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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Olohoz, wer ist verdammt mal ... (Versteckte Werbung?)
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BeitragVerfasst: 23.01.17, 10:44 
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Olohoz hat geschrieben:
bei mir fing es ca. vor 7 Monaten an. Ein unangenehmes Drücken in der Harnblase, wodurch ich zig mal am Tag auf die Toilette gehen musste. Ich ging am nächsten Tag zum Urologen, der die üblichen Tests bei mir durchführte (Urinprobe, Prostatamassage, Harnröhrenabstrich, wieder Urinprobe, Ultraschal).


Olohoz, wer ist verdammt mal der Urologe, bei dem mann praktisch übernacht einen Termin bekommt und schon äusserst unüblichen 'Tests' durchführen lassen kann???

Ich meine, gleich Urinprobe, Prostatamassage, Harnröhrenabstrich, wieder Urinprobe, Ultraschal und alles. Eine derart genaue Untersuchung ist schon sehr unüblich. An der UK Giessen wird zwar immer noch nach der 4-Gläser-Probe (mit Prostatamassage) ganz genau untersucht aber dies ist schon, bundesweit, fast eine Ausnahme. An solchen Unikliniken betragen die Wartezeiten sowieso ein paar Wochen oder sogar Monate, da kommst du nich so einfach ohne Überweisung dahin, usw. Man sehe: viewtopic.php?f=9&t=129622

Olohoz hat geschrieben:
Am Schluß machte ich noch auf eigene Kosten einen Labortest auf Geschlechtskrankheiten um im Kopf mit dem Gedanken von Bakterien abzuschließen.


Einfach so 'einen Labortest auf Geschlechtskrankheiten' machen lassen? Wieso denn 'auf eigene Kosten'? Wenn du bei einem tollen Urologen übernacht einen Termin bekommst, kannst du noch mal alles mit ihm besprechen. Die Kosten können durchaus wenn nicht von der Krankenkasse, dann möglicherweise schon von einer Zusatzversicherung übernommen werden.

Wenn mann deinen Beitrag ein zweites Mal ganz genau durchliest, kann man dem schon gar keine Glaubwürdigkeit schenken.

Oder ist est vielleicht nur quasi 'versteckte Werbung' für das Buch von Wise/Anderson? Schon im Titel deines Beitrages versprichst du damit einen 'sehr guten Heilungserfolg' wobei nichts anderes so richtig geholfen hat. Schon sehr, sehr verdächtig das ganze!

Wise/Anderson führen im Grunde seit Jahren ein sehr lukratives Geschäft in den USA. Ich hätte nicht gedacht, dass sie gerade hier auf diesem Forum zusätzlich noch 'versteckte Werbung' brauchen unter der Form von 'fake' Beiträgen!


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BeitragVerfasst: 23.01.17, 13:53 
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Naja, um Olohoz in zumindest teilweise in Schutz zu nehmen, auch ich habe es schon mal geschafft, direkt bei Anruf am Morgen einen Termin bei einem Urologen zu bekommen. Das war aber in einem sehr ländlichen Raum und wahrscheinlich die totale Ausnahme, möglich war es aber trotzdem. Vielleicht war es ja auch ein Arzt, der offene Sprechstunden ohne feste Terminvergabe anbietet, die gibt es ja auch.

Zu den Tests kann ich nichts sagen, da weiß ich einfach nicht, was wann wie gemacht wird, da wird sich Luxemburger mit Sicherheit besser auskennen.


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BeitragVerfasst: 23.01.17, 14:14 
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Also Standard bei den meisten Urologen ist auf jeden Fall eine Urinanalyse, eventuell auch vom Hausartz als (Streifen-)Schnelltest durchgeführt.

Prostatamassage? Harnröhrenabstrich? Wieder Urinprobe? Zwar sehr profi aber keineswegs Standard bei den Urologen und in vielen Fällen auch überflüssig. Urinprobe reicht oft schon aus.

An der UK Giessen - wie gesagt, schon ziemlich eine Ausnahme in Deutschland - gehen Urologen wie folgt vor: (http://www.ukgm.de/ugm_2/deu/ugi_uro/3391.html)

Ausführliches Gespräch mit Anamnese und Verifizierung der Beschwerden mittels standardisierter Fragebögen
Eingehende körperliche Untersuchung mit Tastung der Prostata
Ultraschalluntersuchung der ableitenden Harnwege und Ultraschall der Prostata
Abgrenzung einer interstitiellen Zystitis mit Fragebogen, KCl-Test und Urodynamik
Spezialisierte Untersuchung einzelner Urinfraktionen auf Bakterien und Entzündungszeichen (4-Gläser-Probe). Hierbei gibt der Patient Urinproben nach einem speziellen Schema ab. Diese Proben werden dann in einem spezialisierten Labor auf Bakterien und Entzündungszellen untersucht. Grundsätzlich suchen wir in allen Fraktionen nach Bakterien, Mykoplasmen und Pilzen; im Exprimaturin mit hochsensitiven Testen (Prokaryontenanalyse) nach Genomanteilen von Bakterien, darüber hinaus mit verschiedenen molekularbiologischen Methoden nach Chlamydien, Gonokokken und Trichomonaden.
Ejakulatanalyse mit spezieller molekularer Erregerdiagnostik und Entzündungsparametern nach WHO-Kriterien.


Eine derart genaue Untersuchung (4-Gläser-Probe) gilt aber schon als sehr unüblich.


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BeitragVerfasst: 23.01.17, 14:57 
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Außergewöhnlich ist in der Tat, der schnelle Heilungsverlauf und eine Woche Intensivbehandlung in den USA kostet ca. 7.000$.
Warten wir einfach mal ab, ob sich Olohoz nochmal meldet.


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BeitragVerfasst: 23.01.17, 22:40 
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Hallo Leute, hallo Luxemburger,

Du irrst dich gewaltig, wenn Du wirklich glaubst ich würde Werbung für dieses Buch machen.

Also ich bin nicht so gut darin, meine Gedanken gut in Texte zu übertragen. Deshalb arbeite ich jetzt Deine Punkte mal ab.

- Nach meinen für mich noch nie so gespürten Harndrang und der schlaflosen Nacht, habe ich sofort am nächsten Morgen bei meinem Urologen angerufen und meine Schmerzen geschildert und durfte somit vorbei kommen. Das ist in Hamburg
eigentlich nichts unnormales. Urinprobe, Harnröhrenabstrich und Ultraschall wurde gemacht, wusste nicht dass das auch sehr selten ist.

- Ein Labor in Hamburg, welches jmd. auf Geschlechtskrankheiten untersucht gibt es auch. Da ich in den Foren sehr oft gelesen hatte, dass die Tests beim "normalen" Urologen nicht genau genug sind, wollte ich für mich einfach nochmal die Gewissheit haben,
keine Chlamydien etc. zu haben.

Beide Kontake kann ich Dir gerne per PN schicken. Aber beide, Urologe und Labor, waren jetzt nichts besonderes.

Die Inhalte, die ich jetzt Laienhaft ausführe haben mich definitiv zum Erfolg gebracht, ich kann es nur so sagen. Wenn Du Dir absolut sicher gehen willst, können wir auch gerne telefonieren, ich will hier nur helfen. Schließlich habe ich durch dieses Forum auch sehr profitiert, wie z.B. die Finger von "harten" Antibiotikas gelassen ( ich stand ganz kurz davor!!!).

Dann noch was zum Thema Triggerpunktmassage:

Die Heilpraktikerin, hat überwiegend versucht, die Schmerzen im Schambereich und Damm zu lösen. Hinzu kamen auch Empfehlungen zum Sitzverhalten, da ich damals große Schmerzen beim Sitzen hatte. Die Adduktoren waren ihr
auch sehr wichtig, für diesen Teil wurden 2 Dehnübungen gemacht. Ich glaube mein Problem war damals der Gedanke, diese Krankheit schnell mit einer Pille loszuwerden. Dementsprechend glaubte ich nicht an eine Muskuläre Geschichte, deshalb der Abbruch.


So ich hoffe hier etwas die Gemüter beruhigt zu haben. Ich koche definitiv auch nur mit Wasser, ich wollte nur meine Erfahrungen hier im Forum mitteilen, weil ja immer gemeckert wird, dass sich die Leute bei Erfolgen nicht melden.

Viele Grüsse O.


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BeitragVerfasst: 23.01.17, 22:47 
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War heute übrigens bei meinem Orthopäden. Es wurde ein Beckenschiefstand erkannt. Habe ein Rezept für Einlagen bekommen um diesen Schiefstand zu beheben.
Nachdem Luxemburger, das als eine Ursache gennant hat, bin ich gespannt, ob es was bringt.


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BeitragVerfasst: 23.01.17, 23:46 
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Heute morgen zu 'deinem' Orthopäden gerannt und gleich wieder mit einem Rezept für Einlagen nach Hause geschickt? Wird hier wirklich immer spannender :ironie:

Hört sich schon fast so an, als hättest du dir vorsorglich einen Urologen und gleich auch einen Orthopäden ausgesucht? Also für den Fall, wenn CPPS einfach nur so übernacht ausbricht. Habe mich soweit bei einem Beitrag auf diesem Forum noch nie so totgelacht wie heute :lol:


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BeitragVerfasst: 24.01.17, 07:31 
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Einer der Meckerer bin z.B. ich.

Es ist für uns alle wichtig zu wissen, was ein Betroffener alles zur Genesung unternommen hat, was für Fehlschläge er erlitten hat und wie der Heilungsverlauf statt findet.

Ich habe mich auch ca. 4-5 Jahre mit Beiträgen zurück gehalten, u.a. aus dem Grund, dass hier im Forum das Diskussionsniveau deutlich abgesunken ist und es kaum noch sinnvolle Beiträge gab/gibt.

Einige Forumsteilnehmer, wie z.B. PSA oder auch Olaf haben ihre Aktivität hier im Forum eingestellt, aufgrund des niedrigen Diskussionsniveaus. Der von Dir erwähnte Andreas hat hierzu auch einen ordentlichen Beitrag geleistet! Das einzig gute an seiner Seite ist, dass man hier allgemeine Tipps aus dem Heilpraktikerwissen (2.bzw. 3.klassige Heilpraktikertipps), umsonst bekommt.

Und dass Luxemburger und ich auf Deine Geschichte sehr skeptisch reagieren, hat mit der geschilderten Erfahrung zu tun.


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BeitragVerfasst: 24.01.17, 10:15 
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Ok Luxemburger,

durch Dein Niveaullimbo haben sich weitere Diskussionen für mich erledigt.

VG O.


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BeitragVerfasst: 24.01.17, 12:40 
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Was ist denn bitte ein Niveaulimbo?


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BeitragVerfasst: 24.01.17, 13:12 
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Noch eine Anmerkung/Frage:

Sehr wichtig/interessant ist zu wissen von wem Du die Triggerpunktmassage hast durchführen lassen?

Es ist in D ziemlich schwierig erfahrene Triggerpunkttherapeuten zu finden (vor allem für die interrektale Massage).

Deshalb sei doch bitte so nett und erläutere uns mal, wie viele Triggerpunktmassagen Du gebraucht hast und wie sie bei Dir ausgeführt wurden.


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BeitragVerfasst: 24.01.17, 22:03 
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Über die Pohl-Seite hatte ich für den Hamburger Raum die Heilpraktikerin gefunden. Ob Sie nun die Richtige war oder nicht, kann ich nicht beurteilen, ich war mit ihr zufrieden.
Ich habe 6 Termine gehabt. Eine interrektale Anwendung hat nicht stattgefunden.


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