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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Ich weis einfach nicht mehr weiter...
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BeitragVerfasst: 14.01.17, 13:22 
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Kurz zu meinem Weg:

Beim meinem ersten Urologen hatte ich mittlerweile das 5 Antibiotika durch (jedesmal wieder andere Bakterien im Sperma), nach dem Wechsel hat der zweite Arzt gesagt das er kein Antibiotika mehr verschreiben möchte und das mein Immunsystem die Keime eventuell so in den Griff bekommt. Ich habe nun von 2 Ärtzen 2 verschienden herangehensweise und es ist einfach kein Ende in Sicht.

Ich merke jedesmal beim Wasserlasse, das die Hahnröhre brennt, die ist für mich das Zeichen, das noch keine Besserung eingetreten ist (Ejakulation alle 1,5 - 2 tage). Auslöser für meine Prostatitis war eine verschleppte Blasenentzündung, die nicht richtig behandelt wurde und ich bin mir ziemlich sicher, das wenn ich die Keime los werde, die Schmerzsymptome auch zurück gehen ...In meinem Kopf topt ein ständiger Kampf...auf der einen Seite sage ich mir, das ich versuchen muss damit zu Leben, es gibt immerhin noch andere Menschen denen ein wesentlich schlimmeres Schicksal wiederfahren ist...andereseits denke ich das es doch irgendwas geben muss, um diese Keime los zu werden.

Ich weis einfach nicht mehr was ich machen soll, welchem Arzt ich glauben soll, wo ich am besten hingehen soll...

Ich bin über jede Hilfe dankbar


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BeitragVerfasst: 14.01.17, 23:40 
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Hallo Dano4,

Bei bakterieller Prostatitis gilt es herauszufinden, welche Bakterien vorhanden sind und dann mit Hilfe einer Urinanalyse und bei Bedarf eines Antibiogrammes welche Antibiotika wirksam sind. Diese Antibiotika sollen dann 3-4 Wochen eingenommen werden, wobei sich schon bald (nach 10 Tagen bis 2 Wochen) zeigen soll, ob die wirken.

Bei der so genannten Chronischen Prostatitis handelt es sich in aller Regel jedoch um eine Fehldiagnose, weil sich bei dem so bezeichneten Krankheitsbild keine Erreger in nennenswerter Anzahl finden. Die Fehldiagnose kommt dadurch zustande, dass dem Urologen nur die Diagnose "chronische Prostatitis" zur Verfügung steht.

Wenn die Beschwerden trotzdem nicht verschwinden, dann heisst es, nicht Bakterien, sondern Muskelverspannungen könnten das Problem sein. In dem Fall könnte Physiotherapie helfen, genauso wie die hier schon erwähnte Körpertherapie. Allerdings gehts du selber immer noch davon aus, dass Bakterien für die Beschwerden verantwortlich sind.

Antibiotika kannst du ohne Ende nehmen, die haben bis jetzt gar nicht geholfen und werden künftig bestimmt auch nicht helfen. Wenn du Physiotherapie keine Chance geben willst und weiterhin nur von Ärtzen/Urologen erwartest, dass sie dir helfen, kannst du am besten gleich versuchen damit zu leben, weil Ärtze/Urologen nicht weiter helfen können.

Viel Glück!

viewtopic.php?f=9&t=132071.


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BeitragVerfasst: 16.01.17, 07:24 
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Ich hatte '94 und '95 mehrfach eine akute Prostatitis, welche leider zu kurz mit Antibiotika behandelt wurde (jeweils 10Tage mit Doxycyclin)
Nach jeweils 2-3 Tagen waren die Symptome damals weitestgehend verschwunden.

D.h. wenn bei Dir die Antibiotika nicht wirken, dass dann die Ursache vermutlich woanders zu suchen ist.

Ich habe übrigens meine entzündlichen Symptome, welche Ende '96 zum Dauerbrenner geworden sind, '97 mittels Eigenbluttherapie weg bekommen. Somit könnte Dein 2. Arzt durchaus recht haben, dass das Immunsystem der beste Heiler ist :) Man muss es nur irgendwie aktivieren.

Momentan nehme ich z.B. keine Medikamente und konzentriere mich ausschließlich auf die Triggerpunktbeseitigung, sowie die Korrektur meiner Körperhaltung mittels Osteopathie.


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BeitragVerfasst: 16.01.17, 20:49 
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Hi Thomas !

Was mich irgendwie so stutzig macht ist die Tatstache, dass die Bakterien von zahlreich auf fast weg geschrumpft sind nach jedem Antibiotika und die Entzündung war auch fast abgeklungen. Dann hat der arzt immer gesagt das es fast geschafft ist und hat danach immer ein leichtes antibiotika verschrieben. Anschliessend bin ich wieder zum Uro und das spielchen ging wieder von vorne mit vielen Bakterien los. Im Nachhinein denkt man als Laie natürlich, wenn ich ein Antibiotika nur ein wenig länger genommen hätte, dann wäre es jetzt vorbei.....Aber ist halt nur mein Empfinden....

Wie hast du diese Eigenbluttherapie in Angriff genommen? Durch einen Arzt oder in eigenregie? Wer macht diese Triggerpunkttherapie? Auch der Ostephate ? Hast du aktuell Beschwerden ?


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BeitragVerfasst: 17.01.17, 07:53 
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Du musst Dir folgende Frage stellen: Sind beim Nachweis vieler Bakterien Deine Beschwerden schlimmer? Falls ja, ist es relativ sicher, das Deine Schmerzen im Zusammenhang mit einer bakteriellen Infektion stehen.

Wie erwähnt habe ich '97 meine entzündlichen Prozesse in der Prostata mittels Eigenbluttherapie in den Griff bekommen. Das war in Eigenregie bei einer Heilpraktikerin.
Somit war meine Schwellung der Prostata verschwunden und der Urinfluß war auch wieder ok.
Was weiterhin blieb waren massivste Schmerzen im kompletten Unterleib. Wie ich natürlich heute weiß kamen die von einer kompletten Verkrampfung des Beckenbodens sowie der umgebenden Muskulatur.
'98 habe ich dann, weil man nicht weiter wußte, ein 7monatige Antibiotika Therapie durchgezogen. Entdeckt wurde bei mir immer nur ein Bakterium: Staph. epidermidis und das in sehr geringer Anzahl. Mittlerweile weiß ich auch, dass dieser Keim symbiotisch auch unserer Haut und auch im/im Harnröhrenausgang lebt. => Völlig harmlos!!!
Gewirkt haben die AB's natürlich nicht.

Zur Triggerpunkttherapie: Osteopathen dürfen gesetzlich auch rektale Massagen vornehmen und haben gleichzeitig den Vorteil, dass sie den ganzen Körper betrachten und bei Bedarf ggf. auch behandeln.

Zu meinen Beschwerden:

Ich war gestern mal wieder in der Schweiz zur Triggerpunktmassage. Die Beschwerden beschränken sich mittlerweile nur noch auf die Verbinundungssehne am inneren Hüftlochmuskel links, welche an den Beckenboden und Piriformis anschließt.
Das ist in dem Bereich ein brennender und drückender Schmerz, welcher auch immer wieder mal in den Beckenboden ausstrahlt.
Im Vergleich zu meinen Beschwerden vor einem Jahr bin ich sicherlich bei einer Reduzierung von 80% :D
Das Allerwichtigste ist: Geduld zu haben (Was mir z.B. äußerst schwer fällt).
Die Beschwerdesymptomatik geht nicht von heute auf morgen weg und verläuft auch nicht linear, d.h. man muss immer wieder mit Rückschlägen rechnen.
Ich bin jetzt an einem Punkt, an welchem ich weiß, dass es definitiv weggeht, allerdings weiß ich nicht wie lange es noch dauern wird.


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BeitragVerfasst: 17.01.17, 13:34 
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Hallo thomas,

es ist tatsächlich so ... Nach jeder Antibiotika Phase waren die Beschwerden teilweise komplett weg, der Uro hat durch Massage geprüft und jedesmal festgestellt, das die Entzüdung der Prostata weniger/fast weg war.... Das ist auch hauptsächlich der Grund dafür, das ich so verzeifelt bin und glaube, das ich mit einer eliminierung der Bakterien auch die Entzündung los wäre...

Bei der Ursache bin ich mir auch absolut sicher... verschleppte Blasenentzündung--> Brennen bei ejakulation--> Durchfall+Fieber--->Uro Befund : Darmkeime im Sperma
Hatte ihm gegenüber noch erwähnt, das ich 2 Cortisonspritzen ca. 2 Monate bevor alles losging bekommen habe wegen Heuschnupfen und somit Immungeschwächt bin/war... Er meinte das macht die Bekämpfung nicht unmöglich aber schwieriger...Ich ärgere mich auch tierisch, das ich Sie mir vorher hab geben lassen aber man ahnt ja nicht das man sich sowas wie jetzt ``einfängt``l... Meiner Meinung nach müssten die Cortison Spritzen aber nach mittlerweile 8 Monaten von ihrer Wirkung her nicht mehr der Rede Wert sein...


Beim meinem letzten Antibiogramm waren 2 Keime vorhanden, die aber in einer so geringen Menge da waren, das der Uro meinte, das muss nicht behandelt werden. Er meinte, auch wenn die Bakterien weg sind, das was chronisch bleibt ist die Entzündung...Er wirkte sehr planlos und ich musste ihm vorschlagen, ein antibiogramm zu erstellen (naja, wie auch immer :D )

Gibt es für Heilpraktiker eigentlich auch möglichkeiten etwas gegen die Bakterien zu machen ? Ich denke, ich werde demnächst mal zu einem gehen...


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BeitragVerfasst: 17.01.17, 15:42 
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Ein Heilpraktiker aktiviert mittels der Eigenbluttherapie Dein Abwehrsystem, welches dann die Bakterien beseitigt. So zumindest die Theorie.

Und der ganze Mist, welcher schon kund getan wurde, wegen Biofilmen und abgelegen Drüsenkanälen, welche von AB's und dem Immunsystem nicht erreicht werden, kannst Du getrost in die Tonne werfen.
Wenn das so wäre, dann würden diese entlegenen Zonen ja auch nicht mit Nährstoffen versorgt und das Gewebe dort würde absterben. Meine Meinung.

Darmkeime bei Dir: E. Coli oder?

Wenn ich Dein Verlauf so höre, würde ich ein Antibiogramm machen lassen, die Empfindlichkeit des Erregers testen lassen und dann mit einem geeignetem Antibiotikum für 4-6 Wochen behandeln lassen. Am besten wirken in der Prostata Fluorchinolone.

Offensichtlich sprichst Du ja auf AB's an, nur der Langzeiterfolg will sich nicht einstellen, vermutlich, aufgrund einer zu kurzen Behandlungsdauer.


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BeitragVerfasst: 17.01.17, 23:10 
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thomas. hat geschrieben:
Wenn ich Dein Verlauf so höre, würde ich ein Antibiogramm machen lassen, die Empfindlichkeit des Erregers testen lassen und dann mit einem geeignetem Antibiotikum für 4-6 Wochen behandeln lassen. Am besten wirken in der Prostata Fluorchinolone.


Durchaus sinnvoll. Würde ich sicherlich auch empfehlen, Urologen gehen eben nicht immer konsequent gegen Keime vor. Zu mir: Fluorchinolone (aufpassen, nicht ganz frei von Nebenwirkungen!) bekam ich für eine Dauer von 4 Wochen. Keine Besserung eingetreten, deutete ganz klar darauf hin, es ist eben keine Prostatitis.

Mit der Behandlung soweit kann bei dir keine richtige Prostatitis ausgeschlossen werden. Eines soll man aber nicht vergessen: (bakterienbedingte) chronische Prostatis is eher selten, in 90-95% aller Fälle ist da chronische Prostatitis eine Fehldiagnose, und ein Beckenschmerzsyndrom wird NICHT mit Antibiotika behandelt.


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BeitragVerfasst: 18.01.17, 12:06 
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Das Thema mit den Nebenwirkung bei Fluorchinolonen ist in der Tat nicht von der Hand zu weisen:
Ich hatte bei der Einnahme, '98 starke Kniebeschwerden, sogar ein Athroskopietermin war schon angesetzt, mit dem Wechsel auf ein anderes Antibiotikum, waren die Beschwerden jedoch innerhalb von 6-8 Wochen verschwunden.

Falls die AB- Einnahme nicht hilft, würde ich mich an Deiner Stelle intensiv einmal die Triggerpunktmassage angehen.


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BeitragVerfasst: 18.01.17, 16:47 
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Luxemburger1977 hat geschrieben:
thomas. hat geschrieben:

Mit der Behandlung soweit kann bei dir keine richtige Prostatitis ausgeschlossen werden.


Verstehe ich den Satz richtig? Mit der Behandlung soweit kann nicht ausgeschlossen werden, das es sich um eine Prostatitis handelt ? Hab den Satzbau nicht so richtig verstanden :D

Vielen Dank für eure Tipps,ich meld mich mal wenn es was neues gibt...


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BeitragVerfasst: 18.01.17, 19:35 
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Damit wollte ich sagen, dass aufgrund der Beschwerden, die du beschreibst, und der etwas eigenartigen Behandlung (mehrere Antibiotika allerdings jeweils nur für max. 10 Tage), chronische (bakterienbedingte) Prostatis nicht ausgeschlossen bleibt. Diese Art von chronischer Prostatits ist aber eher selten anzutreffen.

Dafür gibt es die sogenannte 'asymptomatische' entzündliche Prostatitis, die eher nur zufällig entdeckt wird, weil sie gar keine Beschwerden verursacht. Im Grunde laufen möglicherweise viele Männer mit Keimen in der Prostata (dazu auch noch in relevanter Anzahl) herum und leben auch jahrelang beschwerdefrei damit.

Statistisch gesehen, mit 90-95% von Beckenschmerzsyndromfällen, könnten Urologen ihre Patienten schon mal häufiger zum Physiotherapeuten schicken, statt sie gleich mit einem Rezept für Antibiotika nach Hause zu schicken. So einer sinnlose Einsatz von Antibiotika bringt nichts und lässt die Antibiotikaresistenz nur noch wachsen.

Antibiotika also nur einmal, für eine Dauer von 4 Wochen, bei klarem Hinweis auf bakterienbedingte Prostatitis. Wenn jede Wirkung ausbleibt, dann Antibiotika weglassen!


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BeitragVerfasst: 19.01.17, 07:46 
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Hallo Luxemburger1977,

absolut richtig: 4-6Wochen AB's und wenn das nicht hilft, ab zur Physiotherapie.

Ich denke allerdings, dass man die Thematik bakt. Prostatitis nicht so digital betrachten kann: Aus meinem persönlichen Umfeld kenne ich 2Männer, welche jeweils eine bakterielle Prostatitis hatten. Standardbehandlung: Beide 10Tage Doxy. Bei einem war es weg, kam aber nach ein paar Monaten wieder und wurde dann nochmals mit Doxy behandelt und war dann endgültig weg. Der andere hatte nach 10 Tagen Behandlung immer noch Beschwerden und bekam das Antibiotikum, dann für weitere 10Tage und weg waren die Beschwerden dauerhaft.

Ich denke eine bakterielle Prostatitis ist durchaus eine häufiges Beschwerdebild in der urologischen Praxis, allerdings handelt es sich in diesen Fällen eher um eine mehr oder weniger stark ausgeprägte akute bakt. Prostatitis.

Weil eine akute Prostatitis sehr gut, mit ausreichend langer Antibiotikagabe, therapierbar ist, leiten vermutlich viele Urologen davon ab, dass alle Prostata-/ Unterleibsschmerzen mit AB's behandelbar sind.
Des Weiteren sind alternative Behandlungskonzepte in D weitestgehend unbekannt oder, wie im Falle der Triggerpunkttherapie, nicht offiziell anerkannt.


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BeitragVerfasst: 19.01.17, 14:32 
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Luxemburger1977 hat geschrieben:

Antibiotika also nur einmal, für eine Dauer von 4 Wochen, bei klarem Hinweis auf bakterienbedingte Prostatitis. Wenn jede Wirkung ausbleibt, dann Antibiotika weglassen!


Heisst "wenn jede Wirkung ausbleibt" auch das die Bakterien in ihrer Anzahlg bekämpft wurden aber noch ein wenig vorhanden sind oder wenn das Antibiotika gar nicht anspricht ?

Das war immer in der Vergangenheit mein Problem, die Bakterien wurden bekämpft, teilweise auch ganz...und nach 2 Wochen ging das Spiel wieder von vorne los mit veränderten Bakterien...

Ich vermute mal, das meine Cortison spritzen gegen den Heuhschnupfen mein Immusystem schon so in die Knie gezwunden haben, das die Bakterien immer wieder neu vorhanden waren...


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BeitragVerfasst: 19.01.17, 16:44 
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Leider kann ich die Frage nicht so richtig beantworten. Bei Miktionsbeschwerden gehen Urologen immer davon aus, dass es sich um eine Prostatitis handelt und da irgendwelche Bakterien/Keime zu bekämpfen sind. Meine Erfahrung ist, dass ich nie eine Prostatitis hatte. Ich bekam insofern, nur einmal für 4 Wochen allerdings auch ganz umsonst, Antibiotika, die gar keine Wirkung zeigten.

Da verstehe ich dein Problem nicht ganz. Wenn ein Verdacht auf Prostatitis besteht, kann dies einfach mit einer Urinanalyse bestätigt werden. Das kann jeder Urologe. Wenn die Diagnose feststeht, werden Antibiotika für eine Dauer von 4 Wochen verordnet. Das soll auch jeder Urologe. Fluorchinolone sind in den allermeisten Fällen wirksam, im Zweifelsfall wird dies mit Hilfe eines Antibiogrammes geprüft.

Nach 4 Wochen sind bei der Einnahme eines wirksamen Antibiotikums alle Bakterien/Keime längst tot. Wenn die Beschwerden noch vorhanden sind, dann ist es eben eine Fehldiagnose von Prostatitis. Warum/Wieso Bakterien/Keime trotz erfolgreicher 4-wöchiger Behandlung doch gleich wiederkommen würden, lässt sich soweit auch nicht erklären.


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BeitragVerfasst: 20.01.17, 13:03 
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Wie schon erwähnt scheinst Du auf eine antibiotische Behandlung anzusprechen. Deshalb ist eine weiterer Versuch mit einem geeigneten Antibiotikum über einen Einnahmezeitraum von 4-6 Wochen erfolgversprechend.

Und mach Dir bitte nicht so viele Gedanken, zu Thema "Was wäre wenn ein paar Bakterien überleben". Bei jedem Menschen lassen sich im ersten Drittel des Harnröhrentrakts Bakterien in geringer Zahl nachweisen, weil so dort symbiotisch leben.

Entweder hilft Dir die beschriebene Antibiotikakur oder nicht. Wenn nicht geibt es noch genügend Alternativen, welche Du versuchen kannst.


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