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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Eingeschlafene Arme und Beine, was könnte das verursachen?
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BeitragVerfasst: 14.07.17, 01:59 
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Ich habe ein Problem, was sich seit vielen Jahren langsam aber sicher in immer mehr kleinen und kleinsten Symptomen äussert, aber nicht den geringsten Anhaltspunkt was es auslösen könnte, im Gegenteil, die üblichen Verdächtigen hat mein Arzt mittlerweile alle ausgeschlossen.
Darum suche ich jetzt auf diesem Weg nach möglichen Gründen.

Ich gebe euch einfach mal die Liste der Symptome und was mein Arzt alles schon versucht hat.

- Eingeschlafene Arme und Beine wie im Titel gesagt, ist genau genommen nicht ganz richtig, es fühlt sich an wie eingeschlafen, aber ich spüre nach wie vor jede Berührung und kann Arme und Beine auch bewegen als wäre nichts, nur das Gefühl ist wie eingeschlafen ......... wie soll ich das beschreiben?
Es fühlt sich an wie eingeschlafen, ist es aber nicht und es wacht auch nicht auf in dem Sinne, sprich ich habe diese bekannten "Nadelstiche" nicht, die man normalerweise spürt wenn das Blut wieder in ein eingeschlafenes Bein fliesst, es fühlt sich halt eine Weile so an wie eingeschlafen und dann geht das Gefühl einfach wieder weg, ohne dass ich sagen kann wodurch es weg geht.
Teilweise kann das Gefühl tagelang anhalten.

- Ich verliere meinen Gleichgewichtssinn.
Vor allem beim Laufen muss ich mich auf meine Schritte konzentrieren, wenn ich irgendwie abgelenkt werde und unterm Laufen nach links oder rechts schaue falle ich um.
Wenn ich mit geschlossenen Augen stehen soll (ein Test den mein Arzt gemacht hat), muss ich nicht mal ein Bein heben, auch wenn ich auf beiden Beinen stehe und die Augen schliesse, falle ich innerhalb von 10 Sekunden um.

- Wenn ich stehe und nach oben schaue, habe ich ganz kurz ein leichtes Schwindelgefühl, das geht sofort wieder weg, aber ich kann mir sicher sein, dass ca. 2 Minuten später ein Flimmern vor meinen Augen auftaucht, was mein gesamtes Sichtfeld derartig stört, dass ich überhaupt nichts mehr klar sehen kann.
Dies dauert in der Regel etwa 10-15 Minuten und geht von alleine wieder weg, bis ich halt das nächste Mal im Stehen nach oben schaue (was ich natürlich vermeide soweit ich kann).

Was mein Arzt bisher versucht hat:

- Blutdruck und Puls völlig in Ordnung.
- Innenohr völlig in Ordnung, keine Entzündung, kein Ohrenschmalz.
- Blutbild auch in der erweiterten Analyse vom Speziallabor völlig in Ordnung.
- MRT vom Kopf inkl. Kontrastmittel völlig in Ordnung.
- Überweisung zu Augenarzt (wegen dem Flimmern): Abgesehen von altersbedingter Kurzsichtigkeit alles in Ordnung, liegt nicht an den Augen.

Was ich noch hinzufügen kann:

- Ich bin 54 Jahre alt, und wiege 78kg bei 1,84 Grösse.
- Ich ernähre mich ausgewogen, allerdings fleischlastig, sprich ich esse gerne 2 Schnitzel und dann nur wenig Gemüse dazu, dafür gibt es jeden Tag als Nachtisch frische Früchte. Fastfood ist mir zuwider, dafür habe ich zumindest im Sommer immer frische Tomaten aus dem eigenen Garten von meinem Bruder.
- Ich rauche nicht mehr (vor 5 Jahren aufgehört), trinke seit 30 Jahren keinerlei Alkohol mehr und habe noch nie irgendwelche anderen Drogen probiert.
- Ich bin extrem unsportlich, Programmierer halt, ich sitze den ganzen Tag am PC, sowohl beim Arbeiten als auch als Hobby. Die einzige Bewegung die ich früher mal bekommen habe war, dass ich 3x pro Tag mit meinem Hund in den Park gegangen bin, aber den Hund gibt es seit 3 Jahren nicht mehr und die Probleme die ich oben beschrieben habe hatte ich damals auch schon, allerdings werden die Symptome mit der Zeit mehr und kommen in letzter Zeit häufiger als früher. Neuerdings (weil ich dachte es könnte helfen) gehe ich 3x die Woche schwimmen, aber abgesehen davon, dass ich dabei jede Woche ein paar Minuten länger durchhalte, ändert das an meinen Symptomen nichts.

Meinem Hausarzt ist es ein Rätsel, wo er ganz persönlich den Ehrgeiz hat rausfinden zu wollen, was diese Symptome verursachen könnte.
Als neuesten Versuch hat er mich an einen Neurologen überwiesen, aber da ist Warteschlange, den Termin habe ich erst Ende Juli.

Und nu Feuer frei, ich bin für jeden Tipp dankbar, was solche Symptome auslösen könnte.


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BeitragVerfasst: 15.07.17, 00:42 
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Registriert: 07.09.14, 21:15
Beiträge: 304
Hallo,

sind die Symptome von der Kopfhaltung abhängig, d.h. können Sie das Schwindelgefühl durch Kopfbewegungen provozieren? Haben Sie Rücken-/Nackenbeschwerden?

Da das Herz-Kreislauf-System, das ZNS und das vestibuläre System nach stattgehabter Abklärung als Ursache nicht sehr wahrscheinlich sind, bleiben (u.a.) zervikale Ursachen, hier abgequetschte Blut- und Nervenbahnen, übrig. Dier Tätigkeits- und Freizeitbeschreibung spricht zusätzlich dafür. Wurde denn die HWS schon untersucht?

_________________
Viele Grüße,

Parasympathikus


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BeitragVerfasst: 15.07.17, 01:15 
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Registriert: 14.07.17, 01:00
Beiträge: 2
Danke für die Antwort, auch wenns nur neue Fragen sind.
Aber die kann ich gerne beantworten.

Das Schwindelgefühl tritt innerhalb von Sekunden und IMMER auf, wenn ich im Stehen den Kopf in den Nacken lege (also nach oben schaue), im Sitzen oder Liegen kann ich den Kopf bewegen so viel ich will, da passiert nichts.

Ich hatte vor über 30 Jahren (da war ich gerade 20) einen Bandscheibenvorfall (vom Möbel schleppen bei einem grossen Umzug), nur wurde der damals nicht als solcher diagnostiziert und die Medizin war damals auch noch längst nicht so weit wie sie heute ist, damals bekam ich Wärme-Bestrahlung auf den Rücken und nach 3 Monaten oder so gings wieder.
Vor gut 5 Jahren hatte ich dann einen Bandscheibenvorfall den mein Hausarzt auch als solchen erkannt hat, aber nicht so gravierend, dass er hätte operieren wollen, sprich da bekam ich 3 Wochen lang jeden Tag eine Cortinson-Spritze und dann gings mir wieder gut.
Mein Hausarzt hat mir erklärt, dass ein Bandscheibenvorfall heutzutage nur noch operiert wird, wenn Lähmungserscheinungen in den Beinen dazu kommen und die hatte ich halt nicht.
Allerdings muss ich seitdem sehr vorsichtig sein mit Belastung der Wirbelsäule, denn die Rückenschmerzen kommen sehr schnell wieder, wenn ich mal nicht anders kann als irgendwas Schweres heben.
Für solche leichten Fälle hat mein Arzt mir geraten, wenn das nicht zu oft vorkommt kann ich eine Woche oder 10 Tage Diclofenac oder sonst einen Wirkstoff nehmen, der Schmerzen lindert und Entzündungen bekämpft, und das hat bisher auch immer prima funktioniert.

HWS wurd noch nicht untersucht, ich habe aber auch keinerlei Beschwerden im Nacken.


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