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medizin-forum.de • Thema anzeigen - 3. Urologen - keiner geht auf Bakterien ein...
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BeitragVerfasst: 14.03.17, 13:04 
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DMF-Mitglied

Registriert: 12.12.16, 17:04
Beiträge: 41
Hi !

Ich habe, nach meinem ersten Urologen, der mich die ersten 6 Monate behandelt hat, nun meinen 3 Urolologenwechsel hinter mir uns kann es nicht so recht verstehen warum diese sich nicht ansatzweise mit meiner Bakterienthese beschäftigen. In meinem Befund werden regelmäßig 2 Keime nachgewiesen (enteroccus fecialis und escheria), die nach 6 maliger AB Therapie nicht verschwinden, sondern immer nur schwächer werden. Zusätzlich haben die Symptome (brennende Harnröhre, schmerzhafte ejakulation) direkt nach einer Blasenentzündung begonnen.
Die Urologen halten hiervon rein gar nichts und versuchen mir immer wieder zu verstehen zu geben, das die Keime von überall herkommen können, da z.b. auch die ableitenden harnwege damit befallen sein können und ein Befund nie Keimfrei sein wird (auch ohne Beschwerden). Ich habe dann nochmal unmissverständlich auf meine Beschwerden hingewiesen und da Thomas in einem vorran gegangen Post mal geschildert hat, das die symptome bakterielle Prostatitis und CPPS unterschiedlich sind, war ich mir meiner Sache nun um so sicherer.

Wie kann es sein, das die Ärzt, du denen ich gewechselt bin, die Keime völlig ausser acht lassen ?? Ich habe sogar die Befunde vom alten Arzt mit eingereicht...
Man wird das gefühl leider nicht los, als wenn die Keime von den Ärtzen verharmlost werden...
Was passiert denn, wenn sich die Keime auf umliegendes Gewebe absetzen und ander Organe geschädigt werden ??

Wäre super, wenn jemand sich dazu mal äußern könnte, der vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder vielleicht einen Rat zu nennen weiß.


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BeitragVerfasst: 14.03.17, 15:44 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 10888
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
zum Thema Prostatitis kann ich leider nichts beitragen, aber hier:
"und ein Befund nie Keimfrei sein wird (auch ohne Beschwerden)."- das ist natürlich m.E. falsch. Ein korrekt abgegebener Mittelstrahlurin oder sogar Erregergewinnung mittels Blasenpunktion muß durchaus keimfrei sein. Bei der üblichen normalen Hygiene wandern E.coli und andere Keime nicht so ohne weiteres in die Harnröhre, selbst die bei Ihnen vorliegenden Darmkeime tun dies nicht.
In der Allgemeinambulanz bei der Bundeswehr habe ich so gut wie nie erlebt( bei über 1000 Soldaten)
dass Patienten mit einer Urethritis/Cystitis/Prostatitis zu uns kamen. Bei gewissen sexuellen Praktiken besteht natürlich immer eine Kontaminationsgefahr. Auf Grund der näheren Anatomie müssten demzufolge recht viele Frauen auch E. coli und ähnliche in der Scheide haben, ist aber auch so nicht der Fall, kommt aber durchaus vor.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 15.03.17, 08:15 
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DMF-Mitglied

Registriert: 12.12.16, 17:04
Beiträge: 41
Dr.med.Holger Fischer hat geschrieben:
Guten Tag,
zum Thema Prostatitis kann ich leider nichts beitragen, aber hier:
"und ein Befund nie Keimfrei sein wird (auch ohne Beschwerden)."- das ist natürlich falsch. Ein korrekt abgegebener Mittelstrahlurin oder sogar Erregergewinnung mittels Blasenpunktion muß durchaus keimfrei sein. Bei der üblichen normalen Hygiene wandern E.coli und andere Keime nicht so ohne weiteres in die Harnröhre, selbst die bei Ihnen vorliegenden Darmkeime tun


Der Urin ist bei mir ja immer Keimfrei, nur die Probe des Ejakulates nicht. Kann es vielleicht daran liegen ?


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BeitragVerfasst: 29.03.17, 21:22 
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Registriert: 29.03.17, 21:02
Beiträge: 2
Gutn Tag

Kann durch langjährig Behandlung sagen das kein Ejakulat jemals keimfrei ist.


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BeitragVerfasst: 30.03.17, 08:24 
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Registriert: 29.03.17, 21:02
Beiträge: 2
Hallo! bin seit meinen 18 Lebensjahr schon in langjähriger Behandlung wegen chronischer beidseitiger Epidydimitis ohne bisherige Infektgenese.

Seit 2 1/2 Jahren wurde ich konservativ therapierte, etliche Antibiotikum Kuren hinter mir und kann mit Sicherheit behaupten
dass es nichts brachte. Linderung brachte nur eine Kollikeldachresektion, da ein (Wortsperre: Name) ein Verschlussproblem diagnostizierte.

Zumindest linderte dies die Häufigkeit, aber brachte keine Heilung.


Was ich zusätzlich einnehme ist: Hanföl und Manuka Honig.
Da ich auch unter IgA Mangel leide.

Eventuell würde bei dir Löwenzahnwurzelpulver Linderung verschaffen. Lese dich doch mal rein.


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