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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Frage zur Arztrechnung - Blutbild
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 Betreff des Beitrags: Frage zur Arztrechnung - Blutbild
BeitragVerfasst: 04.10.08, 12:47 
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Registriert: 04.10.08, 12:30
Beiträge: 1
Hallo liebe Forengemeinde!

Ich bin neu hier und auf der Suche nach der Erläuterung einer Arztrechnung. Ich nehme an, dass Größe, Alter und Gewicht und dass ich nicht rauche vor diesem Hintergrund nicht bedeutend sin. :wink:

Hintergrund ist, dass es zu den Leistungen bereits im Vorfeld Differenzen gab. Ich wollte bei einem (für mich neuen) Arzt, bei dem mein Freund langjähriger Patient ist, einen HIV-Test durchführen lassen.

Ich bin Privatpatientin mit einer SB von € 2.000,- im Jahr und fragte, was das wohl koste und bekam zur Antwort, so etwa € 25,-.Ich sagte ausdrücklich, dass ich NUR diesen Test machen wolle, nachdem dies mit dem Arzt so besprochen war (telefonisch), als die Sprechstundenhilfe dann nach "Blutbild" fragte und das solle man aber doch regelmäßig machen lassen - NEIN, nur den HIV-Test.

Ich habe dann einen Termin gehabt, wo mir zunächst drei Röhrchen Blut abgenommen wurden - die Frage, ob ich nüchtern sei, hatte mich nicht übermäßig verwundert, die Menge des Blutes schon. "Ja das brauchen die im Labor" hieß es, als ich fragte, warum so viel? Dann sollte ich noch einen Urintest machen. Wozu? Ja, der Doktor hätte doch ein großes Blutbild angeordnet..

Nach einigem Hin und Her und überaus netter Diskussion mit dem Arzt, der mir erklärte, dass er eigentlich nie Tests macht ohne nicht vorher eine Vertrauensbasis geschaffen zu haben - super Ansatz! - fuhr ich stinksauer nach Hause. Telefonisch teilte man mir mit, das gesamte Blutbild werde so etwa € 130,- kosten. Zähneknirschend, das letzte liegt wirklich lange zurück, habe ich dem dann zugestimmt.

Noch am gleichen Tag abends rief der Arzt an, der HIV-Test sei in Ordnung, der Rest der Werte liege noch nicht vollständig vor. Diese kamen 2 Tage später kommentarlos per Post.


"Geleistet" wurde also eine Blutentnahme für ein Blutbild, Einsenden ins Labor, kommentarloses Zusenden der Ergebnisse mit vorangegangenem Anruf, der HIV-Wert sei ok.

Berechnet wurde für diese "Leistung" zusätzlich zu den Laborkosten für jede einzelnen Blutwert mit einem Satz von 1,15 diverse Euronen (überwiegend € 2,68 oder € 2,01 pro Wert) plus ZWEImal "Beratung auch telefonisch".

Gesamt: € 100,40 :? - das Labor habe ich bereits im Juli bezahlt, als die Rechnung von dort kam. Damit mindestens € 30,- über dem genannten Wert.

Darf so etwas sein? Zum "Blutbild" erfolgte NULL Erläuterung.
Aus meiner Sicht war das allenfalls eine "Übermittlung von Befunden"..?

Außerdem ergibt sich für mich ein Widerspruch zur GOÄ:
"Die Gebühren für Laboratoriumsuntersuchungen des Abschnitts M umfassen die Eingangsbegutachtung des Probenmaterials, die Probenvorbereitung, die Durchführung der Untersuchung (einschließlich der erforderlichen Qualitätssicherungsmaßnahmen) sowie die Erstellung des daraus resultierenden ärztlichen Befunds."

Demnach müßten doch Laborkosten enthalten sein, weil "Durchführung der Untersuchung" und auch eine Auswertung mir gegenüber, die nicht noch gesondert eine Beratung darstellen dürfte - damit wäre die ja quasi doppelt berechnet obwohl nicht erbracht?

Danke für Eure Antworten!

LG, Sabine


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