsfähig :D

Mein Urologe meinte, nachdem er im Urin nichts gefunden hat, dass es wohl nur "Befindlichkeitsstörungen" wären, aber ich hielt diesen auch eher für jemanden, dem es nur darum ging seine Kunden so schnell wie möglich abzufertigen. Bisher bin ich noch nicht zu einem zweiten Urologen gegangen und wollte erstmal nachfragen, ob hier jemand eventuell schon mal etwas ähnliches hatte? Ich finde es halt äusserst merkwürdig, dass diese stechenden Schmerzen so unglaublich selten auftreten ... Die meisten Leute hier im Forum, die etwas ähnliches hatten, hatten die Schmerzen ja viel regelmäßiger als ich!

Hat hier jemand eine Idee, oder sollte ich schleunigst einen zweiten Urologen aufsuchen?


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BeitragVerfasst: 11.04.17, 22:32 
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Beiträge: 107
Ist wohl alles keine Prostatitis.

Symptome wären eher schon mit denen von Proctalgia fugax zu vergleichen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Proctalgia_fugax

Keine Panik, ist wohl alles nicht ernst!
Der Name sagt übrigens nicht viel, nur so viel, dass es sich um 'krampfartige Schmerzzustände' handelt. Wie bei 'Prostatitis' wollen viele Ärtze/Patienten eine Diagnostik schwarz auf weiss haben. Dies ist aber allgemein bei Beckenbodenschmerzen eher schwierig, weil praktisch bei jedem Patienten die Beschwerden anders sind.
Schmerztabletten helfen, ist schon gut, gelegentlich können sicherlich Benzodiazepine helfen.

Benzodiazepine wirken muskelentspannend und sedierend zugleich, sollten aber wirklich nur max. ein paar Tage am Stück eingenommen werden. Sonst besteht Suchtgefahr. Gerade aus diesem Grunde werden sie schon seit Jahren in Deutschland immer seltener verordnet. Hier im Grossherzogtum leider noch viel zu oft!

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Beitrag helfen!


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