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 Betreff des Beitrags: Wenn Trinken tödlich ist
BeitragVerfasst: 15.07.10, 06:23 
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Hallo zusammen...

aufgrund dieses Beitrages gab es auf unserer Station heisse Diskussionen.
Bitte schreibt mir doch was ihr davon haltet,- Boulevard oder Tatsache?

Vielen Dank im Voraus!

Wenn Trinken tödlich ist

Für unseren Wasserhaushalt und unser Wohlbefinden ist es wichtig, viel zu trinken. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt mindestens anderthalb Liter täglich, bei Hitze oder körperlicher Anstrengung natürlich mehr. Was viele jedoch nicht wissen: zu viel Wasser in zu kurzer Zeit kann unter Umständen fatale Folgen haben.

Ein tragisches Beispiel ist das der 28-jährigen Jennifer Strange. Im Januar 2007 beteiligt sie sich an einem Wasser-Wett-Trinken, das ein kalifornischer Radiosender veranstaltet. Den ersten Preis, eine Computer-Spielekonsole mit Sportprogramm im Wert von 250 Dollar, will sie für ihre drei Kinder gewinnen. Die Aufgabe ist skurril: Die Teilnehmer sollen für die Dauer der Sendung so viel Wasser trinken wie sie können, aber nicht auf die Toilette gehen. Das Wett-Trinken, auch ein beliebter Spaß unter amerikanischen College-Studenten, kommt Jennifer leicht vor. Sie hält gut mit und hat Chancen auf den Sieg. Doch nach einiger Zeit fühlt sie sich unwohl - ihr Körper kämpft gegen das viele Wasser.
Erste Warnsignale

Frau trinkt aus Wasserflasche

* Ein Wassertrinkwettbewerb mit böser Überraschung.

Jennifer klagt über Bauchweh, Übelkeit, Kopfschmerzen - die Moderatoren witzeln darüber. Keiner nimmt die Symptome ernst. Während ein Teilnehmer nach dem anderen aufgibt, hält Jennifer Strange - trotz zunehmender körperlicher Probleme - durch. Innerhalb von drei Stunden trinkt die junge Frau vermutlich fast acht Liter. Am Ende wird Jennifer nur Zweite. Fünf Stunden nach dem Wettbewerb ist Jennifer Strange tot. Todesursache: Wasservergiftung.

Unter Medizinern ist das ein bekanntes Problem: Bei einem Übermaß an Wasser in kurzer Zeit wird der Körper buchstäblich überflutet. Etwa zwei bis maximal drei Liter über den Tag verteilt, also im Zeitraum von etwa 16 Stunden, reichen absolut aus. Wer fünf und mehr Liter in wenigen Stunden aufnimmt bringt seinen Salzhaushalt durcheinander, denn:
Körper versucht Salzkonzentration auszugleichen

In allen Körperzellen und auch im Zellzwischenraum sind Wasser, Salze und Mineralstoffe die die Zellen für ihre Funktion brauchen, sogenannte Elektrolyte. Besonders wichtig sind Natrium und Kalium. Kommt in kurzer Zeit zu viel Wasser ins Gewebe, strömt es schnell in die Zelle ein. Denn dann besteht ein Unterschied in der Salzkonzentration zwischen dem Wasser außerhalb und innerhalb der Zelle. Dieses Gefälle wird aus physikalischen Gründen ausgeglichen – Flüssigkeiten streben nach einer gleichmäßigen Konzentration von gelösten Stoffen. Aus der Zelle wandert dann Salz in den Zellzwischenraum und in die Zelle strömt mehr Wasser ein als sie verkraften kann. Insgesamt verringert sich die Salzkonzentration.
Notprogramm

Das kann zu Herzrhythmusstörungen führen, und die Nieren hören irgendwann auf zu arbeiten. Da nämlich die Salzkonzentration im ganzen Körper sinkt, stellt der Organismus auf ein Notprogramm um: Bloß keinen Urin produzieren, damit nicht noch mehr Salze verloren gehen. Schließlich gerät auch der Kopf unter Druck: Wasser sammelt sich im Hirngewebe an.

Für das Gehirn ist die Überschwemmung besonders kritisch, denn der knöcherne Schädel lässt keinen Platz zum Ausdehnen. Deshalb treten bei einer Wasservergiftung Kopfschmerzen auf. Gleichzeitig führt der Hirndruck zu einem Lungenödem. Die Lungenbläschen füllen sich mit Wasser, Atemnot ist die Folge. Das Wasser im Gehirn löst Schwindel, Erbrechen und Krämpfe aus - in schweren Fällen führt es zum Koma oder gar zum Tod.
Unerfahrene Läufer sind gefährdert

Wasservergiftungen kommen auch bei Ausdauersportlern vor. Vor allem unerfahrene Läufer trinken öfter über den Durst, weiß der Sportmediziner Johannes Scherr von der TU München, der viele Marathonläufer und Triathleten betreut: „Bei einem mittelgroßen Marathon von ungefähr 10.000 Läufern kommt es bei einem Drittel, also 3.000 Leuten, zu messbaren Störungen durch zu viel Wasser. Bei 50 davon kommt es sogar zu lebensbedrohlichen Veränderungen. Manche müssen auf die Intensivstation und künstlich beatmet werden. Gerade Anfänger sind einfach nicht richtig informiert. Die meinen, sie müssten für so einen Lauf auf Teufel komm raus trinken. Aber das ist falsch.“

Beim Marathon verliert ein Läufer zwischen einem halben und anderthalb Liter Wasser, und bis zu drei Gramm Salz pro Stunde – je nachdem wie heiß es ist, wie stark man schwitzt und wie lange man läuft. Daher müssen die Sportler sowohl vor dem Wettkampf als auch während des Laufes zwischendurch trinken. Doch manche glauben, dass sie Zeit sparen, indem sie vorher schon sehr viel trinken. Andere wollen bei Hitze ihre Körpertemperatur absenken, indem sie möglichst viel während des Laufs trinken – beides funktioniert nicht und kann den Elektrolythaushalt gefährden.
Lauftraining ist Trinktraining

Sportler mit Wasserflasche in der Hand und ein Wissenschallter, der Notizen macht.

* Unverzichtbar für Sportler: Trinktraining.

Deshalb nehmen Dr. Scherr und seine Kollegen den Wasserhaushalt speziell von Ausdauersportlern genau unter die Lupe – damit die nicht zu viel trinken. Das müssen Sportler allerdings häufig erst lernen – in einer speziellen Trainingseinheit, so der Mediziner: „Wir raten da zum Teil auch zu einem Trinktraining: Man würde sich vor dem Lauf wiegen, dann würde man eine lange Laufeinheit machen und sich dann nach dem Lauf wiegen. Man würde sich dann immer notieren was man während diesem Lauf getrunken hat und dann sieht man, wie viel Gewicht man zu- oder abgenommen hat. Also optimal wäre, wenn man gar keine Gewichtszunahme hätte oder ein bisschen Gewichtsabnahme im Rahmen eines solchen Laufes. Und wenn man das dann trainiert hat, kann man im Endeffekt sein Durstgefühl richtig einschätzen und wissen, wann man richtig trinkt.“
"Isotonische" Getränke genügen meistens nicht

Übrigens reicht es nicht, nur das Wasser zu ersetzen. Auch Salze und Mineralstoffe müssen wieder in den Körper gelangen. Aber die üblichen isotonischen Sportdrinks reichen bei extremen Anforderungen wie Marathon und Triathlon - besonders im Sommer - nicht immer aus. In Spezial- und Sportgeschäften gibt es dafür spezielle Getränke und Gels zum Schlucken. Sie heißen „hypertonisch“, weil sie eine besonders hohe Konzentration der nötigen Salze und Mineralstoffe enthalten, die ein Extremsportler braucht.

Wer sich nicht ganz so viel abverlangt und sein Trinktraining gemacht hat, kommt mit einfachen Mitteln zurecht: Ein paar Salzbrezeln nach dem Lauf tun es auch.

Johanna Bayer


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BeitragVerfasst: 15.07.10, 07:38 
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Tatsache. Bei Aufnahme Hoypoosmolarer Flüssigkeiten kommt es dazu. Je nachdem wie stark hypoosmolar die Flüssigkeit ist, desto schneller gehts (z.B. bei demineralisiertem Wasser)


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BeitragVerfasst: 15.07.10, 07:44 
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Das bedeutet aber dieser Effekt tritt nur unter besonderen Umständen auf, also bei Aufnahme von demineralisiertem Wasser (z.B. destilliertem Wasser), welches eigentlich von keinem Getrunken wird ?!


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BeitragVerfasst: 15.07.10, 16:47 
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Nein, auch normales Wasser ist leicht hypoosmolar. Wenn es in großen Mengen (wie denen im Artikel) getrunken wird, passiert das gleiche. Bei demineralisiertem Wasser passiert es nur bei geringeren Trinkmengen.


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BeitragVerfasst: 16.07.10, 01:08 
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Interessant. Das ist keine "urban legend"? Dann werde ich mein Trinkverhalten mal überprüfen und auch Leuten in meinem Umfeld das nahelegen. Bei den Temperaturen kommen doch mal schnell ein paar Liter zusammen, und nachher wundert man sich dass man sich so unwohl fühlt, und trinkt deshalb womöglich noch mehr...


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BeitragVerfasst: 16.07.10, 02:22 
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Ne, daß ist kein Mythos. Unser Neurologiedozent (Oberarzt auf der Intensiv) erzählte uns von einigen Patienten aus seiner Praxis, die erst Extacy zu sich genommen haben und dann später so viel Wasser getrunken haben, daß sie ins Hirnödem gerutscht sind.


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BeitragVerfasst: 03.09.10, 16:38 
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interessant, aber die Leute haben übertrieben, so viel trinken, das ist klar, dass das tödlich ist!!


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BeitragVerfasst: 03.09.10, 21:01 
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Ein ehemaliger Patient, den ich im offenen Bereich mit betreut habe, ist mittlerweile geschlossen untergebracht. Eines seiner Probleme lag darin, daß er unkontrolliert viel Trank (neben Wasser auch genug Dinge, die nicht zum Trinken gedacht war, wie Seife, Reinigungsmittel etc.). Er hat mittlerweile eine Elektrolytentgleisung und muss bei nicht kontrollierbaren Trinkexzessen mittlerweile fixiert werden..


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BeitragVerfasst: 28.09.10, 00:07 
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Also ich kenn bei Tauchern in heißen Ländern die Empfehlungen 6l Wasser am Tag zu trinken. Wo ich das zB auch so gehandhabt habe war in Ägypten.

Ist das dann noch gesund? Hierzulande würde ich das nie tun aber dort schwitzt man ja doch einiges wieder aus.

Wie ist das zu beurteilen?


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BeitragVerfasst: 28.09.10, 08:52 
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Wenn man das über den Tag verteilt und den Elektrolytverlust ausgleicht sehe ich erstmal kein Problem


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BeitragVerfasst: 28.09.10, 13:07 
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Es gibt eine hypotone, eine isotone und auch eine hypertone Hyperhydratation. Alles kann schädlich, im schlimmsten Fall tödlich sein. In jedem guten Physiologielehrbuch sollte man die entsprechenden Erklärungen finden.

@Adromir: solche Trinkexzesse kenne ich von dem Diabetes insipidus und speziellen Hirnstörungen. Ich hoffe, die wurden untersucht.

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Augenarzt? Flatrate. Für nur 18 Euro all you can (tr)eat, ein ganzes Quartal lang! DAS ist heutige Gesundheitspolitik.


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BeitragVerfasst: 28.09.10, 21:41 
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@Humungus: Ja, wurden schon abgeklärt.


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BeitragVerfasst: 10.10.10, 20:12 
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Man kann sich tatsächlich durch die Aufnahme großer Mengen an Wasser ins Koma trinken. Grund ist eine so genannte hypoosmolare Hyponatriämie, bei der das Wasser ins Gewebe quillt; im Gehirn ist das besonders fatal, da es sich in einer festen "Kapsel" befindet und deshalb nicht expandieren kann.

Schlimmer als der Natriummangel ist allerdings ein zu schneller Ausgleich: Das nennt sich dann "zentrale pontine Myelinolyse", das heißt die weiße Substanz in einem bestimmten Bereich des Hirnstamms zersetzt sich. Eigentlich ist es die schlechte Therapierbarkeit dieser "Wasservergiftung", die das eigentliche Problem darstellt.

Ab welcher Menge diese eintritt, kann man jedoch pauschal nicht sagen. Dies hängt von Größe, Gewicht, Aktivität, Außentemperaturen, Luftfeuchtigkeit, Zusammensetzung der Nahrung und so weiter ab. Falls jemand bei feuchtem, heißen Klima körperlich sehr aktiv ist, kann locker auch mal um die acht Liter und mehr brauchen. Unter normalen Bedingungen gelten aber 2-3 Liter schon als viel. Mindestens ebenso bedenklich ist allerdings ein Mangel(es soll Menschen geben, die weniger als einen Liter täglich zu sich nehmen).

Es ist wie bei allem: Die Dosis macht das Gift.


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BeitragVerfasst: 07.11.10, 23:31 
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hallo

diesen beitrag fand ich spannend und wissenswert, so etwas hatte ich zuvor noch nie gehört, und ich trinke auch relativ viel, an manchem abend am pc schon mal 1,5 l pellegrino oder wenig süsse limo und ich hab bis eben gedacht, damit täte ich mir was gutes, motto: alles schön durchspülen...

muss ich jetzt etwa auch umdenken?

gruss
von p.

_________________
[CAVE: Infos/Fragen zu eigenen Krankheiten oder persönlichen Erfahrungen ersetzen NIE eine Arztkonsultation!]


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BeitragVerfasst: 08.11.10, 08:40 
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Ich denke nicht, daß man da umdenken müsste. In der Regel braucht es für einne schädigende Wirkung größere Mengen (ab 5 Liter) in kürzester Zeit. Wenn man am Abend mal so 1,5l Mineralwasser wegsüppelt, dann ist das in meinen Augen nicht sonderlich problematisch.

Wo man schauen kann, ob man bei nem solch teuren Mineralwasser wirklich die Qualität bekommt, die man bezahlt (So ist S.P. dafür bekannt, eine recht hohe Anreicherung von Uran zu haben, was den Hersteller aber nicht sonderlich juckt...)


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