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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Fragen zur Pflege der Oma
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 Betreff des Beitrags: Fragen zur Pflege der Oma
BeitragVerfasst: 04.05.07, 01:01 
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Interessierter

Registriert: 26.02.07, 17:34
Beiträge: 12
Hallo,

ich bin nicht sicher ob ich hier richtig bin.
Mir fällt es auch nicht leicht über dieses Thema zu sprechen,
aber da es im mom akut wird, versuch ichs einfach.


ich bin 26 J alt, verheiratet und habe 3 Kinder (1x frühchen (2Mon) 3J) 1x Hyperaktiv 9J und 1x 6J wies ausscheut normal) und arbeite im 3 Schicht.

Meine Oma wird nächsten Montag 80 Jahre.
Sie ist laut ihren aussagen in Pflegestufe 2 eingegliedert.
Für sie kommt das Altersheim nicht in Frage.
Sie hat eine künstliche Hüfte, kann aber kaum laufen.
Ein Rollstuhl ist bei der Krankenkasse bereits beantragt.
Sie ist sehr vergesslich, hat MS (2 Wirbel sind schon zusammen gefallen),....


Sie wird immer mehr Pflegebedürftig.
Allein kann sie schon länger die Wohnung nicht mehr verlassen.
Habe sie in der letzten zeit mehrmals zum Arzt gebracht, da sie schmerzen in den Beinen hat (mit geliehenem Rollstuhl). untersuchungen laufen.

Meine Mutter (ihre Tochter ;) ) kommt mehrmals die Woche vorbei und schaut nach dem rechten, erledigt für sie sachen,......
Nur sie kann langsam nicht mehr.

Ich versuche mich natürlich so gut es geht einzubringen.
Aber 3 Kinder, 3 Schicht und die Oma....
Es ist schwer.

So, nach kurzer Tränen pause hoffe ich das ich zum Punkt komme.

Ich habe noch keinen Führerschein und muss immer 1 std bus und bahn auf mich nehmen wenn ich zu meiner Oma gehe (einfacher weg).
die fahr ist sehr umständlich. Das Taxi würde ca 15€ kosten.

Hab ich möglichkeit da finanzielle unterstützung zu bekommen?

Desweitern würde ich mich gern um sie mehr kümmern, ihr helfen, sie pflegen.
Da ich jedoch leider nen 3 Schicht vertrag habe,....

Hab ich eine chance/recht in hinsicht auf die pflege umgestellt zu werden?
(bin metaller und in der IG metall)


Ich selbst bin am ende meiner Kräfte und kann nicht mehr weiter.
ich verpack das alles nicht mehr.
Was soll/kann ich bezüglich micht tun ?

Schonmal vielen Dank für ihre antworten


mfg
Dirk


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04.05.07, 11:21 
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DMF-Mitglied

Registriert: 27.10.06, 12:36
Beiträge: 69
Wohnort: LK WF
Hallo Dirk,

es gibt über die Krankenkasse die möglichkeit eine Haushaltshilfe im bereich der Ambulanten Versorgung zu beantragen.

Bekommt Ihre Oma einen Amb. Pflegedienst ins Haus ?

Hier gibt es die möglickeit über einen Pflegeberater HILFE in Anspruch zunehmen.

Dieser unterstützt Sie in der Antragsstellung und diverser Formalitäten. Sie können sich auch beim AG beurlauben lassen ( Unbezahlt ), was Ihnen dabei nicht weiterhilft.( Glaube, denke ich )

Versuchen Sie doch einmal ihre Oma in Urlaub zu geben. Sie können Ihr die Kurzzeitpflege( 28 Tage ) als Probe anbieten. Sich einfach einmal verwöhnen lassen.

Somit entlasten Sie sich und ihre Familie um den Ansprüchen aller gerecht zu werden. Die KZP Einrichtung hilft Ihnen auch bei Fragen.

Notfalls sprechen Sie mit dem Betriebsrat in wie weit Ihr Arbeitgeber Ihnen helfen kann, bzw. Sie für Pflege freistellt.

Hoffe Ihnen geholfen zu haben.

MfG Kusi

_________________
Profi sein, heißt auch Fehler zu zugeben...
Lernen ist eine Tätigkeit, bei der man das Ziel nie erreicht und zugleich immer fürchten muss, das schon Erreichte wieder zu verlieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Pflege der Oma
BeitragVerfasst: 20.01.11, 10:43 
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Interessierter

Registriert: 17.01.11, 12:00
Beiträge: 7
Hallo,

das du dich informierst, spricht für dich, schließlich lässt du dich nicht blind auf einen ziemlich schweren Alltag ein. Externe Hilfe gibt es trotz aller Unkenrufe genügend, wenn du etwas Zeit in die Recherche steckst. Das alles braucht Planungszeit zum Beispiel für eventuelle pflegefreundliche Umbauten im Haus, arbeitsrechtliche Absprachen für flexible Arbeitszeiten, zum eigenen Wohl unabdingbares Freizeitmanagement und vieles mehr. Ich drück dir die Daumen!

noch ein Werbelink entfernt


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Pflege der Oma
BeitragVerfasst: 20.01.11, 19:10 
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DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 21.05.05, 19:00
Beiträge: 3678
Hallo Almaqah!

(Schleich)Werbung ist hier im Forum nicht gerne gesehen und verstösst gegen die Mediquette. Es kann da rechtliche Probleme geben.

Daher solltest du deinen Link besser löschen bevor es einer der Moderatoren tun muss.

Susanne


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Pflege der Oma
BeitragVerfasst: 25.06.14, 19:35 
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noch neu hier

Registriert: 25.06.14, 19:30
Beiträge: 2
Hallo,

natürlich besteht die Möglichkeit das du finanzielle Unterstützung bekommst, frag doch am Besten mal bei deiner Krankenkasse nach.
Dann würde ich dir auch noch empfehlen, dass du dir eine Pfelgekraft nach Hause holst, die sich um deine Mutter kümmern kann. Auch hier kannst du finanziell unterstütz werden und du wirst etwas entlastet.

LG

_________________
pflegedienst-ost.com


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Pflege der Oma
BeitragVerfasst: 25.06.14, 20:58 
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DMF-Moderator

Registriert: 20.05.07, 08:00
Beiträge: 2261
Hallo,

nach über 7 Jahren dürfte der TE eine Lösung gefunden haben... :wink:
Außerdem hat er sich seither nicht mehr hier angemeldet.

Gruß
Die Anästhesieschwester


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Pflege der Oma
BeitragVerfasst: 26.09.14, 12:54 
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noch neu hier

Registriert: 26.09.14, 09:59
Beiträge: 2
Hallo!

Auch wenn es im deutschen Bürokratiesystem alles sehr langwierig und kräftezärend ist, so besteht natürlich die Möglichkeit finanzielle Unterstützung zu bekommen. Wie mein Vorredner schon sagte, am besten über die Krankenkasse.
Das du es im 3 Schicht-System mit 3 Kindern und ohne Auto nicht mehr schaffst, dich um deine Oma zu kümmer ist logisch. Da deutsche Pflegekräfte leider sehr teuer sind, kann ich dir nur wärmstens ans Herz legen: Polnische Pflegekräfte . Im Internet findest du verschiedene Anbieter dazu. Viele sind auch wirklich zertifiziert und vertrauenswürdig. Da kannst du bequem verschiedene Optionen, also Pflegestufen auswählen.

Ich wünsche dir Alles Gute!


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