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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Was für eine Website braucht eine Arztpraxis?
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BeitragVerfasst: 28.11.15, 14:57 
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SAB.IT hat geschrieben:
... und bieten so den Patienten auch einen Mehrwert

Der dringlichste Mehrwert, der dem Patienten jetzt und erst recht in naher Zukunft geboten werden kann, ist die Intention. Ich würde gucken, wenn ich jetzt IT-Profi oder Webdesigner o. ä. wäre, meine Fähigkeiten den Versicherten anzudienen:
“Gesetzlich Krankenversicherter, im nicht mehr ganz guten Zustand, weil …, aber reinlich und auch der englischen Sprache mächtig, sucht einen Arzt zwecks längerer persönlicher Beziehung."
Und das natürlich professionell aufbereitet. :wink:

Ich bleib dabei, andersherum würde ich mich (wäre ich Profi) nicht mehr damit aufhalten.

Freundliche Grüße
Christiane


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BeitragVerfasst: 28.11.15, 15:32 
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Resposives Design sollte eigendlich Standart sein, da gebe ich Dir recht. Allerdings gibt es immernoch sehr viele Seiten. (Die meisten) welche nicht für mobile Endgeräte optimiert sind.

SEO ist ein sehr komplexes Thema, welche einiges an Zeit benötigt.
Nicht alles was man so liest von sogenannten SEO- Experten entspricht auch unbedingt der Wahrheit. Hier gibt es viele schwarze Scharfe welche damit werben eine Webseite innerhalb einer Woche auf Platz 1 bringen zu können. Dies ist jedoch faktisch nicht möglich. Gerade das sammeln von externen Verlinkungen kostet Zeit. Denn auch hier unterscheidet Google wie Wertvoll diese Verlinkung ist. Auch muss hier immer wieder gearbeitet werden. Denn die Konkurrenz schläft nicht. Zudem ist ein technisches Grundwissen der Informatik dafür nötig. Hier hilft es sicherlich zu verstehen wie der Google-Bot arbeitet. Alle Einzelheiten hierzu kennt jedoch niemand, da Google diese Informationen geheim hält, gerade um Missbrauch zu vermeiden.

Ein Blog-Beitrag ist dank moderner CMS Systeme wie Joomla dagegen ohne Programmierkenntnisse schnell geschrieben. Wer Word bedienen kann, kann auch solch einen Beitrag verfassen. Hier hat sich zum Glück einiges getan.

Generell gilt für ein gutes Ranking immer der Grundsatz (Content is King).


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BeitragVerfasst: 28.11.15, 19:18 
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Christianes Herz hat geschrieben:
Ich bleib dabei, andersherum würde ich mich (wäre ich Profi) nicht mehr damit aufhalten

Das ist natürlich Unfug und das weißt Du auch, Christiane. Damit könntest Du Deinen Lebensunterhalt nicht bestreiten. :lol:

Es ist schon frustrierend, dass man als Patient nur noch als Kostenfaktor oder Wertschöpfungsobjekt wahrgenommen wird. Das Angebot dürfte doch vor allem für Großpraxen mit entsprechendem Einzugsgebiet und lukrativen Zusatzleistungen interessant sein, schließlich muss das Geld ja irgendwo auch wieder reinkommen. Ich denke aber nicht, dass niedergelassene Ärzte langfristig auf eine website verzichten können, schließlich bleibt die Zeit nicht stehen und eine website bietet nicht zuletzt auch Chancen, z.B. wenn man eine Nische bedient und sich in einem bestimmten Bereich spezialisiert.


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BeitragVerfasst: 28.11.15, 23:09 
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Timmie2 hat geschrieben:
Das ist natürlich Unfug und das weißt Du auch, Christiane.

Jaha :mrgreen:

Praxisort, die Erreichbarkeitszeiten und Kontaktdaten, die geplanten Urlaubszeiten. Alle anderen Informationen auf der von mir als beispielhaft angesehenen Seite sind so gut wie perfekt aufbereitet und werben insofern schon allein für die Praxis.
Ein Allgemeinmediziner ist ein Allgemeinmediziner, ein Facharzt ist ein Facharzt. Welche Nischen meinst Du?

Frdl. Grüße
Christiane


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BeitragVerfasst: 29.11.15, 00:40 
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Christianes Herz hat geschrieben:
Ein Allgemeinmediziner ist ein Allgemeinmediziner, ein Facharzt ist ein Facharzt. Welche Nischen meinst Du?

Wir sehen doch in welche Richtung unser Gesundheitswesen abdriftet. Selektivverträge werden massiv gefördert und gefordert. Die Versorgung durch ein Netzwerk wird mittels Festbetrag abgedeckt, damit wird aber nicht nur die freie Arztwahl von Patienten eingeschränkt, das Kostenrisko geht auf die Kooperationspartner über. Der Kostendruck wird nicht ausbleiben und bei Effizienz und Einspareffekten sind Groß- und Gemeinschaftspraxen im Vorteil, dort macht’s die Masse. Einzelpraxen dürften sich schwer tun, wenn sie nicht irgendeine Nische für sich entdecken, um am zweiten Gesundheitsmarkt teilzuhaben. Das kann in der Ausrichtung wie z.B. Naturheilkunde sein, einer besonderen Behandlung, der Spezialisierung auf eine Erkrankung oder auch nur eine besondere Dienstleistung wie z.B Abendsprechstunde für Berufstätige. Barnie hatte das Thema bereits mal angeschnitten am Beispiel mit den Präzisionsinstrumenten beim Optiker.


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BeitragVerfasst: 30.11.15, 11:33 
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Sehe ich auch so. Das Gesundheitswesen ist im Wandel. Wenn ich darüber nachdenke wieviele Praxen in letzter Zeit in unserem Umfeld verschwunden sind, weil es entweder nicht mehr lukrativ war oder aber auch kein Nachfolger gefunden wurde, da die Praxis die letzten Jahre noch nie besonders gut lief. Dazu kommen selbstverständlich die Daumenschrauben unserer Regierung.

Natürlich möchte man als Patient nicht als Geldquelle wargenommen werden. Das geht mir auch so. Ich denke auch nicht das die meisten Ärzte den Patienten als Melkkuh warnehmen. In erste Linie geht es darum Menschen zu helfen. Dies hat auch wiederrum mit der persönlichen Ethik zu tun. Auch ich opfere Zeit, da ich Mitglied der freiwilligen Feuerwehr bin. Und oft kommen Einsätze auch wärend der Arbeitszeit. Aber ich gestehe jedem und auch Ärzten zu, das Sie als "Dienstleister" von ihrem Einkommen leben können müssen. Eine Praxis ist in unserem System nunmal ein privatisiertes Unternehmen. Ist ja auch nichts böses dabei, wenn jemand sein Einkommen damit bestreiten will und muss. Dafür hat der Mediziner lange studiert und u.U lange Zeit für ein verhältnismäßig geringes Gehalt in einem Krankenhaus gearbeitet.


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BeitragVerfasst: 23.12.15, 21:12 
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Registriert: 23.12.15, 20:15
Beiträge: 8
Wohnort: Berlin
Eine Webseite für einen Arzt im Sinne einer ansprechenden Visitenkarte, die über Öffnungszeiten, Kontaktmöglichkeiten und ähnliches direkt aus erster Hand informiert, halte ich für durchaus sinnvoll und geboten.
Das lässt sich - bei entsprechendem Wissen - auch ohne Content-Management-Software (CMS) gut und schnell realisieren. Für HTML-, PHP- und JavaScript-Neueinsteiger bedarf es allerdings einer gewissen Übung, so etwas gescheit umzusetzen. Neben einem Fulltime-Job als Arzt sicherlich aus zeitintensiven Gründen schwer zu integrieren.
Eine aufwendige Suchmaschinenoptimierung halte ich für so eine Nische (medizinische Behandlung) aber für nachrangig, da der geneigte Patient sicherlich eine entsprechende qualifizierte Sucheingabe tätigen wird.
Wie schon an vielen Stellen (auch hier im Forum) erwähnt, mangelt es den Ärzten weniger an Patienten, sondern eher an staatlich geregelten Behandlungshonoraren in angemessener Höhe.

_________________
Es ist wie in der Medizin:
Erst macht die Liebe blind (Amaurosis amoris), herzkrank (Tachycardia amoris) und hypomanisch, terminal verursacht Sie den abschiedlichen Schmerz (Dolor missionis) / Akutes Abdomen.


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BeitragVerfasst: 09.03.16, 20:34 
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Beiträge: 7
Ich glaube ein Arzt muss keine perfekte Website haben. Es spricht sich ja ziemlich schnell herum, welche Arzt gut ist und welcher weniger, oder?
Meiner Meinung nach ist es deshalb nicht zwingend notwendig, eine tolle Website zu haben - Solange die Kontaktdaten und Öffnungszeiten usw zu finden sind, würde ich schon zufrieden sein.


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BeitragVerfasst: 11.03.16, 00:06 
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manffred hat geschrieben:
Ich glaube ein Arzt muss keine perfekte Website haben. Es spricht sich ja ziemlich schnell herum, welche Arzt gut ist und welcher weniger, oder?
Meiner Meinung nach ist es deshalb nicht zwingend notwendig, eine tolle Website zu haben - Solange die Kontaktdaten und Öffnungszeiten usw zu finden sind, würde ich schon zufrieden sein.



Dieser Meinung bin ich auch, kann ich also nur unterstreichen :) Einfach etwas schönes, schlichtes und dass jeder direkt die wichtigen Infos findet.

Grüße


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