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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Versorgung gossflächiger Schürfwunden
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BeitragVerfasst: 19.07.08, 16:12 
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Registriert: 05.07.05, 08:07
Beiträge: 27
Hallo zusammen!

habe hier einiges über Schürfwunden gelesen und muss jetzt mal selber eine Frage posten. Ich arbeite auf einer neurochirurgischen ITS und binn gerade bei Traumapatienten öfters mit grossflächigen Schürfwunden konfrontiert.
Je nach aufnehmender Pflegekraft werden diese dann entweder, wie hier empfohlen, mit "modernen" Wundverbänden versorgt um in feuchtem Milieu zu heilen, oder aber mit xxx (dem roten Zeug dessen Namen ich nicht nennen darf) wobei die Wunde austrocknet und verschorft.
Meiner Erfahrung nach heilen gerade diese verschorften Wunden wesentlich schneller ab und es gibt wesentlich weniger Infektionen.
Frage: gibt es darüber Studien, Expertenstandards oder ähnliches zum Nachlesen und zweitens: hat jemand eine idee woran das liegt?

Gruss Marc


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BeitragVerfasst: 24.11.09, 19:06 
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DMF-Mitglied

Registriert: 21.11.09, 14:22
Beiträge: 31
der Threat ist jetzt ja schon älter, aber gerade die Frage nach einer Studie oder vielleicht sogar bereits einem Standard dazu würde mich auch interessieren.
Warum sich die mit "modernen" Mitteln behandelten Wunden eher infizieren kann ich in diesem Fall nur Raten (ich vermute es liegt an dem feuchten Klima) wüsste aber gerne Konkreteres. Ist es denn überhaupt ratsam einfache Schürfwunden, die in der regel sehr schnell von selbst verheilen mit aufwendigen Verbandsmittel zu behandeln? Oder wäre es nicht sinnvoll, wie vom Ersteller beschrieben mit der netten "rosa Flüssigkeit" zu betupfen und sie trocknen zu lassen, und dann den Körper den Rest machen zu lassen?
Weiß da jemand was genaues? Hat vielleicht mal jemand auf Station eine kleine "Studie" dazu gemacht? Oder kennt Literatur, in der vergleichbares zu lesen ist?


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