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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Klinik sagt Stationären Termin ab?
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 Betreff des Beitrags: Klinik sagt Stationären Termin ab?
BeitragVerfasst: 16.02.16, 22:53 
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Hallo, Ich war bei einer Neurologing,weil bei mir eine Liqour abfluss Störung
vermutet wird,wegen verdacht auf Hirndruck.Da ich mich schon seit über ein Jahr mit der Sache rumplage,
bekam ich einen vorgezogenen Termin ,im uni Klinkum in 3 Wochen.Ein Tag vorher
bekam ich ein Anruf,dieser Termin wird abgesagt,wegen Personellen Gründen!Der nächste Termin wär erst in 3 Monaten.Was steckt dahinter?Kommt sowas öfters vor?
Gruß


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BeitragVerfasst: 17.02.16, 01:19 
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Beiträge: 728
Hallo,
was soll da groß hinter stecken? Der Klinik passt es so besser, was eben verschiedene Gründe haben kann z.b Stadion voll, zu wenig Personal evtl mehre Krank, evtl. vermehrt Privatpatienten.
Es passt der Klinik eben zu einen späteren zeitpunkt besser und dem hat sich die Ware Mensch,wie man im Geschäft Medizin eben gehen wird, zu fügen. Der Mensch selber ist da eben völlig Egal.
Zur Frage ob es häufiger passiert. Seltenheit es es wohl nicht. Mir ist das gleiche auch passiert, auch ein Tag vorher Anruf, das ich 2 Wochen später erst aufgenommen werden kann(akuter Rheuma Schub mit Fieber).

Gruß
Jessy


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BeitragVerfasst: 17.02.16, 01:36 
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Registriert: 24.09.06, 19:37
Beiträge: 193
Hallo
Ich sollte 2 Monate länger warten auf den termin,und
ich habe eine sehnervschwellung,verdacht auf Pseudo tumor
cerebrie.................Es ist schon sehr verantwortungslos.Die
Notfallambulanz hat mich auch abgewiesen,weil mein Zustand paar Monate so geht.
MFG


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BeitragVerfasst: 17.02.16, 02:34 
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Registriert: 05.12.08, 20:34
Beiträge: 728
Leider sieht es oft so aus, das es nur Notfall oder es kann Monate warten gibt. Also über normal lange Wartezeiten.Das es was dazwischen gibt wird leider oft nicht kapiert. Ich war auch oft dazwischen, kein Notfall, aber schon dringlich und nicht was Wochen Warten kann.

Was du noch versuchen kannst, es bei einer anderen Klinik zu versuchen ob es da schneller geht. evtl. noch zum HA oder Neurologen gehen, das es von da aus versucht werden kann, mit schneller Aufnahme in Irgendeiner geeigneten Klinik.


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BeitragVerfasst: 17.02.16, 07:58 
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Beiträge: 2261
Hallo,

was Ihnen da passiert ist, ist natürlich ungünstig.
Mögliche Erklärungen dafür wurden ja bereits genannt. Es ist Winter, da ist auch in den Kliniken selber der Krankenstand höher. Außerdem gibt es gerade in den Wintermonaten Erkrankungen / Erkrankungswellen, die eine Isolierung von Patienten zwingend notwendig mache (z.B. Noro, Influenza). Möglicherweise sind einfach gerade viele Zimmer in der Klinik mit isolierten Patienten belegt, so dass belegbare Betten wegfallen.
Ich würde mich an die einweisende Arzpraxis wenden, ggf. können die einen schnelleren Termin für Sie bekommen. Über die Aufnahmenotwendigkeit entscheidet letztlich aber die Klinik.

Gruß
Die Anästhesieschwester


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BeitragVerfasst: 17.02.16, 11:20 
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Registriert: 24.09.06, 19:37
Beiträge: 193
Hallo
Es gibt doch so was wie Fallpauschalen?Die eine Krankheit wird gut bezahlt
die andere schlechter?Was ist dran?
Wenn das so ist finde ich das unmöglich, Menschenunwürdig.
MFG


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BeitragVerfasst: 17.02.16, 22:43 
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DMF-Moderator

Registriert: 20.05.07, 08:00
Beiträge: 2261
Hallo,

ganz anderes Thema, aber: ja, diese Fallpauschalen gibt es seit 2003 oder 2004 in Deutschland.
Grund dafür war u.a., dass man die früher geltenden Tagessätze (also mehr Geld, je mehr Tage der Patient in der Klinik verbracht hat, ganz egal warum er da war = wie viel Aufwand er erzeugt hat, personell und finanziell) zu oft ausgenutzt hat.
Heute ist das so: Es gibt feste Sätze für eine Erkrankung oder Verletzung, die hauptursächlich für die stationäre Aufnahme war (Hauptdiagnose). Sie beinhalten die gängige Diagnostik und Therapie für das Krankheitsbild sowie eine "angemessene" Aufenthaltsdauer.
Diese Sätze werden aber von den Kostenträgern nur bezahlt, wenn a) die Aufenthaltsdauer sich auf einen bestimmten Zeitraum (z.B. 7-9 Tage) belaufen hat, diese also nicht unterschritten wurde und b) die Kostenträger den Aufenthalt als solches, die Verweildauer im Krankenhaus und die Diagnose(n) als gesichert ansehen. Gerne wird manchmal von den Kostenträgern, v.a. im internistischen Bereich bei multimorbiden Patienten, versucht, eine "billigere" Diagnose als Hauptdiagnose durchzuboxen. Das kann dann zu monatelangen Widerspruchsverfahren führen.
Die Fallpauschalen ergänzen sich oft noch durch Nebendiagnosen, die ja auch einen Aufwand für das Krankenhaus darstellen - beispielsweise in Form von täglichen Tabletten-Gaben, oder ein Patient stürzt und zieht sich eine Oberschenkelfraktur zu.

Ob man das ganze jetzt als menschenunwürdig bezeichenen soll, weiß ich nicht. Die früher gängie Praxis mit massivem Ausreizen von Tagessätzen, obwohl der Patient eigentlich gesund war, war ja auch nicht so ganz koscher - Betten wurden mit "gesunden" unaufwändigen "Patienten" belegt, aufwändige Kranke mussten warten...
Was ich heute eher als nachteilig empfinden würde, sind sog. "blutige Entlassungen" - also zu frühe Entlassungen nach Hause oder in die Reha, wodurch es eher zu einem Drehtüreffekt kommt: die Patienten kommen zurück, weil sie ambulant nicht weiterversorgt werden können oder eben doch nicht rehafähig sind. Aber die Kliniken müssen Betten "freimachen", um wieder neue Patienten aufnehmen zu können. Der Aufwand, auch der pflegerische, dieser Patienten ist insgesamt als hoch anzusehen.
Drehtüreffekt beschreibt das Ganze finde ich recht gut.

Gruß
Die Anästhesieschwester


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