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BeitragVerfasst: 27.11.04, 22:21 
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DMF-Moderator

Registriert: 21.11.04, 20:11
Beiträge: 2
Wohnort: Baden bei Wien
Liebe(r) Interessierte(r) !
Liebe Kolleginnen und Kollegen !

Modernes Wundmanagement sollte sich nicht in der Auswahl von Wundauflagen erschöpfen, sondern vielmehr eine ganzheitliche Versorgung des Wundpatienten darstellen.
Dieses Forum soll einem regem und freundschaftlichem Erfahrungs- und Wissensaustausch über Wundprodukte, Problemwunden, Behandungsstrategien und vielem mehr dienen.
Ich freue mich, Sie auf Ihrem Weg, weg von überholten Strategien, hin zu dynamischen Lösungen, begleiten zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Harald Preh


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BeitragVerfasst: 14.07.05, 19:45 
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Registriert: 14.07.05, 19:14
Beiträge: 3
Wohnort: Saarbrücken
Hallo lieber Herr Preh!
Ich hoffe Sie können mir helfen oder einen Tipp geben!
Es geht um meine Oma, 75 Jahre alt, insulinpfl. Diabetikerin und seit Oktober 2004 hat sie einen Ulcus cruris am re. US. Da ich Arzthelferin bin und bei ihrem Hausarzt arbeite, kam sie zunächst zu uns in Behandlung. Wir versuchten es zunächst (Durchmesser des ulcus ca. 5 cent groß) mit einem Hydrokolloidverband. Mit der Zeit baute sie eine Allergie auf, es fing an zu nässen und es wurde größer ( D. ca. 2 Euro). Mein Chef überwies sie zum Chirurgen. Der erste Chirurg machte nur Salben und Verbände.
Wie es dann auf den Jahreswechsel zuging und es immer größer wurde, wechselte sie zu einem anderen Chirurgen. Diese machte Spülungen und Salbenverbände und erzählte ihr, der Ulcus käme von ihren Varizen, die müssten gezogen werden. Also ließ meine Oma sich im Februar die Varizen ziehen. Danach wurde das Ulcus noch größer (D: ca. 8-9 cm) und die Chirurgin machte einen Wundabstrich. Es stellte sich heraus, dass Sie Staphylokokken und Pseudomonas in der Wunde hatte. Daraufin wurden 10 Infusionen mit dem Medikamet Tazobac durchgeführt. Als diese nicht halfen und die Schmerzen immer schlimmer wurden, sagte ich zu meiner Oma sie sollte doch mal ihren Hausarzt um Rat fragen. Der macht einen Doppler am US und stellte fest, dass die Durchblutung nicht mehr die Beste sei. Er überwies sie ins KH die eine Angiografie anordneten. (D: ca. 10cm) Die sagten die Durchblutung wäre noch "o.K." Der Chirurg im KH machte ihr den Vorschlag eine Vacuumversiegelung zu machen mit einer Pumpe die das Wundsekret ständig rauszieht udn so die Wunde sauber macht. Anschließend sollte dann eine Hauttransplantation gemacht werden. Gesagt, getan. Meine Oma war vier Wochen im Krankenhaus, die Hauttransplantation wurde gemacht, aber mittlerweile ist das Ulcus auf sage und schreibe 15x20 cm angewachsen bzw. aufgefressen. Es hat also wiedermal nichts genützt. Seit ungefähr zwei Wochen ist sie wieder bei uns in Behandlung, weil sie keinem anderen mehr vertraut. Wir behandeln sie mit Wasserstoffperoxid-Spülungen und TenderWet 24 active Nassverbänden. Seit dem ist das Ulcus zwar nicht mehr angewachsen, aber eine Beserung ist auch nicht in Sicht. Mittlerweile muss sie schon Palladon 20mg (Morphium) 'Tabletten einnehmen, weil die Schmerzen unausstehlich sind und sie von den Schmerzen schon Depressionen bekommt.
WAS SOLLEN WIR TUN?????????????????????
Ich bitte nun Sie mir vielleicht einen Rat oder einen Tipp zu geben, mit was wir es noch versuchen sollen! Ich möchte doch meine Oma noch ein bißchen haben, sie ist nämlich die tollste Oma die man sich wünschen kann!!!!
Ich hoffe auf baldige Antwort!
Im Voraus vielen, vielen Dank!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-)


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BeitragVerfasst: 14.07.05, 19:45 
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Registriert: 14.07.05, 19:14
Beiträge: 3
Wohnort: Saarbrücken
Hallo lieber Herr Preh!
Ich hoffe Sie können mir helfen oder einen Tipp geben!
Es geht um meine Oma, 75 Jahre alt, insulinpfl. Diabetikerin und seit Oktober 2004 hat sie einen Ulcus cruris am re. US. Da ich Arzthelferin bin und bei ihrem Hausarzt arbeite, kam sie zunächst zu uns in Behandlung. Wir versuchten es zunächst (Durchmesser des ulcus ca. 5 cent groß) mit einem Hydrokolloidverband. Mit der Zeit baute sie eine Allergie auf, es fing an zu nässen und es wurde größer ( D. ca. 2 Euro). Mein Chef überwies sie zum Chirurgen. Der erste Chirurg machte nur Salben und Verbände.
Wie es dann auf den Jahreswechsel zuging und es immer größer wurde, wechselte sie zu einem anderen Chirurgen. Diese machte Spülungen und Salbenverbände und erzählte ihr, der Ulcus käme von ihren Varizen, die müssten gezogen werden. Also ließ meine Oma sich im Februar die Varizen ziehen. Danach wurde das Ulcus noch größer (D: ca. 8-9 cm) und die Chirurgin machte einen Wundabstrich. Es stellte sich heraus, dass Sie Staphylokokken und Pseudomonas in der Wunde hatte. Daraufin wurden 10 Infusionen mit dem Medikamet Tazobac durchgeführt. Als diese nicht halfen und die Schmerzen immer schlimmer wurden, sagte ich zu meiner Oma sie sollte doch mal ihren Hausarzt um Rat fragen. Der macht einen Doppler am US und stellte fest, dass die Durchblutung nicht mehr die Beste sei. Er überwies sie ins KH die eine Angiografie anordneten. (D: ca. 10cm) Die sagten die Durchblutung wäre noch "o.K." Der Chirurg im KH machte ihr den Vorschlag eine Vacuumversiegelung zu machen mit einer Pumpe die das Wundsekret ständig rauszieht udn so die Wunde sauber macht. Anschließend sollte dann eine Hauttransplantation gemacht werden. Gesagt, getan. Meine Oma war vier Wochen im Krankenhaus, die Hauttransplantation wurde gemacht, aber mittlerweile ist das Ulcus auf sage und schreibe 15x20 cm angewachsen bzw. aufgefressen. Es hat also wiedermal nichts genützt. Seit ungefähr zwei Wochen ist sie wieder bei uns in Behandlung, weil sie keinem anderen mehr vertraut. Wir behandeln sie mit Wasserstoffperoxid-Spülungen und TenderWet 24 active Nassverbänden. Seit dem ist das Ulcus zwar nicht mehr angewachsen, aber eine Beserung ist auch nicht in Sicht. Mittlerweile muss sie schon Palladon 20mg (Morphium) 'Tabletten einnehmen, weil die Schmerzen unausstehlich sind und sie von den Schmerzen schon Depressionen bekommt.
WAS SOLLEN WIR TUN?????????????????????
Ich bitte nun Sie mir vielleicht einen Rat oder einen Tipp zu geben, mit was wir es noch versuchen sollen! Ich möchte doch meine Oma noch ein bißchen haben, sie ist nämlich die tollste Oma die man sich wünschen kann!!!!
Ich hoffe auf baldige Antwort!
Im Voraus vielen, vielen Dank!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-)


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