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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Stationäre Behandlung nicht automatisch AU und Bettlägerig?
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BeitragVerfasst: 26.09.14, 20:16 
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Hallo,
habe Folgendes Problem mit der ARGE. Bin seit dem 18.9 im Krankenhaus was ich auch bescheinigt bekommen habe und auch zur ARGE geschickt (die auch angekommen ist). Jetzt hatte ich trotzdem für den 29.9 ein Meldetermin erhalten. Ich hatte daraufhin bei der ARGE angerufen und mitgeteilt das ich nicht kommen kann weil ich im Krankenhaus bin. Als Antwort habe ich bekommen das ich eine neue AU mit Bescheinigung das ich Bettlägerig oder Wegeunfähig bin benötige, sonst würde ich eine Kürzung erhalten. Hatte bis heut noch eine AU.
Bloß jetzt stehe ich ein bisschen auf dem schlauch was ich jetzt machen soll. Vom Krankenhaus wurde mir gesagt das ich von denen keine AU bekomme könnte.

Am Montag wieder bei der ARGE anrufen hat keinen sinn und ich habe auch keine zweifel dran das ich eine Kürzung bekommen werde, wenn ich keine AU+ Bettlägerig Bescheinigung vorlege. Hatte letztes Jahr ähnliche Schwierigkeiten. Trotz AU Kürzung weil ich keine Bettlägerig Bescheinigung hatte (was ich aber damals war, mit hohen Fieber). Das alles hatte sich damals Wochenlang hingezogen und ich nur mit einen Anwalt weiter gekommen bin. Hatte damals Recht bekommen aber ich möchte diesen Aufwand jetzt unbedingt vermeiden. Hat einer eine Idee was ich jetzt noch machen kann?
Bin drauf und dran am Montag zur der Praxis wo ich sonst in Behandlung bin zu gehen und mir eine AU geben zu lassen, die ca. 300 m entfernt ist. Aber das würde wahrscheinlich weder von Krankenhaus noch bei meinen Arzt auf Begeisterung stoßen wenn ich am Montag da aufkreuze und zu evtl. anderen Schwierigkeiten führen.

Gruß
Jessy


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BeitragVerfasst: 26.09.14, 23:17 
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Hi Jessy,
Bestätigung, dass du im Krankenhaus liegst, müsste eigentlich reichen.
Wenn nicht - einfach die Arztpraxis anrufen und eine Bescheinigung an der ARGE hinfaxen/schicken lassen. Man kann sich auch kurz vom KHS "beurlauben" lassen - d.h. mit ärztlichen Genehmigung das Gelände verlassen.
Wie sollte man Arbeitsfähig sein, wenn man im Krankenhaus liegt???
Gruß
Muppet


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BeitragVerfasst: 26.09.14, 23:51 
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Mehr als es bestätigen kann man ja nun wirklich nicht. Ich sehe es leider dazu kommen, dass es wieder mit dem Anwalt besprochen werden müsste. Man bekommt im KH zwar keine AU, das stimmt, aber eine Bestätigung vom zuständigen Arzt sollte im Normalfall reichen. Das Original behalten, Kopien ans Amt. Dann ist immer eine Bescheinigung im Hause, falls es so dicke wird, wie zu befürchten ist.
Der Hammer an der Sache ist, dass ein Amt oftmals gegen die Wand läuft und dann erst recht Geld fließen muss.
Ich wünsche viel Erfolg und dass es nicht so dicke kommt, also wehren denn so eine Kürzung bedeutet schon eine ganze Menge, wenn sie zu Unrecht vollzogen wird, das kann allerdings nur der Anwalt beraten, denn dieser kann genau beurteilen, was Recht ist und was Unrecht.

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"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)


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BeitragVerfasst: 27.09.14, 00:16 
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Hallo Muppet,
Zitat:
Arztpraxis anrufen und eine Bescheinigung an der ARGE hinfaxen/schicken lassen.

Hinfaxen wird nicht akzeptiert. Wollen Original am dem Tag haben und damit fällt hinschicken auch flach. Wäre ein Tag zu spät :roll: .
Zitat:
Man kann sich auch kurz vom KHS "beurlauben"

Die Chance das ich "beurlaubt" werde schätze ich als sehr gering ein. Soll die Station eigentlich noch nicht mal verlassen. Zu den Untersuchungen werde ich gebracht.

Zitat:
Wie sollte man Arbeitsfähig sein, wenn man im Krankenhaus liegt???

Da fragt du die falsche. Die Diskussion hatte ich auch schon geführt.

Die einzige Möglichkeit sehe ich im Moment am Montag beim Arzt anrufen das ich eine AU+ Bettlägerich Bescheinigung bekomme und noch rumtelefoniere im Bekanntenkreis wer die für mich da abhohlt und noch am Montag zur ARGE bringt.


Gruß
Jessy


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BeitragVerfasst: 27.09.14, 01:32 
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Jessy-81 hat geschrieben:
Die einzige Möglichkeit sehe ich im Moment am Montag beim Arzt anrufen das ich eine AU+ Bettlägerich Bescheinigung bekomme und noch rumtelefoniere im Bekanntenkreis wer die für mich da abhohlt und noch am Montag zur ARGE bringt.


Und die Vollmacht dazu ausstellen. Unbedingt.
Jessy, ich wünsch Dir alles Gute.

Frdl. Grüße
Christiane


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BeitragVerfasst: 27.09.14, 14:08 
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Per Post müsste es eigentlich akzeptiert werden und was denkt sich so eine Amtstrine, wenn man auf sich allein gestellt ist? Zur Zustellung empfehle ich SB-Einschreiber (Einwurfeinschreiben) , die sind A etwas preiswerter als die mit Rückschein und B unterschreibt der Zusteller, dass die Post eingeworfen wurde und einen Einschreiber mit Rückschein kann man ablehnen, wenn ich mich nicht irre. Daher ist die preiswertere Variante sogar die sichere. Also nach KH -Aufenthalt würde ich da eine fette Beschwerde ans Amt schreiben, weil es nicht angeht, jemanden so zu behandeln, der nachweislich im KH liegt und man es auch im Nachhinein beweisen kann, wenn man niemanden hat den man beauftragen könnte und davon ist bei Alleinlebenden immer auszugehen. Bei Bedarfsgemeinschaften sähe es sicher anders aus, da kann sich der eine um die Post und Regulierung , wenn auch mit Vollmacht , um den anderen kümmern. Eine Vollmacht ist auf alle Fälle die sichere Variante, um einen Brief aus dem KH abzuholen, wenn er nicht versendet wird (auch da spart man ja gern) und sie dem Amt zu übergeben. Jemand der allein lebt und z.B. noch schlimmstenfalls mitm Kopf unterm Arm im Krankenhausbett liegt soll wohl auch adock nachweisen, wie es ihm geht oder? Am besten mit Foto samt den ganzen Gerätschaften und dann glaubt man um Geld sparen zu wollen immernoch nicht. Das Amt soll sich besser denen annehmen , die wirklich schludern und denen man Unlust zum Arbeiten oder sich zur Verfügung stellen drücken und nicht noch jemandem schaden, der wirklich erkrankt ist. Pfui Teufel noch eins!
Ich wünsche dir , dass es nicht zur Sperrung kommtund dass es sich mit dem Anwalt und einer Beschwerde regelt.

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BeitragVerfasst: 28.09.14, 00:17 
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Danke allen erst mal,
toll ist ja auch das ich den Meldetermin auch erst am Freitag erhalten habe, obwohl die eigentlich wissen mussten das ich im KHS liege. Eine Nachbarin hohl jeden Tag meine Post und ruft bei sollen Briefen mich eben an. Am Zufall glaube ich schon nicht mehr weil es nicht das erste mal so war.
Auch mit der Bettlägerig Bescheinigung. Eine AU bedeutet eben nur das jemand nicht länger als 3 Stunden Arbeiten kann und darum kann jemand zu den Meldetermine erscheinen. Blöd nur wenn jemand auf dem Land lebt und auf Öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist und dafür 4 Stunden unterwegs sein muss. Aber das zählt nicht.

Aber ich sehe das schon kommen das ich wieder zum Anwalt muss. Billiger wird das für keinen. Das letzte mal hat es ca 300€ gekostet, habe aber damals alles zurückbekommen. Aber Finanziell fiel mir das aber schwer vorzuschießen Kürzung und Anwaltskosten und auch damals wie jetzt sowieso schon durch die Erkrankungen auch keine geringe kosten zusatzkosten. Das kann ich nicht wieder brauchen.

Ich stehe da eben auf der schwarze liste wie jeder der bei dem ständig eine vorlegt. Der Leiter davon hatte mal ein nettes Interview einer Zeitung gegeben. Wo drin stand das in den vielen Fällen von ausgegangen wird das die AUs oft gefälligkeits Bescheinigungen sind, Und sich trüber aufregt das die Ärzte an der Schweigepflicht gebunden sind und so Beschwerden bei der Ärztekammer wenig bringt. Ich lasse das mal unkommentiert. Daher es ist der Leiter von der Behörde nicht die Sachbearbeiterin. Und ich falle anscheinend deren Meinung unter der Rubrik. In in letzten 3 Jahren die meiste zeit eine AU und die letzten 4-5 Monate durchgehend eine AU hatte bis eben jetzt den 26.9

Zitat:
Jemand der allein lebt und z.B. noch schlimmstenfalls mitm Kopf unterm Arm im Krankenhausbett liegt soll wohl auch adock nachweisen, wie es ihm geht oder? Am besten mit Foto samt den ganzen Gerätschafte

Die Idee finde ich gut. Dann werde ich sicherheitshalber am Montag ein Foto von mir machen wo auch der ZVK zu sehen ist mit aktuelle Zeitung im Hintergrund. Das macht sich als beweiß bestimmt gut. Man weiß ja nicht ob ich das nicht vielleicht noch brauche. Das würde sich bei Gericht bestimmt gut machen.

Gruß
Jessy


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BeitragVerfasst: 28.09.14, 08:10 
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Hi Jessy,
Neben ein paar Zeile von den Arzt (über Zustand- nicht möglich KHS zu verlassen und schwere chronische Erkrankung) gib deine Freundin der Vollmacht und dein Perso mit.

Am besten auch - Stelle einen Antrag über erwerbsunfähigkeit. Spart dir dann dieses Stress. Beantrage ebenfalls ein EU Rente - denke es dauert bis du wieder fit bist.

Sozialdienst im Krankenhaus hilft dir dabei, auch mit der ARGE. Dafür sind sie da. Kennen sich mit alle Formalitäten gut aus. Du bist definitiv nicht die erste mit dieses Problem. Hatte auch verzweifelte Patienten vor mir - gleiches Problem, teilweise erfuhren sie über das Termin bei der ARGE zu spät. Unsere Sozialarbeiter hat schnell alles gerade gebogen - haben oft Kontakt mit die Ämter und die Ämter kennen die Sozialarbeiter. Unsere war hartnäckig, Ämter gaben schnell nach.

Frag den Arzt morgen dir einen Termin bei der Sozialdienst zu geben. Da erhältst du auch Info über Schwerbehinderung beantragen usw. Chronische Erkrankung wie deine werden als Behinderung gesehen (sogar Migräne fällt teilweise darunter).
Gruß
Muppet


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BeitragVerfasst: 28.09.14, 17:05 
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Anwaltskosten, wenn du im Recht bist? :shock: wenn du auf Sozialleistung wie ALGII angewiesen bist, hast du die Möglichkeit, einen Beratungsschein zu beantragen (Amtsgerecht) und das dem Anwalt vorzulegen. Es ist auch legitim, dass dieser dennoch bis zu 10 Euro Beratungsgebühr nimmt, aber das müsste auf einer Seite deiner zuständigen Stadt stehen. Also legst du alles an Nachweisen zurecht, kopierst den Kram am besten , damit die Originale sicher zu Hause bleiben, schreibst auf dem Antrag kurz nieder, worum es geht. Es müssen auch Einkommensbescheinigungen und 2-3 Kontoauszüge der letzten 2-3 Monate (weiß ich nicht mehr genau) dazu vorgewiesen werden. Der Rechtspfleger im Amtsgericht entscheidet darüber , ob dir der Beratungsschein zusteht oder nicht. Und viele Anwälte kümmern sich auch um die Belange der Betroffenen. Schau also mal auf die Webseite des für dich zuständigen Amtsgerichts und oftmals sind die Anträge sogar zum Herunterladen und ausfüllen, dann musst du nicht extra noch Wege zurücklegen, um das Ding zu holen.

Der Sozialdienst des KH wäre auch eine Hilfe, stimmt. Und vielleicht ist da eine gute Zusammenarbeit möglich, dir aus dem Problem zu helfen. Das kann echt nicht wahr sein , dass ein Amt so handelt.

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BeitragVerfasst: 28.09.14, 20:11 
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Durch einen aktiven & guten Sozialdienst spart man den Anwalt. Mit EU Bescheinigung sowieso.


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BeitragVerfasst: 28.09.14, 23:41 
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Zitat:
wenn du auf Sozialleistung wie ALGII angewiesen bist, hast du die Möglichkeit, einen Beratungsschein zu beantragen (Amtsgerecht) und das dem Anwalt vorzulegen.


schnuffeldi nur leider sind wenige Anwälte dazu bereit mehr als das Erstberatung zu machen. So viel ich weiß bedeutet das dann für die Aufwendige Anträge und niedrige Honorare.
Ich hatte damals keine andere Möglichkeit als zum Anwalt zu gehen und zu riskieren auf die Anwaltskosten sitzen zu bleiben. Ich bin kein Mensch der gleich zum Anwalt geht. Meine Briefe wegen Widerspruch wurden alle komplett Ignoriert(das sollte ich mal machen). Wollte dann ein Termin bei der Sachbearbeiterin haben. Bekam ich auch nicht. Die ersten beiden Briefe vom Anwalt wurden auch erst Ignoriert. Erst als mit Einschreiben und bitte auf Akteneinsicht wurde ohne weitere Erklärung die Sanktion zurück genommen. Der Anwalt hatte dann noch wegen Übernahme der Anwaltskosten dann noch ein Brief hingeschickt und ich hatte dann überraschenderweise auch ohne Schwierigkeiten die kosten für den Anwalt zurück erstattet bekommen.
Zu der Sachbearbeiterin. Die habe ich ein einziges mal zur Gesicht bekommen, vor ca. 3,5 Jahren und danach kein Termin bei Ihr bekommen. Habe schon mehrfach um ein Termin gebeten. War aber Ihrer Meinung nach überflüssig. Die angeblichen Meldetermine sind immer Info Veranstaltungen für Maßnahmen oder Kurse. Auch Fraglich ob das eigentlich Meldetermine sind. Auch Eingliederungsvereinbarung wurde mir nie vorgelegt zum Unterschreiben. Medizinischen Dienst wurde ich auch nie geschickt. Wäre für die eigentlich schon sinnvoll. So hätten die mich aus der Statistik raus. Da mach ich mich wohl nicht so gut drin. Lange Arbeitslos(damals entstanden durch die Erkrankung), jung mit FH Reife keine Vorstrafen :wink: .

Muppet ich werde auch ein Termin beim Sozialdienst machen und mich beraten lasse. Werde aber trotzdem noch sicherheitshalber Probieren noch eine AU zu bekommen. Die brauchen die für ihre Unterlagen. Eine AU+ das ich Bettlägerig bin. Auch wenn eigentlich jeder das mit normalen Menschenverstand nicht versteht, wofür. Das ist jetzt bloß erst mal das einfachste. Mir wächst jetzt sowieso schon alles übern Kopf.
Gruß
Jessy


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BeitragVerfasst: 29.09.14, 16:47 
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Also selbst wenn die Anwälte nicht die Anträge für den Betroffenen ausfüllen oder dabei helfen, bekommen sie sicherlich nicht weniger Honorar und hier drängeln sich die Anwälte schon um jeden Betroffenen, also kann es keine schlechte Einnahmequelle sein, zumal sich Ämter ja viele Fehler leisten, statt einmal richtig zu handeln. Wir hben hier eine Anwältin, die bsp-w. beim Amt arbeitete,deren VErtrag nicht verlängert wurde und nun gegen das Arbeitsamt handelt, wenn es um ungerechtfertigte Kürzungen oder Streichungen geht. Auch ich musste gegen das Amt vorgehen, weil man plötzlich meine Aufwandsentschädigung wollte und am Ende stand mir vom Amt noch was zu. Wenn schon Dumping durch die STadt aber solche Touren gehen nach hinten los :twisted:

Wenn der Anwalt also noch nicht mal Lust hat, bei den Anträgen zu helfen, dann wenigstens, wenn der Beratungsschein gesendet wurde.
Zitat:
Werde aber trotzdem noch sicherheitshalber Probieren noch eine AU zu bekommen. Die brauchen die für ihre Unterlagen. Eine AU+ das ich Bettlägerig bin. Auch wenn eigentlich jeder das mit normalen Menschenverstand nicht versteht, wofür. Das ist jetzt bloß erst mal das einfachste. Mir wächst jetzt sowieso schon alles übern Kopf.
Gerade solcher Stress ist nicht gerade der Genesung dienlich, aber das interssiert keinen, außer den Menschen. Man provoziert also praktisch, dass du länger ausfällst, als eigentlich nötig wäre. Wie stehts um Anwälte im Umkreis, wenn auch weitern Umrkreis? Mal herumtelefoniert? Ich hatte mit meinen Anwälten ARbeits- und Sozialrecht höchstens 1-2 x persönlichen Kontrakt, der Rest war eher E-Mailverkehr, wenn noch Post diesebetreffend hinzukam. Also einscannen und hinmailen. Es muss doch einen Anwalt geben,der sich dessen annimmt :shock: scheint so Blüten anzunehmen wie in der Medizin oder? Großen Reibach, ansonsten istnicht :roll:

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