Navigationspfad: Home
medizin-forum.de • Thema anzeigen - Cannabis als Medizin ???
Aktuelle Zeit: 11.12.17, 11:14

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 48 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.12.09, 10:19 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 31.01.09, 05:56
Beiträge: 113
Also mal ganz entspannt:
Wenn eine Pflanze 420 chemische Wirkstoffe hat und mich nicht umbringt....dann finde ich das schon beachtlich :D :!:

Welches künstlich erzeugte bzw. Pharma- Medikament liesse sich da finden....unnötig darüber nachzudenken...

Ich sehe aufgrund meiner Erfahrungen nichts Gefährliches in Cannabis und würde das jedem Medikament vorziehen, zumal ich Cannabis selbst steuern kann. Was mich doch erschreckt bzw. erstaunt sind so die krassen Gegensätze Cannabis-Gegner und Cannabis-Befürworter...das hätte ich nicht gedacht. Da wird auch argumentiert ohne überhaupt nur ein wenig praktisch darüber Bescheid zu wissen. Okay ich muss nicht alles probiert haben im Leben um zu wissen, wie es sich anfühlt oder dass es nicht gut ist. Aber wie sich ein LSD-Trip anfühlt und wie es ist wenn man Cannabis zu sich nimmt, da liegen Welten dazwischen und da sind Vergleiche nicht angebracht. :!: jedenfalls nicht von Leuten, die das nicht kennen :wink: Man sollte mal echt Pat. befragen, keine Junkies - und wie alt sind die meisten Studien - aus der Blumenkinderzeit..
So ..nun dürft Ihr wieder theoretisieren.... :D :wink:

_________________
Eltern, Bruder, Schwester, Ehemann, Schwager, Oma, Schwiegervater= Krebs, achja...ich auch


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.12.09, 02:32 
Offline
noch neu hier

Registriert: 25.07.09, 19:57
Beiträge: 3
Hallo alle miteinander,
erst einmal muss ich sagen, ich war verwundert, welchen Anklang das Thema 'Cannabis als Medizin' gefunden hat. Dann möchte ich mich für den vielen Imputt bedanken; es hat zwei Tage gedauert alles durch zu forsten! Besonders möchte ich mich bei MrMint bedanken, der spetiell auf die CF eingegangen ist.
Zwischenzeitlich habe ich mit meiner behandelnden darüber Ärztin gesprochen, ich habe ihr einige Artikel von Dr. Grotenhermen dagelassen. Das Gespräch war leider kurz (sie hat immer den Kopf voll, meiner Meinung nach wird sie in der Klinik verheizt :cry: ) Sie meinte lediglich, ich sei mit der Idee bestimmt nicht allein, und ich solle doch mal ins Forum des Mukoviszidose e.V. gehen; gesagt - getan! Die Erfahrung war sehr ernüchtend. Ein einziger äußerte sich zu dem Thema CF und THC, und der jernige wurde sofort extrem angefeindet. Wodurch ich sofort eingeschüchtert wurde. Meine Artikel gab mir meine Ärztin so nebenbei wieder... ohne Komentar. Ich schätze weniger aus Desintresse als aus Zeitmangel. :(
Ich persönlich finde,dass ein einziges Biologisches Produkt besser ist als drei chemisch hergestellte. Fragt sich bloß, ob es hält, was es verspricht :) . In meinem Fall wäre das meine hochkalorische Zusatznahrung, die ich ersetzten könnte, Remergil ( ein Antidepressivum, welches ich bei Schlafstöhrungen und zur muskulären Entspannung nehme) und Ibubeta (ein schmerzstillendes u. entzündungehemmendes Medikament). Ich hab für mich beschlossen, es auszuprobieren. Ich weiß nur noch nicht wie. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir antwortet. Die Gesichtspunkte waren sehr interessant.
Liebe Grüße Rosa1002


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.12.09, 17:07 
Offline
DMF-Mitglied

Registriert: 21.11.09, 14:22
Beiträge: 31
Ich denke, es lohnt sich sicher für dich es auszuprobieren. Und gerade wenn deine Ärztin dem ganzen aufgeschlossen gegenübersteht hast du ja gute Chancen, dass es dir als Medikament verschrieben wird. Ich hoffe es fügt sich für dich zum Besseren


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10.12.09, 19:45 
Offline
noch neu hier

Registriert: 25.07.09, 19:57
Beiträge: 3
Hallo Nebelung,
Probieren geht über studieren :) ! Ich werde meine Krankenkasse kontaktieren und nachfragen, ob die Kosten übernommen werden. Ich bin nämlich berentet und wie man sich vorstellen kann, ist diese nicht hoch; leisten kann ich mir das Medikament nicht. Stellt sich nur noch die Frage, ob mein Führerschein in Gefahr ist. Ich würde ja 24h am Tag THC im Blut haben, und wenn ich getestet werden würde?

Rosa1002


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10.12.09, 21:33 
Offline
DMF-Mitglied

Registriert: 21.11.09, 14:22
Beiträge: 31
Naja...auch Remergil schränkt meines Wissens nach die Fahrtauglichkeit ein...bei allem was man als Medikament nimmt heist es normalerweise "fahren auf eigene Gefahr"...aber zur Sicherheit würde ich das echt nochmal abklären...und du solltest dich auch selbst befragen, denn THC schränkt das Reaktionsvermögen doch sehr ein, vielleicht solltest du zu deiner edigenen Sicherheit lieber auf die Öffentlichen umsteigen. Aber das ist deine Entscheidung, und deine verantwortung, In jedem Fall solltest du die erste Zeit bis du "deine" Dosis gefunden hast nicht fahren...sowas kann echt schief gehen. Und in diesem Fall weiß ich durchaus wovon ich rede. Bevor ich die Ausbildung begonnen habe, habe ich öfter auf einer Party gekifft und Cannabis auch in anderen Wegen konsumiert...gerade wenn man es isst ist die Wirkung deart retadiert, dass man teilweise erst eine halbe stunde später die volle Wirkung bekommt und wenns zu viel war eben ordentlich flach liegt.
Ich drück dir die Daumen, dass die Kasse da hinter die steht und dass es dein Leben verbessert. Und wenn dus testes, schau dass du dir in der Zeit am besten dein leben so organisierst, dass du nicht selber ans Steuer musst.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Cannabis als Medizin ???
BeitragVerfasst: 03.12.11, 01:05 
Offline
noch neu hier

Registriert: 03.12.11, 00:52
Beiträge: 1
Hallo, gibt es mittlerweile denn ein Ergebnisse über den "selbstversuch"???


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Cannabis als Medizin ???
BeitragVerfasst: 08.12.11, 17:27 
Offline
noch neu hier

Registriert: 08.12.11, 17:10
Beiträge: 4
Guten Tag,
ich habe in meiner Schulzeit eine Facharbeit zu dem Thema Cannabis als Medizin geschrieben und weiß deshalb denke ich relativ gut bescheid!
Erstmal ist es so, dass Cannabismedikamente in Deutschland nur bei Multipler Sklerose zugelassen werden.
Fahruntauglich ist man eigentlich unter Einfluss von Cannabis nicht jedoch ist es dennoch verboten unter Cannabiseinfluss Auto zu fahren. Wenn du erwischt wirst und einen Drogentest machen musst und es tatsächlich dazu kommt, dass Abbauprodukte von THC gefunden werden, dann ist der Führerschein im Normalfall weg!

MfG,
Blokk


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Cannabis als Medizin ???
BeitragVerfasst: 09.12.11, 06:15 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 10.09.07, 13:30
Beiträge: 4726
Blokk hat geschrieben:
Fahruntauglich ist man eigentlich unter Einfluss von Cannabis nicht
Das ist so nicht richtig. Zum Thema Fahrtauglichkeit und Cannabis wurde vom Bundesverfassungsgericht ein Gutachten in Auftrag gegeben, um zu klären, wie in Zukunft entschieden werden soll. In diesem Gutachten wird beschrieben, dass hohe Mengen THC einen ähnlichen Einfluss haben wie Alkohol.

Hier sind die relevanten Gutachten erwähnt (leider funktionieren die Links nicht mehr) http://www.verkehrslexikon.de/Texte/FEDrogen11.php

_________________
Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Cannabis als Medizin ???
BeitragVerfasst: 16.12.11, 22:11 
Offline
Interessierter

Registriert: 16.12.11, 22:09
Beiträge: 15
Hallo,

ich habe von Cannabis als Medikamentenersatz nur in Amerika gehört. Ich glaube, dass es in Californien oft benutzt wird.

Gruß!

_________________
-


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Cannabis als Medizin ???
BeitragVerfasst: 13.01.12, 03:53 
Offline
DMF-Mitglied

Registriert: 11.01.12, 06:39
Beiträge: 29
Jetzt aber doch mal ganz ehrlich: Den meisten welche für eine Legalisierung von Cannabis sind geht es dabei nicht darum Cannabis als Medizin zu legalisieren was ja durchaus auch Sinn machen würde sondern um den reinen Genuss, um also einen Rausch zu erzeugen.

_________________
-----------


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re:
BeitragVerfasst: 20.01.12, 15:35 
Offline
DMF-Mitglied

Registriert: 16.01.12, 09:37
Beiträge: 20
Nebelung hat geschrieben:
Ich denke, es lohnt sich sicher für dich es auszuprobieren. Und gerade wenn deine Ärztin dem ganzen aufgeschlossen gegenübersteht hast du ja gute Chancen, dass es dir als Medikament verschrieben wird. Ich hoffe es fügt sich für dich zum Besseren


Wünsche dir auch gute Besserung und hoffe die Ärzte helfen dir das du das Medikament bekommst wenn es dir hilft.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Cannabis als Medizin ???
BeitragVerfasst: 04.10.13, 11:03 
Offline
Interessierter

Registriert: 02.10.13, 15:11
Beiträge: 5
Wohnort: München
Erst mal ist das Öl welches in der Krebsforschung oder bei MS eingesetzt wird nicht zu Vergleichen mir dem "Gras" was man kennt.
Es enthält weniger oder keine Anteile des THCs welches psychoaktiv wirkt.

Ich würde dir nicht empfehlen einfach auf eigene Faust irgendwas auzuprobieren.
Es gibt viele medizinische Produkte wie z.B. Cannabidiol (Krebsbehandlung) mit unterschiedlichen Wirkfeldern und - Weisen.

Du solltest dich unbedingt von einem Arzt behnadeln lassen der mit dem Einsatz von diesen Produkten schon Erfahrung hat (in Deutschland sind leider nur wenige Zugelassen).
Amerikanische Paper hierzu findest du evt. auf PubMed oder google Scholar ...


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Cannabis als Medizin ???
BeitragVerfasst: 05.04.14, 14:50 
Offline
Interessierter

Registriert: 05.04.14, 14:17
Beiträge: 8
Cannabis wird doch schon seit mehreren Jahren in den USA als Schmerzmittel für Krebspatienten genutzt, oder lieg ich da falsch?


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Cannabis als Medizin ???
BeitragVerfasst: 18.04.14, 11:10 
Offline
DMF-Mitglied

Registriert: 03.08.13, 09:26
Beiträge: 63
was heute bei Cannabis auch ganz in Vergessenheit geraten ist, dass die Faser dieser Pflanze lange Jahre wichtig war. So viel ich weiß, ist Hanf recht robust und wächst auf Flächen ohne Probleme auf denen sonst wenig gedeiht. Die ursprüngliche Jeans war aus Hanf. Wenn ich das richtig sehe, ist Baumwolle viel empfindlicher und auf ganz besonderes Klima angewiesen, was bei Hanf nicht der Fall ist, wenn man die Faser gewinnen will.

Auch Früchte und Blätter sind von Hanf essbar. Ich habe gehört, dass Hanf in Deutschland früher häufig angebaut wurde und die Nahrung der armen Leute war. Getreide alleine wäre dazu gar nicht in der Lage gewesen, bzw. teilweise auch viel zu teuer. Hanf mit ihrem schnellen hohen Wuchs und der riesigen Menge an Blättern und Stengeln hat eine ganz andere "Ausbeute".

_________________
„Wer nicht weiß, was er selber will, muß wenigstens wissen, was die anderen wollen“


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Cannabis als Medizin ???
BeitragVerfasst: 13.07.14, 12:31 
Offline
Interessierter

Registriert: 11.07.14, 21:21
Beiträge: 12
Heyho,

THC ist wirklich ein Wundermittel, obwohl es manche nicht wahr haben möchten :)
Der erste Deutsche THC Patient ist ein Epileptiker, der hat durch THC keine Anfälle mehr bekommen!
Für ihn war es ein langer Weg damit er es auch bekommt (Was ich schade finde).
THC ist nicht wirklich ein Schmerzmittel, das kann ich aus Erfahrung sagen (Da ich selbst 10 Jahre THC Konsumiert habe)!

Abgesehen davon ist THC für Krebspatienten (In mein Augen ein muss), da THC den Tumor hindert sich weiter zu bilden, und THC sogar neue Zellen Bildet (Gesunde) - ist alles bewiesen.

Daher kann ich mir gut vorstellen das für ein Muskel Problem THC doch geeignet sein dürfte (Gehe ich mal von aus), wenn es alleine schon ein Epileptiker Hilft :)

Gute Besserung :)

PS: Aber überlege dir das noch mit THC, weil du Einschränkungen hast wie z.B darfst du dann kein Auto mehr Fahren etc...


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 48 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
Karma functions powered by Karma MOD © 2007, 2009 m157y
© Deutsches Medizin Forum 1995-2017. Ein Dienst der Medizin Forum AG, Hochwaldstraße 18 , D-61231 Bad Nauheim ,HRB 2159, Amtsgericht Friedberg/Hessen, Tel. 03212 1129675, Fax. 03212 1129675, Mail jaeckel@medizin-forum.de. Plazieren Sie Ihre Werbung wirkungsvoll! Hier finden Sie unsere Mediadaten!