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 Betreff des Beitrags: Re: Tolle Umverlegung im Krankenhaus
BeitragVerfasst: 07.03.14, 11:22 
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Zitat:
Aber der Ton macht die Musik und das was Sie hier geschildert haben, darf so nicht passieren.

tut es auch aus meiner Erfahrung nicht. War 2 mal stastionär und da pflegte man einen guten, normalen Umgangston von beiden Seiten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tolle Umverlegung im Krankenhaus
BeitragVerfasst: 07.03.14, 12:35 
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Ich versuche mal beide Beiträge so gut es geht, zu beantworten:

Erstmal vielen Dank für die Erklärungen, denn in dem Wust habe ich vorerst nicht durchgeblickt :lol: :oops:

Also entlassen wurde ich mit dem Verdacht auf "Morton Metatarsalgie" (hoffe, ich habs richtig beschrieben). Dem Verdacht einem Ganglion nachzugehen hat man vorerst harsch abgewiesen. Lachen musste ich so, als meine Freundin sich bei einem Besuch die Füße anguckte (ist Krankenschwester, arbeitet aber in den alten BL) und meinte, es könnte unter anderem ein Ganglion sein. Und tatsächlich. Bei der späteren Auswertung des Befundes am rechten Fuß kam es heraus. Beim Entlassungsgespräch entschuldigte sich die junge Ärztin auch dafür, dass sie mich so anfuhr und der Meinung war, dass man dem nicht nachgehen müsse. Ich bin im med. Bereich Laie, vermute aber, dass das Ganglion nicht für die Schmerzen verantwortlich ist. Da spielten andere Faktoren rein. Ich kann gern in einem passenden Thema ein Foto vom Fuß verlinken (führt dann auf meine Dropbox, nicht, dass man es gleich für einen Werbelink hält). Entlassen hat mich der Assistenzarzt der Inneren.

Nun zu Muppets Fragen und Antworten:
Zitat:
Manchmal ist es einfach schlicht und unmöglich eine Diagnose zu stellen. Man macht x-Untersuchungen und findet entweder nichts oder keine ausreichende Erklärung für die Symptomen.
Was Untersuchungen angeht (besonders die Invasiven) und Medikamenten, gilt es : So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Warum?
Weil Untersuchungen und Medikamenten durchaus auch Schaden anrichten können. Da besteht auch eine Verantwortung die Patienten gegenüber.
Es geht nicht immer um Kosten. Man kann nicht einfach auf Verdacht jemand mit Medikamenten vollpumpen. Gezielte Therapie sieht anders aus.
Ein tollen medikamentöse Therapie, der alle Symptomen behebt, hilft einer Patienten nicht, wenn er nicht mehr geradeaus laufen kann, oder einem Jahr später dafür eine neuen Leber braucht.

Schräge Idee:
Würde eine Therapie mit ortliche Betäubung versucht? Kenne das aber nur aus der Neuro bei Trigeminus Neuralgie. Ist etwas unangenehm. Man spritzt über Wochen eine ortliche Betaubung und löscht (hoffentlich) das Schmerzgedächtnis. Ob das im Fuß geht???
Die erste Frage: nein, soll jetzt erst kommen, also erst nach etlichen Monaten :? damit ist die Frage, ob es auch am Fuß geht, beantwortet, bei mir sind beide Füße betroffen, daher zwei Termine, wo ich eigentlich hoffte, das alles in einem "Abwasch" erledigt hätte werden können.

Nun zur Diagnostik. Ich verstehe, dass manchmal nicht gleich oder erst später eine Diagnose erstellt werden kann und man mir das bitte aber auch so mitteilt. Da hätten wir wieder die Kommunikation zwischen Arzt und Patient :wink: mein Orthopäde (klingt irgendwie besitzergreifend, aber ihr wisst, was gemeint ist) zuckt ja nur Schultern und hatte eben auf die Art versucht mir zu helfen und auch er sagte oft genervt, ich wäre ein Sonderfall, was auch der Schmerztherapeut aber zwinkernd sagte. Der Ton macht die Musik oder bzw . auch die Mimik. Beim Schmerztherapeuten konnte ich mitgrinsen und habe scherzhaft gesagt, dass noch nie etwas von Halbheiten hielt, weder bei der Leistenbruch-OP (beidseits), aufgeschnittene Finger (beidseits) und nun die zerdemmelten Füße. Mit den Medikamenten ist es auch so eine Sache. Ich wollte wissen, welche Pille aus welcher Tageszeitbatterie nun wofür gut ist. Keine Antwort. Vom Pfleger bekam ich später die Schmerztherapiepillen sporadisch erklärt, weil er in Eile war. Habe auch gesagt, dass er lieber erstmal das Nötigste wofür er unterwegs ist , erledigt und wenn bisschen mehr Luft ist, es toll wäre. Er war wirklich ein klasse Mensch, der sich für vieles wirklich Zeit nahm. Wir haben aber auch verstanden und es ihm auch gesagt, wenn er es eilig hatte.

Die Entzündungen mussten erstmal runter, die Schildi hat noch gejubelt ( :lol: ) und dann begann man mit der medikamentösen Schmerztherapie.

Zitat:
Ein tollen medikamentöse Therapie, der alle Symptomen behebt, hilft einer Patienten nicht, wenn er nicht mehr geradeaus laufen kann, oder einem Jahr später dafür eine neuen Leber braucht.
und das gibt mir ebenfalls zu denken. Als med. Laie weiß man aber nicht, was nun gut oder besser wäre, daher müssen wir auf die Ärzte vertrauen.

Zitat:
Ich verstehe immer noch nicht ganz genau was du eingentlich hast - Hauptproblem ist Ganglion und Fußschmerzen in beide Füße-korrekt?
Dafür Schmerztherapie - aber mit was?
Welche Untersuchungen? Du beschreibst oft Erfahrungen mit Ärzte, aber nicht sehr deutlich und zusammenfassend was genau untersucht würde und mit welchem Ergebnisse.
Es ist alles in verschiedenen Threads verteilt.
Es ist langsam sehr schwierig alles zu durchblicken.

Ich habe das was ich habe, auch erst Stück für Stück erfahren und kann es dann auch nachvollziehen. Inzwischen stellte sich eine Überlastung durch Hohlfuß heraus (habe seit Dezember Einlegesohlen und zwei paar Schuhe mit verstärkter Sohle mit Abrollhilfe, da man sah, dass ich durch die Schmerzen auch damit Probleme hatte) . Ich kann nur vermuten, dass die Schwierigkeiten mit dem Abrollen auch mit der ebenfalls diagnostizierten Sehnenscheidenentzündung (natürlich beidseits :lol: ) habe.

MRT habe ich inzwischen vom Kopf und Halswirbelsäule in einer Doppeluntersuchung. Da gibts auch bereits einen Befund, der sonst alles als "unauffällig" beschreibt (hört sich doch gut an oder?) und eine etwa 6mm große bzw kleine Zyste im Kopf ist, welche wohl auch harmlos ist, wie ich bereits hörte. Man vermutete dort die Entzündungsherde. Die weiteren MRT sind von den Füßen, in einem das Ganglion (rechts zwischen dem 4. und 5. Zeh) und links eine wohl meines Alters gerechter Verkalkung. Ich bin zarte 38 :oops: Und ein MRT ist von der Lendenwirbelsäule gemacht worden. Auch hier war alles wohl "unauffällig" und nur altersbedingte normale Verschleißerscheinungen und die Skoliose deutlich zu erkennen. Diese ist lange schon behandelt worden und ich war bislang gute 10 Jahre schmerzfrei bis auf paar Kleinigkeiten. Röntgenbilder wurden von Händen und der ganzen Wirbelsäule gemacht, war wohl bis auf die Skoliose im Rücken alles ok. Sono bzw. Ultraschall wurden von Schildi, Bauch (den Grund habe ich nie erfahren, aber es schien alles ok) und den Füßen gemacht. Darauf hin sprach man von Punktierung oder Punktion (wie heißt es richtig? :oops: ) und wurde dann zum Hautarzt gekarrt. Findet den Fehler :lol: selbst als Laie und auch durch die Erfahrungen mit der Schilddrüse weiß ich , dass es in den Bereich der Internisten gehört, nicht zum Hautarzt. Dieser sagte dann auch das Gleiche. Erst hatte der mich angesprochen: "ach , sie sind wegen roter Hacken und Sohlen da, oder?" ? :shock: nein, eigentlich punktieren. Der untersuchte also denoch meine Füße und meinte, dass bis auf die Entzündung am Zeh alles in Ordnung wäre und dass ein Chirurg da ranmüsste und später von Fußpflegern weiterverfolgt werden müsste. Ich fand, dass er damit Recht hatte. Was ich nicht toll fand, war dass ich am Zeh herangezogen wurde, um die Füße zu untersuchen. Mein Aua hatte ihn dann gemahnt :lol: also wieder zurück ins andere Gebäude. Der Transportfahrer war auch überlastet, weil er allein fährt und alles stemmen müsste. Die Abholung dauerte entsprechend lange. Die Sprechstundenhilfe des Hautarztes war eine sehr Herzensgute, die sich wirklich mühte und das habe ich ihr auch so gesagt. Die eine Schwester der angrenzenden Station winkte ja ab, als sie die Sprechstundenhilfe zum Kaffee holen würde und sie Bedenken hatte, mich allein zu lassen. Ich habe ihr gesagt, dass es wirklich toll ist, wie sie sich mühte und dass sie für die Zeit bis zur Abholung nichts kann und sie ganz beruhigt ihren Kafee trinken kann und habe beruhigend gezwinkert. Ich hatte auch Getränke bekommen, alles gut.

Insgesamt scheint es also wieder gut auszusehen und ich auf dem besten Wege der Besserung (lange genug war das Ganze ja) und dass ich jetzt noch die Spritzen bekomme, die wohl mehr Besserung bringen sollen und ich das auch sehr hoffe.

Ich hatte mir die Akten auch kopieren und zusenden lassen, das Geld wars mir wert. Wow! da waren Eintragungen, die teilweise nicht stimmten und es fehlte eigentlich. Ich vermute doch, dass in einem "Anordnungsbogen" auch drinnen stehen müsste, dass man angeblich versuchte, mich in eine andere Klinik zu verlegen und zwar speziell für Orthopädie (die hat auch einen verdammt guten Ruf und Lily G wird sie auch kennen). Angeblich wollte man mich ohne eine definitive Diagnose nicht aufnehmen. Ich bin später auch zu einer stationären Schmerztherapie dort gelandet bzw erstmal eingewiesen worden, aber man nahm mich nicht an, ich bekäme ja schon eine. Darauf meinte ich ,dass es nur Medikamente sind, was auch stimmt. Das würde reichen :shock: hm. Bis jetzt ist nichts punktiert worden, nur medikamentöse Schmerztherapie. Die Medikamente sind bereits durch Muppet und einem anderen Forenmitglied erläutert worden, wofür ich auch mal wieder dankbar bin.

Das Ganze fing auch mal "harmlos" an , als ich vorerst einen dicken Spann hatte , erst nur am rechten Fuß. Ud erst dachte ich, ich spinne, aber meinen Nachbarn, die mit mir draußen saßen, fiel es auch auf, weil ich die Füße hochstellte. Kühlen kühlen kühlen half nichts. An den "Sprunggelenksköpfchen" (? richtig?) die viele so vorstehend haben, waren aber bläulich-rot-violett verfärbt (noch heute so) und das beunruhigte mich auch, ob das harmlos oder mehr ist. Die Schmerzen nahmen zu und die verordneten Bandagen mit Pelotten taten mir aufgrund der Reibung weh, vor allem an den Sprunggelenksdingern. Noch heute brennt es wie hupatz. kann sich keiner erklären.

Und hier guck und guck habe ich mal die blauen Patscherchen verlinkt. Für einen Laien ist es eben nicht klar, ob es harmlos ist oder nicht und ich hatte auch noch nie einen Zugang an der Hand. Die Reaktion wäre sicher auch so gekommen, wenn man vorsichtig vorgegangen wäre, ich weiß es nicht. Aber es zog sich bis zum Ellbogen und konnte kaum bewegen, also mit Kühlpackungen und Dreieckstuch "behandeln". Laut Arzt in der Notaufnahme, zu dem mich die Sanis fuhren, ist es nur eine Reizung gewesen und zum Glück keine Entzündung. Mal wieder fragte ich mich, warum die Sanis trotz allem Stress und was sie alles zu sehen bekommen, noch so zuvorkommend sind , wow! Habe mich bei den "Jungs" auch echt so bedankt. Die haben nur gelacht :lol: und der Arzt, der mich behandelte bzw. brauchte er nicht nur untersuchen, fragte mich, wer denn diese "Bohrung" zustande kriegt. Habe dann einen kurzen Abriss gebracht. Nach dem MRT durfte ich auch ne gute halbe Stunde betteln die Kanüle endlich loszuwerden,weil es so wehtat. Unser Stationsliebling hat sich, als er mich gesehen hatte, als in den Stationflur kam, dessen angenommen. Ich weiß nicht, wie lange ich sonst gestanden hätte. Insgesamt hatte ich die Kanüle gut 1,5 Std. in der Hand gehabt.

Unterm Strich finde ich die stümperhafte und teilweise falsche Führung der Akte ein dolles Ding, dass man mir kaum etwas erklärte und einige Ärzte dort m ich wie den letzten Kunden behandelten. Meine Zimmergenossinnen, mein Freund und Freundin, die da waren, bekamen es auch mit , auch die zwei Pfleger, die sich für mich einsetzen. Solche Pfleger und Schwestern, die auch sonst sehr rührig sind und mitdenken, sind Gold wert, wissen sie von mir auch schon. Ich habe jeden Tag dokumentiert, mit allen Zitaten und Handlungen, falls es mal hart auf hart gekommen wäre. Die KV weiß auch Bescheid.

Nun steht die Frage, in welchen Bereich mein Foto mit dem Fuß passt. Evtl. in die Orthopädie, wo ich bereits eine Frage stellte? :oops:

Ich kann also nur noch kopfschüttelnd zurückblicken und nickend vorwärts gucken, dass alles wieder im wahrsten Sinne des Wortes seinen Gang geht und ich mich nicht aufs Büro beschränken muss. Schließlich liegt mir kein anderer Bereich am Herzen wie der Soziale, um noch schlimmer betroffenen Menschen die Lebensqualität zu verbessern.

_________________
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)


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 Betreff des Beitrags: Re: Tolle Umverlegung im Krankenhaus
BeitragVerfasst: 07.03.14, 15:15 
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Beiträge: 290
schnuffeldi hat geschrieben:
….mich in eine andere Klinik zu verlegen und zwar speziell für Orthopädie (die hat auch einen verdammt guten Ruf und Lily G wird sie auch kennen). Angeblich wollte man mich ohne eine definitive Diagnose nicht aufnehmen….
Die Klinik gehört zum Uniklinikum, d.h. der Lehrstuhl für Orthopädie ist ausgelagert. Erst im letzten Jahr wurde die Orthopädie im Klinikum in der Ex Großstadt aufgebaut.

Dr. A. Flaccus hat geschrieben:
Abgerechnet wird am Ende nur die Hauptdiagnose. Das ist die Diagnose, die den KH-Aufenthalt im Wesentlichen bestimmt hat. Nur dafür gibt es Geld. Und zwar eine feste Summe, die im Katalog festgelegt ist. Egal ob da noch MRT´s oder andere Behandlungen gemacht wurden.
Wie wird denn abgerechnet wenn, ein Patient zur Abklärung oder ein Notfall eingewiesen wird und die Hauptdiagnose nicht zur Fachrichtung der Station passt oder gar keine Diagnose gestellt wird?

LilyG


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 Betreff des Beitrags: Re: Tolle Umverlegung im Krankenhaus
BeitragVerfasst: 07.03.14, 15:18 
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Registriert: 10.01.07, 16:48
Beiträge: 4216
Hallo,
bzgl. Aktenführung.
In die Kurve kommen - eine Kurznamnese, Laborergebnisse, Befunde - alte wenn überhaupt relevant (d.h. wenn überall ohne Befund darauf steht, notiert man nur kurz welche Untersuchungen gemacht worden sind), neuen Befunde in abgekürzten Form, Medikamente (in welchem Dosis und wann/warum verordnet) und was konkret gemacht wurde. Vorschläge usw. werden eher nicht mitdokumentiert, außer eine sinnvollen Therapie vorgeschlagen wird und der Patient komplett ablehnt, damit der überweisenden Arzt weißt, dass wir nicht komplette Dillitanten sind und der Patient unkooperativ war.
Ärzte können nicht für jede Patient alles ausführlich dokumentieren - geht zeitlich nicht. Und was vielleicht für der Patient sehr wichtig ist, ist manchmal für die Behandlung/Diagnose komplett irrelevant.

Zitat:
Ich vermute doch, dass in einem "Anordnungsbogen" auch drinnen stehen müsste, dass man angeblich versuchte, mich in eine andere Klinik zu verlegen und zwar speziell für Orthopädie

Nee, ist irrelevant, da die Verlegung gar nicht stattgefunden hat.

Zitat:
Ich habe jeden Tag dokumentiert, mit allen Zitaten und Handlungen, falls es mal hart auf hart gekommen wäre. Die KV weiß auch Bescheid.

Was meinst du mit hart auf hart?

Zitat:
Ich bin später auch zu einer stationären Schmerztherapie dort gelandet bzw erstmal eingewiesen worden, aber man nahm mich nicht an, ich bekäme ja schon eine. Darauf meinte ich ,dass es nur Medikamente sind, was auch stimmt. Das würde reichen :shock: hm. Bis jetzt ist nichts punktiert worden, nur medikamentöse Schmerztherapie.

Naja, Schmerztherapie besteht halt hauptsächlich nur aus Medikamenten - viel mehr kann man nicht tun und wenn das Therapie nicht zu optimieren ist (siehe Patient durch Erhöhung zu vollgedröhnt, um geradeaus zu laufen), besteht tatsächlich kein Handlungsbedarf.
Punktieren ist die Aufgabe der Orthopäde. Nicht der Schmerzmediziner. Und Therapieoptimierung und Punktion können beide ambulant stattfinden.

Das Problem ist - 4 Wochen Liegezeit ist lang (Neurochirurgie ist oft weniger als 1 Woche - nach einen Hirn OP, nur als Vergleich), besonders wenn nur eine Abteilung abrechnen kann und es ging eigentlich, um ein ganz anderen Fragestellung - der aufwendig war und keine ICD-10 Diagnose als Resultat hat.
Für ein Krankenhaus ein sehr, sehr teueren Spaß, da nicht nur werden sie nicht ausreichend honoriert, sondern das Bett ist auch für anderen Patienten belegt, die Geld reingebracht hätten. Ist keinen Vorwurf, sondern einfach die harte Realität.

Zitat:
Was ich nicht toll fand, war dass ich am Zeh herangezogen wurde, um die Füße zu untersuchen.

Naja, um etwas zu untersuchen, muss man es anfassen und bewegen :-)

Zitat:
MRT habe ich inzwischen vom Kopf und Halswirbelsäule in einer Doppeluntersuchung. Da gibts auch bereits einen Befund, der sonst alles als "unauffällig" beschreibt (hört sich doch gut an oder?) und eine etwa 6mm große bzw kleine Zyste im Kopf ist, welche wohl auch harmlos ist, wie ich bereits hörte. Man vermutete dort die Entzündungsherde.

wo sitzt es?

Zugänge verursachen meistens blaue Flecken. Und nicht alle können die gut legen :-)
Wenn es zu weh tut, bitte ich um eine Tupfer und ziehe es selber (allerdings habe ich Erfahrung - sollte man nicht einfach so machen).

Gruß
Muppet


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 Betreff des Beitrags: Re: Tolle Umverlegung im Krankenhaus
BeitragVerfasst: 07.03.14, 16:17 
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Beiträge: 1152
Ich behauptete ja nicht, dass der Schmerztherapeut die Punktierung vornehmen müsste, sondern der Internist :wink:
Zitat:
Darauf hin sprach man von Punktierung oder Punktion (wie heißt es richtig? ) und wurde dann zum Hautarzt gekarrt. Findet den Fehler selbst als Laie und auch durch die Erfahrungen mit der Schilddrüse weiß ich , dass es in den Bereich der Internisten gehört, nicht zum Hautarzt. Dieser sagte dann auch das Gleiche.


Aktenführung ist ein zweischneidiges Schwert. Ich habe damals während meine Tätigkeit auch alles dokumentieren müssen, das ist auch eine Absicherung für beide Seiten, also der zu Betreuende und der Betreuer. In unserem Falle also Ärzte, Pfleger am Patienten.

Nun, die Dokumentation ist auch eine Absicherung für mich und ich habe ja auch Zeugen, ich wusste doch nicht, was noch alles auf mich zukommt.

In der Akte steht zum Beispiel Unstimmiges wie "Lehnte Abführmittel ab" stimmt nicht! Ich hatte beim ersten Mal die Erfahrung gemacht, dass ich das Zeug morgens bekam mit der Sicherheit, dass am Vormittag keine Diagnostik anfällt, was ja dann nicht so günstig wäre, weil ich nicht weiß, wie schnell das Zeug wirkt, da ich darin unerfahren war. Der Pfleger konnte auch nichts dafür, weil im Terminbuch auch nichts stand. Aber etwa 10 min. kam der flotte Fahrer der wie Steven Seagal (oder wie der heißt) aussieht und in einem urischen Tempo mit mir davon rauschte (wäre klasse gewesen für einen Werbespot mit wehenden Haaren). Ich wurde also in den Hautbereich transportiert (anderes Gebäude) und die Sache habe ich ja beschrieben. Ich hatte die Sprechstundenhilfe darüber informiert, damit sie sich nicht wundern, wenn der Rolli ab und an mal leer ist :lol: diese informierte auch den Arzt. Ich hatte das Glück, dass ich nicht während der Untersuchung "rennen" musste.


Beim nächsten Mal als ich wieder morgens das Zeug einnehmen sollte, habe ich gefragt, ob es nicht möglich wäre, die Einnahme auf den Abend zu verschieben, wo definitiv keine Diagnostik mehr auf mich zukommt. Also habe ich um einen Kompromiss gebeten und nicht einfach nur abgelehnt. Das war auch ein anderer Pfleger. Ich weiß doch, dass sich auch die Pfleger/ Schwestern absichern müssen, dass der Patient keinen Darmverschluss kriegt und nicht die Pfleger oder Schwestern beschuldigt werden. Aber eine Bitte auf späteren Zeitpunkt und das ins Büchlein oder Akte eintragen, dass der Spätdienst mit dem Zeug kommt, dann wäre es doch in Ordnung und keine völlige Ablehnung, finde ich jedenfalls.

Zitat:
Das Problem ist - 4 Wochen Liegezeit ist lang (Neurochirurgie ist oft weniger als 1 Woche - nach einen Hirn OP, nur als Vergleich), besonders wenn nur eine Abteilung abrechnen kann und es ging eigentlich, um ein ganz anderen Fragestellung - der aufwendig war und keine ICD-10 Diagnose als Resultat hat.
Für ein Krankenhaus ein sehr, sehr teueren Spaß, da nicht nur werden sie nicht ausreichend honoriert, sondern das Bett ist auch für anderen Patienten belegt, die Geld reingebracht hätten. Ist keinen Vorwurf, sondern einfach die harte Realität.
ich weiß dass ich länger als nötig gelegen habe, konnte jedoch nichts dafür und das habt ihr ja auch schon beschrieben. :D niemand kann da was für, alles irgendwie auch organisatorisch komisch gelaufen. Ich telefonierte mit der Krankenkasse darüber, man hat es mir zum Glück nicht in Rechnung gestellt, aber erstaunt waren die wohl auch, wie lange und was da alles so ablief.

Zitat:
Was ich nicht toll fand, war dass ich am Zeh herangezogen wurde, um die Füße zu untersuchen.

Naja, um etwas zu untersuchen, muss man es anfassen und bewegen
najaaaaaaa, also dann muss man eben anfassen und bewegen. Aber nicht heranziehen, länger wird der Zeh davon auch nicht :lol: und man hätte mir auch sagen können, wo ich mich sonst hätte auf der Liege hinsetzen sollen. Ich saß ja etwa mittig und er mit seinem Drehstuhl davor. Da war die junge Neurologin ein tolles Beispiel: "ich muss da jetzt mal drücken" oki :shock: :lol: natürlich war ich bei jedem Druck sehr dankbar, dass die Augäpfel angewachsen sind, aber was muss, das muss, aber man kanns mir sagen.

Zitat:
Zugänge verursachen meistens blaue Flecken. Und nicht alle können die gut legen
Wenn es zu weh tut, bitte ich um eine Tupfer und ziehe es selber (allerdings habe ich Erfahrung - sollte man nicht einfach so machen).
ich hatte noch nie so einen Zugang und nie Probleme damit. Und selbst werden es wohl nur Leute mit med. Kenntnissen tun. :lol:

bezüglich Entzündungswerte und Zyste:
Zitat:
wo sitzt es?
den Entzündungsherd weiß sicher immernoch keiner und die Zyste "Pinealiszyste".

Dachte erst, Wunder was es ist :shock: bis ich mal herumgegoogelt habe und auch hier im Forum danach suchte und etwas kommentierte (Neurologie).

S1 und S2(diese Links führen dann zum Befund beide Seiten ohne persönliche Daten)

Aber beidseits solche Stellen und Entzündungen scheinen wohl echt selten zu sein, dass man damit kaum umgehen konnte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tolle Umverlegung im Krankenhaus
BeitragVerfasst: 07.03.14, 23:26 
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Registriert: 10.01.07, 16:48
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Hallo,
Zitat:
Beim nächsten Mal als ich wieder morgens das Zeug einnehmen sollte, habe ich gefragt, ob es nicht möglich wäre, die Einnahme auf den Abend zu verschieben, wo definitiv keine Diagnostik mehr auf mich zukommt. Also habe ich um einen Kompromiss gebeten und nicht einfach nur abgelehnt.

Sorry, das ist aber unwichtig - es geht darum, dass du es nicht 2x kriegst und dadurch schweren Durchfall entwickelst. Abends kann man immer nach den Mittel fragen- ist ja verordnet.
Zudem, muss man es ja nicht morgens nehmen. Man kann es ja bis Abend aufbewahren. Auch als Patientin hat man eine gewisse Freiheit.

Zitat:
die Zyste "Pinealiszyste".

Meistens Zufallsbefund, ohne Symptomen - verursachen definitiv keine Schmerzen im Fuß. Wenn sehr groß -> Schwindel/Überdruck.

Was ich nicht ganz verstehe - und es sollte keine Angriff sein:
Du hast wirklich einen sehr ausführlichen Diagostik erhalten (exzeptionell sogar) . Bei die meisten Häuser wärst du nach 3-5 Tagen entlassen gewesen, wenn überhaupt aufgenommen.
Aber du beschwerst dich. Sorry, aber für mich wegen Kleinigkeiten. Für dich wichtig (bin ja angehende Psychologin- weiß, dass der Interpretation einer Situation eine sehr großen Rolle speilt) aber .... ich betrachte es von beiden Seiten.
Auf die eine Seite aus Krankenhausmitarbeiterin Sicht, auf der anderen:
ich wurde 6 Tagen nach eine Hirn OP entlassen. Das OP ging schief, es kam zu massiven Komplikationen. Trotzdem entlassen. Ohne Diagnostik... bin jetzt deswegen schwerbehindert...

Ich kann verstehen, dass du frustriert bist, aber es haben sich wirklich viele Ärzte um dich gekümmert.

Gruß
Muppet


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 Betreff des Beitrags: Re: Tolle Umverlegung im Krankenhaus
BeitragVerfasst: 08.03.14, 01:18 
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Beiträge: 1152
Ich hatte ja nie einen Vergleich machen können, wie lange man weswegen wo liegt. Klar, es waren etwa 6 oder 7 Diagnostikmaßnahmen. Teilweise war es ja vor und nach KH. Es war sicher für alle eine verzwickte Situation. Meinen guten Freund in einer anderen Stadt hat man, als er in ähnlicher Situation erstmal ins Pflegeheim gesteckt. Wäre sicher auch nur für die schwerste Zeit eine Option gewesen. Der Widerspruch ist eben, dass ich erst viel laufen sollte und dann plötzlich die Füße eingegipst werden sollten, um sie aufgrund der Entzündungen ruhigzustellen. Ich fragte, wie es denn abläuft, da ich noch nie Gips hatte und nicht wechselseitig belasten könnte, da ja beide Füße betroffen sind. Er meinte, dass ich ja mit beiden Gipsen zu Hause auch auf den Balkon könnte. Ich habe geantwortet , dass ich keinen habe. Und wie ich dann "austreten" könnte und ob ich da wirklich für die Zeit eine Pflege bekäme und ob es solche Vorgänge schon gab und man eine Idee hätte. Darauf meinte er, dass er es zwar nicht müsste, aber den Sozialdienst zu mir schicken würde, um weiteres zu besprechen. Von alledem passierte nicht, ich konnte bleiben und irgendwie waren wir alle ratlos. Also insgesamt war es echt verzwickt, da nun mehrere Bereiche reingespielt haben. Innere, Neurologie, Orthopädie und äh naja der Schmerztherapeut. Der Orthopäde hatte dann später keine Lust mehr. Ich habe hier im Forum etliche Behandlungsmethoden gelesen bei vergleichbaren Leiden z. B. Entzündungen von Sehnen. Als Laie kann ich natürlich nur vermuten, dass die Behandlung dennoch die gleiche sein kann. Engagiert , um alles med. abzuklären, war die junge Ärztin, die auch das Gespräch mit mir führte, dann kam ja vieles auf einmal. Egal, aber es passierte dann etwas. Und am Entlassungstag noch Lungentest, um M. Bechterew auszuschließen. Ich vermute ,dass es einen anderen Grund hat und habe mir auch gedacht, wenigstens ist das auch ausgeschlossen und sicher haben sich die Docs abgesichert. Muss man auch mal "mitgenommen" haben. Ausgewertet wurde es nicht, aber man spielte so zwischen Tür und Angel an, dass alles ok war. Der linke Fuß war ja erst weit später mit MRT dran und ich schrieb schon irgendwo im Radiologiebereich, dass ich dann gute Erfahrungen machte, weil man wirklich nicht so grob umging und der Zugang fürs KM in der Armbeuge gelegt wurde. Es gab auch dann null Probleme. Ich war nur halt immer so ängstlich, dass ich nach dem drücken und Pflaster drauf nicht mehr stützen kann und hatte Horrorvorstellungen :oops: aber auch das konnte man ausräumen. Ich bin also in den Folgeuntersuchungen durch andere Ärzte angeordnet wirklich ohne Probleme zu Hause gewesen, keine Nachwirkungen , nichts.

Zitat:
Sorry, das ist aber unwichtig - es geht darum, dass du es nicht 2x kriegst und dadurch schweren Durchfall entwickelst. Abends kann man immer nach den Mittel fragen- ist ja verordnet.
Zudem, muss man es ja nicht morgens nehmen. Man kann es ja bis Abend aufbewahren. Auch als Patientin hat man eine gewisse Freiheit.
nein, sollte ich sofort einnehmen, nix Kompromiss :lol: auch da hatte ich eben die Befürchtung, dass es mal peinlich werden könnte, wenn ich doch wieder plötzlich Diagnostik habe. Ist ja auch gut, wenn so etwas durchgeführt wird. Manchmal sind die Termine sicherlich so kurzfristig, da vielleicht jemand "abgesprungen" war. Es kann dann auch niemand etwas dafür. Ich hatte, wie gesagt, ja vorher niemals irgendwelche Abführmittel genommen und hatte keine Erfahrungen damit.

Das Ganze von zwei Seiten betrachten finde ich völlig in Ordnung, daher ist es hier im Forum ja gut, mal die Waage zu haben.

Ich bin wahrscheinlich durch die starken Schmerzen schon vorher sehr psychisch belastet gewesen (nur zu Hause liegen haut schon runter und es passierte auch da vorher nur wenig und ich hatte immer mehr Angst, dass es chronisch werden kann. Im KH ging ja einiges weiter und ich hatte, wie berichtet, auch Hilfe in vielerlei Hinsicht, das war sehr gut so. Später war ich von dem "Trip" runter und habe mich dann beruhigt. Man denkt auch positiv, wenn es dann wirklich vorwärts geht mit der Diagnostik und endlich auch eine Diagnose kommt und man sich über die Ursache Gedanken macht und entsprechend behandelt. Wie gesagt, habe ich viele Behandlungen wie sie hier im Forum genannt wurden, nicht bekommen und das wundert mich. Auch die vorgeschobene Spritze, die ich jetzt Montag und später bekomme. Ich weiß als Laie nicht, wie schnell sonst jemand wieder kuriert ist, der solche Entzündungen hat, unabhängig, welche Sehne es betrifft.

Dass ich die Einlegesohlen und die Besohlung erst im Dezember tragen konnte, dafür konnte auch niemand was, ich bekam im August das Rezept dafür und er wie auch ich rechneten nicht mit so einem Chaos und einer solchen Liegedauer :lol: also wurde es nach dem KH noch mal in Angriff genommen. Ich merke, wie es sich nach und nach bemerkbar macht, positiv. Abrollen kann ich inzwischen auch wieder, ich bin sonst so staksig gelaufen und eine falsche Zwangshaltung äh Schonhaltung eingenommen, die ich jetzt wieder "ausbügeln" konnte und meine Begleitung oft frage , ob ich wieder normal laufe, also sein Urteil, weil er mich jahrelang kennt. Meinem Arzt ist es aufgefallen, dass ich stark abgenommen habe. Ich staune, dass es ihm bei so vielen Patienten auffiel. Inzwischen habe ich alles mühsam wieder draufgefuttert und im gesunden Normalbereich. Heißt also, nur noch eine Schoki am Tag. :wink:

Man denkt zwar hin und wieder daran zurück, aber ich muss dann dennoch schmunzeln, wenn ich an den Pfleger denke, der wirklich nicht nur rührig war, sondern auch eine gesunde Portion aufbauenden Humor an den Tag kriegte. Auch wurden wir nicht noch im Halbschlaf mit Blutdruckmessgerät und Termometer "überfallen" der weckte uns erst, wir konnten uns sammeln, bissel frisch machen und restliche Hygiene halt, dann fühlt man sich auch wohler und vor allem möchte man den Pflegern / Schwestern nix zumuten. Manchmal kamen wir u ns vor wie bei einer Notaufnahme, zack, ein Schwarm Schwestern und alle Messgeräte am Körper. Ich verstehe auch das und sicher stehen sie unter Druck. Darüber habe ich hinweggewunken und meine Bettnachbarin mal wieder runtergeholt, weil sie sich über alles beschwert. Vom Essen angefangen bis dahin, weil die Butter etc. ja verpackt waren, Portionen halt. Das hatte eben hygienische Gründe, klar.

Am meisten haben mir die Schwestern, Pfleger und die Sanis imponiert, wie sie bei dem ganzen Stress noch aufmunternde Worte fanden und so zuvorkommend waren. Alle Achtung, sie müssen ja einiges abfangen.

Ich bin jedenfalls trotz Vertrauen in den Chirurgen (der neu war) froh, dass ich keine OP brauchte und dass alles wieder vorwärts geht und man am Ende doch über alles lachen kann. In anderen KH gibts eben auch kuriose Dinge :lol: auch schon einiges erlebt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tolle Umverlegung im Krankenhaus
BeitragVerfasst: 08.03.14, 10:14 
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Beiträge: 56
Hi,

ich komme da nicht mehr ganz mit grad. Ein paar Fragen, die sich mir spontan stellen, sind uter anderem:

durch wen wurde bei welcher Untersuchung wann eine Sehnenscheidenentzuendung definitiv diagnostiziert?

Du schreibst, dass du nach dem aus deiner Sicht schlecht gelegten Zugang in die Notaufnahme gebracht und dort von einem Arzt angesehen wurdest, der Zugang , der sowieso schon laengst ueberfluessig war, aber belassen und erst auf dein "Betteln" hin vom Stationsarzt gezogen wurde? Hab ich das richtig verstanden? Das Haematom auf deinem Handruecken ist wie Muppet schon schrieb, absilut normal.

Du schreibst, dass du nun im Krankenhaus eine Spritze bekommen sollst. Wie kam es dazu und welche Art von Spritze sollst du durch welche Abteilung erhalten?

Viele Gruesse
Katrin


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 Betreff des Beitrags: Re: Tolle Umverlegung im Krankenhaus
BeitragVerfasst: 08.03.14, 15:26 
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Hallo :)

Zitat:
durch wen wurde bei welcher Untersuchung wann eine Sehnenscheidenentzuendung definitiv diagnostiziert?
diese wurde von vom Orthopäden, der mich ambulant behandelt , diagnostiziert. Fraglich war ja weiterhin woher die Schmerzen im Spann und an den Zehen war. Da er langsam nicht mehr weiterwusste, versuchte er es halt mit KH. Ich nehme es um gotteswillen nicht krumm, da es wohl keinen anderen Weg mehr gab, mir zu helfen.

Zitat:
Du schreibst, dass du nach dem aus deiner Sicht schlecht gelegten Zugang in die Notaufnahme gebracht und dort von einem Arzt angesehen wurdest, der Zugang , der sowieso schon laengst ueberfluessig war, aber belassen und erst auf dein "Betteln" hin vom Stationsarzt gezogen wurde? Hab ich das richtig verstanden? Das Haematom auf deinem Handruecken ist wie Muppet schon schrieb, absilut normal.
nein, der Zugang wurde in der Station gelegt, um mich vorbereitet in die Radiologie zu bringen ,so weit so gut, aber ist halt .. . sagen wir , nicht sachte abgelaufen. In der Radiologie spritzte man mir ja das KM , das tat dann nochmal richtig weh. Ich bin danach wieder mit dem Zugang hochgefahren worden und habe am Thresen in der Station gefragt, wer mir nun den Zugang entfernt. Keiner hatte Zeit. Später kam ein Notfall rein, da hab ichs verstanden, dass da drei Pfleger/ Schwester beschäftigt waren. Aber eine war noch am Thresen und der Arzt war in seinem Zimmer oder wehte den Flur auf und ab :roll: und als der Notfall dann versorgt war und der eine (der engagierte) dann Zeit hatte, fragte er auch ,warum von den übrigen Schwestern keiner das Ding da entfernt. Dann hat er sich dessen angenommen und ich konnte dann nach Hause. Wiei gesagt, ich bin darauf ja einige Male auch zum MRT mit KM bestellt worden und es gab null Probleme, es war halt wie "Blutabnehmen". Pieks in die Armbeuge, nach Entfernung drücken un dann wurde ein Klebeband (ihr kennt sie ja) etwas straff drumgeklebt, damit es ja weiter abgedeckt bleibt. Aber es wurde nie wieder etwas blau oder schmerzhaft. Dass das Klebeband natürlich ein bisschen spannte, war klar, das wurde abends vorm Duschen entfernt und alles war gut. Aber in der Hand das verstehe ich bis heute nicht, aber ich bin auch nur Laie. Ich war ja im Nachhhinein froh, dass das Blaue normal war und nur eine Venenreizung.

Zitat:
Du schreibst, dass du nun im Krankenhaus eine Spritze bekommen sollst. Wie kam es dazu und welche Art von Spritze sollst du durch welche Abteilung erhalten?
Ich lag ja auf der Inneren, was nach ca. einer Woche ja falsch war (vorerst richtig wegen Schildi). Die Schmerztherapeuten haben, wie ich beschrieb, nur Belegbetten. Da war entweder nichts mehr frei oder andere Gründe, die werde ich wohl auch nie erfahren :lol: also kam der Schmerztherapeut mal mit mal ohne Kollegen und sprach mit der jungen Ärztin über die Spritzen, ich bin vorbei...äh gekrochen :lachen: und ich hörte, dass es um mich ging und ich wurde dann auch gleich rangerufen und er meinte, ich hätte es ja gerade gehört, was wir probieren wollen. Tja, beim Wollen bliebs erstmal bis ich jetzt kommende Woche drankomme, zwei Mal.

Ich musste gerade mal wühlen, was das ist, was ich da verpasst bekomme. Eine (festhalten! :mrgreen: ) "Infiltrationsbehandlung des Tibialisäste" Also ich hoffe, ich habe richtig abgeschrieben und ich könnte schon aus dem 2. Grund nie Medizin studieren, da ich mir vorm Erwerb des Titels die Zunge beim Aussprechen und die Finger beim Schreiben brechen würde :lol: Er erklärte mir lachend, dass er mit irgendwie geringem Strom wohl erstmal die "Zehen tanzen" lassen will und dann gib "Saures". Dieser Test soll wohl aufzeigen, wo er ansetzen müsste, wenn ich ihn richtig verstanden habe. Bisschen Bammel hatte ich schon im KH davor,aber "wat mutt ,dat mutt" also wacker halten :mrgreen:

Meine Füße sind zum Glück nicht mehr so sehr schmerzempflindlich, dass mich kaum jemand anfassen konnte, gechweige ich mich selbst.

Es konnte mir übrigens auch niemand beantworten, warum ich nicht mal Sekunden die Füße normal beim Sitzen unten lassen konnte. Ein Bekannter erklärte mir dann mal, dass es daran liegen kann, dass mit wenig oder ohne Muskelmasse alles an Blut "durchrauscht" und es einen solchen Schmerz verursacht. Ich sehe Stück für Stück, dass es stimmen könnte, denn mit jedem "m" beim strammen Oberschenkel kann ich die Füße auch länger unten lassen und normal sitzen und mit jedem "m" mehr wirds immer besser. Ich bin im Moment bei etwa den üblichen/ normalen 2 2m´s angekommen :lachen: Ich kann etwa eine halbe Stunde stehen und etwa eine Stunde normal sitzen. Normalgewicht ist auch wiedergekehrt. Im KH ging es immer mehr an die Grenze des Untergewichts, danach noch mal einen Ruck, aber da vermute ich den Stress aufgrund der Schmerzen und der unglücklichen Umstände dahinter. Man nimmt eben nicht nur durch Bewegung und wenig essen ab, werden mir sicher auch Laien bestätigen können. Normal gegessen habe ich ja, nur musste man mich zum mehr Trinken bewegen, womit ich schon immer so meine Schwierigkeiten habe (ich schaffe höchstens einen Liter am Tag) und das Leitungswasser schmeckte mir irgendwie besser als das dort aus dem Automaten oder hier zu Hause. Ob ich mal da beim Antanzen einen Kanister nach Hause "bestellen" sollte? :lol: dann erwürgen die mich da

Wenn der ganze Mist endlich rum ist, muss ne Kolumne her :lol: und ja, ich kann mich da auch selbst auf die Schippe nehmen und ich werde wohl ein "Sch.. - Hase bleiben, wenn es um solche Dinge geht. Aber man sieht die Notwendigkeit und dass alle Seiten ratlos und gereizt waren und es nun ein Ende haben wird. (Olé!) :D das glaubt mir eh kein Mensch

_________________
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Zuletzt geändert von schnuffeldi am 08.03.14, 16:04, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tolle Umverlegung im Krankenhaus
BeitragVerfasst: 08.03.14, 16:00 
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Hallo,
Zitat:
Und am Entlassungstag noch Lungentest, um M. Bechterew auszuschließen. Ich vermute ,dass es einen anderen Grund hat und habe mir auch gedacht, wenigstens ist das auch ausgeschlossen und sicher haben sich die Docs abgesichert. Muss man auch mal "mitgenommen" haben. Ausgewertet wurde es nicht,

Doch - es wurde ausgewertet (sonst wäre es sinnlos). Während der Test schaut man auf der Computerbildschirm und kann die Kurven und Zahlen in Realtime betrachten und am Ende erscheint eine Zusammenfassung (der man ggf., falls pathologisch, ausdrucken und den Arzt zeigen kann). Mehr Auswertung findet nicht statt.

Zitat:
Wie kam es dazu und welche Art von Spritze sollst du durch welche Abteilung erhalten?

Stimmt - was für eine Spritze ist es überhaupt (habe mich auch gefragt) ? Cortison?


Wie wurde das Entzündungsherd festgestellt?
Was ist in die Fuß-MRTs zu sehen? Was genau für Pathologie wurde gefunden?
Vielleicht kannst du einfach eine kurze Liste der pathologischen Befunde posten, weil es ist, wie gesagt, alles sehr, sehr schwiering aus deinen Posts zu durchblicken.
Sehr viel Text mit die Erwähung von vielleicht einer Untersuchung.

Hilfreich für allgemeine Verständnis, wäre eine kurze Zusammenfassung:
Wie diese zum Beispiel:

MRT zeigte Ganglion & ?
NLG zeigte (z.B. Störung der efferente Bahnen der Nerv xy)
EMG: (z.B. auffällig viele Spontanpotentialen in Ruhezustand, )
SSEP: (Störung Nervus xy im zentralen Abschnitt)
Entzündung (z.B. CRP = 156)

Behandlung:
Medikamente: (z.B. Metamizol, Ibuprofen)
Spritze: (z.B. Cortison)
usw.

Eigentlich - zumindest neurologisch gesehen, - muss das Problem direkt in die Füße liegen.
Die Nerven zweigen sich ja immer weiter ab. D.h. die höher man im Körper geht, die mehr Körperteile betroffen werden.
Auch wenn keine/wenig Symptomen dort vorhanden sind, schlagen NLG und Co. dann oben aus - zum Beispiel bei Fußhebeschwäche, findet man oft Auffälligkeiten im unteren LWS/S1.

Hast du auch über Psychotherapie für Krankheits- und Schmerzbewältigung überlegt? Sollte im Idealfall neben dem Schmerztherapie laufen.
Es ist ziemlich effektiv und Patienten brauchen oft wesentlich weniger Schmerzmittel danach.

Und wegen eingipsen - klar, keine Pflegestufe, aber die Krankenkassen bezahlen ein paar Wochen lang eine Haushaltshilfe - meistens engagiert man einer ambulanten Pflegedienst. Die helfen dann mit Haushalt, Einkaufen usw. Der Arzt muss dann einfach etwas ausstellen.

Gruß
Muppet


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 Betreff des Beitrags: Re: Tolle Umverlegung im Krankenhaus
BeitragVerfasst: 08.03.14, 16:19 
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Hallo,
das heisst, du hast von zu Hause aus einen Krankenwagen/den Rettungsdienst gerufen, weil deine Hand weh tat und hast dich von denen wieder in die Notaufnahme einliefern lassen?
Von einer Sehnenscheidenentzuendung steht im MRT Befund nichts. Ich kenne es so, dass man immer Fluessigkeit in den Sehnenscheiden sieht. Sowohl im Ultraschall als auch im MRT. Das taucht aber in deinem Befund gar nicht auf.
Auf Verdacht hin Cortison zu spritzen kann die heilste Sehne kaputt machen.

Gruß
Katrin


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 Betreff des Beitrags: Re: Tolle Umverlegung im Krankenhaus
BeitragVerfasst: 08.03.14, 16:40 
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Unter Ärzten wurde es sicher ausgewertet, ich als Patient kann mit Befunden aber nichts anfangen, also was normal ist und was nicht normal gewesen wäre. Ich bekam nur das Gemurmel mit, dass es nichts Bedenkliches gab. Also bin ich beruhigt.

Das mit der Spritze habe ich erklärt, ich glaube, unsere Beiträge haben sich überschnitten :lol:

Zitat:
Wie wurde das Entzündungsherd festgestellt?
Was ist in die Fuß-MRTs zu sehen? Was genau für Pathologie wurde gefunden?
die Entzündungen hatte man wohl aus den Blutwerten herausgesehen und am MRT wurde mir gesagt, dass man da nichts erkennen kann. Hm, da war ich ein wenig beunruhigt.

Zitat:
MRT zeigte Ganglion & ?
ja, das konnte ich mir dann auch mit ansehen. Man hat mir lachend gratuliert. :lol: aber mich beruhigt, dass es eben nichts Schlimmes ist. Vorerst schlug man zwar eine OP vor, aber der Chirurg befand, dass das Risiko größer wäre als der Nutzen. Also ließ man davon ab. Einerseits bin ich natürlich erleichtert, ich kenne auch das Verhältnis zwischen Risiko und Nutzen nicht, zumal sich so ein Ganglion ja nachbilden kann, wie ich hörte und hier auch las. Also behalte ich das etwa 5mm kleine Dingens.

Zitat:
NLG zeigte (z.B. Störung der efferente Bahnen der Nerv xy)
EMG: (z.B. auffällig viele Spontanpotentialen in Ruhezustand, )
SSEP: (Störung Nervus xy im zentralen Abschnitt)
Entzündung (z.B. CRP = 156)
das kopiere ich mir gerade in Word, um mal vergleichen zu können, danke :D was ich aber weiß ist, dass durch die Überlastung und auch ein bisschen durch die lange Schonhaltung die Zehen so eng aneinanderliegen, dass Nerven eingeklemmt sind. Daher bekomme ich, wie Du mir in einem anderen Thema so klasse nachvollziehbar erläutert hast, wie die einzelnen Medikamente wirken. Cortison bekam ich am Anfang, das andere genannte nicht, kenn ich auch nicht. Ich bekomme ja...Tramadol ,dann das Mittelchen gegen die neuropath. Schmerzen und ein gering dosiertes AD.

Zitat:
Vielleicht kannst du einfach eine kurze Liste der pathologischen Befunde posten,...
hm...path. Befund, da ist mir nur einer bekannt, aber das ging um meine Leberflekcken, ob die ok sind und alles gut, ist aber ein seperates Ding, welches erledigt ist. Ich muss mal wühlen. Schade dass die Kopien so schlecht und hell sind.

Zitat:
Eigentlich - zumindest neurologisch gesehen, - muss das Problem direkt in die Füße liegen.
Die Nerven zweigen sich ja immer weiter ab. D.h. die höher man im Körper geht, die mehr Körperteile betroffen werden.
Auch wenn keine/wenig Symptomen dort vorhanden sind, schlagen NLG und Co. dann oben aus - zum Beispiel bei Fußhebeschwäche, findet man oft Auffälligkeiten im unteren LWS/S1.
das ist dann sicher das mit den verklemmten Nerven durch Fehlstellung. Durch die Einlage sollen sich die Zehen ja wieder nach und nach auseinander äh.."bewegen" , damit die Nerven wieder "frei" sind.

Hast du auch über Psychotherapie für Krankheits- und Schmerzbewältigung überlegt? Sollte im Idealfall neben dem Schmerztherapie laufen.
Es ist ziemlich effektiv und Patienten brauchen oft wesentlich weniger Schmerzmittel danach. Schmerztherapie bekomme ich jetzt ja und nun endlichendlichendlich die Spritzen (siehe oben die zungenbrechenden Begriffe) und wegen Physiotherapie wollte mich "mein" Orthopäde zu einer Kur unterstützen, um unter medizinischer Aufsicht wieder so richtig kuriert und auch wieder zu Kräften komme. Die Kur ist leider abgelehnt worden. Also mache ich weiter die Übung im Liegen mit dem "Fahrrandfahren" und kurze Spaziergänge. Erst mit den Stützen in der Hand also normal laufen und gucken, ab wann ich sie wieder nutzen muss. Und Stück für Stück schaffe ich mehr. Wenn es dann garnichts mit der Kur wird, ich werde es mit einem Widerspruch versuchen, dann wird nichts anderes als Physiotherapie übrigbleiben. Aber ich denke ich bin dann trotzdem wieder einsetzbar (Arbeit). Schmerzmittel brauche ich auch nicht mehr so viel. Mittags war ja die "Bedarfstablette" Tramado. und ich nehme nur noch das verordnete Mittel gegen den neuropath. Schmerz. Der Schmerztherapeut will auch sehen, wie er mich neu mit Medikamenten einstellt.

Zitat:
Und wegen eingipsen - klar, keine Pflegestufe, aber die Krankenkassen bezahlen ein paar Wochen lang eine Haushaltshilfe - meistens engagiert man einer ambulanten Pflegedienst. Die helfen dann mit Haushalt, Einkaufen usw. Der Arzt muss dann einfach etwas ausstellen.
Pflegestufe wäre ja bei chronisch Kranken, das ist mir klar. Ich hatte nur bei der KK gefragt, ob ich wenigstens für die schwere Zeit eine Hilfe bekommen könnte, wo man doch so damit warb. Nein. auch sagte manmir nicht, ich könne es versuchen, wenn es der Arzt bestätigt, dass ich mich zu der Zeit kaum selbst versorgen könnte, auch ohne Gipsbeine. Und sehr oft hätte ich den auch nicht in Anspruch nehmen müssen. Mir wäre es um die nötigste Reinigung , mal Einkauf und während der Reinigung hätte ich mich duschen können und ich hätte mich in Sicherheit gesehen, falls ich in der Dusche zusammenkrache, weil ich zu schwach auf den Beinen war. Also ich hätte nur jemanden im Umfeld gebraucht, der da ist. Und nur im Notfall hätte die Hilfe mal eingreifen müssen. Inzwischen gehts mir ja so verhältnismäßig gut, dass ich Einkauf und nötigste Reinigung etc. hinbekomme und das mit geübter Einteilung :lol: (was man alles sonst in einer Stunde und in einem "Wisch" geschafft hätte)

Ich war noch nie in einer solchen Situation, dass ich auch auf manche Hilflosigkeit der Ärzte stoße, da es beidseits ist und nicht wie bei vielen anderen einseitig ist. Noch nie hatte ich solche Probleme und das über so lange Zeit. Mit meiner Skoliose lebe ich inzwischen ja verhältnismäßig gut und bin lange bis auf Kleinigkeiten schmerzfrei. Ich glaube, das war für alle Beteiligten eine "Packung", mit der alle irgendwie mehr oder weniger überfordert war :lol: und ich schwöre auch wie bei den Ärzten vor Ort: ich habs wirklich nicht bestellt :lachen:

PS: Katrin1, ähm die Hand war ja blau, auf dem Bild hellblau, real dunkler und schmerzte bis zum Ellbogen. Als Laie weiß ich nicht, was es ist , wenn man das zum ersten Mal an sich sieht und ich habe gefragt, was ich tun könnte außer die Kühlerei. Dann hieß es, wir schicken mal Sanis vorbei, die gucken sich das mal an und wenn nötig, nehmen sie Sie mit. Ok. Ich müsse auch damit rechnen, dass es etwas dauern könnte. Habe geantwortet, dass das völlig ok ist und ich das auch verstehe. Es gibt eben härtere Fälle, die die med. Hilfe sofort brauchen. Die Sanis waren schneller da als ich nun dachte, natürlich ohne Blaulicht , sahen es sich an und wussten eben nicht, ob die Venen nur gereizt oder gar entzündet wären und es könne auch eine Unverträglichkeit des KM sein. War für mich ja damals das erste Mal. Aber die Einstichstelle haben auch die Sanis bestaunt :lol: heute kann ich drüber lachen und weiß fürs nächste Mal, wenn mir sowas wieder widerfährt, dass ich mir kaum Sorgen machen muss und es in Ruhe dem Hausarzt (den ich zu dieser Zeit aber noch nicht hatte) vorstellen kann, um abzuklären ,ob nur Reizung usw.. Wer ist denn nicht erschrocken und denkt auch aufgrund der Schmerzen bis zum Ellbogen , Wunder, was da gerade vor sich geht. :shock: Aufgrund mancher gesammelter Erfahrung kann ich bei vielen Beobachtungen eben auch ruhig bleiben und an einem Werktag zum Doc gehen. Das MRt war einem Freitag und Samstag war die Hand so dunkler und lieber reagiere ich so ,als gar nicht oder zu spät, wenn es etwas anderes gewesen wäre.

Ich gucke gerade in die fetten Papierstapel im Hefter, also Peronealsehne entzündet und auf dem MRT zu sehen. Bei den anderen Werten gabe ich gerade noch. Das war ein Befund aus dem KH. an den Orthop. (ambulant)

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 Betreff des Beitrags: Re: Tolle Umverlegung im Krankenhaus
BeitragVerfasst: 08.03.14, 18:26 
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Registriert: 10.01.07, 16:48
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Zitat:
Hast du auch über Psychotherapie für Krankheits- und Schmerzbewältigung überlegt? Sollte im Idealfall neben dem Schmerztherapie laufen.
Es ist ziemlich effektiv und Patienten brauchen oft wesentlich weniger Schmerzmittel danach.


Zitat:
Schmerztherapie bekomme ich jetzt ja und nun endlichendlichendlich die Spritzen (siehe oben die zungenbrechenden Begriffe) und wegen
Zitat:
Physiotherapie
wollte mich "mein" Orthopäde zu einer Kur unterstützen, um unter medizinischer Aufsicht wieder so richtig kuriert und auch wieder zu Kräften komme.


2 verschiedene Sachen :-)

Pathologisch heißt einfach krankhaft, auffällig usw.
Z.B. eine Ganglion ist ja eine Pathologie.

Gruß
Muppet


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 Betreff des Beitrags: Re: Tolle Umverlegung im Krankenhaus
BeitragVerfasst: 08.03.14, 19:07 
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Hi,

im Befund steht sicherlich nicht nur " Peronealsehne entzuendet" . Das ist wenig konkret und laienhaft ausgedrueckt. "Peronealsehne entzuendet" benutzte ich hier im Bereich " Orthopaedie" in meinem Beitrag, aber mich wuerde der Befund des Radiologen interessieren. Von der Peronaeussehne hast du bisher nie etwas geschrieben.

Gruss
Katrin


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 Betreff des Beitrags: Re: Tolle Umverlegung im Krankenhaus
BeitragVerfasst: 08.03.14, 19:20 
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Registriert: 06.08.13, 13:05
Beiträge: 1152
Natürlich anders ausgedrückt, nur sinngemäß wiedergegeben in umgekehrter Wortreihenfolge, ergibt den selben Sinn, denke ich mal und ich hatte nachgeguckt, was nun konkret dort steht. Ich nehme auch an, dass es das der Begriff für die Sehnenscheide ist. So steht es jedenfalls auf den Befunden. Der Orthopäde also "Sehnenscheidenentzündung" und im MRT-Befund vom KH das oben Genannte. Ich habe bislang noch keine Befunde gefunden, wonach Muppet fragte, ich habs mir mal in Word kopiert und ausgedruckt, um vergleichen zu können.

Aber das wäre jetzt tief in der Materie, die ich besser in den entsprechenden Themen anbringen würde. Hier geht es eigentlich um Organisatorisches in KH (Belegung, Abrechnung etc.)

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