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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Untersuchung in Klinik (Erfahrungen)
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 Betreff des Beitrags: Untersuchung in Klinik (Erfahrungen)
BeitragVerfasst: 15.03.17, 08:21 
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Hi !

Gibt es hier Leidengenossen, die mit Ihren Urologen abgeschlossen haben und sich in eine Urologische Klinik begeben haben zum kompletten Rundumcheck ?
Ich lese hier stĂ€ndig von MRT, Röntgen der Prostata, prĂŒfung auf evtl. Fistel etc. Bei mir wurden diese Behandlungen leider nie durchgefĂŒhrt. FĂŒr mich fĂŒhlt es sich so an als wenn man noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat, um letztendlich alles auszuschliessen.

WĂŒrde mich ĂŒber Antworten freuen, was ihr so unternommen habt bezĂŒglich einer Fach Klinik.


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BeitragVerfasst: 17.03.17, 13:41 
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BeitrÀge: 108
Dano4 hat geschrieben:
Ich lese hier stĂ€ndig von MRT, Röntgen der Prostata, prĂŒfung auf evtl. Fistel etc.


MRT war bei mir unaufÀllig, Ultraschall der Prostata auch unaufÀllig, Sigmoidoskopie auch unaufÀllig, usw. Geld- und Zeitverlust das ganze!

Dano4 hat geschrieben:
Bei mir wurden diese Behandlungen leider nie durchgefĂŒhrt.


Sind keine Behandlungen, sondern Untersuchungen!

Ist da draussen kein einziger Urologe, der ĂŒberhaupt feststellen kann, ob es sich bei dir um bakterienbedingte Prostatitis handelt???
Oder kein Physio/Osteo, der sagen könnte, ob es eher 'nur' Beckenbodenbeschwerden sind???


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BeitragVerfasst: 20.03.17, 13:17 
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Luxemburger1977 hat geschrieben:
Ist da draussen kein einziger Urologe, der ĂŒberhaupt feststellen kann, ob es sich bei dir um bakterienbedingte Prostatitis handelt???
Oder kein Physio/Osteo, der sagen könnte, ob es eher 'nur' Beckenbodenbeschwerden sind???


Ich habe jetzt zweimal den Urologen gewechselt und beide haben mich wieder nach Hause geschickt, Sie halten nichts von der these, dass Bakterien so etwas auslösen, schliesslich wird mit einer Ejakulation alles mögliche mit raus geschleudert, das muss nicht unbedingt aus der Prostata kommen. Auf den Hinweis, es doch vielleicht noch ein leztes Mal mit AB zu versuchen haben beide abgelehnt... (zu Resistente Keime?!?! Keine Ahnung) HÀtte ich vielleicht Schwindeln sollen und so tun sollen, als wenn ich nach dem Urologen wechsel gar nichts von meinem vorherigen Weg erzÀhle sonder nur sage, das ich Beschwerden habe ?? manchmal kam es mir so vor, als wÀre dies besser gewesen...

Ein Physio hat mein Becken untersucht, alles im grĂŒnen Bereich...

So ein bischen verstehe ich die Welt wirklich nicht mehr...Bin ich vieleicht ein zu "leichter Fall" das ich es die zeit und den Aufwand der Urologen nicht Wert bin ??

Naja, jetzt hÀnge ich in der Luft und bin hin und her gerissen zwischen aufgeben und neuen Versuch starten...So schwer es mir fÀllt und so viel KÀmpfer in mir steckt tendiere ich zum aufgeben :(


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BeitragVerfasst: 24.03.17, 01:08 
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Registriert: 17.12.15, 21:35
BeitrÀge: 108
Nicht aufgeben! FĂŒr deine Beschwerden gibt es auf jeden Fall eine ErklĂ€rung: entweder Keime oder Muskelverspannungen.

Bis jetzt ist eben nicht klar, ob das erste oder das zweite. Allerdings ist (bakterienbedingte) chronische Prostatitis selten, dafĂŒr aber muskelbedingte Beckenbodenbeschwerden hĂ€ufiger.

Bei einem zweiten Physio versuchen? Urologen wissen bei dir anscheinend auch nicht weiter ...


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BeitragVerfasst: 31.03.17, 08:20 
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BezĂŒglich weiterer Behandlungen. Es gibt eine Uniklinik, die eine Prostatitis Sprechstunde anbietet. Vorlaufzeit als Kassenpatient ca. 2-3 Monate. Dort wird man nach rigoros nach wissenschaftlichen Standards untersucht. Ich hatte danach noch eine Diskussion per E-mail mit dem behandelnden Professor, weil bei mir ebenfalls e coli und e faecalis in geringer Anzahl gefunden wurden (10 hoch 3). Empfehlung des Experten: keine Behandlung mit Antibiotika, weil keine EntzĂŒndungsanzeichen im Ejakulat gefunden wurden. Danach hatte ich die Urologen gebeten, immer die Keimzahl als Zahl bestimmen zu lassen, wenn ich Beschwerden hatte. Bei 10 hoch 3 und niedriger habe ich dann nichts gemacht, sonst Antibiotikum fĂŒr 5 bis 7 Tage.

Falls du selbst lesen möchtest, hier gibt es auch eine interessante Studie zu dem Thema Keime im Ejakulat im Zusammenhang mit Prostatitis:
Semen analysis in chronic bacterial prostatitis: diagnostic and therapeutic implications
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3735310/
Von den gleichen Autoren (insbesondere Magri und Wagenlehner) gibt es noch unzÀhlige andere öffentlich zugÀngliche BeitrÀge.


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BeitragVerfasst: 31.03.17, 08:34 
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Registriert: 12.12.16, 17:04
BeitrÀge: 60
Hallo a1596 !

Vielen Dank fĂŒr deine Antwort ! Bezieht sich die Diagnose 10hoch3 nur auf die Keime oder auch auf die EntzĂŒdnugsanzeichen ? Meine letzter Befund war 10hoch6 und bei mir brennt die Harnröhe immer nach Ejakulation und beim Wasserlassen.
Welche Beschwerden hast du denn so ? Klingen die Beschwerden nach 5-7 Tagen Antibiotika bei dir ab und kommen dann nach einer Zeit wieder ? Geht die Keimanzahl sehr oft wieder bei dir in die Höhe ? Bei mir war es nur nach Breitbandantibiotikas so, ansonsten blieb die Keimzahl immer gleich.
Ich kÀmpfe im Moment sehr mit mir und der Hoffung, die Keime eventuell noch komplett los zu werden.

WĂŒrde mich freuen, wieder von dir zu hören !


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BeitragVerfasst: 31.03.17, 17:25 
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Interessierter

Registriert: 30.08.15, 10:37
BeitrÀge: 10
Die Anzahl 10 hoch drei bezieht sich auf die Keimzahl. 10 hoch sechs in deinem Fall ist klinisch relevant und therapiebedĂŒrftig.


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