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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Was kann ich tun ?
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 Betreff des Beitrags: Was kann ich tun ?
BeitragVerfasst: 04.07.17, 10:22 
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Registriert: 04.07.17, 09:34
Beiträge: 3
Hallo Ihr lieben,

Ich hoffe das ich hier mit meinem Anliegen richtig bin und nicht in der falschen Kategorie.

Seit Jahren leide ich an verschiedensten Symtomen und irgendwie kommen meine Ärzte nicht so recht weiter.
Im Oktober 2010 wurde bei mir eine Angststörung Diagnostiziert und ich wurde auf Antidepressiva eingestellt.
Die medis halfen mir einige Jahre zusätzlich zur Verhaltenstherapie.
2013 wurde bei mir Zusätzlich eine bipolare Störung diagnostiziert und ich wurde dann zu dem Antidepressiva noch auf Lithium eingestellt. 2015 suchte ich mir einen anderen Psychiater und fechtete diese Diagnose an, da ich nur noch "Down" war und schlief.
Eine manische Episode hatte ich zudem noch nie und der neue Psychiater hob diese Diagnose samt Lithium auf.
Vor etwa einem Jahr wurde dann ein ADHS bei mir diagnostiziert und ich nehme seid dem Medikinet und das Antidepressiva wurde abgesetzt..
Auch in Diesem Fall bin ich mir unsicher ob diese Diagnose wirklich auf mich zutrifft.

Der Grund warum ich mir unsicher bin ist, weil ich so viele verschiedene Symptome habe und ich das Gefühl habe das der Grund wo anders liegen könnte.
Ich habe seit ca 4 Jahren Atembeschwerden ( als Säugling wurde Asthma diagnostiziert), am schlimmsten sind diese in der Zeit April- August.
Ich lies also einige Allergie Tests machen welche bei mir auf den Bronchien positiv ( vom Gefühl und den Symptomen her ) anschlugen, der Arzt aber negativ Diagnostizierte.
Hauttests, nasal, Bronchial... ich merkte es an meinen Bronchien aber es wurde mir immer gesagt, Sie haben keine Allergie.
Mein Lungenfacharzt gibt mir sämtliche Inhalatoren mit Kortison etc. und ich habe das Gefühl es hilft nichts.
Meine Bronchien fühlen sich an, als wären sie nur 1 Pfennig groß.

Zudem habe ich mit meinen Jungen 28 Jahren einen zu hohen Blutdruck und Puls.
Mein Arzt hat mir dafür Betablocker verschrieben und diese soll ich flexibel einnehmen.
Messen und dementsprechend einnehmen...

Seid ein paar Jahren habe ich schmerzen in den Gliedern und kann mich nicht mal normal kratzen wenn es juckt, da mir dann die Haut weh tut.
Schnelles gehen sorgt für schmerzen und ich bekomme komische weiße Punkte auf den Beinen.
Ich kann mich schlecht konzentrieren und habe das Gefühl als hätte ich Pudding im Kopf. Ich persönlich könnte mir vorstellen das es mit der Atmung zutun hat.

Ich habe oft Hitze oder Kälteschübe mit kaltem Schweiß..
Dadurch das ich so schlecht Luft trotz einer klasse Sättigung von 100% bekomme und mir die Bronchien weh tun wie bei einem Husten, kann ich meinem Sport nichtmal mehr nach gehen und somit habe ich leider schon gute 20 kg zugenommen.

Ich war schon bei einigen Fachärzten und habe einiges untersuchen lassen, dennoch komme ich nicht weiter.
Dieses Aufwachen und der Brustkorb Schmerzt, die Medikamten Konstellation und das Gefühl das ich es mit den medis nicht besser machen, bringt langsam nach Jahren Unsicherheit.

Das Problem ist zudem auch das der eine Arzt A sagt und der andere B.
Mein HA sagt ich habe kein Asthma und mein Lungenfacharzt sagt eben das Gegenteil.
Es werden medis angesetzt und vom anderen abgesetzt.

Zudem will mein HA bei dem ich nun 3x war mir nun sagen, es sei psychisch bedingt.
Ich bin derzeit weder Depressiv noch arbeite ich alte Laster auf.
Rein theoretisch läuft mein Leben nach langer Krankengeschichte endlich in eine richtige Bahn und Panik hatte ich Jahre nicht mehr...

Ich weis ehrlich gesagt nicht wie ich nun denken oder weiter verfahren soll.
Wenn es nach mir ginge würde ich am liebsten in eine Klinik gehen und mich von Kopf bis Fuß abchecken lassen, aber das geht wohl scheinbar nicht.

Könnt ihr mir einen Rat geben ?
Danke im Voraus
Lg Kathrin


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 Betreff des Beitrags: Re: Was kann ich tun ?
BeitragVerfasst: 05.07.17, 23:07 
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Registriert: 05.07.17, 13:24
Beiträge: 2
Viele Ärzte sind von "Pharmaberatern" regelrecht gehirngewaschen. Ich bin ein gutes Stück älter und habe auch meine Erfahrungen. Ich würde versuchen, in einem gänzlich anderen Umfeld, z.B. Urlaub, aber mit möglichst wenig Ballast aus der Heimat, einen Tag auf alle Medis zu verzichten. Wenn man diesen Tag geschafft hat, schafft man auch einen zweiten. Und man wundert sich, dass man immer noch lebt und seine Finger zählen kann. Langsam erkennt man dann, dass ein Großteil der Medikamente im Grunde gar nicht nötig sind.
Ich weiß, leicht geschrieben und so mancher wird sagen - verantwortungslos, der Arzt wird seine Gründe für die Verordnungen haben, etc. Aber kaum ein Arzt weiß um die Gefährlichkeit der Wechselwirkungen und Langzeitfolgen von Medikamenten. Und: Man stirbt bei weitem nicht so schnell, wie manche glauben. Ich würde es mal vorsichtig ausprobieren!


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 Betreff des Beitrags: Re: Was kann ich tun ?
BeitragVerfasst: 06.07.17, 05:44 
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Registriert: 04.07.17, 09:34
Beiträge: 3
Guten Morgen :)

Danke für den Tipp, leider habe ich das nur schon oft genug ausprobiert.
Nehme ich nichts mehr ein, liege ich komplett flach und bekomme noch schlechter Luft.

Da ich nicht so für Medikamente bin, fand dieser Versuch auch schon mehr als 1x statt :(


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 Betreff des Beitrags: Re: Was kann ich tun ?
BeitragVerfasst: 08.07.17, 10:03 
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Registriert: 10.09.07, 13:30
Beiträge: 4729
Das plötzliche Absetzen verordneter Medikamente ohne ärztliche Beratung bzw. Begleitung kann das Leben gefährden. Dies gilt auch für Psychopharmaka! Davor ist unbedingt abzuraten!

Im Übrigen haben viele Medikamente auch eine längere Wirkung als für einen Tag. So einen Tag zu überstehen heißt gar nichts. Es ist möglich, dass die Wirkung des Absetzens schleichend eintritt und der Patient nicht merkt, wie ihm geschieht. Sich also aus seiner gewohnten Umgebung zu begeben ist ein denkbar schlechter Rat.

_________________
Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.


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 Betreff des Beitrags: Re: Was kann ich tun ?
BeitragVerfasst: 09.07.17, 15:47 
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Registriert: 04.07.17, 09:34
Beiträge: 3
Dies ist mir bekannt und aus diesem Grund habe ich mein Antidepressiva über Monate ausgeschlichen :wink:


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