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medizin-forum.de • Thema anzeigen - CPPS Hilfestellung für Betroffene
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 Betreff des Beitrags: CPPS Hilfestellung für Betroffene
BeitragVerfasst: 09.10.17, 14:00 
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Interessierter

Registriert: 04.03.10, 13:07
Beiträge: 7
Wohnort: Berlin
Hallo,

ich wollte mich noch mal zurück melden nach nun schon 10 Jahren Leidensweg.
Ich bin schon bei vielen Urologen gewesen ohne einen wirklichen Erfolg.
Da meine Prostata in Ordnung ist weiß ich nun mittlerweile ich leide an CPPS.

Ich denke auch mal CPPS ist bei mir durch meine Angsterkrankung(soziale Phobie dauerhafte Anspannung) ausgebrochen.

Eine erste Schmerzlinderung hatte ich nach der Einnahme von einen Antidepressiva.
Sämtliche Antibiotika oder Schmerzmittel haben nichts gebracht.
Und ich habe wirklich viele genommen.

Ich habe daher einige Antidepressiva ausgestet.Leider gehen die meisten Antidepressiva auf die Potenz.
Grade bei CPPS ist die Potenz ja eh schon im Keller.Daher habe ich diese immer wieder abgesetzt.
Die größte Schmerzlinderung sogar Potenzsteigerung habe ich nun durch Auorix erreicht.Vorteil dieses Medikament geht nicht auf die Potenz.

Ich will hier keinen ermutigen ein Antidepressiva zu nehmen. Die Nebenwirkungen sind natürlich immer so ne Sache.Aber es ist aufjedenfall eine große Hilfe gegen die Schmerzen.

Wärme ist für mich neben den Auorix die größe Hilfe gegen CPPS.

Ich habe tausende Euro für irgendwelche pflanzlichen Medikamente ausgegeben.
Broccoli Kuren, Weizen weggelassen usw. viel Zeit verschwendet.
Wenn die Sache psychomatisch ist bringen diese Sachen nichts.

Selbstbefriedigung verschlimmert meine Symptome.

Wie sind eure Erfahrungen mit CPPS so?Was denkt ihr hat es ausgelöst?


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BeitragVerfasst: 10.10.17, 07:56 
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Registriert: 23.02.10, 10:15
Beiträge: 127
Bei mir liegt das Behandlungsoptimum mit Amitriptylin bei 15mg täglich, in Kombination mit 2x 75mg Pregabalin.
Allerdings sind meine Schmerzen nicht psychischer Natur, sondern kommen von einer vor ca. 20 Jahren zu spät behandelter chron. entzündlicher Prostatitis, welche dann durch das normale menschliche Reflexverhalten (mit pressen dagegen halten) zu einem totalen Spasmus der Beckenmuskulatur geführt hat.
Spannungen sind bei seit ca. 6 Monaten keine mehr vorhanden, es handelt sich hier um hypersensibles Gewebe/ Nervenenden, durch zu häufige Selbstmassagen.

Mir fällt noch ein, dass vor ca. 10 Jahren, der ehemalige User "PSA" seine geringen Restbeschwerden ebenfalls mit Antidepressiva vollkommen in den Griff bekommen hat.


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BeitragVerfasst: 11.10.17, 08:51 
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Interessierter

Registriert: 04.03.10, 13:07
Beiträge: 7
Wohnort: Berlin
Amitriptylin scheint ja bei CPPS sehr gut zu wirken oder wie?

Ich hatte damals auch eine bakterielle Prostataentzündung die falsch und zu kurz therapiert wurde.
Vermutlich spielt dieses bei CPPS auch noch mit ein.
Was mir auch immer wieder auffällt meine Beschwerden verstärken sich nach Stuhlgang extrem.

Geht dieses Pregabalin auf die Potenz?


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BeitragVerfasst: 11.10.17, 13:14 
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Registriert: 23.02.10, 10:15
Beiträge: 127
Ich denke, dass Dein CPPS durch die verschleppte Entzündung verursacht wurde, so wie bei mir.
Durch die Dauerschmerzen kommen dann automatisch psychische Probleme dazu....

Amitriptylin und Pregabalin schwächen in der Dosierung, in welcher ich sie nehme mein Potenz nicht.

Bei höherer Dosierung kann das schon vorkommen.


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BeitragVerfasst: 17.10.17, 08:28 
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Interessierter

Registriert: 04.03.10, 13:07
Beiträge: 7
Wohnort: Berlin
So ich möchte mich nun noch mal Rückmelden.

Ich habe einen weiteren Versuch gestartet mit Quercetin 250 mg zu dem Aurorix
Zusätzlich trinke ich nun schon ein halbes Jahr jeden Tag zwei Tassen Weidenrößchentee.
Hatte ich nicht erwehnt.

Das Aurorix und die Quercetin Tabletten haben zusammen scheinbar eine sehr starke Kraft gegen die Entzündung.
Ob der Tee auch was bringt kann ich nicht sagen. Würde aber in meinen Fall sagen sehr wenig.

Ich ärgere mich sehr nicht schon er Quercetin ausprobiert zu haben.
Wichtig ist bei Quercetin die hohe Dosierung.
Die Wirkung ist echt gut.

Was mir immer noch leider Probleme macht ist das längere sitzen.

Aber ingesamt nach fast 10 Jahren Leidensweg habe ich erstmals das Gefühl ich bin auf einen guten Weg.

Ich ärgere mich über die ganzen Arztbesuche.
Hier ist in der Branche echt Nachholbedarf.


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