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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Kopie der eigenen Blutwerte
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 Betreff des Beitrags: Kopie der eigenen Blutwerte
BeitragVerfasst: 30.03.09, 16:16 
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Hallo,

ich war vor 5 Jahren bei einem Arzt in Behandlung und brauche jetzt eine Kopie meiner damaligen Blutwerte.

Ist es normal, daß man die Kopie nur mit Überweisung und Krankenkassenkarte bekommt?
Wieviel verdient so ein Arzt an einer Kopie?

Und warum bekommt man das am Ende des Quartals überhaupt nicht? Warum muß man selbst mit Überweisung und Krankenkassenkarte bis April warten?

Vielen Dank


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BeitragVerfasst: 30.03.09, 16:31 
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Zitat:
Ist es normal, daß man die Kopie nur mit Überweisung und Krankenkassenkarte bekommt?


Ich hab auf diese Frage von meiner KK keine eindeutige Antwort bekommen.
Keine Praxisgebühr ist laut meiner KK fällig wenn der Arzt, als einzigste Leistung im Quartal, nur einen ausführlichen Bericht schreibt.
In meinem Fall hätte die Praxis auch ohne Praxisgebühr den Befund an meinen HA geschickt... mir wollten sie die ohne Praxisgebühr nicht geben???

Ich denke nicht das ein Arzt an den Kopien etwas verdient (im übrigen kann er von dir die Kosten verlangen) es sei denn es wäre ein Bericht aber dann müsstest du (nach meinem Wissensstand) keine Praxisgebühr bezahlen.

Das du erst im nächsten Quartal die Befunde bekommst hängt evtl damit zusammen das die einfach ein paar Tage brauchen um die Befunde rauszusuchen und zu kopieren. In diesem fall ist Übermorgen eben schon neues Quartal. Auch wenn Blutwerte meist im PC sind und nur ausgedruckt werden müssen....

Viele Grüße Damiana


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BeitragVerfasst: 30.03.09, 18:00 
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Interessierter

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Ich habe am Telefon aber gefragt, ob ich die Kopien nicht selber zahlen kann.
Aber nein, die brauchen das für die Abrechnung hat sie gesagt.
Darf doch wohl nicht war sein, daß ein Arzt an soetwas was verdient.
Kein Wunder das die KK kein Geld mehr haben.

Wie wird eigentlich überprüft, ob das auch stimmt, was die Ärzte da abrechnen?


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BeitragVerfasst: 30.03.09, 18:22 
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Ich würde mich bei meiner KK erkundigen... und fragen wie du vorgehen sollst. (Die haben ja auch ein Interesse daran das nur erbrachte Leistungen abgerechnet werden)

Ich habe da meine Zweifel ob da die Praxisgebühr gerechtfertigt ist...
(und den leisen verdacht das es dem Arzt darum geht die "ärztliche Betreuung" auch abrechnen zu können)

Das mit den Kopien zahlen ist so gedacht das der Arzt die Kosten der anfallenden Gebühren von dir verlangen kann (musste ich bisher nie bezahlen :) )


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BeitragVerfasst: 11.08.09, 08:11 
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Beiträge: 4693
Wenn keine ärztliche Behandlung stattfindet müssen weder eine Überweisung noch die KVK vorgelegt werden. Der Arzt darf hier nichts abrechnen.

Allerdings muss der Patient die Kosten für die Kopien ersetzen. Als angemessen gelten Preise zwischen 10 und 50 cent pro Kopie (wegen des Personals, das am Kopierer steht).

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BeitragVerfasst: 11.08.09, 08:54 
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Humungus hat geschrieben:
Wenn keine ärztliche Behandlung stattfindet müssen weder eine Überweisung noch die KVK vorgelegt werden. Der Arzt darf hier nichts abrechnen.


ändert aber nichts daran dass das manchmal gar nicht so leicht ist... Wenn Arzt/Sprechstundenhilfe diese und jene Auskunft geben muss man als Patient schon sehr gut informiert sein um zu wissen was geht und was nicht. Oder anderst formuliert manchmal wird man da skrupellos angelogen.
Ich kann manchmal stur sein. Wenn ich das Gefühl habe "beschissen" zu werden dann schonmal aus Prinzip. Die Kopien die ich damals wollte, habe ich bis heute nicht. Die Ärztin eine Patientin weniger :D und die KK musste eine "teure Doppeluntersuchung" zahlen.

Allerdings wie auch schon geschrieben habe, war ein Einzelfall. Sonst habe ich jeden Befund bekommen den ich wollte und musste nie Kopien zahlen. Beim Zahnarzt auch mal eine komplette Behandlung ohne Praxisgebühr und KVK (die wurden nachgereicht auch wenns kein Notfall war)


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BeitragVerfasst: 11.08.09, 10:09 
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Beiträge: 4693
1. Behandlungen ohne ÜW und KVK gehören eigentlich zum Service. Auch, wenn der Arzt sich damit Probleme einhandelt - mit den Patienten stellt er sich dadurch erheblich besser.

2. Bei einem Arzt, der Zicken mit der Herausgabe von Unterlagen macht, sollte man erst einmal ein persönliches Gespräch versuchen. Ist das nicht erfolgreich - Ärztekammer informieren!

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BeitragVerfasst: 11.08.09, 10:51 
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Beiträge: 3242
Humungus hat geschrieben:
2. Bei einem Arzt, der Zicken mit der Herausgabe von Unterlagen macht, sollte man erst einmal ein persönliches Gespräch versuchen. Ist das nicht erfolgreich - Ärztekammer informieren!

Bei dieser Ärztin hatte ich über ähnliches schon mehrfach auch persönliche Diskussionen. Klar könnte ich die Ärztekammer informieren - nur wozu der Aufwand, ganz ehrlich: in einer Kleinstadt mit gut 16.000 Einwohnern in ländlicher Struktur... wenn sie nicht die einzigste Ärztin ihrer Fachrichtung ist... :wink: ganz ohne Ärzteportal - langfristig wird sie da ein Problem bekommen. Buschtrommeln funktionieren!

Humungus hat geschrieben:
1. Behandlungen ohne ÜW und KVK gehören eigentlich zum Service. Auch, wenn der Arzt sich damit Probleme einhandelt - mit den Patienten stellt er sich dadurch erheblich besser.

Der Arzt hat auf meine Nachfrage ob er da nicht manchmal Probleme bekommt nur gemeint: "Die meisten Patienten wollen wieder kommen, alle anderen machen das nur einmal."


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BeitragVerfasst: 11.08.09, 16:01 
Hallo Maike,

fordere den Arzt schriftlich zur Übersendung bzw. Bereitstellung der Befunde auf, erkläre dass Du die hierfür entstandenen Kosten übernimmst (0,50 € pro Seite) und setze ihm eine Frist (üblich sind 3-4 Wochen). Am besten schickst Du Deinen Brief per Einschreiben oder gibst ihn persönlich ab und lässt Dir den Empfang bestätigen. Falls er unter Einhaltung der Frist nicht reagiert, wende Dich an die Ärztekammer.

Einen Musterbrief findest Du z.B. hier:

http://www.radioberlin.de/service/ratgeber/dokumente/archiv/einsicht_in_patientenunterlagen.html


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 Betreff des Beitrags: Ich glaube Sie wissen das besser
BeitragVerfasst: 01.01.10, 21:05 
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Beiträge: 6195
Wohnort: Lörrach
(...die KK musste eine "teure Doppeluntersuchung" zahlen...)

Denn die KK zahlt außer einer einzigen Kopfpauschale
(etwas fürchterlich Asoziales, wie wir seit Schmulla Schmidt wissen)
garnix.

Jede Doppeluntersuchung, sei sie nötig oder nicht, wird von der kompletten Zwangsgemeinschaft der Kassenärzte in demjenigen Bundesland bezahlt, in dem die Kasse des Patienten ihren Sitz hat.


So, und jetzt zählen wir mal die Kosten für einen Einschreibebrief, fürs Kopieren und fürs Rückporto zusammen und gucken dann, ob wir die Tassen noch immer im Schrank haben...

PR

_________________
Von Fremdinteressen freie an Patienteninteresse orientierte eigene Meinung.
99 2988 015 Die Nummer zur Sicherheit


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BeitragVerfasst: 01.01.10, 21:33 
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Beiträge: 1338
Wohnort: Saarland
Liegt eine ÜW vor, dann kam man eine Ziffer für Kopien geltend machen. 40144 soweit ich mich erinnere.
Gibt 13 Cent. Noch die 40120 dazu, und schon hat man das Porto.

Ich habe noch nie Probleme gehabt einen Ausdruck meiner Befunde zu bekommen. Ein netter Brief, ein frankierter Rückumschlag dabei und das hat immer gereicht. (Auch ohne vorliegende Überweisung)

Susanne


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BeitragVerfasst: 01.01.10, 21:52 
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Beiträge: 3242
Zitat:
Ich glaube Sie wissen das besser

Warum wohl stand das in Anführungszeichen?
Da war mal was mit der E-Card die "teure Doppeluntersuchungen" verhindern soll(te).

Mit diesen Thread erinnern Sie mich daran dass ich mit der einen Ärztin im Ort gar nicht klar kam, blöd nur das Ihre Fachkollegin jetzt in Ruhestand geht :cry:


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BeitragVerfasst: 01.01.10, 22:04 
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Registriert: 04.11.06, 11:35
Beiträge: 676
hallo,

mein arzt mailt mir auf wunsch den laborbefund.

der zahnarzt hat mir auf wunsch eine cd vom implantieren gemacht.

geht am schnellsten ohne kosten, man muss nur reden und das wort mit den 2 t verwenden.

gruss rudi


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BeitragVerfasst: 03.01.10, 16:21 
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Registriert: 14.06.08, 14:00
Beiträge: 472
Hallo,

Zitat:
mein arzt mailt mir auf wunsch den laborbefund.

wobei die E-Mail-Übermittlung von Patientendaten ohne Verschlüsselung ein gewisses Risiko birgt (weniger für den Ratienten, wohl aber für den Arzt. Er kommt im Falle einer nicht unwahrscheinlichen, unberechtigten Inkenntnisnahme in ernstzunehmende Schwierigkeiten mit dem Datenschutz.

_________________
Grüßle,
zackbohne


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BeitragVerfasst: 03.01.10, 19:08 
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Registriert: 04.11.06, 11:35
Beiträge: 676
hallo,

die e-mail-übermittlung beschränkt sich auf drei bis vier zeilen.
nur werte über den referenzbereich, z.b. hba1c, cholesterin etc.
werden mit der anmerkung >beim nächsten arztbesuch ansprechen<
versehen. die werte im referenzbereich sind uninteressant.
auch die quickwerte meiner frau werden so übertragen, bei abweichung: bitte anrufen.
man muss sich eben auf das nötigste beschränken, spart für den arzt zeit und kosten.
sehe ich bezüglich datenschutz risikolos.

gruss rudi


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