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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Versandapotheke versus Apotheke
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 Betreff des Beitrags: Re: Versandapotheke versus Apotheke
BeitragVerfasst: 22.07.15, 06:05 
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DMF-Mitglied

Registriert: 30.06.15, 11:45
Beiträge: 20
Engold hat geschrieben:
Versandapotheke ist halt nicht so persönlich. Besonders bei älteren Menschen wird sich das eher nicht durchsetzen glaub ich.


Ich denke mal, dass die Versandapotheken auch genau die andere Zielgruppe im Kopf haben. Hier sind wohl eher die jüngeren Generationen angepeilt, die in ihrem Berufs- und Freizeitstress nicht noch Zeit haben, in die Apotheke zu gehen. Man bestellt doch eh heute schon fast alles bei Amazon und Co. als junger Mensch, warum dann nicht auch seine Medikamente.

Ich finde prinzipiell spricht da auch nichts gegen, solange das Handling mit dem Rezept einfach ist.

_________________
Das was dich ausmacht, sind die Geschichten deiner Erfahrungen und das was du daraus entstehen lässt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Versandapotheke versus Apotheke
BeitragVerfasst: 29.09.15, 09:13 
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Interessierter

Registriert: 14.09.15, 10:40
Beiträge: 10
Ab und an bestelle ich schon mal bei Versandapotheken, ich gehe aber trotzdem noch in die Apotheke um die Ecke, schon alleine weil ich die Apotheker dort seit einer Ewigkeit kenne und ihr Geschäft unterstützen möchte, aber auch wegen der Beratung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Versandapotheke versus Apotheke
BeitragVerfasst: 18.11.15, 10:26 
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Interessierter

Registriert: 18.11.15, 09:59
Beiträge: 7
Wohnort: Berlin
Theo2015 hat geschrieben:
Engold hat geschrieben:
Versandapotheke ist halt nicht so persönlich. Besonders bei älteren Menschen wird sich das eher nicht durchsetzen glaub ich.


Ich denke mal, dass die Versandapotheken auch genau die andere Zielgruppe im Kopf haben. Hier sind wohl eher die jüngeren Generationen angepeilt, die in ihrem Berufs- und Freizeitstress nicht noch Zeit haben, in die Apotheke zu gehen. Man bestellt doch eh heute schon fast alles bei Amazon und Co. als junger Mensch, warum dann nicht auch seine Medikamente.

Ich finde prinzipiell spricht da auch nichts gegen, solange das Handling mit dem Rezept einfach ist.

Ist das nicht aber vielleicht das große Problem? Wenn du dir deine Sneaker oder dein neues Handy über das Internet bestellst, ist das bekanntlich schwer in Ordnung. Bei Medikamenten sehe ich, sofern es da künftig Lockerungen geben sollte, schon erheblichere Probleme. Wir reden hier von Mitteln die Chemie in die Körper drücken, nicht von Turnschuhen die man notfalls auch auf dem Flohmarkt erhalten kann. Ich will schon gerne wissen, WER mir meine Medikamente verkauft und ich will auch gerne über Neuigkeiten auf dem Teilgebiet unterrichtet werden. Wenn es um meine Gesundheit geht, will ich mich nicht darauf verlassen, dass notfalls nicht doch irgendwelche dubiose Keller meine Medikamente zusammenpanschen. :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Versandapotheke versus Apotheke
BeitragVerfasst: 22.11.15, 09:33 
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Interessierter

Registriert: 30.06.15, 12:38
Beiträge: 15
Wohnort: Karlsruhe
Hallo zusammen.

Ich habe in paar Anmerkungen zu 2 Themen:

Sicherheit der Medikamente/Legalität
Mittlerweile gibt es ein EU-weites Logo an dem sich zertifizierte und legale Online-Apotheken erkennen lassen (Weitere Informationen bekommt man in diesem Artikel von Stiftung Warentest). Ich denke wenn man seinen normalen Menschenverstand einsetzt dann ist der Onlinehandel heutzutage sicher und "angekommen". Sicherlich ist es für ältere Menschen schwieriger dies einzuschätzen, aber dennoch möglich :D . Ich sehe es genauso wie Theo2015 das die Kunden der Online-Apotheke dennoch eher die Generation U60 sein dürfte.

Beratung/Nebenwirkungen
Einen klaren Vorteil der Online-Apotheken sehe ich in der Beratung. Das mag zunächst verwundern. Tatsache ist, dass die Versandapotheken Kundenkarteien anlegen. In diesen Karteien werden die Medikamente gespeichert und bei ungünstigen Nebenwirkungsprofilen wird darauf explizit hingewiesen. Zusätzlich vergleichen diese Systeme auch die neuen Bestellungen mit alten Bestellungen und prüfen diese auf Plausibilität. Vergleicht man die Apotheke vor Ort: Dort wird das Papierrezept eingereicht und man bekommt dann das jeweilige Medikament. Der bzw. die ApothekerIn / PTA haben keine Kontrolle darüber welche Medikamente noch eingenommen werden und können deshalb keine so genaue Beratung zu überschneidenden Nebenwirkungen / ungünstigen Präparatkonstellationen geben. Ferner ist dies auch wissenstechnisch nicht abzuverlangen, sich alle überschneidende Risikoprofile zu merken.

Da die Zuzahlungen ja überall die selben sind, spielt es bei den verschreibungspflichtigen Medikamenten keine Rolle wo man Sie kauft. Dennoch sehe ich - gerade wegen dem letzten Punkt - einen wesentlichen Vorteil bei den Versandapotheken. Hier müssten die Apotheken vor Ort (zumindest bei mir in der Kleinstadt) aufrüsten und mehr Qualität bieten.

Für die nicht verschreibungspflichtigen Medikamente - die ja mitunter auch nicht ganz ungefährlich sind (vgl. Diskussion um kleiner Packungsgrößen bzw. Änderung zur generellen Verschreibungspflicht bei Schmerzmitteln wie z.B. Paracetamol) - spricht für die Online-Apotheke mit ihrem Preis und für die Apotheke vor Ort die Beratung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Versandapotheke versus Apotheke
BeitragVerfasst: 07.03.17, 13:48 
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noch neu hier

Registriert: 07.03.17, 13:39
Beiträge: 3
Man muss bedenken, das es eben so ist, alles geht jetzt online .. wenn Mann essen, Technik, Kleidung und alles online bestellt - ist es nur eben eine frage der zeit wann wir die Medikamente auch online bestellen werden können. Durch die Auswahl und den Versand und die moglichket ein paar Apotheken zu "besuchen" wird es auch leichter sein das zu bekommen was man will.


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 Betreff des Beitrags: Re: Versandapotheke versus Apotheke
BeitragVerfasst: 19.06.17, 10:38 
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DMF-Mitglied

Registriert: 19.06.17, 07:38
Beiträge: 20
Ich bestelle nicht in Versandapotheken. Das dauert, wenn man ein Medikament braucht einfach alles viel zu lange. Außerdem finde ich, das man den stationären Handel viel mehr unterstützen sollte.


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