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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Von Arzt verraten
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 Betreff des Beitrags: Von Arzt verraten
BeitragVerfasst: 25.03.16, 09:27 
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Registriert: 06.05.05, 07:43
Beiträge: 238
Hallo, ich weiß nicht ob ich hier richtig bin, aber es kiegt folgender Vorfall an:
Ein Arzt hat einen Patienten und ein Familienmitglied des Patienten unterbreitet dem Arzt, was er außerhalb der Praxis für Erscheinungen zeigt.

Der Arzt erzählt das dem Patienten haarklein, was man ihm verraten hat. Das hat natürlich Folgen in der Familie.

Darf der Arzt dem Patienten voll und ganz dem Patientn das unterbreiten, oder sollte er nicht von seiner Sicht aus durch Hinterfragen des Patienten den Aussagen nachgehen?

Gruß
George


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 Betreff des Beitrags: Re: Von Arzt verraten
BeitragVerfasst: 27.03.16, 17:25 
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Interessierter

Registriert: 06.03.16, 23:55
Beiträge: 17
Hi George,
also der Arzt darf über keinen Patienten persönliche Dinge drittengegenüber preisgeben, außer der Patient entbindet den Arzt von seiner Schweigepflicht. Auch das Hilfspersonal und Azubis dürfen nichts bekannt geben bzw. Dritten erzählen. Wenn der Arzt dagegen verstößt sollte der entspre-chende Patient juristischen Beistand suchen (Anwalt). Ich würde mir das nicht gefallen lassen! Auch wenn der Arzt nur gutes im Sinn hatte, es ist weder seine Aufgabe noch kann man nicht im-mer Objektiv sagen was gut ist oder nicht. Gutgemeint ist eben nicht immer Gut.
lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Von Arzt verraten
BeitragVerfasst: 27.03.16, 17:36 
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Interessierter

Registriert: 25.03.16, 22:28
Beiträge: 12
Zitat:
Ein Arzt hat einen Patienten. Und ein Familienmitglied des Patienten unterbreitet dem Arzt, was er außerhalb der Praxis für Erscheinungen zeigt.


Die ärztliche Schweigepflicht besteht gegenüber dem Patienten. Wenn Familienangehörige Informationen preis geben und nicht möchten, dass der Arzt dem Patienten diese mitteilt, sollten sie dieses dem Arzt auch begründet vermitteln. Grundsätzlich besteht hier aber kein Gesetzesbruch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Von Arzt verraten
BeitragVerfasst: 27.03.16, 20:32 
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Registriert: 14.04.11, 13:04
Beiträge: 109
Ich wünschte, ich hätte so einen Arzt, der Informationen, welcher er über mich - wo auch immer diese her sind - erfährt und bei mir selbst hinterfragt, in seine Diagnostik und Behandlung miteinbezieht.

Das würde ich nicht so eng sehen und eher dankbar dafür sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Von Arzt verraten
BeitragVerfasst: 29.03.16, 09:19 
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Registriert: 06.05.05, 07:43
Beiträge: 238
Danke für die Informationen und Meinungen. Für mich ist es einfach eine existenzbedrohliche Geschichte, die mir sogar das Leben kosten kann. Die Person, der meine Ausführungen verraten wurden, schikaniert mich nicht nur, sondern läßt mich fallen und fordert von mir was sie weiß, daß ich das nicht kann.

Gruß
George


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 Betreff des Beitrags: Re: Von Arzt verraten
BeitragVerfasst: 30.03.16, 08:55 
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Registriert: 10.09.07, 13:30
Beiträge: 4729
Abgesehen davon, dass der "Verräter" seine Beobachtungen lieber dem Verwandten als dem Arzt hätte mitteilen sollen, um keinen Keil in die Vertrauensatmosphäre zu schieben (sowohl zwischen ihm und dem Patienten als auch zwischen dem Patienten und dem Arzt) scheint hier eine problematische Beziehung vorzuliegen. Da @George nur mit Andeutungen spricht, was ich allerdings verstehen kann, würde ich ihm raten über diese Beziehung nachzudenken und sich eventuell professionelle Hilfe zu holen - abhängig davon, welcher Art die Bedrohung ist.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Von Arzt verraten
BeitragVerfasst: 31.03.16, 08:09 
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Registriert: 06.05.05, 07:43
Beiträge: 238
Hallo,
ja einmal kann ich nicht mit ganz offenen Karten spielen, weil es beteiligte Mitleser gibt, von denen ich abhängig bin und einmal kann ich mich nur an den -Arzt des Patienten wenden und ihn bitten hier vielleicht in die Richtung der Verfehlungen hinterfragen udn einen Zuspruch oder was auch immer vorzunehmen, aber doch nicht brühwarm meine Darstellung dem Patienten wie es geschrieben steht vortragen, von den ich verdammt abhängig bin. Leider gibt es in meinem "Dorf" keinen weiteren empfehlenswerten Arzt und so ist der Knoten nicht zu zerschlagen. Zwei Patienten aus einer WG bei ein und denselben Arzt:-((

Gruß
George


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